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Mit 32 Zoll zum Unbound: Scott-Prototyp beim Mega-Gravel-Event

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Re: Mit 32 Zoll zum Unbound: Scott-Prototyp beim Mega-Gravel-Event
Der Unterschied ist doch aber: 28"/29" Reifen sitzen auf derselben Felgengröße, während 32" bereits einen größeren Laufradumfang bedeutet.

Wie will die Bahn denn zwischen 28" und 29" unterscheiden? Das geht ja nur anhand des Reifenaufdrucks.
Ganz einfach über die Reifenbreite. Bei 42mm Reifenbreite ist Schluss, dass kannst du einfach auch nachlesen auf der ÖBB Seite.
 
Habe hier mal die minimale Größe für 32" berechnet: https://www.rennrad-news.de/forum/threads/s-works-crux-5-–-erster-test-cruxi-fix.207729/post-6991253

Kurzum: ca 560mm Stack bei 105mm BB Drop (entspricht 70mm bei 622mm Felgen) und 400-410mm Reach bei 68-70° Lenkwinkel mit 107-108cm Radstand für keinen Toe Overlap. Kann man also sehr gut ab 170cm fahren, man muss kein "Riese" für 32" sein. Achtung, gerundete Werte und auch öfters etwas vereinfacht, damit die Berechnung einfach nachvollziehbar bleibt, es kann also zu der einen oder anderen Abweichung kommen zur Realität
 
Sitz mal über 20h auf dem Bock und erbringe Bestleistung, irgendwann stellt sich ein Delirium - Tunnelblick ein.

Das ganze Blut in den Beinen und nix mehr in der Birne, darunter leidet die Konzentration...

Viele werden außerdem mit SemiSlick gefahren sein.

Bei der Reifenwahl, sind Stürze wohl mit einkalkuliert, hauptsache man kann Watt sparen.

Im späteren Rennverlauf wären CC Reifen wohl die bessere Wahl gewesen.
Hä, Logikfehler?

Genau das ist doch mein Punkt. Ich bin zwar noch keine 20 Stunden am Stück alleine gefahren, habe aber durchaus Langdistanzen absolviert oder mehrtägiger Gravel-Events.
Und by the way: Ich hatte bzw. habe immer wieder die Gelegenheit, auf 32" zu fahren.

Die höhere Trägheit kann sich durchaus positiv auswirken, und der Traktionsvorteil ist signifikant. Ergo unter Ermüdung weniger stürzte und Fehler verzeihender. Aber all das lässt sich sauber über physikalische Größen erklären also nichts wirklich Neues. Muss man halt mal erfahren und nicht nur drüber philosophieren... ist aber ja mit allem so. Ich kann nur sagen, alle die ich kenne die auf 32" Sassen egal wie skeptisch sind eher positiv überrascht, mich inkludiert.

Aero soll laut dir ja auch nichts bringen… Ich hingegen würde mit meinem mickrigen FTP liebend gerne 15 Watt über 21 Stunden einsparen. Das lässt sich bei 27km/h Schnitt wie hier beim Unbound recht einfach über einen gescheiten Helm, Lenkerposition und Aero Wheels bewerkstelligen... aber was sind schon 15Watt...#ironieoff

Und noch ein Punkt: Das Reifenprofil hat auf Schotter nur begrenzt Einfluss auf den Rollwiderstand. Daher ergibt deine Aussage zu Semislicks im Vergleich zu klassischen XC-Reifen wenig Sinn. Viele XC Reifen Rollen erst mal besser als Gravel-Reifen. Dünnere Karkasse dank mehr Aufstandsfläche etc... Am Ende ist bei 27Km/h der Luftwiderstand mit gut 70% des Gesamtwiederstandes ohnehin dominanter als der Rollwiederstand. Womit Aero halt doch wichtig ist...

Wo es jetzt wirklich spannend wird: Ist die grössere frontal angeströmte Fläche des 32" Reifens Aerodynamisch so viel schlechter, dass es den gesenkten Überollwiederstand aufwiegt oder nicht?
 
Am Ende ist bei 27Km/h der Luftwiderstand mit gut 70% des Gesamtwiederstandes ohnehin dominanter als der Rollwiederstand. Womit Aero halt doch wichtig ist...

Wo es jetzt wirklich spannend wird: Ist die grössere frontal angeströmte Fläche des 32" Reifens Aerodynamisch so viel schlechter, dass es den gesenkten Überollwiederstand aufwiegt oder nicht?
Kommt auf den Untergrund an. Je mehr man sich von Asphalt und kompakten, festen feinkörnigen Schotter entfernt und je unebener der Untergrund wird, desto höher der Roll und Überrollwiderstand, das braucht man aber niemanden erklären.

laut diesem guten Herren ca 100W Rollwiderstand bei Kategorie 3 Gravel bei 29km/h und Kategorie 3 hat man ganz schnell mal, Kat 2 wäre noch sehr gut geeignet für ein Allroad Rennrad

https://www.reddit.com/r/gravelcycling/comments/1snbhzf/maxxis_aspen_st_32_x_215_off_road_rolling/

Der Aspen war auf Kat3 schneller als jeder andere Reifen in einer Gravel tauglichen Breite und das obwohl Aspens nicht als besonders schnelle Reifen gelten, die Karkasse ist nicht allzu effizient. Kat 4 Ergebnisse wären noch interessant gewesen. Jetzt Stell dir einen G One RS/R/RX in 50x686 oder 55x686 vor, da sind sicher noch einmal ein paar Watt drinen
 
Kommt auf den Untergrund an. Je mehr man sich von Asphalt und kompakten, festen feinkörnigen Schotter entfernt und je unebener der Untergrund wird, desto höher der Roll und Überrollwiderstand, das braucht man aber niemanden erklären.

laut diesem guten Herren ca 100W Rollwiderstand bei Kategorie 3 Gravel bei 29km/h und Kategorie 3 hat man ganz schnell mal, Kat 2 wäre noch sehr gut geeignet für ein Allroad Rennrad

https://www.reddit.com/r/gravelcycling/comments/1snbhzf/maxxis_aspen_st_32_x_215_off_road_rolling/

Der Aspen war auf Kat3 schneller als jeder andere Reifen in einer Gravel tauglichen Breite und das obwohl Aspens nicht als besonders schnelle Reifen gelten, die Karkasse ist nicht allzu effizient. Kat 4 Ergebnisse wären noch interessant gewesen. Jetzt Stell dir einen G One RS/R/RX in 50x686 oder 55x686 vor, da sind sicher noch einmal ein paar Watt drinen
Alles richtig was du sagst. Sauberer Trennen müsste man Roll und Überollwiederstand. Dazu sind sich führende Reifen und Laufrad Hersteller aber auch noch nicht einige. Bzw. es ist gar nicht so einfach Messtechnisch zu belegen wie viel besser/schlechter das Überollverhalten von Unterschiedlichen Reifen bzw. Reifengrössen ist. Zipp hat das ganze Kind vor ein paar Jahren mal "Vibration loss" genannt, dazu gibt's auch ganz spannende Dokumentation. Denn auch auf der Strasse fährt man ja mittlerweile breitere Reifen und weniger Luftdruck genau deswegen. Dort sind die Leistungsverluste zwar geringer aber wegen der Maturität des Roadsports und der Leistungsdichte machen 2 Watt halt auch schon einen unterschied.

Hubarbeit ist sicher ein zentraler Punkt, und das sieht man ja direkt in den Tabellen deines Links.
Ein vermeidlich schmälerer und Semislick 700x45mm Schwalbe RS Pro rollt auf Kat3 mit 118Watt pro Paar deutlich schlechter als ein Rick XC Pro der mit 2.4" deutlich breiter ist und mehr Stollen aufweist.

Ich blei dabei, ob Semislick oder XC Reifen hat pauschal weniger Einfluss auf den Rollwiederstand also Gummimischung, Karkasse, Reifenbreite und Reifendruck. Daher sind solche pauschal Aussagen einfach Mist.

Schöne Diskussionen! So macht das Spass mit informierten Radsportfreunden :D
 
Genau das ist doch mein Punkt. Ich bin zwar noch keine 20 Stunden am Stück alleine gefahren, habe aber durchaus Langdistanzen absolviert oder mehrtägiger Gravel-Events.
Und by the way: Ich hatte bzw. habe immer wieder die Gelegenheit, auf 32" zu fahren.
Ich wollts nur mal erwähnt haben, weil das im Rennverlauf stellenweisen ziemlich unbeholfen - schwerfällig aussah.
Muss man halt mal erfahren und nicht nur drüber philosophieren...
Dafür brauchst du erst 32"?
Das kannst du jetzt schon alles testen!
Im MTB Bereich wird sehr viel über Tretlagerhöhe gesprochen.
Sowas sind keine neuen Erkenntnisse.
Hab ich alles schon hinter mir und kann sagen, was ich auf keinen Fall möchte.
Ich kann nur sagen, alle die ich kenne die auf 32" Sassen egal wie skeptisch sind eher positiv überrascht, mich inkludiert.
Oder einfach nur hypet.
Muss man halt mal erfahren und nicht nur drüber philosophieren...
Dafür brauchst du erst 32"?
Das kannst du jetzt schon alles testen!
Im MTB Bereich wird sehr viel über Tretlagerhöhe gesprochen.
Sowas sind keine neuen Erkenntnisse und habe ich alles schon hinter mir.
Aero soll laut dir ja auch nichts bringen…
Ich schätze mal es liegt daran, dass du Dinge verstehst, die niemand meint.
Wo habe ich das so geschrieben?
Dann lies mal in anderen Threads nach, was ich dazu schreibe.
Bevor du jetzt damit anfängst, irgendwelche Textschnippsel aus dem Kontext gerissen zu zittieren.
Hat auch nichts mit "sich Wiedersprechen" zutun.
Hast du dir schon mal die Frage gestellt, wie viel Aero Sinn macht und wo es eher hinderlich wird?
Es gibt Gravel Räder, die mehr Aero sind, als Rennräder bei der Tour de France.
Meinst du die Athletinnen, hätten 2kg Lehmpackungen, an einem super fancy Aero Gravel Bike bei Unbound XL gefeiert?
Machts jetzt langsam Klick?
Ja aber was sind schon 15 Watt.🙈
Und noch ein Punkt: Das Reifenprofil hat auf Schotter nur begrenzt Einfluss auf den Rollwiderstand. Daher ergibt deine Aussage zu Semislicks
Was sagst du mir das?
Das musst du denjenigen sagen, die das Zeug bei Unbound fahren.
Besser gesagt, frag sie mal warum die das Zeug fahren.
Im übrigen ist das Scott 32" durchgehend mit G One RS Reifen unterwegs gewesen.
Ich kann dir also nur empfehlen, dir die Setups der Räder mal genauer anzusehen.
Ganz Wild das Rad von Cecily Decker, sie ist mit einem Berd Spoke Hinterrad gefahren und hatte eine CF Spoke VR.
Weil ich schon von aus dem Kontext gerissen sprach.
👇
Im späteren Rennverlauf wären CC Reifen wohl die bessere Wahl gewesen.

Wo es jetzt wirklich spannend wird: Ist die grössere frontal angeströmte Fläche des 32" Reifens Aerodynamisch so viel schlechter, dass es den gesenkten Überollwiederstand aufwiegt oder nicht?
Du verkopfst dich da zu sehr und redest dir etwas ein.
 
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Alles richtig was du sagst. Sauberer Trennen müsste man Roll und Überollwiederstand. Dazu sind sich führende Reifen und Laufrad Hersteller aber auch noch nicht einige. Bzw. es ist gar nicht so einfach Messtechnisch zu belegen wie viel besser/schlechter das Überollverhalten von Unterschiedlichen Reifen bzw. Reifengrössen ist. Zipp hat das ganze Kind vor ein paar Jahren mal "Vibration loss" genannt, dazu gibt's auch ganz spannende Dokumentation. Denn auch auf der Strasse fährt man ja mittlerweile breitere Reifen und weniger Luftdruck genau deswegen. Dort sind die Leistungsverluste zwar geringer aber wegen der Maturität des Roadsports und der Leistungsdichte machen 2 Watt halt auch schon einen unterschied.

Hubarbeit ist sicher ein zentraler Punkt, und das sieht man ja direkt in den Tabellen deines Links.
Ein vermeidlich schmälerer und Semislick 700x45mm Schwalbe RS Pro rollt auf Kat3 mit 118Watt pro Paar deutlich schlechter als ein Rick XC Pro der mit 2.4" deutlich breiter ist und mehr Stollen aufweist.

Ich blei dabei, ob Semislick oder XC Reifen hat pauschal weniger Einfluss auf den Rollwiederstand also Gummimischung, Karkasse, Reifenbreite und Reifendruck. Daher sind solche pauschal Aussagen einfach Mist.

Schöne Diskussionen! So macht das Spass mit informierten Radsportfreunden :D
Genau, von Zipp gabs da mal eine Dokumentation, wieso weshalb warum man auf so breite Reifen und Maulweite ging mit den 303 XPLR. Ein breiter Reifen kann mehr von der Unebenheit aufnehmen, ermüdet den Fahrer weniger und bei losem Untergrund sinkt man weniger ein, zbsp auf sehr losem Schotter, weicher Erde oder sandigem Boden

Das meiste beim Rollwiderstand machen Gummimischung und Karkasse aus, kein Zweifel. Schwalbe gab mal an, dass ein Magic Mary mit Gravity/Downhill Karkasse in Supersoft doppelt so viel Rollwiderstand auf der Rolle hat wie in der dünnsten Karkasse mit dem härtesten Gummi bei gleichem Reifendruck. Gummi und Karkasse werden mittlerweile gar nicht mehr am MM gelistet auf der Schwalbe Homepage, die stammen damals aus den Grammschlachten der Bikehersteller und machen keinen Sinn auf dem Reifen. Profil hat weniger Anteil, jedoch ist es nicht vernachlässigbar. Ein Dissector rollt spürbar und messbar (Leistung/Zeit) schneller als ein DHR2 mit gleicher Karkasse und Gummi, sprich der einzige Unterschied ist das Profil. Egal ob Asphalt, Schotter, harter oder weicher Boden, wobei je weicher der Boden desto größer der Einfluss vom Profil. Ist aber auch zu erwarten, der DHR hat mehr Negativprofil mit mehr Profiltiefe als ein Dissector und auch keinen Profilstreifen in der Mitte wie ein Thunder Burt

Überraschend gesittet aktuell, muss man schon sagen
Edit: Dieser Post wurde vor Post #187 verfasst
 
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Genau, von Zipp gabs da mal eine Dokumentation, wieso weshalb warum man auf so breite Reifen und Maulweite ging mit den 303 XPLR. Ein breiter Reifen kann mehr von der Unebenheit aufnehmen, ermüdet den Fahrer weniger und bei losem Untergrund sinkt man weniger ein, zbsp auf sehr losem Schotter, weicher Erde oder sandigem Boden
Zum Nachteil der kantigen Form.
In erster Linie ging es ZIPP um Aero.

Wäre der Reifen bauriger, könnte er bei Übergängen wie Grasnarben oder Steinkanten etc. besser halt bieten.
Das ein breiter Reifen die Auflagefläche besser verteilt, muss nicht näher untersucht werden.
Allerdings darf der Reifen dann auch nicht so breit wie die Felge sein, weil dadurch die Flexibilität der Karkasse leidet.

Schaut man sich die Räder der letzten Unbound Rennen genauer an, wird man schnell festellen, das die Reifen breiter als die Felgen sind. Zurecht!

Wer mit breiten Reifen Straße fahren möchte, wird mit dem Konzept von Zipp sicherlich glücklich.🤫
 
Allerdings darf der Reifen dann auch nicht so breit wie die Felge sein, weil dadurch die Flexibilität der Karkasse leidet.
Was sind denn dann die Nachteile?
Also auf dem MTB bin ich bei dir, aber gravel/road doch egal.

Wäre es nicht eher wünschenswert, weniger Verformungsarbeit leisten zu müssen bei jedem Raddurchlauf?

Schaut man sich die Räder der letzten Unbound Rennen genauer an, wird man schnell festellen, das die Reifen breiter als die Felgen sind. Zurecht!
Naja teils aber sicher auch nur, weils noch keine Aero Felgen für aktuell trendige Reifen gibt.
Es fällt dir Industrie gerade schwer mit der Entwicklung Schritt zu halten.

Abwarten und Tee trinken... es wir signifikant breiter Aero Felgen geben die kommenden Jahre. Das kann ich dir versprechen. :D Gibt ja schon die ersten mit 30mm innenweite und über 50mm hohem Profil. Da sind wir aussen nicht mehr so weit von 50mm reifen entfernt.

Wer mit breiten Reifen Straße fahren möchte, wird mit dem Konzept von Zipp sicherlich glücklich.🤫
Für die Nachwelt:
Youtube Video: TSE -ZIPP
 
Was sind denn dann die Nachteile?
Also auf dem MTB bin ich bei dir, aber gravel/road doch egal.
Die selben wie beim MTB.
Warum wird immer so getan, als müsse man das Rad neu erfinden?
Wäre es nicht eher wünschenswert, weniger Verformungsarbeit leisten zu müssen bei jedem Raddurchlauf?
Ich frag lieber nochmal nach.
Meinst du jetzt das Walken, Komprimieren oder etwas anderes?
Bist du der Ansicht, dass man mit 32" mehr Luftdruck fahren kann und somit schneller sein kann?
Naja teils aber sicher auch nur, weils noch keine Aero Felgen für aktuell trendige Reifen gibt.
Gibt es reichlich, an der Verfügbarkeit scheidert es nicht.
Kürzlich ist sogar ein neuer AG48 nach 105% Rules erschienen.
35inner/48extern minimale Reifenbreite 44.
Der ZIPP XPLR wird auch oft, ander als es SRAM optimiert hat gefahren.
Und an genau solchen kleinen Kanten, scheidern Reifen, die gemessen an der Felgenbreite, zu knapp gewählt sind.
Da stürzen auf einmal Fahrerinnen, wo man sich selbst fragen muss, wie das passieren konnte.
Normalerweise sollte sowas kein Problem sein, zumal die ja auch fahren können.
Warum RR Reifen, bei plötzlichen Luftdruckverlust Burping bekommen, liegt unter anderem an zu breiten Maulweiten.
Aber das nur so nebenbei erwähnt.
 
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Die selben wie beim MTB.
Warum wird immer so getan, als müsse man das Rad neu erfinden?
Verstehe nicht, beim MTB sind wir uns ja wohl hoffentlich einig, das eine breitere Felge durchaus Vorteile hat.
Ich frag lieber nochmal nach.
Meinst du jetzt das Walken, Komprimieren oder etwas anderes?
Wenn der reifen auf den Boden Trift wird er aus seiner Runden Form Zwangsweise in eine gerade verformt. Das geschieht immer egal wie viel Luft ich fahre. Diese Verformung bremst einen aus, weswegen feine dünne Karkassen besser rollen als dicke robuste. Du hast geschrieben die Flexibilität der Karkasse würde leiden. bezogen auf den Rollwiderstand wäre es aber wünschenswert diese verformt sich nicht. Ich schlussfolgere wenn eine breiter Felge die Verformung etwas minimiert weil die Seitenwand steiler steht, führt das zu einem geringeren Rollwiderstand. Spricht die eingeschränkte Flexibilität ist wenn man genug Traktion hat erst mal positiv!
Bist du der Ansicht, dass man mit 32" mehr Luftdruck fahren kann und somit schneller sein kann?
Nein im Gegenteil wenn man wegen der grösseren Auflagefläche geringere drücke fahren und ist desswegen schneller weil man weniger vibrationloss/Hubarbeit verrichten muss.
Da stürzen auf einmal Fahrerinnen, wo man sich selbst fragen muss, wie das passieren konnte.
Normalerweise sollte sowas kein Problem sein, zumal die ja auch fahren können.
Also da bin ich anderer Meinung.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung im Weltcup verschiedener Rad Disziplinen erzählen, wie schlecht manch sehr fitter Athlet Fahrrad fahren kann. :D
Wenn jemand auf einer Schotterweg egal ob mit Matsch oder ohne, mit Kanten... mit einem Reifen über 30mm stürzt, dann liegt das am Fahrer und nicht am Verhältnis von Felge zu Reifen.

Allerdings ist es auch echt erschreckend wie Beratungsresistent solche Fahrer sind.
Da kann man als Sponsor mit noch so vielen Argumenten aus dem Engineering und dem Testing kommen.
Am Ende wird das gefahren was auch die anderen fahren und gerade auf Instagram als schnell vermarktet wird...
 
In der Tat! Was dazukommt: es kommt auf das Drehmoment im Antriebsstrang an - deshalb käme auch niemand auf die Idee, Enduros oder Trial-Motorräder mit 32-Zoll-Monsterrädern auszustatten - wenig Luftdruck, viel Volumen, weiche Federung und genügend Vortrieb sind mindestens genauso gut. Das mag aber im Radbereich anders sein, weil wir mit wechselndem Drehmomentansprüchen nicht so gut klarkommen - wer verbocktes Zeugs mit dem MTB bergauf fährt, weiß, was ich meine. Mal sehen, wie sich das entwickelt...
 
Ich finde den Transport einen guten Punkt!
Viele die nur nebenbei mit Rädern zutun haben, und sich keine Gedanken über Transport oder über Logistik Gedanken machen müssen, denken erstmal nur von Hand in den Mund.

Die Mitnahme bzw. die Logistik von 32", wäre ein ganz großes Problem.
Nahezu alles ist auf max. 28" eingeschossen, auch die Produktion.
Sicher ein bemerkenswerter Punkt, aber Gravelbikes wären auch mit 32" noch kürzer als 29" - Fully-MTBs.
Jedes Rad besitzt runtergezogene Kettenstreben, ganz schlimm bei Gravel Räder mit breiten Reifen.
Damit angefangen hat O.P.E.N.
Richtig schlimm bei FARA und 3T.
Sowas merkt man auch beim fahren.
Hochsensibel.
.(Wenn ich mir ansehe, wie gut mein achtjähriger(!) Sohn mit dem "für später mal" geschenkten, gebrauchten 29"er Carbonfully klarkommt und sein zwei Jahre altes, 7kg 24"er nur noch auf dem Pumptrack fahren will, dann frage ich mich schon, ob wir nicht alle auf zu kleinen Rädern fahren... Warten wir's ab.)
👍
Sowas würde ich bei einem 32" nicht mehr tun.
Die Räder werden einfach nur schwer und noch schwammiger + stelziger werden.
Und große Menschen sind auch schwer.
2010er 29" Diskussion reloaded
Auf dem Scott 32er? OK, jetzt rollt der Zug ....
XC-MTB GOAT Nino Schurter (1,73m) war ein eifriger Verfechter von 27,5 Zoll (650B). Aber er war auch ein akribischer Tester und Entwickler. Kurz vor den Olympischen Spielen 2016 wechselte er auf 29er und holte damit Gold. Heute fahren alle 29" im XC-MTB, Männer wie Frauen.
Man wird also sehen, wie sich das im Rennsport entwickelt. Wenn die größeren Räder tatsächlich einen Vorteil bieten, werden sie eingesetzt werden. Aus Marketinggründen vielleicht auch, wenn sie unterm Strich gleich schnell sind. Wenn sei langsamer sind, eher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer wieder amüsant, wie viele Äpfel mit Birnen Vergleiche in diesem Artikel bemüht werden.

Insbesondere die Vergleiche und Begründungen bei den Offroad-Fahrzeugen sind 🤣
Abgesehen davon, dass mal kurz unterschlagen wird, dass Trophy Trucks mit die abgefahrensten Fahrwerke haben die es gibt....

Einen 700c mit einem 650b Rad bei identischem Reifendruck zu vergleichen.... Ja OK Kann man machen, bringt dann halt recht wenig.
 
Nachtrag:
Laut SCORE Reglement für Trophy Trucks ist der maximale Reifendurchmesser auf 45“ begrenzt.
Laut MTRA Reglement für Monster Trucks sind hier nur zwei Reifen mit jeweils 66“ Reifendurchmesser freigegeben.
Evtl. könnte das der Grund sein, warum in diesen Rennen halt nicht noch größere Reifen gefahren werden und nicht die wilden Annahmen von RH zum tragen kommen? 😉
 
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