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Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel

Kenne ´ne Menge Musik aus der Zeit, ich höre unterschiedliche Rockmusik seit etwa 1970 und bin selber Musiker seit 1975.
Ich stehe auch mehr auf komplexere Kompositionen und virtuose Musiker, aber es hat schon seine Gründe, warum Pink Floyd so groß geworden ist. U.a. natürlich der leichte Zugang zur Musik und die, wie geschrieben, immer noch aktuellen Sounds, während so manche Musik aus der Zeit heute einfach alt und verbastelt klingt.
Ich mag Pink Floyd auch (bin vielleicht auch ne andere Generation?), aber wenn ich daran denke, wie geil die Musik von Camel ist, dann denke ich, dass die weitläufig total underrated sind. Wish you were here und Dark Side of the moon höre ich natürlich dennoch regelmäßig rauf und runter. Auch weil die Qualität der Mische auch nach dem xten Remastering einfach gut ist. Das macht auf Hornlautsprechern einfach Spaß
 

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Re: Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel
Ich mag Pink Floyd auch (bin vielleicht auch ne andere Generation?), aber wenn ich daran denke, wie geil die Musik von Camel ist, dann denke ich, dass die weitläufig total underrated sind. Wish you were here und Dark Side of the moon höre ich natürlich dennoch regelmäßig rauf und runter. Auch weil die Qualität der Mische auch nach dem xten Remastering einfach gut ist. Das macht auf Hornlautsprechern einfach Spaß
Hab Ende der 70er einmal in einer Band gespielt, die in die gleiche Richtung wie Camel ging und dabei unterschätzt, wie gut man sein muss, um das solide zu spielen :)
Camel ist natürlich nicht so zugändlich wie Pink Floyd, schöne Melodien werden immer wieder von sehr komplexen Parts unterbrochen (z.B. Lady Fantasy), was es den meisten Musikkonsumenten nicht leicht macht.
 
Ich weiß nicht...
"Echte" Studiomonitore gehören ins Studio und machen zuhause eigentlich keinen Spass.
Mit Studio Monitoren kannst Du beurteilen, ob Deine Mikros richtig positioniert sind, ob die Pegel passen, ob die Effektgeräte richtig eingestellt sind und ob der MIx OK ist.
Um Musik zu genießen sind sie eigentlich nichts.
Ich hatte mal meine Studiomonitore ins Wohnzimmer gestellt. Danach habe ich mich über das Rauschen der Radiosender und über die blechern klingenden Hallgeräte bei verschiedenen Platten geärgert. Ich habe sie also recht schnell wieder ins Studio zurüchgetragen.
 
Ich weiß nicht...
"Echte" Studiomonitore gehören ins Studio und machen zuhause eigentlich keinen Spass.
Mit Studio Monitoren kannst Du beurteilen, ob Deine Mikros richtig positioniert sind, ob die Pegel passen, ob die Effektgeräte richtig eingestellt sind und ob der MIx OK ist.
Um Musik zu genießen sind sie eigentlich nichts.
Ich hatte mal meine Studiomonitore ins Wohnzimmer gestellt. Danach habe ich mich über das Rauschen der Radiosender und über die blechern klingenden Hallgeräte bei verschiedenen Platten geärgert. Ich habe sie also recht schnell wieder ins Studio zurüchgetragen.
Das ist genau das, was ich mit "problematisch" weil shit in => shit out meinte :)
 
Wenn der Hörraum nicht gut geeignet ist, bleibt nur Anpassung per Twchnik, ob analog (etwa mit geeigneten LS) oder digital per DSP.
Da wohl nur eine Minderheit über entsprechende Räumlichkeiten verfügt, müssen entsprechende Kompromisse geschlossen werden.
Allerdings stehen auch manchmal überdimensioniert LS in Minihörräumen, seltener Regal-LS in Großlauschräumen...
 
Mein SPU Royal N hat eine neue Behausung erhalten.

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Das Holz ist Dalbergia retusa, auch als Cocobolo bezeichnet.
 
Ich hatte mal meine Studiomonitore ins Wohnzimmer gestellt. Danach habe ich mich über das Rauschen der Radiosender und über die blechern klingenden Hallgeräte bei verschiedenen Platten geärgert. Ich habe sie also recht schnell wieder ins Studio zurüchgetragen.
Das ist aber das klassische HiFi-Paradoxon bei dem die Psychoakustik dann leider regelmäßig die Kausalkette umkehrt oder besser verdreht.

Dabei hält die Psychoakustik quasi ein aus vielen verschiedenen Faktoren vorbestimmtes Ergebnis (eine Klangillusion) bereit und wenn das Gehörte dazu nicht passt, dann wird das letzte geänderte Glied der Wiedergabekette als schuldig befunden. Das Verhalten ist nachvollziehbar, aber eigentlich doch nicht unbedingt richtig. ;)

Worum geht´s? Klar soll das gehörte Ergebnis gefallen, aber eigentlich soll doch das gespielte Stück zuerst 1:1 genau so wie vorgetragen aufgenommen, dann 1:1 abgemischt und gepresst oder digitalisiert auf ein Medium kommen. Diese Musikkonserve will dann 1:1 wiedergegeben werden, so dass am Hörplatz genau das gleiche wahrgenommen werden kann, wie in der Aufnahmesituation.

Das scheitert eigentlich schon bei der Aufnahme (z.B. bei Multimikrofonierung), spätestens aber (erstmals) beim Mastering durch das Hinzufügen der Komponente Geschmacksempfinden des Toningenieurs.

In der Wiedergabekette erwartet aber der 1:1 Ansatz durchgehend - also von quelle bis zum Lautsprecher und dessen Interaktion mit dem Raum - einen linearen Frequenzgang - also dass alle Einzelfrequenzen auch genauso laut oder leise und zudem phasenkorrekt wiedergegeben werden, wie sich diese auch im "konservierten" Stück auf dem Medium befinden.

Rauschen und blechernen klingende Halleffekte in Verbindung mit einem an sich linear verhaltenden Lautsprecher deuten aber technisch in eine andere Richtung - da stimmt in der Wiedergabekette davor irgendetwas nicht; selbst die Interaktion des Raumes mit dem Studiomonitor wird diese Effekte nicht in der beschriebenen Ausprägung produzieren.

Selbst wenn die gesamte Wiedergabekette sich linear und phasenkorrekt verhalten sollte, dann wäre der Problemverursacher immer noch nicht der Lautsprecher sondern die Konserve.
 
Allerdings stehen auch manchmal überdimensioniert LS in Minihörräumen
Hier ist ein solcher Fall. Zwar ist der Raum nicht mini, aber mit 32 qm zu klein für die Chario Academy 3. Ich habe langer nach der 3 Junior gesucht, die hätte super gepasst. Jetzt stehen die ca. 35 cm höheren und 30 kg schwereren großen Schwestern hier. Aber ich wollte unbedingt Charios ....

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Es ist eben Geschmackssache und eine Frage der eigenen Philosophie, was man von seiner Wiedergabekette erwartet. Nach Jahren des Suchens, Irrens und Lernens, wie man zu möglichst authentischer Musikwiedergabe kommt, landete ich letztendlich auch bei Team Studiomonitor, denn ich will die Musik so hören, wie sie aufgenommen wurde und nicht den Lautsprecher oder Kopfhörer an sich als "Instrument", dass dem Material noch seinen eigenen klanglichen Stempel aufdrückt und es damit mehr oder weniger verfälscht.
Da die Lautsprecherwiedergabe unter realen Wohnraumumständen selbst bei erstklassiger Hardware raumakustisch einfach zu kompromissbehaftet ist, um sich dem angestrebten Ideal zu nähern, fand ich meinen heiligen Graal zu guter Letzt in einem Paar Studio Referenzkopfhörern (AKG K812 Pro). Ursprünglich als Tool für Studios gedacht, reproduzieren sie die Musik bei beliebigen Lautstärken so frapierend authentisch bis in kleinste Facetten, dass es süchtig macht und man selbst lang bekanntes Material neu entdeckt. Natürlich lassen schlechte Aufnahmen dann auch entsprechend zu wünschen übrig, weil solche Kopfhörer auch jede Unzulänglichkeit auf dem Silbertablett servieren. Andererseits klingt tontechnisch solides Material darauf auch atemberaubend göttlich, wenn die Wandler in der Lage sind, die Musik so überzeugend echt abzubilden wie es die Aufnahme hergibt.
Derartig analytisches sezieren ist allerdings nicht jedermans Sache und in manchen Tests spez. des K812 Pro waren von selbsternannten Klang Esotherikern zb Dinge zu lesen wie "auf diesen Kopfhörern klingt nur die und die Musikrichtung gut, für das und das sind die nix" und dergleichen.
Aus meiner Sicht Quatsch mit Soße, denn der Aspekt, dass solche Kopfhörer oder ernstnehmbares Studioequipment allgemein der Musik eben nichts versöhnliches hinzufügt wie selbst so manch höchstpreisiger "HiFi Schönhörer" aus erlauchtesten Materialien, sondern das Gehörte in dem Fall nur noch von der Aufnahme bzw dem Job der verantwortlichen Toningeneure abhängt, wird dabei ausser Acht gelassen. Diese Leute sehen im Lautsprecher/KH eben ein mehr oder weniger wohltönendes "Instrument" und nicht das Mittel zum Zweck, dass sich selbst bestenfalls komplett aus dem Klanggeschehen heraus hält und es dennoch möglichst kompromisslos reproduzieren kann.
Lautsprechertechnisch habe ich im Wohnzimmer ein 36 Jahre altes, optimiertes Pärchen RFT Cascada am werkeln und mich damit abgefunden, eben mit gewissen raumakustischen Kompromissen leben zu müssen. Endgegner sind hauptsächlich Raummoden, die sich durch geometrische und einrichtungstechnische Gegebenheiten auch nicht umschiffen lassen und so für eine durchwachsene Basswiedergabe am Hörplatz sorgen. Das "aktive" Musikhören dann und wann findet dann über die Kopfhörer statt, so kann man dem unbekümmert frönen, frei von äusseren Einflüssen und dem Wissen, das akustisch machbare weitgehend ausgeschöpft zu haben.
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Das ist aber das klassische HiFi-Paradoxon bei dem die Psychoakustik dann leider regelmäßig die Kausalkette umkehrt oder besser verdreht.

Dabei hält die Psychoakustik quasi ein aus vielen verschiedenen Faktoren vorbestimmtes Ergebnis (eine Klangillusion) bereit und wenn das Gehörte dazu nicht passt, dann wird das letzte geänderte Glied der Wiedergabekette als schuldig befunden. Das Verhalten ist nachvollziehbar, aber eigentlich doch nicht unbedingt richtig. ;)

Worum geht´s? Klar soll das gehörte Ergebnis gefallen, aber eigentlich soll doch das gespielte Stück zuerst 1:1 genau so wie vorgetragen aufgenommen, dann 1:1 abgemischt und gepresst oder digitalisiert auf ein Medium kommen. Diese Musikkonserve will dann 1:1 wiedergegeben werden, so dass am Hörplatz genau das gleiche wahrgenommen werden kann, wie in der Aufnahmesituation.

Das scheitert eigentlich schon bei der Aufnahme (z.B. bei Multimikrofonierung), spätestens aber (erstmals) beim Mastering durch das Hinzufügen der Komponente Geschmacksempfinden des Toningenieurs.

In der Wiedergabekette erwartet aber der 1:1 Ansatz durchgehend - also von quelle bis zum Lautsprecher und dessen Interaktion mit dem Raum - einen linearen Frequenzgang - also dass alle Einzelfrequenzen auch genauso laut oder leise und zudem phasenkorrekt wiedergegeben werden, wie sich diese auch im "konservierten" Stück auf dem Medium befinden.

Rauschen und blechernen klingende Halleffekte in Verbindung mit einem an sich linear verhaltenden Lautsprecher deuten aber technisch in eine andere Richtung - da stimmt in der Wiedergabekette davor irgendetwas nicht; selbst die Interaktion des Raumes mit dem Studiomonitor wird diese Effekte nicht in der beschriebenen Ausprägung produzieren.

Selbst wenn die gesamte Wiedergabekette sich linear und phasenkorrekt verhalten sollte, dann wäre der Problemverursacher immer noch nicht der Lautsprecher sondern die Konserve.

Gute Studiomonitoren sind aus guten Grund genau da etwas präsenter, wo es in der Signalkette kritisch ist.
Hi-Fi Lautsprecher dagegen eher linear, zumindest im Idealfall.

Aber vielleicht vergleichen wir auch Äpfel mit Birnen. Es gibt 1000de Studiomonitore und noch mehr Hi-Fi Lautsprecher und alle sind unterschiedlich.
 
Gute Studiomonitoren sind aus guten Grund genau da etwas präsenter, wo es in der Signalkette kritisch ist.
Hi-Fi Lautsprecher dagegen eher linear, zumindest im Idealfall.

Aber vielleicht vergleichen wir auch Äpfel mit Birnen. Es gibt 1000de Studiomonitore und noch mehr Hi-Fi Lautsprecher und alle sind unterschiedlich.
Gute Studiomonitore sind eher linear...
z.B. Neumann KH 120
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Zuletzt bearbeitet:
Hi-Fi Lautsprecher dagegen eher linear, zumindest im Idealfall.
Bei HiFi-Lautsprechern gibt es diesen Idealfall eher nicht. Diese steigen idR also im Pegel zu hohen Tönen hin an, weil ja genau dieser Glanz im Hochton erzeugt werden soll. Hinzu kommt, dass diese auch im Bassbereich eher eine Überhöhung aufweisen, damit es in der Magengrube so schick grummelt. Hochton und Bass sind nämlich genau die Bereiche im Frequenzband, auf die die HiFi-Gemeinde so schwört und reinfällt; weil auch so einfach für diese angeblich sakralen Unterschiede zu detektieren.
 
In 2022 zu Corona-Zeiten angeschafft, weil meine Frau mal so etwas klassisches "passend zu ihrer weissen Einrichtung" haben wollte...

Dann verschwand das Teil leider relativ schnell wieder in der Mottenkiste und da ich selber mit meinen Dual Receiver, diversen Drehern und einem Nikko Turm versorgt war, stand es nun fast 4 Jahre relativ unbeachtet aber gut verpackt in einem Regal.....

Schade eigentlich, denn ich hatte ihr das Teil nach dem Kauf damals wieder schön gängig gemacht und war von der alten Anlage recht angetan !

Heute, als ich meine Bastelbude gründlich aufräumte, fiel sie mir wieder in die Hände und ich beschloss, ihr ein 3. Leben zu gönnen !

"Sie" ist ein WEGA Studio 3207 von 1971 !!

So kam sie 2022 zu uns:

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Nach fast 4 Jahren Ruhezeit, war ich relativ überrascht, wie gut die "Kiste" wieder anlief.

Das Radio-Teil funktioniert bestens, lediglich die Skalenbeleuchtung brennt nicht. Das war damals beim Kauf aber schon so - uns hatte es nicht gestört. Trotzdem würde ich jetzt gerne mal versuchen, sie zu reaktivieren. Ich hatte sie damals schon geöffnet, aber dann doch etwas mutlos von einer "Reparatur/Birnchentausch" abgesehen.


Der Dual 1215 startete heute auch sofort, nur hat er im Moment 2 Mucken :

  • im Leerlauf kommt aus der linken Box ein mächtiges Brummen, hier muss ich wohl mal die Kontakte am TA überprüfen ? Ich hatte ihn schon entriegelt und einmal neu eingesetzt, das hat aber nichts gebracht
  • wenn ich den Dreher auf STOP stelle, geht der Tonarm ordnungsgemäß in Ruheposition zurück und legt sich ab, ABER : der Teller dreht immer weiter, der Motor schaltet nicht ab !? Da muss ich erst die ganze Anlage ausschalten, damit er Ruhe gibt...
Was mich aber wirklich fasziniert ist die schier unglaubliche Leistungsstärke der integrierten Antenne !! Sowohl bei meinem Nikko-Turm, wie auch bei meinem Youngtimer Dual CR9065RC bekomme ich mit meiner Wurfantenne eher nur sehr starke Sender rein; mit der internen Antenne der uralten WEGA Anlage empfange ich z.B.holländische und belgische Sender, die ich bei meinen Youngtimern gar nicht reinkriege - faszinierend !

Hier nun ein paar weiter Bilder von dem alten Schätzchen - diese ganzen "Studios" waren ja wohl von Dieter Rams inspiriert.

LG Michael

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Der 1215er hat ja den kleinen Teller, gefällt mir aber trotzdem ganz gut - knuffiges Teil.

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Nun hat sie zumindest wieder einen Platz am "Tageslicht" und ist befreit aus der Mottenkiste. Vorhin "Parachutes" auf dem 1215er drehen lassen - richtig toll !

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LG Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Dual 1215 startete heute auch sofort, nur hat er im Moment 2 Mucken :

  • im Leerlauf kommt aus der linken Box ein mächtiges Brummen, hier muss ich wohl mal die Kontakte am TA überprüfen ? Ich hatte ihn schon entriegelt und einmal neu eingesetzt, das hat aber nichts gebracht
  • wenn ich den Dreher auf STOP stelle, geht der Tonarm ordnungsgemäß in Ruheposition zurück und legt sich ab, ABER : der Teller dreht immer weiter, der Motor schaltet nicht ab !? Da muss ich erst die ganze Anlage ausschalten, damit er Ruhe gibt...

Das erste Problem wird ganz sicherlich mit der TK-Headshell zusammenhängen. Da wollen sowohl die Kontakte in der TK-Headshell als auch im Tonkopf des Tonarms gereinigt werden. Und danach heißt es DUAL-typisch solange einsetzten und rumruckeln, bis es nicht mehr brummt.

Das zweite Problem könnte der Steuerpimpel und verharzte Mechanik sein

Hier nun ein paar weiter Bilder von dem alten Schätzchen - diese ganzen "Studios" waren ja wohl von Dieter Rams inspiriert.

Das war allerdings auch ein bisschen Zeitgeschmack; der Designer bei Wega war Hartmut Esslinger und ja, man wollte auch mit dem Branchenprimus Braun konkurrieren.
 
In 2022 zu Corona-Zeiten angeschafft, weil meine Frau mal so etwas klassisches "passend zu ihrer weissen Einrichtung" haben wollte...

Dann verschwand das Teil leider relativ schnell wieder in der Mottenkiste und da ich selber mit meinen Dual Receiver, diversen Drehern und einem Nikko Turm versorgt war, stand es nun fast 4 Jahre relativ unbeachtet aber gut verpackt in einem Regal.....

Schade eigentlich, denn ich hatte ihr das Teil nach dem Kauf damals wieder schön gängig gemacht und war von der alten Anlage recht angetan !

Heute, als ich meine Bastelbude gründlich aufräumte, fiel sie mir wieder in die Hände und ich beschloss, ihr ein 3. Leben zu gönnen !

"Sie" ist ein WEGA Studio 3207 von 1971 !!

So kam sie 2022 zu uns:

Anhang anzeigen 1731362

Nach fast 4 Jahren Ruhezeit, war ich relativ überrascht, wie gut die "Kiste" wieder anlief.

Das Radio-Teil funktioniert bestens, lediglich die Skalenbeleuchtung brennt nicht. Das war damals beim Kauf aber schon so - uns hatte es nicht gestört. Trotzdem würde ich jetzt gerne mal versuchen, sie zu reaktivieren. Ich hatte sie damals schon geöffnet, aber dann doch etwas mutlos von einer "Reparatur/Birnchentausch" abgesehen.


Der Dual 1215 startete heute auch sofort, nur hat er im Moment 2 Mucken :

  • im Leerlauf kommt aus der linken Box ein mächtiges Brummen, hier muss ich wohl mal die Kontakte am TA überprüfen ? Ich hatte ihn schon entriegelt und einmal neu eingesetzt, das hat aber nichts gebracht
  • wenn ich den Dreher auf STOP stelle, geht der Tonarm ordnungsgemäß in Ruheposition zurück und legt sich ab, ABER : der Teller dreht immer weiter, der Motor schaltet nicht ab !? Da muss ich erst die ganze Anlage ausschalten, damit er Ruhe gibt...
Was mich aber wirklich fasziniert ist die schier unglaubliche Leistungsstärke der integrierten Antenne !! Sowohl bei meinem Nikko-Turm, wie auch bei meinem Youngtimer Dual CR9065RC bekomme ich mit meiner Wurfantenne eher nur sehr starke Sender rein; mit der internen Antenne der uralten WEGA Anlage empfange ich z.B.holländische und belgische Sender, die ich bei meinen Youngtimern gar nicht reinkriege - faszinierend !

Hier nun ein paar weiter Bilder von dem alten Schätzchen - diese ganzen "Studios" waren ja wohl von Dieter Rams inspiriert.

LG Michael

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Der 1215er hat ja den kleinen Teller, gefällt mir aber trotzdem ganz gut - knuffiges Teil.

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Nun hat sie zumindest wieder einen Platz am "Tageslicht" und ist befreit aus der Mottenkiste. Vorhin "Parachutes" auf dem 1215er drehen lassen - richtig toll !

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LG Michael

Den 1215 habe ich auch. Sowohl hier als auch im Dual Board habe ich einen Bericht eingestellt.
Fotos etwas weiter oben hier im Thread.

Das erste Problem wird ganz sicherlich mit der TK-Headshell zusammenhängen. Da wollen sowohl die Kontakte in der TK-Headshell als auch im Tonkopf des Tonarms gereinigt werden. Und danach heißt es DUAL-typisch solange einsetzten und rumruckeln, bis es nicht mehr brummt.

Das zweite Problem könnte der Steuerpimpel und verharzte Mechanik sein

Mit ziemlicher Sicherheit ja und ja.

Garantiert das TK und dessen Kontaktfedern. Die Kontakte einmal vorsichtig mit dem Glasfaserradierer reinigen. Beim Einbau wackeln.

Das zweite Problem eher nicht der Steuerpimpel. Der ist verantwortlich für Fehler wie Ruckeln des Tonarms vor dem Aufsetzen auf die Platte und falscher Aufsetzpunkt am Anfang.
Abschalten ist sehr sicher die für das Abschalten zuständige Mechanik.
Dazu den Spieler aus der Zarge heben und auf 4 Klorollen stellen. Dann kann man der Mechanik beim Abschalten zusehen. Da dürfte der Endpunkt verharzt sein. Das ist selbsterklärend wenn man dabei zusehen kann.

Im Zweifelsfall einfach hier vorbeibringen.
 
Danke Dir, sollte ich hinkriegen - habe meinen 1246, 622 und 2235Q ja auch schon revidiert . Bin nur etwas aus der Übung
P.S. Bei den Dualis bin ich auch 👍
😄
 
In 2022 zu Corona-Zeiten angeschafft, weil meine Frau mal so etwas klassisches "passend zu ihrer weissen Einrichtung" haben wollte...

Dann verschwand das Teil leider relativ schnell wieder in der Mottenkiste und da ich selber mit meinen Dual Receiver, diversen Drehern und einem Nikko Turm versorgt war, stand es nun fast 4 Jahre relativ unbeachtet aber gut verpackt in einem Regal.....

Schade eigentlich, denn ich hatte ihr das Teil nach dem Kauf damals wieder schön gängig gemacht und war von der alten Anlage recht angetan !

Heute, als ich meine Bastelbude gründlich aufräumte, fiel sie mir wieder in die Hände und ich beschloss, ihr ein 3. Leben zu gönnen !

"Sie" ist ein WEGA Studio 3207 von 1971 !!

So kam sie 2022 zu uns:

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Nach fast 4 Jahren Ruhezeit, war ich relativ überrascht, wie gut die "Kiste" wieder anlief.

Das Radio-Teil funktioniert bestens, lediglich die Skalenbeleuchtung brennt nicht. Das war damals beim Kauf aber schon so - uns hatte es nicht gestört. Trotzdem würde ich jetzt gerne mal versuchen, sie zu reaktivieren. Ich hatte sie damals schon geöffnet, aber dann doch etwas mutlos von einer "Reparatur/Birnchentausch" abgesehen.


Der Dual 1215 startete heute auch sofort, nur hat er im Moment 2 Mucken :

  • im Leerlauf kommt aus der linken Box ein mächtiges Brummen, hier muss ich wohl mal die Kontakte am TA überprüfen ? Ich hatte ihn schon entriegelt und einmal neu eingesetzt, das hat aber nichts gebracht
  • wenn ich den Dreher auf STOP stelle, geht der Tonarm ordnungsgemäß in Ruheposition zurück und legt sich ab, ABER : der Teller dreht immer weiter, der Motor schaltet nicht ab !? Da muss ich erst die ganze Anlage ausschalten, damit er Ruhe gibt...
Was mich aber wirklich fasziniert ist die schier unglaubliche Leistungsstärke der integrierten Antenne !! Sowohl bei meinem Nikko-Turm, wie auch bei meinem Youngtimer Dual CR9065RC bekomme ich mit meiner Wurfantenne eher nur sehr starke Sender rein; mit der internen Antenne der uralten WEGA Anlage empfange ich z.B.holländische und belgische Sender, die ich bei meinen Youngtimern gar nicht reinkriege - faszinierend !

Hier nun ein paar weiter Bilder von dem alten Schätzchen - diese ganzen "Studios" waren ja wohl von Dieter Rams inspiriert.

LG Michael

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Der 1215er hat ja den kleinen Teller, gefällt mir aber trotzdem ganz gut - knuffiges Teil.

Anhang anzeigen 1731370

Anhang anzeigen 1731374
Nun hat sie zumindest wieder einen Platz am "Tageslicht" und ist befreit aus der Mottenkiste. Vorhin "Parachutes" auf dem 1215er drehen lassen - richtig toll !

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LG Michael
nettes Möbel - aber wie stehen eigentlich die diversen Boxen da? werden die jedeamal umgehoben - das Stereodreieck scheint mir jedenfalls schmal.. oder Nahfeld
 
In dieser kleinen 3x5m Bude bekommst du eh nie einen Sweet Spot ! Ist nur der Bastel-man cave ohne Anspruch auf höhere Klang-Weihen :D

Die in meinen Beitrag #5.115 geschilderten Probleme habe ich heute schon fast in den Griff bekommen.

Headshell-Kontakte gereinigt - Brummen weg !

Beim Dreher habe ich erst mal den "Hausfrauen-Trick" angewendet, da ich heute zu faul war ihn zu öffnen :

die Anlage stand ja 4 Jahre im kalten Keller und dann ist die Verharzung naheliegend. Also Gummiauflage vom Teller abgenommen und ein aar Minuten ins Chassi gefönt.

Jean Michel Jarre "Oxygen" abgespielt und siehe da : der Motor schaltet nach Ruhelage des Tonarms ordnungsgemäß ab !:D:daumen:

Okay, ich gebe zu, das wird nur temporär funktionieren. Wenn ich am Wochenende Zeit habe, werde ich den großen Service machen. Den Steuerpimpel hatte ich übrigens damals schon erneuert.

Habe heute nur mal spaßeshalber die recht schwachbrüstigen WEGA lb 3513L Lautsprecher ab- und meine WHD Studio Monitore 5000 angeklemmt. WOW - das macht Spaß ......für die Schrauberbude allemal ausreichend !

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