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Wie weit kann man einen Vorbau verkürzen?

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Re: Wie weit kann man einen Vorbau verkürzen?
Man möge es mal selber ausprobieren:

Man wechsle seine Griffposition zwischen vorne auf den Hoods zum kürzeren, den Ballen auf dem Bogen. Da geht es um rund 10cm, entsprechend 100mm kürzeren Vorbauunterschied.

Und was passiert? Erstmal gar nichts! Es fällt überhaupt nicht auf, das Fahrverhalten ändert sich nicht dramatisch, ist im Rahmen der Gewohnheit.

Erst wenn man sich bewusst drauf konzentriert, merkt man das etwas.

Meine Meinung: Unterschiede in der Vorbaulänge um bis +-50mm Länge sind im Fahrverhalten durch Gewohnheit problemarm. Nach ein paar hundert km fühlt es sich normal und richtig an.
Eine korrekte Sitzposition ist deutlich wichtiger und die Vorbaulänge darauf zu konzentrieren.

Gruß messi
 
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Die grüne Linie zeigt den Normalzustand, wo die Bremsgriffe in etwa senkrecht über der Vorderachs liegen. Das ist bei allen Hersteller in etwa so, weil dann das Vorderrad richtig belastet ist. Profis fahren den Lenker noch weiter vorne in vielen Fällen um die Lenkung extra zu beruhigen. Die rote Linie würde einem stark verkürzten Vorbau entsprechen, das Vorderrad würde dann nicht mehr richtig belastet werden, was zu einer nervösen Lenkung führt. @CZYSO scheint das auch so zu sehen.
 
Die kleinen Rahmen hätte ich tatsächlich ausgeschlossen da der stack viel mehr abnimmt als der reach. Und vom Str ist das domane schon das Maximum was ich so gefunden habe.
Beim MTB ist der Lenkwinkel ja viel flacher (64grad) und Vorbau auch viel kürzer. Der Punkt der belastung des Vorderrad also viel weiter hinten. Allerdings mit viel breiteren Lenker.
 
Nochmal der Vorschlag: Probier mal sowas in der Art auf dem Rad deiner Frau: https://www.bike24.de/p1346702.html?origin=CP
Klar, die teilintegrierten Leitungen hängen dann unten raus, aber geht ja nur um Probefahrt. Ist immer noch günstiger, solch einen VB zu kaufen, als ein ganze Rad auf gut Glück...

Für die genaue Länge/Winkel müsste man dann das Aufbau-Setup mit Spacern etc deiner Frau wissen, dann kann man das ja einfach nach Dreieck berechnen.
 
Hätte ich Dein Problem mit der Unbeweglichkeit, würde ich ein Fitting machen. Das Geld ist besser angelegt, als wenn Du selber rumprobierst und das Forum fragst. Es gibt viele Stellschrauben, um den Reach zu verkürzen (nicht nur Vorbau), das kann man alles im Fitting abklären (bspw. kann man Dich weiter nach vorne verschieben auf dem Bike, kürzerer Lenkerreach usw). Dir können auch Vorschläge zum sinnvollsten Rahmen gemacht werden.
 
Es gibt viele Stellschrauben, um den Reach zu verkürzen
Das kann er selber. Die Diskussion dreht sich um die Effekte der Verkürzung und wie weit man gehen kann bzw. sollte.

Geld wäre am besten investiert für einen Maßrahmen, siehe Link zu SingleBe. Fitting ist sicher auch gut, wenn man einen guten Fitter erwischt. Ich hab da mal Geld in Sand gesetzt und bin da jetzt vorsichtiger mit Empfehlungen.
 
Doch. Komplette Todesfalle. Wo hast du das denn rausgekramt?

Naja, was hilft das dem Menschen der mit einem versteiften Rücken jetzt ein anderes Fahrrad braucht weil die Flexibilität weg ist.
 
Doch. Komplette Todesfalle. Wo hast du das denn rausgekramt?

Naja, was hilft das dem Menschen der mit einem versteiften Rücken jetzt ein anderes Fahrrad braucht weil die Flexibilität weg ist.
Einfach mal Zero Reach Stem googeln. Da gibt es schon ein paar todesmutige Fahrer.
 
Vielleicht auch mal einfach darauf achten wie man nach vorne gebeugt lenkt, das geschieht nämlich überwiegend durch ein Drücken und Ziehen am Lenker. Und das daraus resultierende Moment ist von der Vorbaulänge... unabhängig.
Bzw Lenkt man eh mit Gewichtsverlagerung, wir fahren ja keine Hindernis Parcours. Wer dreht denn aktiv bei 30kmh u.mehr einfach so am Lenkrad...
 
Ohne ein Einschlagen des Lenkers und damit Vorderrades, fährt man keine Kurve.
die Diskussion, ob man bei höheren Geschwindigkeiten zu 90 oder 95% mit der Gewichtsverlagerung lenkt, können wir dem TE glaube ich ersparen...

@Gutti-g: ich würde an deiner Stelle zu einem guten Bikefitter gehen, der dich mal auf einen einstellbaren Bock sitzt. Bei der Suche nach möglichst hohem Stack und kurzem Reach, ist für dich das Fahren im Unterlenker überhaupt sinnvoll möglich? Sonst würde ich an deiner Stelle über einen geraden Lenker nachdenken, damit verkürzt du die Sitzposition schon mal ordentlich.
 
die Diskussion, ob man bei höheren Geschwindigkeiten zu 90 oder 95% mit der Gewichtsverlagerung lenkt, können wir dem TE glaube ich ersparen...
Der Witz ist, man lenkt genau gar nicht mit Gewichtsverlagerung. Die Gewichtsverlagerung ist eine Notwendigkeit des Lenkens. Ohne Lenkeinschlag, keine Kurve. 0% Kurve. Aber Du hast recht. Da gibt es eigentlich keine Diskussion.
 
Ich bin auf dem Gravel von einem 100mm auf ein 70mm und das Lenkverhalten hat sich deutlich spürbar verschlechtert, weil es direkter war.
Genauso ist es auch und deshalb kann man nicht generell sagen, dass das ein Märchen sei. Es stimmt vielleicht nicht ganz der wenn man sagt dass das Rad dadurch nervöser wird. Fakt ist, dass bei einem kürzeren Vorbau der Lenkimpuls direkter stattfindet, weil der Kreisbogen den man dabei beschreibt kleiner ist und daher die Winkelgeschwindigkeit höher ist.
 
Hat der TE eigentlich seine Körpermaße genannt oder hab ich das überlesen?
Vielleicht hat er eine völlig falsche Vorstellung von der Kombination aus Körpermaß und Rahmengröße?
Ich will ihm nichts unterstellen, aber es ist ja nicht so, dass wir so einen Fall noch nie gehabt hätten.
 
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