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unterwegs mit dem klassiker

Spargelstecher im Paartal
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Re: unterwegs mit dem klassiker
Kommt jemand aus der Ecke 77836 Baden-Württemberg - Rheinmünster ? Es geht um ein Elektro RC Auto ca 60 cm. Eine Kiste gäbe es dort auch, er würde auch versenden aber hat leider kein PayPal und es bleibt nur Bank. Ich über weile aber nicht 370€ zu einer mir unbekannten Person. Abholung aus Berlin fällt aus,cwegen Umwelt, Zeit und viel zu teuer.
Falscher Faden?
 
Heute Morgen bin ich direkt nach dem Frühstück los. Meine Runde führte über die Rheinhöhen nach Remagen und am Rhein zurück.

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Kein Pavé-Sektor nur ein neuer Radweg - das asphaltierte Stück hat schon länger gefehlt.

Am Nachmittag wurde es ja in Nordfrankreich spannend. Unglaubliches Rennen wieder. Mein Favorit hat zum Glück im Sprint gewonnen.
 
Da muss man durch …

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… auch wenn es bei mir heute nur die paar hundert Meter durch Spitz/Donau waren – ich verstehe die Einstellung Bernard Hinaults, was Fahrbedingungen à la Paris-Roubaix betrifft … ;)


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Über das Waldviertel in den Spitzer Graben, durch die Wachau und entlang der Donau (mit Rückenwind) retour: 95 km, 700 hm, windig, ein bisserl Sonne, wenig los, fein wars.
 
Unterwegs mit dem Klassiker: Zur Kirschblüte nach Oberwinter und zu einem archäologischen Fundort bei Sinzig am Rhein.

Anhang anzeigen 1765066Restblüte der Magnolie. Noch hängt der bunte Osterschmuck in Oberwinter.

Anhang anzeigen 1765068An Ostern war da noch nicht so viel zu sehen. Aber jetzt in voller Pracht.

Anhang anzeigen 1765069Nettes Grüppchen. Diese Zeitgenossen feiern die rosa Blüten in Oberwinter, in jedem Jahr, sagen sie.

Anhang anzeigen 1765070Der muss ja auch gelegentlich bewegt werden. Heute war ideales Oldtimerwetter.

Anhang anzeigen 1765071Damit war ich unterwegs.

Anhang anzeigen 1765072Und das ist die archäologische Fundstätte. Auf der braunen Fläche, bei Sinzig, direkt am Rhein, gab es im 2 Jahrh. n. Chr. eine bedeutende römische Töpferei. Eine kurze „Feldbegehung“ erbrachte partiell, einige merkwürdig geformte "Ziegelstücke". Ein Stück trägt auch Schriftzeichen S D W. Im Heimatmuseum Schloß-Sinzig, oder in Remagen kann man mehr erfahren. War eine interessante Runde heute.
hält der Steuersatz am Mercier noch so, wie er soll?
 
Ostertour rund um Münster


05.04.2026

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Ostersonntag war das Wetter ganz passabel mit einem Mix aus Sonne und Wolken und erträglichen Temperaturen. Ich hatte mir eine Tour mit Bikerouter erstellt und aufs Navi geladen. Ich wollte die Seite mal gerne ausprobieren, da sie auch ein Randonneur-Profil hat. Das gibt es leider bei Komoot nicht. Diese Tour war also mein erster praktischer Test des Routenplaners. Ich fuhr mein Giant Expedition Reiserad. Start war in Mersch, im Münsterland, direkt auf dem P&R Parkplatz an dem kleinen Bahnhof. Von dort sollte es nach Norden, vorbei an Münster, bis zu den Rieselfeldern gehen. Um die 85 km waren geplant.


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Von Mersch ging es zunächst über einen gut fahrbaren Schotterweg zur nächsten Straße.


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Der kleinen verkehrsarmen Straße folgte ich bis nach Drensteinfurt. Hinter Drensteinfurt überquerte ich die Werse. Die Strecke war bislang wirklich gut fahrbar. Kein Verkehr, dafür schöne münsterländische Landschaft. Nach 20 km ging es vorbei am Wolbecker Tiergarten, um dann Wolbeck zu durchqueren.


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Münster passierte ich östlich, um dann an der Schleuse Münster den Dortmund-Ems-Kanal zu überqueren.


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Bis kurz hinter Gelmer fuhr ich dann am Kanal entlang. In einem Bogen bis kurz vor Gimbte fuhr ich dann Richtung Rieselfelder. Hier hatte ich schon über 40 km Strecke auf dem Navi. Es wurde langsam Zeit für eine Pause. Leider fand sich keine gute Möglichkeit.


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Am Rande der Rieselfelder standen Leute vor einem Haus und schauten nach oben. Ich hielt kurz hinter dem Haus an und folgte dem Blick. Hoch oben auf einem Pfahl saß Familie Storch in ihrem Nest. Das war schwer mit dem Handy zu fotografieren, aber ich versuchte es. Störche sah ich noch einige in den Rieselfeldern.


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Dann wich ich von meinem Track ab und fuhr einen schmalen Weg direkt zwischen den Rieselfeldern. Links und rechts konnte ich durch das hohe Schilf immer wieder einen Blick aufs Wasser werfen. Einfach nur schön. Ich fuhr den Weg einmal hin und zurück. Der kleine Abstecher hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Die Rieselfelder sind sehenswert.


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Kurz vor Coerde verließ ich die Rieselfelder und bog nach Sudmühle ab.


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Weiter ging es nach Handorf. Nach fast 63 km machte ich an einer Bushaltestelle am Rande von Wolbeck endlich meine Essenspause. Bis dahin hatte ich mich nur mit ein paar Gummibärchen und ein, zwei Riegeln über Wasser gehalten.


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Jetzt gab es Bütterken, kleine Salamis und Kakao. Nach der Stärkung ging es weiter.

Vorbei an Albersloh erreichte ich wieder Drensteinfurt. Jetzt waren es nur noch ein paar Kilometer bis Mersch, aber es wurde langsam dämmrig. Also schaltete ich das Licht ein. Ich kam nach 86,3 km noch einigermaßen im Hellen am Parkplatz an. Ich verstaute das Rad und fuhr nach Hause. Mit einem Schnitt von 18,3 km/h war es eher eine gemütliche Tour. Aber genau das hatte ich ja auch geplant. Dafür stand Ostermontag eine RTF mit dem Rennrad in Waltrop auf dem Programm.


Und die Route von Bikerouter? War gut zu fahren, mit wenig Verkehr und viel Landschaft. Auch die Orte wurden auf ruhigen Straßen durch malerische Wohnviertel durchquert. Der Routenplaner hat sich auf jeden Fall bewährt. Werde weitere Touren damit planen. Gerade bin ich dabei einen 10-tägigen Radurlaub mit Bikerouter zu planen. Natürlich wieder mit meinem Giant Expedition Reiserad. Mit dem bin ich nämlich auch sehr zufrieden.
 
Frühjahrsausfahrt der Klassiker Lünen 2026


11.04.2026


Am Samstag hatte Tom zur ersten Klassikerausfahrt in 2026 nach Lünen eingeladen. Wir trafen uns wie immer am Stauwehr Westfalia an der Lippe in Lünen. Es war sonnig und um 11 Uhr bereits 15 Grad warm. Die Temperaturen sollten noch bis 20 Grad hochgehen. Also endlich mal Gelegenheit für kurz/kurz. Nur Anfangs hatte ich noch eine Jacke an.


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Über den Winter hatte ich meine silberne Gazelle Tour de l'Avenir von 1974 neu aufgebaut und den Rahmen konserviert. Bisher hatte ich noch keine Gelegenheit damit zu fahren. Die Klassikerausfahrt war also eine gute Gelegenheit für die Premiere.


Insgesamt waren wir zu siebt. Tom, Jörg, Werner, Udo, Jürgen, Reinhard und ich machten uns gegen 11 Uhr auf den Weg. Wie immer hatte Tom die Strecke im Kopf und wir ließen uns überraschen. Über Nordlünen ging es nach Cappenberg.

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An der Steigung hoch zum Ort konnte ich nicht nur problemlos an der Gruppe dran bleiben, ich hatte auch noch Reserven. Das war schonmal ein gutes Zeichen.


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Nach der Durchfahrt von Cappenberg bogen wir links nach Bork ab.


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Das Tempo war anfangs noch sehr locker, zog dann aber etwas an. Auch hier merkte ich den Aufwärtstrend meiner Fitness. Hinter Vinnum unterquerten wir den Dortmund-Ems-Kanal und überquerten dann die Alte Fahrt.


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Wir passierten Olfen westlich und kamen nach ca. 30 km in den Naturpark Hohe Mark. Hier lockten einige Biergärten, aber für eine Pause war es definitiv zu früh. Entlang des Hullerner Stausees erreichten wir den Haltener See. Hier war nach 37 km der nordwestliche Wendepunkt unserer Tour.


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Nun ging es durch die Westruper Heide wieder Richtung Süden.


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Nach 41 km gab es dann in Flaesheim auf der Terrasse einer Bäckerei die Pause. Als wir zu siebt dort eintrafen, war die Verkäuferin kurz etwas überfordert. Aber, auch wenn es etwas dauerte, wurden unsere Bestellungen alle abgearbeitet. Für mich gab es eine Mohnschnecke und Kaffee. War richtig schön bei 20 Grad in der Sonne zu sitzen.


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Aber auch die schönste Pause hat mal ein Ende. Wir wollten ja schließlich auch unsere Räder bewegen. Vor der Pause lag unsere Durchschnittsgeschwindigkeit bereits deutlich über 22 km/h. Die ging mit vollerem Magen natürlich erstmal etwas runter. Wir überquerten zweimal den Wesel-Datteln-Kanal Richtung Ahsen und bogen an der Schleuse Ahsen dann wieder landeinwärts ab.


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Danach ging es ein Stück durch den Redder Bruch. Nach einem Schlenker Richtung Oer-Erkenschwick fuhren wir durch Datteln. Die Geschwindigkeit zog wieder etwas an. Wir blieben jetzt konstant über 22 km/h. Wir kratzen an Waltrop und fuhren über Alstedde zurück zum Stauwehr. Mittlerweile waren dunkle Wolken aufgezogen und drohten mit Regen.


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Nach 88,4 km kamen wir am späten Nachmittag mit einem Schnitt von 22,3 km/h wieder am Start- und Zielpunkt an. Wir verabschiedeten uns und ich lud die Gazelle ins Auto. Es fing bereits leicht an zu regnen. Zu Hause beim Ausladen wurde der Regen dann schon stärker. Das war wirklich eine Punktlandung.


Mein Fazit: seit Jahren war ich nicht mehr so fit. So hat die Tour dann auch richtig Spaß gemacht. Ich hatte keine Mühe mitzuhalten (selbst an den Steigungen nicht, sonst oft mein Schwachpunkt) und konnte bis zum Schluss mitfahren. Das gelang mir 2019 zuletzt. In den Jahren danach war ich nicht mehr fit genug. Und meine Gazelle? Die fuhr sich für ein 52 Jahre altes Rennrad sehr gut. Sie erinnert mich von der Farbe und vom fahren her sehr an mein erstes richtiges Rennrad 1979. Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächste Klassikertour.
 
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