• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Konfliktsituationen im Verkehr

Wer mit Smartphone spielt und dann noch abbiegt
Heute morgen kam mir ein Mädchen entgegen. Vielleicht 12 oder 13. Starrt grinsend aufs Telefon und läuft einfach weiter.
Auch Rennradfahrer können echte Arschlöcher sein.
Mir kam auf einem Radweg für beide Fahrtrichtungen auch einmal ein auf seinem Rädchen freihändig fahrender Smombie entgegen, der so in sein Smartphone vertieft war das er nichts anderes mehr inklusive meiner Wenigkeit wahrgenommen hatte. Ich ließ ihn auf ungefähr 10m herankommen bis ich einen Schrei losließ...

der Gute musste ganz schön kämpfen um auf seinem Rad zu bleiben. 🤣👍

Manchmal kann ich auch das Arschloch sein! :D
 
Arschloch würde ich nicht sagen. Eher bissel Schocktherapie oder den anderen versuchen klarzumachen; jetzt hast du noch Glück gehabt. Das nächste Mal kann sehr viel schlechter enden.
Aber wie in meinem Fall, sind manche resistent gegen fast alles.
Naiv, von sich selbst überzeugt, oder unfähig Verantwortung zu übernehmen.
Mir scheint das Smartphone eine Art Ersatzdroge zu sein.
Auch Fußgänger laufen einfach auf die Straße. Als wären sie allein auf der Welt.
Vor einigen Wochen wollte mir ein Teen auf einem E-Scooter seine selbst erdachten Verkehrsregeln erklären.
Lernen die heute sowas nicht mehr in der Schule? Scheint zuhause auch nicht wichtig.
 
Gerade eben doppelte Abbiege-Trottel. Ich fuhr auf dem Radweg, der vom rechten Bildrand zu erahnen ist (hellgrau) , und auf diese Kreuzung zu.
Screenshot 2026-05-11 121631.png

Vorne ist Rot, 6-7 Autos warteten es wird gerade grün, ich war noch ca 20m entfernt. Auto 1 und 4 blinken. Auto 1 biegt ab, Auto 2 fährt geradeaus, Auto 3 - und das hab ich glücklicherweise geahnt - fährt, blinkt erst 2m vor der Kreuzung und biegt ab. Hat also NULL geschaut. Auto Nr. 4 hingegen hatte deutlich sichtbar wegen mir angehalten. Hätte ich nicht vorausahnend schon etwas langsamer gemacht und in dem Moment, in dem Auto 3 blinkt, nochmal was runtergebremst auf 10km/h, hätte es geknallt. Ich rollte dann weiter und schmiss einige Gesten hinterher, falls er dann doch mal in den Rückspiegel schaut, schaue wieder nach vorne (alles innerhalb von 2 Sekunden) und sehe, wie 1m links vor mir eine junge Frau mit entgegenfahrend stärker bremst und anhält. Die kam von der gegenüberliegenden Seite und wollte wohl, weil das Auto Nr. 4 ja wegen mit anhielt, die Gelegenheit nutzen und schnell abbiegen... da hab ich dann nur noch mit dem Kopf geschüttelt und bin weiter. Das war mir dann echt zu blöd, dass ich innerhalb von 4 Sekunden gleich 2x von Vollidioten vom Rad hätte gefegt werden können...

An der Kreuzung stand btw jahrelang ein weißes Rad an der Ecke, wo das Radwegschild steht, weil genau bei einer Situation wie heute bei mir mal jemand totgefahren wurde. Was ich nicht verstehe: ca 200m vor der Ampel ist eine Straßeneinmündung - ab da muss man auf einem alten Radweg fahren. BIS dahin gab es früher auch auf ca. 1,5km einen Radweg, den man aber nun aufgehoben hat und auf der Straße Schutzstreifen und/oder Symbole hingemacht hat. Ich raffe nicht, warum man das für die letzten 200m nicht auch so gemacht hat, oder zumindest 50m vor der Ampel die Radler vom Radweg auf die Straße führt. Da ist genug Platz, man vermeidet die immer wieder kritischen Konflikte an der Kreuzung (mit Rechtsabbiegern dort hab ich häufig Beinah-Unfälle, vor allem weil man nach dem Abbiegen 70 fahren darf und viele sehr flott abbiegen).

Hinzu kommt: Fährt man geradeaus nach der Kreuzung, dann ist das stadtauswärts. Da muss man per Rad nach der Kreuzung auf die Straße, weil da kein Weg mehr parallel stadtauswärts führt, oder aber auf die linke Seite abbiegen, wo 10m versetzt ein Weg durch den Wald parallel zur Straße stadtauswärts führt. D.h. die Radler, die über die Kreuzung fahren, müssen fast immer nochmal auf den Verkehr achten und ihn kreuzen oder schneiden - "fast immer", weil manche nach der Kreuzung direkt rechts (da ist ein Radweg) in den Wald fahren.
 
Aus dem Norden von der Polizei Segeberg:

Autofahrer bremst Rennradgruppe aus. 24 jährige stürzt.....

Eine Rennradgruppe befuhr am Muttertag (10. Mai) gegen 12:30 Uhr die Wilstedter Straße von Wakendorf II kommend in Richtung Wilstedt. Ein 56-jähriger Autofahrer überholte die Gruppe und bremste diese nach dem Wiedereinscheren aus, sodass es in der Folge zu einem Auffahrunfall kam. Dabei verletzte sich eine 14-jährige Hamburgerin schwer. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich die siebenköpfige Jugendtrainingsgruppe mit ihrem Trainer auf der K79 zwischen Wakendorf II und Wilstedt und fuhr wie gewöhnlich in Doppelreihe auf der Straße. Einen seitlichen Radweg gibt es auf diesem Abschnitt nicht. Hinter der Radgruppe befanden sich mehrere Fahrzeuge.

Nachdem der erste Wagen die Gruppe gefahrlos überholt hatte, setzte sich der 56-jährige Fahrer eines Opel Corsa (deutsche Staatsangehörigkeit) neben die Gruppe und rief ihnen in vorwurfsvoller Weise etwas zu. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, scherte unmittelbar vor der Gruppe wieder ein und bremste abrupt bis zum Stillstand ab. Dies war für die mit rund 28 Km/h fahrende Gruppe nicht vorhersehbar.

In der Folge bremsten die Teilnehmer stark ab und konnten dem PKW teilweise ausweichen. Durch sein starkes Bremsmanöver geriet ein 16-jähriger Hamburger ins Rutschen, stürzte und kollidierte seitlich mit dem PKW. Zwar blieb der Jugendliche nach derzeitigem Stand der Ermittlungen unverletzt, jedoch wurde sein Rad beschädigt. Eine in der dritten Reihe fahrende 14-jährige Hamburgerin bemerkte das Geschehen verspätet. Sie stieß gegen die vor ihr fahrende Teamkollegin und kam ebenfalls zu Fall. Sie wurde mit Verdacht auf schwere Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrrad entstand ebenfalls Sachschaden.

Der Autofahrer äußerte sich gegenüber der Polizei nicht zum Geschehen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der Führerschein des 56-Jährigen beschlagnahmt. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
 
Da ist mir am Sonntag auch was schönes passiert.

Bin auf ner wirklich sehr sehr ruhigen Nebenstraße unterwegs gewesen. Links wäre ein Radweg gewesen. Da das Stück aber von der Jugend genutzt wird um vom Ort zum Badeweiher zu gelangen, meide ich den, weil sehr oft Glasscherben da rumliegen.
Ich kann aber von mir behaupten, dass ich Radwege sehr konsequent nutze.

Das wusste aber der Harleyfahrer nicht, der mich knapp überholte und auf den Radweg deutete. Tja, hab ihm nett hinterher gewunken (ja, echt) und dachte das wars.

Paar Kilometer später, inzwischen im Ort höre ich wieder sowas wie ne Harley hinter mir. Bin einfach weitergeradelt. Überholt mich der Arsch doch langsam und knapp und schlägt mir von hinten oben gegen den Helm. Ich wäre vor Schreck fast gegen den Randstein gefahren.
Hab mir natürlich das Kennzeichen gemerkt, und überlegt das erste Mal wirklich einen anzuzeigen, als ich kurz drauf genau die Harley an der Tankstelle stehen sehe. Typ nicht zu sehen, wahrscheinlich gerade in der Tankstelle.

Dachte mir, den kauf ich mir jetzt, als ich gesehen habe dass der Schlüssel steckt. Bin hingeradelt und ohne groß nachzudenken den Schlüssel abgezogen. Hab dann auch gesehen, dass er aus der Tankstelle raus schaut. Hab ihm dann erneut nett gewunken, diesmal mit seinem Schlüssel, und ebendiesen im hohen Bogen auf die andere Straßenseite ins hohe Gras geworfen. Aufgestiegen und davongefahren.

Zugegeben, die Aktion kommt mir im nachhinein reichlich infantil vor. Auf der anderen Seite war ich schon ordentlich geladen, wenn mir einer auf den Kopf haut. Und wer weiß war rausgekommen wäre, hätte ich den zur Rede gestellt.
 
Da ist mir am Sonntag auch was schönes passiert.

Bin auf ner wirklich sehr sehr ruhigen Nebenstraße unterwegs gewesen. Links wäre ein Radweg gewesen. Da das Stück aber von der Jugend genutzt wird um vom Ort zum Badeweiher zu gelangen, meide ich den, weil sehr oft Glasscherben da rumliegen.
Ich kann aber von mir behaupten, dass ich Radwege sehr konsequent nutze.

Das wusste aber der Harleyfahrer nicht, der mich knapp überholte und auf den Radweg deutete. Tja, hab ihm nett hinterher gewunken (ja, echt) und dachte das wars.

Paar Kilometer später, inzwischen im Ort höre ich wieder sowas wie ne Harley hinter mir. Bin einfach weitergeradelt. Überholt mich der Arsch doch langsam und knapp und schlägt mir von hinten oben gegen den Helm. Ich wäre vor Schreck fast gegen den Randstein gefahren.
Hab mir natürlich das Kennzeichen gemerkt, und überlegt das erste Mal wirklich einen anzuzeigen, als ich kurz drauf genau die Harley an der Tankstelle stehen sehe. Typ nicht zu sehen, wahrscheinlich gerade in der Tankstelle.

Dachte mir, den kauf ich mir jetzt, als ich gesehen habe dass der Schlüssel steckt. Bin hingeradelt und ohne groß nachzudenken den Schlüssel abgezogen. Hab dann auch gesehen, dass er aus der Tankstelle raus schaut. Hab ihm dann erneut nett gewunken, diesmal mit seinem Schlüssel, und ebendiesen im hohen Bogen auf die andere Straßenseite ins hohe Gras geworfen. Aufgestiegen und davongefahren.

Zugegeben, die Aktion kommt mir im nachhinein reichlich infantil vor. Auf der anderen Seite war ich schon ordentlich geladen, wenn mir einer auf den Kopf haut. Und wer weiß war rausgekommen wäre, hätte ich den zur Rede gestellt.
Kein Problem, die Hells Angels sind vermutlich nicht nachtragend...
 
Ich bin früher öfter bei ner langen RR-Runde am Stützpunkt der HA bei Allershausen vorbeigekommen.
Interessehalber hab ich grad mal danach gegoogelt und bin über die Geschichte gestolpert.
Da es auch zu Konfliktsituationen passt, und auch was mit Verkehr zu tun hat, wollte ich euch die nicht vorenthalten:
https://www.merkur.de/lokales/freising/student-wirft-hund-hells-angels-803243.html

Ich fass es nicht. :D
 
Den Schlüssel hätte ich bei der Polizei in den Briefkasten geworfen. Zettel dran: gefunden. Ungefähre Ortsangabe.
Die Gefahr, dass der den Schlüssel findet, mir hinterher fährt und mich vom Rad tritt, wäre viel zu groß gewesen.
Ohne Mopped hat er dann viel Zeit zum Nachdenken. Selbst schuld, wenn man Schlüssel stecken lässt.
 
Ein Hells Angel mit ner weißen Harley mit güldenen Ornamenten und ohne Kutte?🤔 Eher unwahrscheinlich.
Vielleicht ein Heavens Angel... Aber schon erstaunlich, dass sich Motorradfahrer und besonders ein so "ultracooler" Harley-Fahrer einen auf Deutschen Hasso macht und auf den Radweg verweist, kenne ich bisher nur von Autofahrern (mit signifikanten psychischen Problemen)...

Andererseits hab ich gestern am Ring während einer Regenpause auch zu hören bekommen, dass die Schei** Radfahrer generell nichts auf der Strasse zu suchen hätten... Aussage kam von einer ca. 130 kg schweren Beifahrerin eines anderen Teilnehmers, worauf ich sie erstaunt ansah und sagte: Oh, ich hätte jetzt gedacht, dass Du auch sehr viel Fahrrad fährst... Hat mir einen wirklich bösen Blick eingebracht...:D
 
Bevor das Auto kam, war das Fahrrad auf der Straße. Interessant, wenn man sich einmal mit der Entwicklung und Änderungen beschäftigt. Warum man zum Beispiel früher zu Kindern gesagt hat: geht auf die Straße zum Spielen.
Heute ist das unmöglich.
Wer wo etwas zu suchen hat, oder auch nicht zu suchen hat, haben kranke Narzissten nicht zu entscheiden!
Klarer Fall für einen Psychologen.
Das Umfeld solcher Leute tut mir einfach nur leid.
 
Da ist mir am Sonntag auch was schönes passiert.

Bin auf ner wirklich sehr sehr ruhigen Nebenstraße unterwegs gewesen. Links wäre ein Radweg gewesen. Da das Stück aber von der Jugend genutzt wird um vom Ort zum Badeweiher zu gelangen, meide ich den, weil sehr oft Glasscherben da rumliegen.
Ich kann aber von mir behaupten, dass ich Radwege sehr konsequent nutze.

Das wusste aber der Harleyfahrer nicht, der mich knapp überholte und auf den Radweg deutete. Tja, hab ihm nett hinterher gewunken (ja, echt) und dachte das wars.

Paar Kilometer später, inzwischen im Ort höre ich wieder sowas wie ne Harley hinter mir. Bin einfach weitergeradelt. Überholt mich der Arsch doch langsam und knapp und schlägt mir von hinten oben gegen den Helm. Ich wäre vor Schreck fast gegen den Randstein gefahren.
Hab mir natürlich das Kennzeichen gemerkt, und überlegt das erste Mal wirklich einen anzuzeigen, als ich kurz drauf genau die Harley an der Tankstelle stehen sehe. Typ nicht zu sehen, wahrscheinlich gerade in der Tankstelle.

Dachte mir, den kauf ich mir jetzt, als ich gesehen habe dass der Schlüssel steckt. Bin hingeradelt und ohne groß nachzudenken den Schlüssel abgezogen. Hab dann auch gesehen, dass er aus der Tankstelle raus schaut. Hab ihm dann erneut nett gewunken, diesmal mit seinem Schlüssel, und ebendiesen im hohen Bogen auf die andere Straßenseite ins hohe Gras geworfen. Aufgestiegen und davongefahren.

Zugegeben, die Aktion kommt mir im nachhinein reichlich infantil vor. Auf der anderen Seite war ich schon ordentlich geladen, wenn mir einer auf den Kopf haut. Und wer weiß war rausgekommen wäre, hätte ich den zur Rede gestellt.

leg ich bei mir ab unter
„Geschichten aus dem Paulanergarten“
 
Mich erinnert die Schlüsselgeschichte an diese hier:
Zum Thema Motorrad, mir kam mal auf einer Landstraße ein Chopperfahrer entgegen, als er 50m vor mir war, zieht er auf meine Spur rüber, fährt ganz knapp an mir vorbei und brüllt dabei: Raaadweeech!!! Da gab's nicht mal einen.
Ein anderes mal, wieder ein Chopperfahrer, fährt innerorts knapp neben mir und tut so als würde er pedalieren. Nach so 50-100m neben mir habe ich ihn gefragt, ob er einen Arzt braucht. Daraufhin rammt er mich fast und zieht dann mit mehreren Fehlzündungen davon.
Ich hatte früher auch eine Chopper und bin auch gern und lange Motorrad gefahren, aber immer allein, denn die meisten Kollegen hatten leider weniger Hirn als eine Stubenfliege. Die eigene Intoleranz wurde immer fröhlich in der Gruppe kultiviert und als vermeintliche Freiheitsliebe und Nonkonformismus gefeiert. Dabei waren es meist engstirnige Spießer.
 
Ich will nicht wissen, wie viele von denen zuhause unter den Teppich kriechen, wenn die Frau etwas sagt.... 🤣
Deshalb drehen die außer Haus so an der Uhr.
 
Generell hilft es sich durch das Fehlverhalten anderer nicht auch zu solchem hinreißen zu lassen, das versuche ich mir immer zu sagen wenn ich mal wieder angehupt oder beschimpft werde. Statt zurück zu fluchen suche ich mittlerweile das Gespräch und erkläre dann so freundlich es mir möglich ist weshalb der Sch(m)utzstreifen nicht befahrbar ist, oder ähnliches. Scheibenwischer sind ja auch so ein Ding..... Ich fahre zumindest viel entspannter weiter wenn es gelingt eine Situation zu klären anstatt sich irgendwelche Worte und Gesten an den Kopp zu knallen. Klappt leider nicht immer...
 
Da ist mir am Sonntag auch was schönes passiert.

Bin auf ner wirklich sehr sehr ruhigen Nebenstraße unterwegs gewesen. Links wäre ein Radweg gewesen. Da das Stück aber von der Jugend genutzt wird um vom Ort zum Badeweiher zu gelangen, meide ich den, weil sehr oft Glasscherben da rumliegen.
Ich kann aber von mir behaupten, dass ich Radwege sehr konsequent nutze.

Das wusste aber der Harleyfahrer nicht, der mich knapp überholte und auf den Radweg deutete. Tja, hab ihm nett hinterher gewunken (ja, echt) und dachte das wars.

Paar Kilometer später, inzwischen im Ort höre ich wieder sowas wie ne Harley hinter mir. Bin einfach weitergeradelt. Überholt mich der Arsch doch langsam und knapp und schlägt mir von hinten oben gegen den Helm. Ich wäre vor Schreck fast gegen den Randstein gefahren.
Hab mir natürlich das Kennzeichen gemerkt, und überlegt das erste Mal wirklich einen anzuzeigen, als ich kurz drauf genau die Harley an der Tankstelle stehen sehe. Typ nicht zu sehen, wahrscheinlich gerade in der Tankstelle.

Dachte mir, den kauf ich mir jetzt, als ich gesehen habe dass der Schlüssel steckt. Bin hingeradelt und ohne groß nachzudenken den Schlüssel abgezogen. Hab dann auch gesehen, dass er aus der Tankstelle raus schaut. Hab ihm dann erneut nett gewunken, diesmal mit seinem Schlüssel, und ebendiesen im hohen Bogen auf die andere Straßenseite ins hohe Gras geworfen. Aufgestiegen und davongefahren.

Zugegeben, die Aktion kommt mir im nachhinein reichlich infantil vor. Auf der anderen Seite war ich schon ordentlich geladen, wenn mir einer auf den Kopf haut. Und wer weiß war rausgekommen wäre, hätte ich den zur Rede gestellt.
ich habe nen guten Bekannten, der vor zig Jahren mal in ner größeren Gruppe unterwegs war, als ein depperter BMW-Cabrio-Fahrer überholte, dann aber abbremsen musste und sich in die Gruppe reindrängte. Da gab es etwas Palaver was damit endete, dass auch jemand den Schlüssel zog. Der soll den noch heute auf dem Acker suchen.

Der Fall hätte mich doch sehr in Versuchung geführt, in seinen Tank reinzu.... Sorry, aber der musste sein.
 
Zurück