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Fahrradträger für AHK bei Aero-Laufrädern

Warum sollte das so sein? Ich fahre oft so schnell und oft auch kurzfristig zügiger, wenn ich mal schnell die linke Spur freimachen muss, ohne dass ich dabei irgendwelche Nachteile wahrnehmen konnte 😉 Der Hersteller meiner Dachbox gibt bis 200 km/h frei, das sehe ich dann eher als vernünftiges Limit. Ich denk' schon, dass der Träger das schwächste Glied sein kann: Bei einer Vollbremsung aus 200 sind die Aufstellkräfte ziemlich hoch, der Träger könnte in die Heckklappe schlagen.
Lies den Link oder lass es bleiben. Halte man bei Tempo 170 die Hand aus dem Fenster und überlege was da für Kräfte quer auf Deine Felgen wirken. Dein Dachbox ist längs angeordnet mit nem cw-Wert von 0,2, der Vergleich hinkt maximal. Dein Heckträger hat mit Sicherheit ein Tempo-Limit, aber wer schert sich schon darum?

Das Argument nix passiert bei Tempo 170 ist nichts wert, da könnte man auch gleich auf den Gurt verzichten, den hab ich bisher auch nie „gebraucht“.

Das Argument Vollbremsung ist sicher relevant, gerade wenn Träger und Räder mehr wiegen (e-Bikes z. B.)
 

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Re: Fahrradträger für AHK bei Aero-Laufrädern
Schau mal hier:
ahk .
Du hast seitlich am Auto, wo du vorschlägst die Hand herauszuhalten, eine laminare Strömung, hinter dem Auto aber nicht, der Vergleich funktioniert nicht. Die Windlast auf die Hand wäre bei 170 km/h rechnerisch um 71% höher als bei 130 km/h. Das lässt sich strömungstechnisch aber nicht auf die Verhältnisse hinter einem Kombi übertragen, erstens weil dort überwiegend keine laminare Strömung herrscht und zweitens weil sich das Strömungsfeld mit steigender Geschwindigkeit verformt, es ggf. sogar günstiger in Bezug auf die Belastung des Systems Träger/Fahrrad werden kann.

Der Vergleich zum Gurtverzicht ist nicht zielführend. Erstens ist der Gurt eine Rückhalteeinrichtung, die bei einem Unfall zum Tragen kommt und funktionieren muss, und kein Transportmittel, dass unter normalen und objektiv bewertbaren Betriebsbedingungen seinen Dienst tun soll. Zweitens geht es nicht (nur) darum, ob etwas passiert, sondern vor allem auch darum, wie schwerwiegend die folgen sind. Ich würde nicht einmal ohne Gurt durchs Wohngebiet fahren, da geht es um meine Gesundheit. Dagegen ist das Risiko einer Beule in der Heckklappe (Szenario Vollbremsung aus 180 km/h) oder einer Beschädigung des Rads wegen zu hoher Kräfte (glaub' ich nie) doch irrelevant. Dann gäbe es noch die Möglichkeit, dass die Räder bei Ausweichmanövern, beim Bremsen, Beschleunigen oder dergleichen nicht vom Träger gehalten werden können, jedoch scheint mir das eher ein Problem der Masse der Fahrräder zu sein. Mit einem 30 kg Fahrrad (wäre beim Uebler die Grenze) würde ich schon wesentlich vorsichtiger fahren als mit einem 7 kg Renner.
 
Das lässt sich strömungstechnisch aber nicht auf die Verhältnisse hinter einem Kombi übertragen
Da muß man auf jeden Fall zwischen Fahrzeug mit Steilheck (Kombi, SUV, Van) und Stufenheck (Limousine, Coupe) unterscheiden - bei ersterem würde ich mich auch wesentlich mehr trauen als mit letzerem, weil bei einem Kombi, mehr oder weniger, das ganze Rad im Windschatten ist.
 
Es jagt nicht selten auch ein Teil des Rades/Felge seitlich raus aus dem Windschatten. Der ist dann mit Hebel zum Rest des Rades voll im Wind. Mir hat es so schonmal ein Schutzblech verbogen.

Ich habe selber ein Steilheck und auch da wackelt der Lenker schon ordentlich wenn ich das VR nicht mit 2. Gurt vor verdrehen sichere. Beim Steilheck mag das Rad hinterm Auto sein, aber dort ist die Strömung auch turbulenter als beim Fließheck.

Aber ignoriert halt weiter die Hersteller-Angaben Eurer Träger, jeder wie er will.
 
Bei mir rührt sich auch bei hohen Geschwindigkeiten nichts am Rad, obwohl die schmalen RR-Reifen gar nicht mal so viel Halt in den superbreiten Schienen des Ueblers finden.

Mir hat es so schonmal ein Schutzblech verbogen.

Das sagt vor allem etwas über dein Schutzblech aus.

Es steht jedem frei, sich strikt an die Herstellerangaben für den Worst-Case zu halten, oder diese unter Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten auszulegen :)
 
Thule z. B. wird die 130 km/h sicher nur reinschreiben, damit du länger auf der Straße bist... 😂

Quelle: thule bikesafety.pdf
 

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Es steht jedem frei, sich strikt an die Herstellerangaben für den Worst-Case zu halten, oder diese unter Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten auszulegen :)
Ja wenn Du auf Versicherungsschutz verzichten möchtest, dann steht Dir das frei.
Wenns bei Tempo 170 zum Schaden kommt, egal wer Schuld hat, wird dir die Versicherung mit gutem Recht die Versicherung versagen.
Die Angabe steht nicht zum Spaß in der Betriebsanleitung.
 
Thule z. B. wird die 130 km/h sicher nur reinschreiben, damit du länger auf der Straße bist... 😂

Quelle: thule bikesafety.pdf
Ach was, Thule ist doch Billig-Kram, kein Wunder dass die nur bis 130 frei geben. ;)

Ups bei Uebler ist es der selbe Klump:
Vorsicht
Die Montage des Fahrradträgers und der Fahrräder führt zur Veränderung des Fahr- und Bremsverhaltens sowie der Seitenwindempfindlichkeit des Fahrzeugs. Die maximale Geschwindigkeit von 130 km/h darf nicht überschritten werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist ja selbstverständlich, dass jeder für sich entscheidet, wie er fährt.

Genau selbstverständlich ist, dass die technisch vertretbare Geschwindigkeit für eine bestimmte Situation u.a. von der Fahrzeugform, dem Fahrradgewicht und dem Straßenzustand abhängig ist. Es ist nicht verboten, darüber nachzudenken, und seine Schlüsse daraus zu ziehen.
 
Klar kann sich jeder selber Gedanken machen, bitte aber auch mitdenken was im Fall des Falles bei anderen Mitfahrenden auf der Autobahn passieren kann... Bei denen rauscht dann das Rad oder die Dachbox nämlich durch die Windschutzscheibe.
 
Logisch. Die Sicherheit ist ja überhaupt erst der Denkanstoß. Ob da ein bisschen Carbonschrott auf der Straße liegt, ist im Fall des Falles nebensächlich.
 
Logisch. Die Sicherheit ist ja überhaupt erst der Denkanstoß. Ob da ein bisschen Carbonschrott auf der Straße liegt, ist im Fall des Falles nebensächlich.
Sorry, das sehr ich gänzlich anders. Wenn der Schrott da liegt weil jemand meint schneller zu fahren als der Fahrradträger das erlaubt, dann ist das einfach ein unnötiges Risko für die Mitmenschen.

Auch „nur“ 8 KG Carbonschrott können eine Kettenreaktion des nachfolgenden Verkehrs auslösen.
 
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