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Angebot eines gebrauchten Rennrades

hansi1967

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15 Mai 2012
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Hallo Zusammen,

folgendes Rennrad wurde mir für EURo 1.200 Euro angeboten.

Canyon Ultimate Pro Serie 8.0, ca. 1000Km gefahren, Kaufdatum: 25.10.2007, Campagnolo Chorus Ausstattung 2x10 ( 39-53/ 12-27 ), Mavic Ksyrium Elite Laufräder, Cateye Astrale KM-Zählen mit Trittfrequenz, Profil Airstryke Tria-Aufsatz, Look Keo Pedalen, Syntace P6 Comfort Sattelstütze, Selle Italia SLR XP Sattel, Zubehör 1x Campagnolo Kassette 10f 12-25 unbenutzt,
Was haltet ihr davon: Fairer Preis ?
 
ich weiß jetzt nicht, was das Rad neu gekostet hat, aber 1.200 Euro sind meiner Meinung nach etwas viel für ein fast 5 Jahre altes Rad.

Aber frag doch mal hier im Canyon-Fred die Experten...
 
Hallo Zusammen,

folgendes Rennrad wurde mir für EURo 1.200 Euro angeboten.

Canyon Ultimate Pro Serie 8.0, ca. 1000Km gefahren, Kaufdatum: 25.10.2007, Campagnolo Chorus Ausstattung 2x10 ( 39-53/ 12-27 ), Mavic Ksyrium Elite Laufräder, Cateye Astrale KM-Zählen mit Trittfrequenz, Profil Airstryke Tria-Aufsatz, Look Keo Pedalen, Syntace P6 Comfort Sattelstütze, Selle Italia SLR XP Sattel, Zubehör 1x Campagnolo Kassette 10f 12-25 unbenutzt,
Was haltet ihr davon: Fairer Preis ?

Find ich auch überteuert für das alte Rad. Da bekommst bei Canyon ja schon fast ein neues für. ;)
Und dann erst 1000 Km Laufleistung? Wers glaubt wird seelig. :D
 
Wirklich nur 1000km in 5 Jahren? Wer´s glaubt...:rolleyes:

Ich halte das auch für 200-300 € zu teuer. Für 1.200.- muss es dann wirklich wie ladenneu sein.
 
Vielen Dank für die schnellen Antworten.

Vom Gefühl her teile ich die Meinungen durchaus. Der Zustand des Radels sieht gut aus, fuhr sich auch recht flott und sanft. Steht beim Händler meines Vertrauens, welcher den Hoberl in Komission verhökert.

Alternativ würde ichfür den Preis fast schon ein Cube Agree Pro Compact NEU bekommen, welches ich mal im Urlaub fahren durfte, auch sehr angenehm.
 
Neu ist immer besser!!!;)
As_fas_as_she_can_-_barney_really_happy.png
 
Wenn ich diese Quelle Zitat: Verkauft der Kommissionär die Ware an einen Dritten weiter, liegt zwischen ihm und dem Dritten ein Kaufvertrag http://de.wikipedia.org/wiki/Kommissionsverkauf
richtig interpretiere, so solltest Du berücksichtigen, daß das bedeutet, Du hast gegenüber dem Händler einen Gewährleistungsanspruch (den jeder private Verkäufer ausschliessen kann, und, so er nicht doof ist auch wird).
Das ist natürlich auch Geld wert, trotzdem, von Privat wird das Teil wahrscheinlich eher zwischen 700,- und 900,- bringen, vom Händler sehe ich auch eher um 1k.
 
Wenn ich diese Quelle Zitat: Verkauft der Kommissionär die Ware an einen Dritten weiter, liegt zwischen ihm und dem Dritten ein Kaufvertrag http://de.wikipedia.org/wiki/Kommissionsverkauf
richtig interpretiere, so solltest Du berücksichtigen, daß das bedeutet, Du hast gegenüber dem Händler einen Gewährleistungsanspruch (den jeder private Verkäufer ausschliessen kann, und, so er nicht doof ist auch wird).
Das ist natürlich auch Geld wert, trotzdem, von Privat wird das Teil wahrscheinlich eher zwischen 700,- und 900,- bringen, vom Händler sehe ich auch eher um 1k.
Kann der Händler durch dieses verkaufen in "Kommission" denn die Mehrwertsteuer umgehen, wenn er schon nicht die Gewährleistung ausschließen darf? Sonst macht das doch gar keinen Sinn, oder? Ich frag einfach mal blöd, sorry.:)
 
Kann der Händler durch dieses verkaufen in "Kommission" denn die Mehrwertsteuer umgehen, wenn er schon nicht die Gewährleistung ausschließen darf? Sonst macht das doch gar keinen Sinn, oder? Ich frag einfach mal blöd, sorry.:)
Im Zweifel spekuliere ich da auch nur. Aber der Link zählt ja klar die Vor/Nachteile auf. Der Händler muss nicht in Vorleistung treten, sondern erst zahlen, wenn verkauft, er bleibt also nicht drauf sitzen, und hat kein Kapital gebunden. Wenn ich raten sollte...muss er Mwst. zahlen, meine mal gehört zu haben, daß das gesamte Biergeschäft über Kneipen so läuft.
 
Vielen Dank für die Kommentare. Habe mich jetz dagegen entschieden. Jetzt wird's wohl ein neues Steven Aspin 2011 Artic White mit ner kompletten Ultegra, Händler Angebot 1.299 EURO.
 
Kann der Händler durch dieses verkaufen in "Kommission" denn die Mehrwertsteuer umgehen, wenn er schon nicht die Gewährleistung ausschließen darf? Sonst macht das doch gar keinen Sinn, oder? Ich frag einfach mal blöd, sorry.:)
Das Kommissionsgeschäft ist auch umsatzsteuerrechtlich An- und Verkauf durch den Händler und darauf kann die Ist- und Differenzbesteuerung angewendet werden. Wenn der Händler für 1.200 € verkauft und davon z. B. 900 € an den Vorbesitzer weiter gibt, muss er Umsatzsteuer auf 300 € abführen. In diesem Beispiel würden also 47,90 € an den Fiskus gehen und zwar ohne Vorsteuerabzugsberechtigung.

Der Vorteil des Kommissionsgeschäfts ist für den Händler, dass er nicht das wirtschaftliche Risiko trägt, wenn er die Ware gar nicht oder nur zu einem schlechten Preis verkaufen kann, denn typischerweise geht beim Nichtverkauf die Ware an den Lieferanten zurück und der Preis, den der Lieferant bekommt, wird oft in Abhängigkeit vom Weiterverkaufspreis bestimmt.
 
Danke! Dann ist die Differenz Privatverkauf zu Händlerverkauf bei Gebrauchten also auf die (wenn auch nur auf seinen Anteil zu entrichtende) Mehrwertsteuer, die Gewährleistung und die allg. Geschäftskosten zurück zu führen, jedenfalls wenn in Kommission verkauft wird. Anders kann man Gebrauchte als Händler ja wohl auch kaum unterbringen.
 
Die Differenzbesteuerung (-> § 25a UStG) hat eigentlich nichts mit dem Charakter als Kommissionsgeschäft zu tun, sondern ist generell möglich, wenn ein Händler umsatzsteuerfrei angekaufte Waren weiter verkauft. Damit wird für Wiederverkäufer der Ankauf von Privat (= ohne Umsatzsteuer) und von Unternehmern (= mit ausgewiesener Umsatzsteuer) im Ergebnis steuerlich gleich gestellt.
Zum Verständnis die Weiterführung des Beispiels von oben:
Beim Erwerb von Privat für 900 € ohne Umsatzsteuer und Weiterverkauf für 1.200 € hat der Händler Umsatzsteuer nur auf die 300 € Differenz zwischen und An- und Verkaufspreis abzuführen. Ihm bleiben von seiner Spanne effektiv 252,10 €, 19% von diesem Betrag, also 47,90 €, gehen an das Finanzamt.
Kauft der Händler beim Hersteller oder einem anderen umsatzsteuerpflichtigen Unternehmer ein, gilt nicht die Differenzbesteuerung, sondern dann geht es nach den allgemeinen Umsatzsteuerregeln. In dem an den Vorlieferanten gezahlten Einkaufspreis von 900 € sind 143,70 € Umsatzsteuer enthalten und entsprechend auf der Rechnung ausgewiesen. Beim Weiterverkauf sind dann ebenfalls die vollen 1.200 € Verkaufserlös "normal" umsatzsteuerpflichtig. Bei 1.200 € Verkaufserlös sind darin 191,60 € Umsatzsteuer enthalten. Der Händler muss aber nicht diesen gesamten Betrag abführen, sondern er zieht davon die von ihm selbst an seinen Lieferanten gezahlte Steuer als Vorsteuer ab, in dem Beispiel 191,60 € - 143,70 € = 47,90 €. In beiden Fällen wird also im Ergebnis bei dem Händler nicht der gesamte Umsatz besteuert, sondern nur der von ihm erzielte "Mehrwert". Letztlich kassiert der Fiskus in dem Beispiel immer 47,90 € von den 300 € Handelsspanne des Händlers, nur ist der Weg dahin unterschiedlich, je nachdem, ob der Händler umsatzsteuerfrei oder umsatzsteuerpflichtig eingekauft hat.
Und wenn Du jetzt meinst, dass Umsatzsteuerrecht elend kompliziert ist, dann lass Dir gesagt sein, dass das noch eine ziemlich einfache Konstellation ist.
 
Das es kompliziert ist war mir klar. :)

Nee, hatte mich als Nicht-Kaufmännisch-Gebildeter nur gefragt, wie ein Händler damit klar kommt, ohne Vorsteuer gekaufte Ware von Privat dann inkl. Steuer zu verkaufen. Das nur auf den Differenzbetrag nochmal Steuer anfällt wusste ich nicht, macht aber durchaus Sinn.
 
Vielen Dank für die Kommentare. Habe mich jetz dagegen entschieden. Jetzt wird's wohl ein neues Steven Aspin 2011 Artic White mit ner kompletten Ultegra, Händler Angebot 1.299 EURO.

:daumen: Jute Wahl. ;) Preis ist auch ok. Wenns das Aspin CT (welches es ja in artic white gibt) ist, dann ist er sogar super. :D
 
Hallo Zusammen,

habe von dem Stevens Agree Compact Abstad genommen. Nun wird es ei CUbe Agree SL 2011 für fast den gleichen Preis, bei einem Händler in der Nähe. Bei Stevens konnte ich mich nicht zwischen zwei Rahmengrößen entscheiden (58,60) Bin 1,83 groß, Schrittlänge 89. Bei Cube habe ich mit dem 60er ein gutes Gefühl (fallen wohl etwas kleiner aus als "normale 60er". Morgen steht der Hobel auf dem Hof.
 
Die Differenzbesteuerung (-> § 25a UStG) hat eigentlich nichts mit dem Charakter als Kommissionsgeschäft zu tun, sondern ist generell möglich, wenn ein Händler umsatzsteuerfrei angekaufte Waren weiter verkauft. Damit wird für Wiederverkäufer der Ankauf von Privat (= ohne Umsatzsteuer) und von Unternehmern (= mit ausgewiesener Umsatzsteuer) im Ergebnis steuerlich gleich gestellt ...
Ist das nur Theorie aus der Schule oder praktizierst Du das wirklich so?
 
Ist das nur Theorie aus der Schule oder praktizierst Du das wirklich so?
Sowohl als auch. Als Selbständiger (hat nichts mit Fahrrädern zu tun, völlig andere Branche) bin ich umsatzsteuerpflichtig, Differenzbesteuerung spielt für mich persönlich aber keine Rolle.
 
Hallo zusammen,

ich hole den Beitrag mal hoch - wie ist das denn jetzt: Kann der Händler, wenn er ein Rad in Kommission verkauft, die gesetzliche Gewährleistung ausschließen?
Ich überlege, mir ein gebrauchtes RR von einem Händler zu kaufen, bin mir aber noch nicht so sicher, ob er das als Kommissionsauftrag verkauft oder als Händler selbst.

Vielen Dank
L.
 
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