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10 Gramm gespart...

flammberg

Doppelrohrbläser
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Hallo,
erfreut Euch am Anblick dieses völlig versifften Suntour V-GT Luxe Tourenschaltwerkes von 1972, das mir auf einer Auktion für nur $2,20 in die Hände fiel.

vgtluxe4lt3.jpg

Da ich gerade dabei bin, ein Rad als eine "Kreuzung" aus Verkehrs- und Heizrad herzurichten und dafür eine bergfreudige Schaltung brauche, die nicht nur Ritzel von 11 bis 28 Zähnen schalten kann, dabei auch nicht zu schwer sein möchte und - man ist ja anspruchsvoll - gut aussieht, dachte ich mir: "Was für ein lohnendes Objekt für eine kleine Modifikation". :::grins:::

Also ein paar Tage gewartet und am Freitag die USPS-Tüte aufgerissen.

Am Samstagmorgen sah die Schaltung dann so aus:

suntour.jpg
suntour2.jpg

Ich denke mal, die Stabilität des Schaltkäfigs habe ich nicht zu sehr geschwächt, denn ich habe mich mit 2mm Bohrungen noch zurückgehalten. Immerhin 10 gramm. :-) Am Parallelogramm werde ich noch einige Bohrungen vornehmen und "hier und da" und hoffentlich noch weitere 10 Gramm einsparen, also am Schluß das Scahltwerk um 20 Gramm erleichtert habe.

Dann wird poliert...

Wenn sie fertig ist, gibt es weitere Bilder ^_^

Nachtrag: Die Bohrungen habe ich, um saubere Ergebnisse zu erzielen, im Durchmesser von 0.8mm bis 2,0mm langsam aufsteigen lassen. Die Fotos zeigen die Löcher im Durchmesser 1,0mm.
 
flammberg schrieb:
..."Kreuzung" aus Verkehrs- und Heizrad ...

Wenn Du das Rad regelmäßig im Alltag bewegen willst, kann ich mir gut vorstellen, daß die hübschen Löchlein bald mit Dreck und Fett zugesetzt sein werden. Zumindest dürfte das Putzen des Rades durch die verdreckten Bohrungen um einiges in die Länge gezogen werden.

Oder stellst Du das Rad vll. doch besser nur zum Anschauen irgendwo auf ein Podest? So hättest Du sicher länger Freude an Deinen Modifizierungen...
 
ghostrider schrieb:
Wenn Du das Rad regelmäßig im Alltag bewegen willst, kann ich mir gut vorstellen, daß die hübschen Löchlein bald mit Dreck und Fett zugesetzt sein werden. Zumindest dürfte das Putzen des Rades durch die verdreckten Bohrungen um einiges in die Länge gezogen werden.

Oder stellst Du das Rad vll. doch besser nur zum Anschauen irgendwo auf ein Podest? So hättest Du sicher länger Freude an Deinen Modifizierungen...

Ein wenig eingetragener und abgesetzter Schmutz dürfte kaum auffallen, würde sich aber mit Pfeifenreinigern (alle paar Monate) schnell entfernen lassen. Mit meinen Kettblättern (Sugino Mighty 54/42) werde ich es, wenn nötig, ebenso halten.

Huret hatte in den 70er Jahren seine teuersten Schaltwerke, die der Jubilee-Serie, serienmäßig in gebohrter Ausführug angeboten.

Anhang anzeigen 4296

Leider sind die Jubilee-Schaltwerke als überaus zickig bekannt... das Suntour dagegen gilt als sehr gutmütig und präzise schaltend.
 
ich bin begeistert...immerhin 10 gramm bei stahlfelgen gespaart nicht schlecht. wenn man noch bedenkt, dass einsparungen bei laufrädern viel mehr ausmachen...
die 10g sind doch nach einer ausfahrt als staub auf dem rad...
 
Na was haben wir von Smolik gelernt?

Dünner schleifen/feilen ist deutlich effektiver und belastungsgerechter denn bohren. Macht aber auch mehr Arbeit....

Gruß messi
 
^^ja, kenn ich.
wenns so schnell geht, sinds 400 gramm

wenns etwa 5 min dauert sinds sogar 800 gramm, bis zu 12 K :D


ganz nette idee. aber wenn dus im altag benutzen willst, kann ich mir sowas auch nich als optimal vorstellen. wenn ich mit meinem noramlen rad fahre, muss die schaltung ganzschön was anshalten.
 
ganz wichtig auch vor jeder ausfahrt ordentlich schneuzen und auch die ohren reinigen. aber natürlich nicht mit den üblichen wattestäbchen - es könnte etwas watte in den ohren bleiben.

steh zwar auch auf leichtbau, aber 10g ???
 
Da hier in jedem Thread normalerweise jedes Laufrad bis auf die Ventilkappe genau gewogen und jedes Komplettrad >10kg als Mountainbike abgetan wird, wundert es mich, wieso das plötzlich ins Lächerliche gezogen wird.
Hier unterhalten sich schließlich nur Profis, da wird beim nächsten Zeitfahren dann auch mal wieder das Lenkerband abgewickelt.

:rolleyes:
 
fjmi schrieb:
ich bin begeistert...immerhin 10 gramm bei stahlfelgen gespaart nicht schlecht. wenn man noch bedenkt, dass einsparungen bei laufrädern viel mehr ausmachen...
die 10g sind doch nach einer ausfahrt als staub auf dem rad...

Das Foto, auf denen Du Stahlfelgen entdeckt hast (war mir gar nicht aufgefallen), zeigt nicht mein Rad mit dem von mir bearbeiteten Suntour Schaltwerk, sondern das von mir als Vorbild genannte "Huret Jubilee" Scaltwerk aus den Siebzigern.

Natürlich war es nicht Gewichtsersparnis, die mich bewegte, das Schaltwerk zu bohren, sondern der Wunsch, sein Aussehen zu verbessern. Ich bin schon einmal gespannt, wieviele Fahrer nun beteuern werden, das Aussehen ihres Rades wäre nur nebensächlich bis unwichtig, da es ja nur ein zweckbestimmtes Sportgerät ist...
;)
 
da kann ich dich beruhigen, mit mir sind wir schon zwei denen das ausehen wichtig ist :)
 
wg. aussehen wichtig:

meine bemerkung war auch so formuliert, da in deine überschrift nichts vom aussehen, das mir auch wichtig ist, zu finden war.
 
Weitest du das Projekt noch auf andere Teile oder sogar auf der ganze Rad aus? Sähe bestimme auch interessant aus, an allen Enden durchlöchert...:D
 
habe auch gestern einen anderen Steuersatzgabelkonus aus Alu eingebaut der noch rumlag und 3g leichter war :D :D :D
 
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