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Alu/Carbon Steifigkeit

Stefan_L_01

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Gibt es irgendwo Vergleiche von einem guten Alu Rahmen zu Carbon in Bezug auf Steifigkeit bzw. einer Messung von Tritt-Verlusten in Watt?
 
In jedem Heft für RR findest du doch zu Hauf die Messungen von Steifheit.
Steifigkeit (beim Tretlager) darf man aber nicht mit Tritt-Verlusten gleichsetzen. Die machen zunächst nur eine Glättung der Übertragungsleistung.

Gruß messi
 
Gibt es irgendwo Vergleiche von einem guten Alu Rahmen zu Carbon in Bezug auf Steifigkeit bzw. einer Messung von Tritt-Verlusten in Watt?
Das hängt davon ab, welche Rahmen man vergleicht, weil man mit beiden Materialen sowohl steif als auch weich bauen kann.
Was die Watt-Verluste angeht, ist das schwierig, weil Du den Rahmen ja nicht plastisch verformst, sondern elastisch (er entspannt sich dann wieder und hat hinterher -hoffentlich :p- noch dieselbe Form wie vorher); Man muss sich das also wie eine Feder vorstellen.

Daher verlierst die Kraft/Leistung nicht (nicht alles zumindest, ein kleiner Teil erwärmt auch die Feder, also in dem Fall den Rahmen) sondern speicherst sie quasi in einem Federspeicher der ausschaut wie ein Fahrradrahmen. Ob und wieviel von der Kraft dann doch noch im Vortrieb landet oder doch noch was anderes anstellt, da streiten sich die Gelehrten bis heute :D

Da die Kraft dieselbe ist, verformt sich der weiche Rahmen zwar mehr, aber er nimmt dieselbe Arbeit auf wie der steife.

Die Unterschiede, wenn man zwei moderne Rahmen vergleicht, dürften verschwindend gering sein und völlig zu vernachlässigen. Das heißt, wenn der Markt für Komfort- Endurance- Climb- und Aeroräder gesättigt ist, werden uns die Marketingabteilungen mit einwandfrei hieb- und stichfest nachgewiesenen "x Watt besser durch Federhärte" Messungen auf die dritte Nachkommastelle genau beglücken und der Zedler hat wieder ein neues Testverfahren für die "TOUR".
 
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Also nix Genaues weiss man nicht.
Bleibt wohl nur ein Vergleich bei genau x Watt einen Berg hochzustrampeln und bei ausgeglichenem Gewicht die Zeiten zu vergleichen
 
Die Rahmensteifigkeit hat so gut wie keinen Einfluss auf die Effizienz der Kraftübertragung. Auch wenn die Roadbild immer noch vom unbändigen Vorwärtsdrang schwadoniert, gibt es da nichts zu holen.
Man bekommt ja das "Feedback" vom Rahmen über die Beine, und da scheint es so einen "sweet spot" zu geben, einen Steifigkeitsgrad, der sich "richtig" anfühlt, so weit zumindest eine Theorie. Gute Rahmenmacher finden den. Der Spot kann auch für jeden Fahrer wo anders sein...

Das mit dem "Vorwärtsdrang" ist Quark, weil es phyikalischen Effekt suggeriert, aber nicht physikalisch gemeint ist, sodern ein Gefühl beschreibt. Es ist eine Floskel, die sich eingebürgert hat, um den Unterschied zu beschreiben, wie sich ein Rad beim Antritt anfühlt, dass sich im Hinterbau und Tretlager wenig verformt, gegenüber einem, dass das mehr tut.
 
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Hast Du es gemessen oder woher weißt Du es?
Das haben andere schon gemessen. Es ist, wie Martl es beschreibt, eine Feder und die Verlustleistung müsste als Wärme verpuffen, aber der ganz große Teil der Energie die eine Feder aufnimmt, gibt sie auch wieder ab. Ich kenne keinen der seinen Rahmen heißt tritt, aber vielleicht fehlt mir der unbändige Vorwärtsdrang.
 
Da die Kraft dieselbe ist, verformt sich der weiche Rahmen zwar mehr, aber er nimmt dieselbe Arbeit auf wie der steife.Daher verlierst die Kraft/Leistung nicht (nicht alles zumindest, ein kleiner Teil erwärmt auch die Feder, also in dem Fall den Rahmen) sondern speicherst sie quasi in einem Federspeicher der ausschaut wie ein Fahrradrahmen. Ob und wieviel von der Kraft dann doch noch im Vortrieb landet oder doch noch was anderes anstellt, da streiten sich die Gelehrten bis heute :D
Idealerweise unterstützt der Rahmen beim Zurückschwingen die Gegen-Tretbewegung, dann würde wirklich fast keine Energie verloren gehen.
Das klappt aber nur, wenn rechts treten und links treten (oder andersrum) ohne Zeitverzug aufeinander folgen, also absolut flüssiges Treten.
Ansonsten schwingt der Rahmen einfach so zurück und dann ist die Energie, die den Rahmen verformt hat, für die Vorwärtsbewegung wirklich verloren.

Da die Kraft dieselbe ist, verformt sich der weiche Rahmen zwar mehr, aber er nimmt dieselbe Arbeit auf wie der steife.
Gleiche Kräfte mit jeweils unterschiedlichen langen Wegen/Auslenkungen ergeben aber unterschiedliche Arbeiten.
W=F*s bzw. W=M*Winkel.
 
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