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Konfliktsituationen im Verkehr

Leute, Leute, was geht denn hier ab? Strafen, Schweiz, Drogen, jede Menge Juristisches. Alles für die Katz, ich verweise auf mein altes Post, Die Konflikte bleiben, Lösungen nicht in Sicht. Kühlen Kopf behalten auf beiden Seiten, Extremisten sind auf beiden Seiten sehr gefährlich, aber auch die wird es immer geben. Spannend war letztens in Freiburg, dass einem auf Glatteis gestürztem Radfahrer von einem Autofahrer geholfen wurde, während die tollen Radlerkollegen ignorant vorbeifuhren. Und jetzt kommt's, der Helfer fuhr einen AMG GT Sportwagen... Nicht alle Vorurteile greifen immer...
Das war bestimmt @Igor Kraputnik auf dem Weg in die Schweiz😋

Aber jetzt mal im Ernst, die Unterscheidung Radfahrer-Autofahrer ist doch eh Quatsch, da die meisten Radfahrer auch Autofahrer sind.
 
Das war bestimmt @Igor Kraputnik auf dem Weg in die Schweiz😋

Aber jetzt mal im Ernst, die Unterscheidung Radfahrer-Autofahrer ist doch eh Quatsch, da die meisten Radfahrer auch Autofahrer sind.
Jein - die meisten Radler fahren zwar auch (mal) Auto, aber viele Autofahrer fahren nie Rad. Daher denke ich schon, dass das Fehlverhalten sowie der sich aufstauende Ärger bei den Autofahrern etwas häufiger vorkommt. In meinem Freundeskreis fahren 3 Leute GAR kein Fahrrad, und 2 weitere sind bis vor 3 Jahren nie Rad gefahren. Deren Verständnis und Geduld gegenüber Radfahrern geht gegen Null. Die beiden, die inzwischen doch auch Radfahren, sind deutlich verständnisvoller geworden, waren vorher auch fast schon radikale Anti-Radfahrer.

Aber trotzdem kann man so oder so bei weitem nicht ansatzweise sagen "DIE Autofahrer"...
 
Jein - die meisten Radler fahren zwar auch (mal) Auto, aber viele Autofahrer fahren nie Rad. Daher denke ich schon, dass das Fehlverhalten sowie der sich aufstauende Ärger bei den Autofahrern etwas häufiger vorkommt. In meinem Freundeskreis fahren 3 Leute GAR kein Fahrrad, und 2 weitere sind bis vor 3 Jahren nie Rad gefahren. Deren Verständnis und Geduld gegenüber Radfahrern geht gegen Null. Die beiden, die inzwischen doch auch Radfahren, sind deutlich verständnisvoller geworden, waren vorher auch fast schon radikale Anti-Radfahrer.

Aber trotzdem kann man so oder so bei weitem nicht ansatzweise sagen "DIE Autofahrer"...
es gibt nicht wenige Beides-Fahrer, die sehr wohl fluchen, wie eng sie selbst von Autos überholt werden, und es selbst nicht besser machen....
 
es gibt nicht wenige Beides-Fahrer, die sehr wohl fluchen, wie eng sie selbst von Autos überholt werden, und es selbst nicht besser machen....
bin ehrlich, manchmal gehts mir auch so, weis nicht wie das phänomen heist, aber tendenziell fahre ich auf normalen straßen rechts und auch nicht nebeneinander, wenn ich dann eng mim Auto überholt werde nervt es mich, fahre ich aber selber auto und motorrad und treffe auf die die Fraktion "mir gehört die Straße" und sehe Leute die extra Breit nebeneinander fahren, dann nervt es mich auch richtig. ist bisschen so wie wenn man mim Auto an nen Zebrastreifen kommt und die Leute schlafen fast ein beim Überqueren und man sich denkt, verp**s dich jetzt, aber wenn man selber drüber läuft und jemand zu schnell an den Zebra streifen fährt man sich so denkt "jetzt machst aber mal langsam, ich hab hier Vorrang"

weis nich obs noch jemand so geht, aber mir schon :D
 
bin ehrlich, manchmal gehts mir auch so, weis nicht wie das phänomen heist, aber tendenziell fahre ich auf normalen straßen rechts und auch nicht nebeneinander, wenn ich dann eng mim Auto überholt werde nervt es mich, fahre ich aber selber auto und motorrad und treffe auf die die Fraktion "mir gehört die Straße" und sehe Leute die extra Breit nebeneinander fahren, dann nervt es mich auch richtig. ist bisschen so wie wenn man mim Auto an nen Zebrastreifen kommt und die Leute schlafen fast ein beim Überqueren und man sich denkt, verp**s dich jetzt, aber wenn man selber drüber läuft und jemand zu schnell an den Zebra streifen fährt man sich so denkt "jetzt machst aber mal langsam, ich hab hier Vorrang"

weis nich obs noch jemand so geht, aber mir schon :D
Bei mir ist das eigentlich nicht mehr so , klar gibt es ein paar besondere Idioten auf dem Rad oder Fußgänger, im Alter Drehbuch das mittlerweile Locker .
 
Erst Baldrian einwerfen und dann lesen:

https://www.spiegel.de/netzwelt/elt...hoerde-a-2d19c24a-35cb-47ec-8a6d-883524ebf737

  • »Ginge es nach der bayerischen Datenschutzbehörde, dürfte man künftig nicht einmal mehr einen Straftäter auf frischer Tat fotografieren, ohne ihn zuvor über sein Widerspruchsrecht zu informieren«

  • Als Anzeigenerstatter sollte mann dafür sorgen, dass die Autohalter ihre Daten einsehen oder der Datenverarbeitung widersprechen könnten. »Dies würde die Meldung von Falschparkern faktisch unmöglich machen«, urteilt die Deutsche Umwelthilfe.

  • "In München sei es üblich, dass die Anzeigensteller bei der Verfolgung von Parkverstößen als Zeugen benannt werden. Folge seien Beschimpfungen und anonyme Drohbriefe. In anderen Bundesländern werde der Name in der Regel nicht weitergegeben. »"
 
Erst Baldrian einwerfen und dann lesen:

https://www.spiegel.de/netzwelt/elt...hoerde-a-2d19c24a-35cb-47ec-8a6d-883524ebf737

  • »Ginge es nach der bayerischen Datenschutzbehörde, dürfte man künftig nicht einmal mehr einen Straftäter auf frischer Tat fotografieren, ohne ihn zuvor über sein Widerspruchsrecht zu informieren«

  • Als Anzeigenerstatter sollte mann dafür sorgen, dass die Autohalter ihre Daten einsehen oder der Datenverarbeitung widersprechen könnten. »Dies würde die Meldung von Falschparkern faktisch unmöglich machen«, urteilt die Deutsche Umwelthilfe.

  • "In München sei es üblich, dass die Anzeigensteller bei der Verfolgung von Parkverstößen als Zeugen benannt werden. Folge seien Beschimpfungen und anonyme Drohbriefe. In anderen Bundesländern werde der Name in der Regel nicht weitergegeben. »"
Beanstandet wurde ja nur, daß die für die Ordnungswidrigkeitenanzeige übermittelten Daten per App weitergegeben und dort gewisse Standards möglicherweise nicht eingehalten wurden.
Deshalb ist das, was der Lobbyverband "Umwelthilfe" dort sagt, schlicht falsch. Daß die "Umwelthilfe" mal danebenliegt, kommt übrigens häufiger vor.
Und daß der Anzeigende bei Parkverstößen als Zeuge benannt wird und so der Angezeigte an seine Daten kommt, ist ein normaler Vorgang. Dieses "Risiko" hat übrigens auch jeder Zeuge in einem Strafverfahren, weil dort der Anwalt Akteneinsicht nehmen kann.
Das Einzige, worüber ich mich hier aufregen würde, wäre also die "Umwelthilfe" und die mitunter leicht tendenziöse Berichterstattung des Spiegel. Aber auch diese soll ja häufiger vorkommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beanstandet wurde ja nur, daß die für die Ordnungswidrigkeitenanzeige übermittelten Daten per App weitergegeben wurden und dort gewisse Standards möglicherweise nicht eingehalten wurden.
Deshalb ist das, was dier Lobbyverband "Umwelthilfe" dort sagt, schlicht falsch.
Sehe ich anders.

Hier sollen wohl Anzeigenerstatter mit Datenschutzthemen und möglichen Rechtsrisiken eingeschüchtert werden. Man bekommt den Eindruck, die Behörde versucht schlichtweg das Interessen am Gemeinwohl herabzustufen und führt lapidare Datenschutzgründe an.

Der Oberwitz ist, dass hier aus Datenschutzgründen Widerspruchsrechte ermöglicht werden sollen.
Und daß der Anzeigende bei Parkverstößen als Zeuge benannt wird und so der Angezeigte an seine Daten kommt, ist ein normaler Vorgang. Dieses "Risiko" hat übrigens auch jeder Zeuge in einem Strafverfahren, weil dort der Anwalt Akteneinsicht nehmen kann.
Jemand der Falschparker meldet, handelt vordergründig erst einmal privat. Dass dann, ohne Anwalt\Akteneinsicht, einfach so Daten weitergegeben werden, halt ich für ein Unding.

Das Einzige, worüber ich mich hier aufregen würde, wäre also die "Umwelthilfe" und die mitunter leicht tendenziöse Berichterstattung des Spiegel. Aber auch diese soll ja häufiger vorkommen.
Ich mag die Umwelthilfe auch nicht besonders, finde es jedoch diesmal absolut in Ordnung gegen ein System vorzugehen, das versucht legale Anzeigen faktisch zu verhindern oder zumindest zu erschweren.
 
»Ginge es nach der bayerischen Datenschutzbehörde, dürfte man künftig nicht einmal mehr einen Straftäter auf frischer Tat fotografieren, ohne ihn zuvor über sein Widerspruchsrecht zu informieren«
Es geht hier um Parkverstöße. Das sind nunmal keine Straftaten, sondern Ordnungswidrigkeiten.
Wie üblich also ziemlich dick aufgetragen von der DUH.
Und das bei einer OWi das persönliche Recht am eigenen Bild gegebenenfalls höher bewertet werden könnte als das Recht einer Privatperson für einen angeblichen Verstoß ein Bild zu erstellen, dessen tatsächliche Verwendung aber völlig unklar ist, könnte durchaus im Bereich des Möglichen sein.
 
Es geht hier um Parkverstöße. Das sind nunmal keine Straftaten, sondern Ordnungswidrigkeiten.
Wie üblich also ziemlich dick aufgetragen von der DUH.
Und das bei einer OWi das persönliche Recht am eigenen Bild gegebenenfalls höher bewertet werden könnte als das Recht einer Privatperson für einen angeblichen Verstoß ein Bild zu erstellen, dessen tatsächliche Verwendung aber völlig unklar ist, könnte durchaus im Bereich des Möglichen sein.
Die Hauptfrage dürfte hier halt das zwischengeschaltete Portal sein, ob hier dann alle Datenschutzgrundlagen passen. Hätte der Vater lauter E-mails mit den Fotos an die Behörde versendet oder direkt bei der Behörde Anzeigeformulare mit den Fotos bestückt, gäbe es sicher keine Datenschutzbedenken, sondern höchstens Bedenken bei der Frage, ob Einnahmen am Ende höher als die Kosten der Bearbeitung sind.

Außer einer echten Sorge vor dem Datenschutzrecht macht es nämlich ansonsten keinen Sinn, dass eine Behörde solchen Anzeigen Steine in den Weg legen will - außer der Verantwortliche ist Klischee-FDPler, der das Recht auf absoluten Datenschutz sowie die Freiheit von Autofahrern höher bewertet als das Recht auf Freiheit und Sicherheit von schwachen Verkehrsteilnehmern...
 
Die Hauptfrage dürfte hier halt das zwischengeschaltete Portal sein, ob hier dann alle Datenschutzgrundlagen passen. Hätte der Vater lauter E-mails mit den Fotos an die Behörde versendet oder direkt bei der Behörde Anzeigeformulare mit den Fotos bestückt, gäbe es sicher keine Datenschutzbedenken, sondern höchstens Bedenken bei der Frage, ob Einnahmen am Ende höher als die Kosten der Bearbeitung sind.
Ich meine, dass das Portal nicht mal das Problem sein dürfte.
Problem ist eher schon die Erstellung mit dem Smartphone selbst und das das erstellte Bild dann meist automatisch in eine Cloud geschoben wird. Auf die haben dann alle möglichen Apps oder mehrere Geräte und evtl. sogar verschiedene Nutzer Zugriff.
Sprich die Aufnahme wird heutzutage fast immer sofort weitergeleitet, evtl. automatisch weiter verarbeitet und ist potentiell auch weiteren Personen zugänglich. Das kann man imho nur schwer mit der Datenschutzgrundverordnung in Einklang bringen.
 
Es geht hier um Parkverstöße. Das sind nunmal keine Straftaten, sondern Ordnungswidrigkeiten.
Wie üblich also ziemlich dick aufgetragen von der DUH.
Und das bei einer OWi das persönliche Recht am eigenen Bild gegebenenfalls höher bewertet werden könnte als das Recht einer Privatperson für einen angeblichen Verstoß ein Bild zu erstellen, dessen tatsächliche Verwendung aber völlig unklar ist, könnte durchaus im Bereich des Möglichen sein.
Lassen wir doch mal die DUH außen vor.
Wer so beschissen im öffentlichen Raum falsch parkt, kann sich nicht gleichzeitig auf maximale Privatsphäre berufen, wenn dieser Zustand dokumentiert wird. Punkt.
 
Ich meine, dass das Portal nicht mal das Problem sein dürfte.
Problem ist eher schon die Erstellung mit dem Smartphone selbst und das das erstellte Bild dann meist automatisch in eine Cloud geschoben wird. Auf die haben dann alle möglichen Apps oder mehrere Geräte und evtl. sogar verschiedene Nutzer Zugriff.
Sprich die Aufnahme wird heutzutage fast immer sofort weitergeleitet, evtl. automatisch weiter verarbeitet und ist potentiell auch weiteren Personen zugänglich. Das kann man imho nur schwer mit der Datenschutzgrundverordnung in Einklang bringen.

Ich denke aber nicht, dass das HIER bei dem Fall die Hauptmotivation für das Verfahren war, sondern eher nebenbei auch festgestellt wurde. Ansonsten müsste es schon gegen etliche Leute, die ganz allgemein durch relativ häufiges Anzeigen von Parkverstößen aufgefallen sind, schon ähnliche Fälle kundig sein. Es gibt ja sicher fast GAR keine eingereichten Fotos mehr, die NICHT per Smartphone und eventuell vorhandenem Zugriffsrechts durch andere App entstanden sind.

Evlt. fiel im Zuge des Verfahrens ja auf, dass der Mann in diesem Falle die Fotos auch automatisch zB in eine andere Gruppe postete oder so was...? Vlt. hat der z.B. alle Foto direkt mit seiner instagram-App gemacht... :D

Und noch eine Anmerkung: "Wer so beschissen im öffentlichen Raum falsch parkt, kann sich nicht gleichzeitig auf maximale Privatsphäre berufen, wenn dieser Zustand dokumentiert wird. Punkt." - sehe ich auch so, aber evlt. kam bei dem Verfahren auch heraus, dass z.B. 40% der Fotos gar keine klaren Verstöße gezeigt hatten.
 
Lassen wir doch mal die DUH außen vor.
Wer so beschissen im öffentlichen Raum falsch parkt, kann sich nicht gleichzeitig auf maximale Privatsphäre berufen, wenn dieser Zustand dokumentiert wird. Punkt.
so sehe ich das auch.
Mal überspitzt formuliert wo führt das hin?
Das würde bedeuten, dass nur noch die Polizei (die interessiert im allgemeinen Falschparken eher nicht) oder das Ordnungsamt Falschparker aufnehmen kann. Würde in vielen Fällen einem Freibrief gleichkommen. Das kann ja wohl nicht ernsthaft gewünscht sein.
 
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