Ich zitiere mich einfach mal selbst aus dem Cannondale Thread:Die spannende Frage ist: Wer kauft wirklich zwei so teure Räder. Am Ende greifen die Profis zum neuen Aero-Hobel und das Tarmac verliert den Profi-Stempel. Was dann wiederum dazu führen kann, dass der Hobbyradler den für ihn ohnehin besseren Kompromiss in Form eines SSE nimmt, da von EF gefahren.
Dass man im Windkanal mit Fahrer das Tarmac SL8 nicht schlägt, obwohl Seka schon gezeigt hat, wie das mit einem Do-it-all geht, ist das eine. Dass das Cannondale aber trotzdem in der teuersten Variante auch noch schwerer ist, als das fast 4 Jahre alte S-Works (in 56 Rahmen 685g vs 728g, Gabel 358g vs 392g, die Gabel ist damit sogar schwerer als die vom regulären Tarmac), macht es dann echt schwierig. Ich verstehe auch nicht, warum man 3 Rahmen bringen muss. Der mittlere ist im Quervergleich mit Gabel mE schon schwer genug für ein Einstiegsrad mit Rival, das 5k kosten soll.
Mit ein bisschen guten Willen bekommt man zum Saisonwechsel ein S-Works SL8 unter 10k. Da sehe ich jetzt nicht wirklich viele Argumente, für ein (auf den Frame bezogen) schwereres und auch nicht aerodynamischeres Cannondale 3k mehr auf den Tisch zu legen.
Ich verstehe deinen Punkt daher nicht. Das SSE ist weniger Aero UND schwerer UND aktuell im Straßenpreis teurer als ein SL8.
Der einzige Grund, das als aktuell als Hobbyfahrer statt eines Tarmacs zu kaufen ist daher aus meiner Sicht, dass man nicht für einen Zahnarzt oder Anwalt gehalten werden möchte.
