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Welche Intervalle fahrt ihr? Und Warum?

Stellt sich die Frage wie sie das heute anstellen.
Naja, 8:40h.... Ich bin das vor fast 20 Jahren mal gefahren um einem Kollegen seinen Startplatz im A Block zu sichern. Der konnte aus nem wichtigen Anlass nicht und sein Platz im A Block wäre ohne ne schnelle Zeit weg gewesen. Also bin ich eine Woche nach der Langstrecke in Bad Goisern (MTB, 7000hm auf >200km) hingefahren (also völlig breit) und hab das mit unter 8h erledigt. Ohne jeden Verpflegungssupport, auf einem 10kg Rennrad, ohne jede RR Bergerfahrung mit 2 großen Trinkflaschen und ein paar Gels unterwegs. Als ausgewiesener "Nichtbergspezialist". Dass da heute Damen ne halbe Stunde schneller sind und Männer ne Stunde und wenn die Profis da mal durchziehen 1,5h.... ? Absolut normal in meinen Augen. Da finde ich absolut nichts ungewöhnliches dran.
 

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Re: Welche Intervalle fahrt ihr? Und Warum?
Naja, 8:40h.... Ich bin das vor fast 20 Jahren mal gefahren um einem Kollegen seinen Startplatz im A Block zu sichern. Der konnte aus nem wichtigen Anlass nicht und sein Platz im A Block wäre ohne ne schnelle Zeit weg gewesen. Also bin ich eine Woche nach der Langstrecke in Bad Goisern (MTB, 7000hm auf >200km) hingefahren (also völlig breit) und hab das mit unter 8h erledigt. Ohne jeden Verpflegungssupport, auf einem 10kg Rennrad, ohne jede RR Bergerfahrung mit 2 großen Trinkflaschen und ein paar Gels unterwegs. Als ausgewiesener "Nichtbergspezialist". Dass da heute Damen ne halbe Stunde schneller sind und Männer ne Stunde und wenn die Profis da mal durchziehen 1,5h.... ? Absolut normal in meinen Augen. Da finde ich absolut nichts ungewöhnliches dran.
Nun, ich finde die Zeitenentwicklung in den letzten Jahren als pas normal.
 
Naja, 8:40h.... Ich bin das vor fast 20 Jahren mal gefahren um einem Kollegen seinen Startplatz im A Block zu sichern. Der konnte aus nem wichtigen Anlass nicht und sein Platz im A Block wäre ohne ne schnelle Zeit weg gewesen. Also bin ich eine Woche nach der Langstrecke in Bad Goisern (MTB, 7000hm auf >200km) hingefahren (also völlig breit) und hab das mit unter 8h erledigt. Ohne jeden Verpflegungssupport, auf einem 10kg Rennrad, ohne jede RR Bergerfahrung mit 2 großen Trinkflaschen und ein paar Gels unterwegs. Als ausgewiesener "Nichtbergspezialist". Dass da heute Damen ne halbe Stunde schneller sind und Männer ne Stunde und wenn die Profis da mal durchziehen 1,5h.... ? Absolut normal in meinen Augen. Da finde ich absolut nichts ungewöhnliches dran.
Damals war die Strecke doch noch etwas kürzer?!:p
 
Naja, 8:40h.... Ich bin das vor fast 20 Jahren mal gefahren um einem Kollegen seinen Startplatz im A Block zu sichern. Der konnte aus nem wichtigen Anlass nicht und sein Platz im A Block wäre ohne ne schnelle Zeit weg gewesen. Also bin ich eine Woche nach der Langstrecke in Bad Goisern (MTB, 7000hm auf >200km) hingefahren (also völlig breit) und hab das mit unter 8h erledigt. Ohne jeden Verpflegungssupport, auf einem 10kg Rennrad, ohne jede RR Bergerfahrung mit 2 großen Trinkflaschen und ein paar Gels unterwegs. Als ausgewiesener "Nichtbergspezialist". Dass da heute Damen ne halbe Stunde schneller sind und Männer ne Stunde und wenn die Profis da mal durchziehen 1,5h.... ? Absolut normal in meinen Augen. Da finde ich absolut nichts ungewöhnliches dran.
Jetzt mach dich mal nicht so breit, schwer und unfähig :D, nehme ich dir nicht ab :daumen:
 
Der Käptn hat das damals alles nur über die Abfahrten und Flachstücke geregelt, weil noch Keiner was mit dem Wort "Aero" anfangen konnte, und die sich beim Start alle fragten, warum er ne Eistüte auf dem Kopf und und einen Zeitfahr-Anzug anhat.
 
Na ja Walter Bonca war damals kein schlechter Profi, hatte 2-3 Rundfahrten gewonnen. Die Profis sind 2017
in 6:38 gefahren(kreuzinger) das sind 2 Stunden, kann wohl nicht nur am Material gelegen haben.
 
Gestern ungeplant ("..ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe..") ein Zwift-TT-Event eingeschoben.. PB 20 Minuten (+1 Watt). Als es gut lief, die 20 Minuten als erstes Ziel gesetzt, dann fehlte aber noch eine Minute bis zur virtuellen Ziellinie.. daher der kurze Durchschnaufer, und dann nochmal eine Minute nachdrücken. Letzteres psychologisch und physiologisch sehr interessant, muss man mal machen. :D

Die FTP wird dann natürlich hoch-estimated (Strava ist da noch "spezieller"), aber aufgrund meiner regelmäßigen 1h-Gegenchecks bin ich ehrlich genug zu mir selbst, dass ich es beim von mir voreingestellten Wert lasse.

Aber auch wieder mal die Erkenntnis, dass man bei aller Strukturiertheit immer auch auf seinen Körper, seinen Biorhythmus, die Tagesform, hören muss. Das kann für mich sowohl Abbruch nach ein paar Minuten (zuletzt Samstag) als auch spontane Eskalation nach oben bedeuten.

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Gestern ungeplant ("..ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe..") ein Zwift-TT-Event eingeschoben.. PB 20 Minuten (+1 Watt). Als es gut lief, die 20 Minuten als erstes Ziel gesetzt, dann fehlte aber noch eine Minute bis zur virtuellen Ziellinie.. daher der kurze Durchschnaufer, und dann nochmal eine Minute nachdrücken. Letzteres psychologisch und physiologisch sehr interessant, muss man mal machen. :D

Die FTP wird dann natürlich hoch-estimated (Strava ist da noch "spezieller"), aber aufgrund meiner regelmäßigen 1h-Gegenchecks bin ich ehrlich genug zu mir selbst, dass ich es beim von mir voreingestellten Wert lasse.

Aber auch wieder mal die Erkenntnis, dass man bei aller Strukturiertheit immer auch auf seinen Körper, seinen Biorhythmus, die Tagesform, hören muss. Das kann für mich sowohl Abbruch nach ein paar Minuten (zuletzt Samstag) als auch spontane Eskalation nach oben bedeuten.

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Finde die Daten ziemlich beeindruckend :daumen: Darf ich deshalb zur Einordnung fragen, was Du wiegst?
 
Aber auch wieder mal die Erkenntnis, dass man bei aller Strukturiertheit immer auch auf seinen Körper, seinen Biorhythmus, die Tagesform, hören muss. Das kann für mich sowohl Abbruch nach ein paar Minuten (zuletzt Samstag) als auch spontane Eskalation nach oben bedeuten.
Nein, nein, damit machst du den ganzen Trainingsplan-Verkäufern das Konzept kaputt!
 
Gestern ungeplant ("..ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe..") ein Zwift-TT-Event eingeschoben.. PB 20 Minuten (+1 Watt). Als es gut lief, die 20 Minuten als erstes Ziel gesetzt, dann fehlte aber noch eine Minute bis zur virtuellen Ziellinie.. daher der kurze Durchschnaufer, und dann nochmal eine Minute nachdrücken. Letzteres psychologisch und physiologisch sehr interessant, muss man mal machen. :D

Die FTP wird dann natürlich hoch-estimated (Strava ist da noch "spezieller"), aber aufgrund meiner regelmäßigen 1h-Gegenchecks bin ich ehrlich genug zu mir selbst, dass ich es beim von mir voreingestellten Wert lasse.

Aber auch wieder mal die Erkenntnis, dass man bei aller Strukturiertheit immer auch auf seinen Körper, seinen Biorhythmus, die Tagesform, hören muss. Das kann für mich sowohl Abbruch nach ein paar Minuten (zuletzt Samstag) als auch spontane Eskalation nach oben bedeuten.

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Wird im fortgeschrittenen Alter immer wichtiger, da kann man nicht stur einen Trainingsplan abarbeiten, ist tödlich.
 
Die FTP wird dann natürlich hoch-estimated (Strava ist da noch "spezieller"), aber aufgrund meiner regelmäßigen 1h-Gegenchecks bin ich ehrlich genug zu mir selbst, dass ich es beim von mir voreingestellten Wert lasse.

sind zufällig ähnliche Werte die ich als Pb in meiner 2023 leistungskurve hatte und in alle zeiten draussen reingefahren bin.
1h all out mtb: 344w
20min all out mtb: 376w.
auch in dem jahr, 2h all out mtb: 300w
82kg

bin grad dabei das wieder irgendwie aufzubauen.

heute 5min anstieg intervalle 350w
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Welche? - Over-/Under-Intervals meets Gamification

Auf Zwift, am virtuellen Berg namens "Alpe" (oder draußen am Original) immer eine Gerade "over", eine "under", bis zur nächsten Serpentine. Fun-Faktor dabei: Man weiß nur bei den ersten Geraden, welches die langen, und welches die kurzen sind. Dann kommen die Überraschungen, von Erleichterung bis Gefluche. "Switchen" ist nur erlaubt, indem man die Erholungsgeraden halbiert oder zwei Belastungsgeraden am Stück fährt. Under mit 90%, Over etwas variabler von 103-120%, aufgrund der doch teils erheblichen Mehrbelastung und Längen.

Warum? - Warum nicht?

Manchmal darf/sollte man sich neue Motivations-Krücken überlegen, hier hat man halt nicht die Uhr, sondern optisch die nächste Serpentine als Ziel. Angelehnt an die Beschwerde von Marc Cavendish bezüglich Leistungsdiagnostiken, "An ergometer has no finish line!".



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In der Tat. Wenn Du zu den Zeiten fahren würdest, bei denen ich immer die Alpe fahre, dann hättest Du mit Deinen W/kg kaum Over dabei. Aber die Spiele kann man auch beliebig abändern. Sofern Du auch das Climb-Portal fährst, kannst Du da die Tore nehme und immer ein Tor abwechselnd OU fahren, dann wieder runterrollen und nochmal von vorn (je nach Länge des Berges).
 
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