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TPU-Schlauch - taucht das was?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 9372
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So viel Fokus aufs „nicht pumpen wollen“ und dann eine eine elektrische Minipumpe kategorisch ausschließen; ich weiß nicht, wie die Vorbehalte herrühren, doch ich würde nie mehr mit Handpumpe unterwegs sein und wurde schon mehrfach von der Epumpe gerettet sowie bei einer Ausfahrt früh noch fix den Druck angepasst, wenn mehr Kopfsteinpflaster kamen…
Es geht dabei lediglich um ein oder zwei mehrtägigen Touren pro Jahr. Bei den restlichen Touren würde die dann nicht in die Satteltasche passen, weil sie genauso groß wie die Satteltasche ist und dort eigentlich Reifenheber, Minidrehmo mit Bits und Schlauch sind. Eine Handpumpe passt immer so ans Rad ohne zusätzliche Tasche. Und man muss sich eben nicht um den Akku kümmern, bei selten genutzten Teilen vergisst man (also der senile Schreiber dieses Textes) das ja gerne mal.
 
Du willst nicht pumpen und willst keine e-pumpe, dann nimm einen CO2 Pumpenkopf + Kartusche.
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Mit Kartuschen habe ich einmal schlechte Erfahrungen gemacht. Da war die Kartusche nicht sauber mit dem Kopf verbunden und fast der ganze Inhalt in der Luft statt im Schlauch. Daher habe ich wieder auf die mechanische Minipumpe entschieden.
 
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Valide Gründe für Handpumpe; aber nur mal als Beispiel in eine relativ kleine Satteltasche von Rapha passen Epumpe, 2 TPU, 3 Reifenheber, Schloss, Multitool, Flicken - ohne Schloss easy, kriegt man das alles locker zusammen - mit Schloss ist es schon Tetris mit stopfen…
edit. gerade die Bar Anzeige ist ja der Clou für Touren und bisher habe ich auch keine „stille Entladung“ festgestellt, wenn ich die Pumpe monatelang ohne Laden in der Satteltasche spazieren fahre…
 

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Es geht dabei lediglich um ein oder zwei mehrtägigen Touren pro Jahr. Bei den restlichen Touren würde die dann nicht in die Satteltasche passen, weil sie genauso groß wie die Satteltasche ist und dort eigentlich Reifenheber, Minidrehmo mit Bits und Schlauch sind. Eine Handpumpe passt immer so ans Rad ohne zusätzliche Tasche. Und man muss sich eben nicht um den Akku kümmern, bei selten genutzten Teilen vergisst man (also der senile Schreiber dieses Textes) das ja gerne mal.
Wenngleich das Fehlgenbett der Nero glatt ist, wie auch meine Vision, habe ich dort und auch an den anderen FB Rädern ein Felgenband aus Textil eingelegt. Zefal, baugleich mit Velox. Und am CAAD12 fahre ich vorne sogar einen 19gr RideNow schon im 3.Jahr. NB: damit fahre ich nur hier im Flachen! Sonst die 36gr Versionen.
Über die paar Tage deiner Tour sehe ich keine Probleme mit Luftverlust vor aber generell bin ich mit einer Lezyne Minipumpe mit Schlauch unterwegs, gegen Murphy‘s law 😋
 
Einfachste Lösungen: Butyl verwenden oder TPU mit Felgenbremsfreigabe kaufen.

Andere Lösung: Kauf ein Disc-Rennrad 😁
 
Wie viele Montagen verkraftet so ein TPU-Schlauch nach eurer Erfahrung? So ganz ohne kurz irgendwo zu kneifen, bekommt man den Reifen ja doch nicht rauf und runter.

Bin heute nach langer Zeit mal wieder in die Verlegenheit gekommen, einen Reifen wirklich aus Verschleißgründen wechseln zu müssen, ohne einen Defekt zu haben. Habe eine Weile überlegt, ob ich den intakten TPU wieder reinmache oder nicht. (Pirelli SmarTube)
 
Wie viele Montagen verkraftet so ein TPU-Schlauch nach eurer Erfahrung? So ganz ohne kurz irgendwo zu kneifen, bekommt man den Reifen ja doch nicht rauf und runter.

Bin heute nach langer Zeit mal wieder in die Verlegenheit gekommen, einen Reifen wirklich aus Verschleißgründen wechseln zu müssen, ohne einen Defekt zu haben. Habe eine Weile überlegt, ob ich den intakten TPU wieder reinmache oder nicht. (Pirelli SmarTube)

Würde ich wieder verwenden.

Ein paar Dinge, die bei älteren TPUs interessant sein könnten:
  • Faltenwurf
  • Übergang Schlauch => Ventilschaft
Ansonsten raten ja die Hersteller das Setup nicht zu verändern (Reifenbreite, evtl. Reifenhersteller beibehalten), breitere Reifen würde ich persönlich montieren, schmalere in Verbindung mit einem schon genutzten TPU nicht.

Ich fahre TPUs (Tubolitos) mittlerweile seit Jahren, einige dieser Schläuche sind schon mehrmals repariert/geflickt und haben bereits viele Reifen überdauert.
 
Mit Kartuschen habe ich einmal schlechte Erfahrungen gemacht. Da war die Kartusche nicht sauber mit dem Kopf verbunden und fast der ganze Inhalt in der Luft statt im Schlauch. Daher habe ich wieder auf die mechanische Minipumpe entschieden.
Also mal wieder "eigene" Fehlbedienung (und dann evtl auch noch einmalige) als Grund genommen aufs altbewährte Zurückzugehen
Aber egal gibt ja genug die es nicht mehr zurück zur Handpumpe bringt
 
Also mal wieder "eigene" Fehlbedienung (und dann evtl auch noch einmalige) als Grund genommen aufs altbewährte Zurückzugehen
Aber egal gibt ja genug die es nicht mehr zurück zur Handpumpe bringt
CO2 Kartuschen finde ich gerade im Herbst/Winter Top, schnell erledigt, selbst mit Eiskalten Fingern, die kl. Rahmenpumpe ist dagegen im Sommer die leichteste Alternative, meine E-Pumpe dagegen wiegt fast 2x soviel, dafür kann ich da auf 0,1 Bar den Druck einstellen (solange der Akku 🔋 noch Saft hat).

Meine RideNow 36g TPUs verlieren zwar etwas Luft, aber innerhalb von 3-4 Tagen so wenig, das eine kleine Handpumpe reichen sollte.

Oder einen Adapter für Auto-Ventile und zur Tanke (falls die Drücke dort reichen).
 
Temperaturstabilität?!
Die Chemie ist ein und die selbe. Die ohne "Freigabe" sind kein bisschen weniger temperaturstabil als die mit. Der einzige Unterschied ist dass der Hersteller bei dem einen Schlauch "jaja OK" sagt und bei dem anderen "hochempfindliches Spezialmaterial!" Da steckt keine ingenieurstechnische Berechnung dahinter, eine Versuchsserie im Prüfstand oder gar eine Norm, sondern einfach nur Bauchgefühl, oder gar eine Marketingüberlegung ("das wirkt so als ob wir uns damit ernsthaft auseinandergesetzt hätten"). Ich habe schon von jedem mir bekannten Hersteller der beide Kategorien im Programm hat die jeweils"freigegebene" in den Hitzeplattfuß gebremst bekommen.

Zeigt sich übrigens auch daran dass alle Hersteller "Freigabe" erteilen, nur solche die mehrere Gewichtsklassen im Programm haben sagen bei ihrer jeweils leichtesten "diesen besser nicht". Auch wenn der schwerer ist als der schwerste von anderen "mit Freigabe". Der Unterschied zwischen verschiedenen Gewichtsklassen ist dabei üblicherweise nur die Folie und das was bei Überhitzung mit Felgenbremse Schaden nimmt ist nicht die Folie sondern der Ventilschaftansatz, die Dicke der Folie hat darauf überhaupt keinen Einfluss.
 
Selbst nach einer halben Stunde war noch kein Druckverlust feststellbar. Nach dem Herausziehen dauerte es noch erstaunlich lange, bis der Reifen platt war. Butyl ist da nicht so gutmütig oder?
 
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