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Alé Rennradkollektion 2021: Fluo und Flowerpower fürs Frühjahr

Alé Rennradkollektion 2021: Fluo und Flowerpower fürs Frühjahr

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Die neue Frühjahrs- und Sommerkollektion für Frauen und Männer von Alé ist ab sofort erhältlich und umfasst insgesamt sechs Kategorien, die von Road über Gravel bis zu Triathlon reichen. Wir stellen an dieser Stelle die neue Kollektion im Bereich Road vor!

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Alé Rennradkollektion 2021: Fluo und Flowerpower fürs Frühjahr
 

snowdriver

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Gefällt mir im Grunde nicht schlecht, aber die kolportierten Preise lassen mich mal wieder auf das Marketinggewäsch achten und dann kehrt sich der erste Eindruck schon wieder ins Gegenteil .... bin einfach zu alt für diese Form der Ansprache: "… und mithilfe des Body Mapping Systems erstellt, soll es sich an den Körper schmiegen und einen tadellosen Sitz gewährleisten. Das an den Seiten eingesetzte Aero Check Mesh soll einen aerodynamischen Effekt und eine hohe Atmungsaktivität besitzen."
o_O
 

dilettant

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Mal ganz unabhängig von den Preisen – ich frag' mich nach dem Lesen der Produktbeschreibungen immer, ob ich Probleme im verstehenden Lesen habe, oder meine eigenen Ansprüche nicht verstehe, oder ob nicht doch die Werbetexter ahnungslose Heinis sind. Jedenfalls weiß ich nach dem Lesen solcher "Produktbeschreibungen" nie, welches Produkt ich für welchen Einsatzzweck kaufen soll. Selbst, wenn ich bereit bin, die 120 Euro für einen Hauch von Nichts auszugeben. Für mich liest sich das alles gleich: Wärmeableitend, Bodymapping, mit Profis entwickelt, bla bla bla.
 

andreas41

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Mal ganz unabhängig von den Preisen – ich frag' mich nach dem Lesen der Produktbeschreibungen immer, ob ich Probleme im verstehenden Lesen habe, oder meine eigenen Ansprüche nicht verstehe, oder ob nicht doch die Werbetexter ahnungslose Heinis sind. Jedenfalls weiß ich nach dem Lesen solcher "Produktbeschreibungen" nie, welches Produkt ich für welchen Einsatzzweck kaufen soll. Selbst, wenn ich bereit bin, die 120 Euro für einen Hauch von Nichts auszugeben. Für mich liest sich das alles gleich: Wärmeableitend, Bodymapping, mit Profis entwickelt, bla bla bla.
Stimme völlig mit Dir überein. Das gleiche Problem tritt eigentlich immer auf, sobald man Produkte verschiedener Hersteller vergleicht (Fahrradsättel, Fahrräder, Bekleidung - was auch immer). Oft sind ja nichtmal die Produktreihen klar abgegrenzt - dann kauft man lieber bei der Konkurrenz...
 

Rolle2

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Ich finde diese ALE Trikots sind alle irgendwie auf das Visualisieren der Muskeldefinition geschnitten. Gut, ein RR-Trikot soll eng anliegen und somit aerodynamisch wenig Widerstand bieten aber bei den ALE-Nutzern die ich immer so sehe, sieht das immer aus als wenn die Trikots eine Nummer zu klein gekauft wurden. ;)
 

Karl Napp

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Mit 52 Jahren fahre ich am liebsten mit den Ale Fuga Einteilern REV1 rum. Die bequemsten Radklamotten, die ich je hatte. Ich habe bestimmt auch eine Nummer zu klein, sitzt aber echt perfekt falten- und schlabberfrei.
 

dilettant

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Warum wird das nie erwähnt?
Erstens, viele interessiert es nicht.

Zweitens, wenn sie in Italien oder Deutschland hergestellt werden, wird das meist erwähnt. Heißt im Umkehrschluss: Wenn nichts gesagt wird, sind Bangladesh oder Indien oder Indonesien plausible Annahmen.

Allerdings muss ich mir auch gleich wieder selbst widersprechen: Die Alé-Klamotten, die ich so besitze, sind größtenteils tatsächlich mit "Made in Italy" gelabelt, ein Teil kommt aus Kroatien und eins aus Bosnien. Also immer noch Europa.
 

Rolle2

Velothon & Cyclassic fahrender
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Warum schreibt man den Hersteller nicht deswegen an?
Viele Produkte die aus Asien kommen werden in Europa umgelabelt bzw. umgepackt.
Stichwort: Verlängerte Werkbank.
 

fabli18

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@dilettant Das ist mir klar. Aber wenn schon der ganze blablabla von Body Mapping Systems und Aero Check Mesh und blablbla
da steht, dann ist die Herkunft auch nur ein paar Wörter mehr.
Vielleicht sollte es aber jeden interessieren oder ist es wierklich jedem egal wo seine sachen herkommen?
 

solution85

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Dieses blablabla funktioniert halt bei der Masse ganz gut, sonst würden das die ganzen Hersteller nicht machen. Komisch nur das gerade bei Kleidung und Nahrung die Herkunft bei vielen oft so interessant ist. Bei der Herkunft der ganzen Edelmetallen von ihrer Elektronik, will aber kaum jemand etwas wissen. Im Vergleich dazu, wirken die Arbeitsbedingungen in den ganzen Billiglohnländern, wo die ganze Kleidung herkommt, fast schon wie ein Goldstandard.
 

dilettant

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Dieses blablabla funktioniert halt bei der Masse ganz gut, sonst würden das die ganzen Hersteller nicht machen.
Man sollte meinen, dass das Marketing irgendwie den Effekt der Texte misst. Manchmal hab' ich da meine Zweifel.

Alé muss mich nicht von der Qualität seiner Produkte überzeugen. Ich trage sowieso überwiegend deren Produkte. Aber angenommen, ich möchte für den Sommer ein neues Kurzarmtrikot kaufen und bin bereit, 120 Euro dafür auszugeben. Dann sind in der neuen Kollektion drei Produkte enthalten, die ungefähr dasselbe kosten und die alle die Wärme toll ableiten etc. pp. Welches soll ich denn nun nehmen? Da hilft mir weder der hier verlinkte Text, noch die Alé Website. Ganz ehrlich, am Ende entscheide ich nach Design, was aber auch schwierig ist, da es bei Alé tlw. verschiedene Produktlinien mit denselben Designs gibt (was eigentlich eine gute Idee ist).

Komisch nur das gerade bei Kleidung und Nahrung die Herkunft bei vielen oft so interessant ist.
Virtue Signaling.
 

fabli18

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@solution85 Mich interessiert die Herkunft bei alle Produkte die ich kaufe. Anderseits ist das auch ein Luxusproblem von uns Mitteleuropäer.
 

solution85

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@solution85 Mich interessiert die Herkunft bei alle Produkte die ich kaufe. Anderseits ist das auch ein Luxusproblem von uns Mitteleuropäer.
Du findest vielleicht heraus, wo das Endprodukt produziert wird, aber das ist doch eigentlich dann nur die Haube Wahrheit. Mal als Beispiel. Was bringt es, wenn die Kleidung über den tollsten Bedingungen zusammen genäht wird, aber die Rohstoffe über den schrecklichsten Bedingungen geschaffen werden? Unter den Strich wird sich dieses ganze Fair Trad Zeug nur zum Marketing und zum reinwaschen des Gewissens vom Endkunden verwendet.
 

dilettant

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@solution85 Mich interessiert die Herkunft bei alle Produkte die ich kaufe. Anderseits ist das auch ein Luxusproblem von uns Mitteleuropäer.
Es ist sehr ehrenwert, sich für die Herkunft zu interessieren.

Aber irgendwie auch oberflächlich. Im Zuge der Corona-Pandemie kam heraus, dass in Italien massiv chinesische Wanderarbeiter unter durchaus prekären Bedingungen arbeiten. Soll heißen: Die Herkunft sagt wenig über die Arbeitsbedingungen aus.

Und wollen wir jetzt Waren aus bspw. Bangladesh boykottieren, weil sie überwiegend unter prekären Bedingungen hergestellt werden? Wem ist damit geholfen?

* * * * *​

Klar, Du kannst mir jetzt vorwerfen, Verhinderungsargumente vorzuschützen, um mir keine Gedanken machen zu müssen. Und Du hättest auch Recht. Aber ganz ehrlich, ich habe es schlicht satt, bei allem, was ich tue, die Weltrettung im Hinterkopf haben zu müssen. Ich will das nicht mehr. Es ist mir einfach zu viel. Ich setz' mich auf's Rad, um den Kopf freizubekommen, und dann soll ich aber jedes Mal darüber nachdenken, wer mein Trikot zusammengenäht hat und dass es aus hochpolymeren Kunstfasern statt aus Baumwolle und Merino ist?

Gestern abend lief im Nachbarzimmer Talk aus Köln. Eigentlich Unterhaltung. Aber nein, Umweltaktivisten und der allgegenwärtige Igor Levit haben wieder ihren Aktivismus und ihren Kampf gegen Rechts ausgestellt, Panik verbreitet und mir ein schlechtes Gewissen gemacht. Das ist Unterhaltung heute. Belehrung und Bevormundung. Ich hab's so satt.

Und deshalb geht mir, mit Verlaub, die vorhersehbare Frage nach der Provinienz von Radklamotten auf den Zeiger. Ich halte das für Virtue Signaling, für das vor-sich-Hertragen von Wokeness. Wenn es Dich interessiert, schreib Alé oder einem Händler Deiner Wahl eine Mail und frag nach. Da muss man keinen Wind drum machen. Nach der 1000ten Mail dieser Art werden sie es in die Checkliste für Pressemitteilungen aufnehmen. Sicher gibt es auch irgendwo eine Nischenmarke für faire Radklamotten. Dann kauf halt da. Sowieso ist ein Trikot, das sich mit Silber gegen Geruch schützt, nicht Deins. Für Dich gibt's Merino.

Aber wenn keiner solche Fragen stellt wird es auch keine Veränderung geben😉.
Wenn die Aktivisten den Bogen überspannen, gibt's Reaktanz und keine Veränderungen. Siehe meine Ausführungen oben.
 

solution85

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@solution85 du hast recht mit dem was du schreibst. Aber wenn keiner solche Fragen stellt wird es auch keine Veränderung geben😉.
Da hast Du auch Recht. Leider ist es immer sehr schwierig, für alles ein sinnvolles Maß zu finden.

Aber noch einmal zu dieser Kollektion hier. Wenn etwas nicht explizit genannt wird, dann hat das meistens einen Grund.
 

snowdriver

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Es ist sehr ehrenwert, sich für die Herkunft zu interessieren.

Aber irgendwie auch oberflächlich. Im Zuge der Corona-Pandemie kam heraus, dass in Italien massiv chinesische Wanderarbeiter unter durchaus prekären Bedingungen arbeiten. Soll heißen: Die Herkunft sagt wenig über die Arbeitsbedingungen aus.

Und wollen wir jetzt Waren aus bspw. Bangladesh boykottieren, weil sie überwiegend unter prekären Bedingungen hergestellt werden? Wem ist damit geholfen?

* * * * *​

Klar, Du kannst mir jetzt vorwerfen, Verhinderungsargumente vorzuschützen, um mir keine Gedanken machen zu müssen. Und Du hättest auch Recht. Aber ganz ehrlich, ich habe es schlicht satt, bei allem, was ich tue, die Weltrettung im Hinterkopf haben zu müssen. Ich will das nicht mehr. Es ist mir einfach zu viel. Ich setz' mich auf's Rad, um den Kopf freizubekommen, und dann soll ich aber jedes Mal darüber nachdenken, wer mein Trikot zusammengenäht hat und dass es aus hochpolymeren Kunstfasern statt aus Baumwolle und Merino ist?

Gestern abend lief im Nachbarzimmer Talk aus Köln. Eigentlich Unterhaltung. Aber nein, Umweltaktivisten und der allgegenwärtige Igor Levit haben wieder ihren Aktivismus und ihren Kampf gegen Rechts ausgestellt, Panik verbreitet und mir ein schlechtes Gewissen gemacht. Das ist Unterhaltung heute. Belehrung und Bevormundung. Ich hab's so satt.

Und deshalb geht mir, mit Verlaub, die vorhersehbare Frage nach der Provinienz von Radklamotten auf den Zeiger. Ich halte das für Virtue Signaling, für das vor-sich-Hertragen von Wokeness. Wenn es Dich interessiert, schreib Alé oder einem Händler Deiner Wahl eine Mail und frag nach. Da muss man keinen Wind drum machen. Nach der 1000ten Mail dieser Art werden sie es in die Checkliste für Pressemitteilungen aufnehmen. Sicher gibt es auch irgendwo eine Nischenmarke für faire Radklamotten. Dann kauf halt da. Sowieso ist ein Trikot, das sich mit Silber gegen Geruch schützt, nicht Deins. Für Dich gibt's Merino.


Wenn die Aktivisten den Bogen überspannen, gibt's Reaktanz und keine Veränderungen. Siehe meine Ausführungen oben.
Und weil Dir die Aktivitäten, bzw. die Aktivisten auf den Keks gehen, sind Dir die zu Grunde liegenden Umstände wumpe?! Ähm, damit wären wir aus wirklich JEDER Verantwortung für unser Handeln raus. Konsequente Haltung und wenn Du die Fragen der Nachfolgegenerationen damit alle beantworten kannst, hast zumindest Du deinen Frieden.
Im Ernst, ich weiß schon was Du meinst und die sich einstellenden Effekte/Reaktionen kann ich auch nachvollziehen, aber der Schluss sich dann eben gar nicht mehr um die Tragweite des eigenen Handelns zu kümmern – eben mit der Legitimation – kaufe ich Dir nicht ab.

Das perfide an den – nennen wir sie – Handelsketten ist doch das Preisdumping in Richtung Herstellkostensenkung bei max. Profit. Allgemein anerkannt und überwiegend unter geltenden Vorschriften agierend. Wenn dann auf Missstände hingewiesen wird, soll die Verantwortung für die Abschaffung/Linderung der Missstände alleinig bei den Käufern liegen. Das ist perfide und vermutlich treffen sich da auch unsere beider Haltungen.
 

dilettant

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Und weil Dir die Aktivitäten, bzw. die Aktivisten auf den Keks gehen, sind Dir die zu Grunde liegenden Umstände wumpe?!
Sie sind mir ja gar nicht wumpe.

Aber dass man über kein Thema reden kann, ohne dass jemand neunmalklug den Zeigefinger hebt, nervt mich einfach. Ich kenne @fabli18 nicht, vielleicht tue ich ihm/ihr völlig Unrecht. Aber ich sehe in solchen Fragen oftmals eher Selbstdarstellung als das Bestreben, die Welt besser zu machen. Deshalb auch mein Hinweis, einfach beim Hersteller oder Händler nachzufragen statt öffentlich zu beklagen, dass es nicht erwähnt wird.

Sorry, es ist völlig OT, aber ab und an platzt mir der Arsch. 😇

Und damit zurück zur Alé-Kollektion. Geile Teile. So!
 
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