Ich kann Deinen Ansatz nachvolliehen. Aber, ist es denn sicherer, wenn Du auf der Fahrbahn fährst? Du schreibst ja selbst, dass Du dort angehupt und rücksichtslos überholt wirst. Wirklich sicherer liest sich das nicht.
Viele Straßen meide ich deshalb komplett und fahre deutliche Umwege, damit ich meine Ruhe habe beim radeln. Mir ist das Radeln auf Straßen ausserorts zu anstrengend, angespannt.
Nein, es ist definitiv nicht sicherer, auf den "Radwegen" bzw. Wirtschaftswegen zu cruisen, wo Traktoren und Leute mit Hunden ohne Leine, unsichere E-Bike-Fahrer und Familien etc. unterwegs sind.
Zum Glück sind es außerdem Ausnahmen, dass man riskant überholt wird. Diese Leute sehen einen ja zudem und wollen "nur" verkehrserzieherisch tätig sein; ein Tötungsdelikt wollen sie meist nicht aktiv begehen. Habe zudem ein Radar für hinten, so dass ich mich rechtzeitig drauf einstellen kann.
Nach Möglichkeit vermeide ich natürlich stark befahrene Straßen, sofern es von der Routenplanung her machbar ist. Bundesstraßen umfahre ich meist lieber über Land- und Kreisstraßen großräumig, bevor ich sie freiwillig nutze. Sicherheit geht vor jedes Prinzip ("Ich fahre aus Prinzip auf Straßen, wo und wann es mir passt." etc. Das bringt ja auch niemandem etwas).