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Bereichsübergreifende Trainingsdiskussion (Zonen, FTP, HIT, Zusammenhänge, ...)

Ein dauerhaft stabiles Level bei vielleicht 95% seiner physischen/genetischen Möglichkeiten zu erreichen, ist wiederum gar nicht so schwer. Amen.
Das ist aus meiner Sicht reiner "Glaube". Woher willst Du wissen, dass es 95 und nicht 85 oder 75% sind? Das weißt Du aber natürlich auch mit Coach nicht. Aus meiner Erfahrung geht es beim Coaching auch nicht immer um die letzten 2%. Coaching ist soviel mehr als nur "das ideale" Training zu planen ...
 

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Re: Bereichsübergreifende Trainingsdiskussion (Zonen, FTP, HIT, Zusammenhänge, ...)
Er weiß es ja nicht, er hat "vielleicht" geschrieben, aus meiner Sicht dann gleichbedeutend mit Deiner Aussage, dass es jede x-beliebige Zahl sein kann.
 
Gesunder Menschenverstand®. Ich bin 51, kein genetisches Wunderkind (außer vielleicht optisch, da sehr gutaussehend) und weder eine 20-Minutenleistung von 470 Watt noch von 430 Watt halte ich für machbar. Und kein seriöser Coach sollte mir einen dieser beiden Werte in den Raum stellen (..bist Du einer?). Und jetzt fang bitte nicht an zu diskutieren, ob das doch machbar wäre, dann wird's albern.

Kann ich bestätigen 🤗

Könnt ihr euch nicht lieb haben - ich bin so ein friedens-liebender Mensch ❤️
 
Gesunder Menschenverstand®. Ich bin 51, kein genetisches Wunderkind (außer vielleicht optisch, da sehr gutaussehend) und weder eine 20-Minutenleistung von 470 Watt noch von 430 Watt halte ich für machbar*. Und kein seriöser Coach sollte mir einen dieser beiden Werte in den Raum stellen (..bist Du einer?). Und jetzt fang bitte nicht an zu diskutieren, ob das doch machbar wäre, dann wird's albern.


*395, entsprechend ca. 5% wiederum u.U. schon, wenn ich alles fokussiert nur darauf ausrichte (ohne aber jetzt den Anspruch zu haben, es zu wollen!), daher meine 5%, die ich in den Raum gestellt habe.
Ich hätte auch 92, 87, oder 83% schreiben können. Ich wollte einen anderen Punkt machen - ich habe immer wieder den Eindruck, dass Du mich absichtlich falsch verstehen möchtest. 😘
Aber ja, es gibt durchaus Fahrer mit über 400W. Ob das für Dich möglich (gewesen) wäre, kann ich natürlich nicht beurteilen (und möchte das auch gar nicht) - es ging mir lediglich um die allgemeine Aussage.
 
..und wenn ich wiederum schreibe, wo das Potential bei jemandem liegt, dann steckt da bei mir auch etwas dahinter, insbesondere wenn ich von mir selbst rede. Da kommen dann wieder meine 30 Jahre Erfahrung ins Spiel, nicht nur auf mich bezogen, sondern auf hunderte Radsportler (m/w/d), die ich beobachten konnte, bzw. kommen und gehen sah: Wie waren sie drauf, mit welchem Training, was passierte, wenn sie was geändert haben, wann sind sie körperlich oder mental eingeklappt, wer konnte sich wie steigern, etc. Und durchaus traue ich mir die (getroffene) Aussage zu, dass man "vielleicht 95%" auch per DIY erreichen kann, wenn man es richtig angeht. Okay, natürlich gibt es auch welche, die sich so hirnlos zugrunde gerichtet haben, dass aus ihnen gar nichts mehr rauszuholen ist. Aber, ganz wichtig nebenbei, dazu muss man den Athleten (m/w/d) m.E. auch auf dem Rad erlebt haben.
Wenn Du das so siehst, bin ich der letzte, der diese Sicht nehmen möchte. Ob man dies nun "Coach" oder anders nennen möchte, ein objektiverer (weniger subjektiver) Blick von außen ist manchmal ziemlich hilfreich. Niemand (auch Du nicht) kann auf das eigene Handeln bezogen auch nur ansatzweise objektiv sein. Das ist übrigens auch der Grund warum sich viele Coaches selbst wiederrum coachen lassen.
Aber wir lassen es an dieser Stelle gut sein - wenn Du so zufrieden bist, dann ist ja alles fein ... Spaß am Sport ist und bleibt die wichtigste Grundlage zum Betreiben an Sport. Wenn das möglichst viele bis an ihr Lebensende machen, dann ist schon ganz viel gewonnen. :daumen:
 
Ja ok - da spielt dann halt rein, dass wir alle "nur" Menschen sind und jeder unterschiedlich reagiert. Bei allem Zahlenkram, welchen wir so haben, kann man aber den Faktor Mensch da nicht reinpressen. Sonst hätten wir doch - überspitzt formuliert - alle nur Pogis bei den Radrennen.
 
Worum geht es bei diesen zuletzt immer wiederkehrenden Diskussionen und dem Abcanceln fundierter Wissenschaft mit anekdotischer Evidenz?
Dass nicht alle Studien gut gemacht, relevant oder wertvoll sind und man die Ergebnisse natürlich einordnen muss, steht doch wohl außer Frage.
In Summe ist der Erkenntnisgewinn aber eben größer als sich anzugucken was Freunde und Bekannte trainieren.
 
Nein, es geht darum, dass in einem Hobby-Forum oft versucht wird, hochwissenschaftlich Dinge und Zusammenhänge zu deuten, zu erklären, anderen Dinge als richtig/falsch auszulegen, über die selbst in der Wissenschaft kein Konsens herrscht. Dass man sich Freunde und Bekannte anschaut, schließt ja nicht aus, dass man wissenschaftliche Erkenntnisse mit einbezieht. Oder dass man sieht, der macht es jetzt streng nach diesem oder jenem Konzept.. und es funktioniert überhaupt nicht.
Aber auch, dass oft von Leuten, die objektiv betrachtet sich zu wenig mit Wissenschaft beschäftigen geglaubt wird mit persönlichen Erfahrungen Erkenntnisse zu widerlegen. Gerade in dem verbissenen Versuch Zahlen zu widerlegen bzw. so zu tun als sei Wissenschaft eindimensional zeigt sich eben die entsprechende Unkenntnis. Am besten wird das noch garniert mit eigenen besonders hohen Wattzahlen, nach dem Motto "im Gym hat der Breiteste recht". Gerade darin wird die eigenen Eindimensionalität umso mehr zur Schau gestellt ohne es zu merken. :) Am besten kommt dann dazu noch das zünden von Nebelkerzen um die Diskussion an deren Ende ein Erkentnnisgewinn stehen könnte zu stören.
 
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