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Feiner Riss i. Carbon (Bremssattelaufnahme)

Sind die Bremssattelaufnahmen nicht einlaminierte Buchsen?
Offenbar nicht, zumindest keine der die Schraubenzugkraft widerstehen können. Cube erzielt den gleichen Effekt indem der Bereich zwischen Sattelauflage und dem der Schraube ausgekehlt wird : Beim Anziehen der Befestigungsschraube bewegt sich der Sattel wie von Geisterhand nach innen !
 

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Re: Feiner Riss i. Carbon (Bremssattelaufnahme)
Offenbar nicht, zumindest keine der die Schraubenzugkraft widerstehen können. Cube erzielt den gleichen Effekt indem der Bereich zwischen Sattelauflage und dem der Schraube ausgekehlt wird : Beim Anziehen der Befestigungsschraube bewegt sich der Sattel wie von Geisterhand nach innen !

Du meinst, die planen die Auflage nicht sondern machen ´ne fette Fase an die Kante?
 
Gesundes neues 😅

Leider habe ich eine Negativmeldung von Radsport Heinze hinsichtlich der Reparatur des Schadens bekommen.

Nun bin ich im Gespräch mit dem Fahrradhändler, der mir zu 99,9% den Schaden verursacht hat.
Dieser sagte mir in einem gestrigen Gespräch die Abwicklung über seiner Betriebshaftpflichtversicherung zu.
In einigen Tagen gibt es die Rückmeldung, ob der bezahlte Betrag des gebrauchten Rahmensets oder der Zeitwert für ein „Neukauf“ für diesen, erstattet wird.
Bin gespannt.
 
Das Jahr beginnt ja schon mal nicht so prickelnd.

Nach anfänglicher positiven Gesprächen mit dem Mechaniker, der mir zu 99,9% den Schaden verursacht hat, nun völlig verarsche von ihm und seinem „Chef“ des Ladens.

Bis zum Ende des Jahres 2025 sprach ich oftmals mit dem Mechaniker immer wieder über den Stand und dieser sagte mir immer zu, dass er mit seinem Chef über den Vorfall gesprochen und somit in Kenntnis gesetzt hat.

Nun bei einem persönlichen kurzen und unfreundlichen Gespräch am vergangenen Montag mit dem Chef, zeigte sich auf, dass dieser bis dato nicht die leiseste Ahnung von dem Sachverhalt hatte.
Dabei hatte sich der Mechaniker schön verpisst.

Dann versuchte ich ruhig mit dem Chef über den Sachverhalt aufzuklären.

Er zeigte sich wenig motiviert und sieht keinen Handlungsbedarf bei sich mit seiner Haftpflicht.

Glaubt mir, ich war innerlich kampfbereit, aber letztendlich „vernünftig“.

So etwas Verantwortungsloses in dieser Branche habe ich noch nicht erlebt.
Jetzt muss ich den langen und mühsamen Rechtsweg mit einem Anwalt gehen. 😞
 
Vergiss den Rechtsweg wegen so einer Lappalie. Das Rahmenset hat einen Wert von sicher deutlich unter Euro 1.000,--. Dafür fängt man keinen Rechtstreit an. Das ist die Lebenzeit und die Nerven einfach nicht wert. Vor 1 - 2 JAHREN bekommst du da kein Ergebnis.
Selbst wenn du eine RSV haben solltest: du vergeudest einen Freischuss, denn nach so fünf Fällen bist du da draußen und findest keine neue RSV mehr für wirklich wichtige Fälle (Arbeitsgericht oder so).
Wie du in #31 schon geschrieben hattest, kann der Beweis nicht angetreten werden, wer es kaputt gemacht hat. Das muss aber zu 100% geschehen, 99,99% reichen einfach nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß, dass dir das nicht hilft, aber für mich ist das wieder so ein Fall von:

Hilft dir selbst, sonst hilft dir keiner.


Ich bin heilfroh, nicht von "Fachfirmen" abhängig zu sein. Der Schornsteinfeger, der unsere Gastherme jedes Mal demoliert, weil er nicht die Vorsicht/Geduld hat, deren Gehäuse richtig aufzusetzen und das schon total verbogen ist, weil er es jedes Mal aufs Neue vergewaltigt, reicht mir da schon.

Das ist ja wieder so ein klassischer Fall von: nicht mehr zweifelsfrei nachzuvollziehen, wer den Schaden verursacht hat und demnach leider: in dubio pro reo.

Aus dem Grund verweigern ja viele Handwerker den Umgang mit gebrauchtem und zugelieferten Material, weil sie dann nicht haften wollen. Kann ich nachvollziehen.

Die Lehre könnte sein: gebrauchten Rahmen nur selbst aufzubauen.

Mit dem richtigen Werkzeug und ein wenig Geschick ist das allermeiste keine Wissenschaft. Für Spezialaufgaben wie Tretlagergehäuse nachschneiden, Planfräsen etc. kann man ja trotzdem im Notfall eine Werkstatt aufsuchen.

Ich mach das seit jeher nur selbst und konnte anfangs fast nichts. Aber wie mir manche "Fachhändler" begegnet sind, als ich da als junger Kerl reingeschlurft bin, hat mir die gesamte Branche komplett verleidet. Mit so selbstgefälligen und arroganten Inhabern möchte ich möglichst wenig zu tun haben.

Und das Leben ist einfacher, wenn man einfach selbst Verantwortung übernimmt. Ich hab schon ins Klo gegriffen und z.B. mal einen (gebraucht mitsamt Rad gekauften) Carbon-Laufradsatz gehabt, der dann einen unbemerkten Felgenriss hatte.

Aber wenn ich an das Geld denke, dass ich gespart habe, dafür, dass ich weder die Händlermarge beim N eukauf, noch den Service bezahlen musste, hat es sich immer gelohnt.

Und ich muss keine Termine machen, kein Rad irgendwo hinkarren, keinen Rechtsstreit mit jemandem ausfechten. Ich mach was kaputt und ärgere mich kurz, verbuch's unter Lehrgeld und weiter geht's. Wobei, dass ich was kaputt gemacht habe, das ist schon lange her.

Das ist ja einer der ganz großen Vorteile, wenn man das selbst lernt. Man weiß einfach, dass die Arbeit ordentlich gemacht wurde.
 
Na man muss doch mal folgendes festhalten, auch wenn ich nicht beweisen kann, dass der Schaden vor der Abgabe nicht vorlag:

Bei der Übergabe und Auftragsbeschreibung haben wir uns u.a. sehr genau den hinteren Bremssattelbereich angeschaut.
Hier wäre zum ersten Mal der Schaden bei 4 Augen sehr sehr wahrscheinlich zu erkennen gewesen.

Dann sagte mir der Mechaniker einen Fertigung von rund 4 Tagen zu.
Nach 7 Tagen ließ ich mich da blicken und nun sollte ich den Tag darauf zum abholen kommen.

Einen Tag später, wie gestern abgesprochen, wieder nichts passiert.
Nach einem freundlichen Gespräch haben wir uns auf eine weitere Woche verständigt.

Nach der weiteren Woche wieder nichts passiert, mittlerweile 3 Wochen verstrichen.
„Aber morgen habe ich es fertig, versprochen.“, so der O-Ton.

Tag später rufe ich sicherheitshalber auf den späten Nachmittag an.
„Bin gerade dabei die Leitungen zu befüllen, kannst dich auf den Weg machen“.
Gesagt getan.
Dann vor Ort:
„Ich habe alles gemacht, ABER komischerweise bekomme ich den hinteren Bremssattel nicht fest.“ 🥱

Ich war dann so genervt, dass nun ich das Rad mitgenommen habe und die Rechnung bezahlt habe.
Hier hätte ich mir die Zeit nehmen und das vor Ort mir in Ruhe anschauen müssen.

Bike ins Auto , ab nach Hause und dort genau geschaut und den Schlamassel gesehen.

Daraufhin gleich bei dem Mechaniker angerufen und ihm das geschildert.

Er: „Ach deswegen konnte ich den Bremssattel nicht festziehen“ 🥱

Und das fällt einer Fachwerkstatt mit ausgebildeten Personal nicht beim Arbeiten auf?

Gute Nacht Marie 🤥
 
Nach einem anwaltlichen Schreiben sind die möglicherweise eher willens, sich um eine Lösung zu bemühen.

Ansonsten würde ich mal verschiedene Carbon-Reparaturwerkstätten mit Fotos anschreiben. Heinze hat dir zwar ne Absage erteilt, aber mMn sollte der Schaden mit ziemlicher Sicherheit reparierbar sein. Ich hab mit mehreren hier in AUS zusammengearbeitet und da gabs nie Probleme. Von delaminierter Bremsaufnahme, Schaden am Oberrohr, komplett gebrochenes Unterrohr, Kettenstrebe, das ging alles.

Ne kurze Googlesuche ergibt da ein paar passende Kandidaten. Ich schätze mal, das dürfte nicht mehr als ein paar hundert Euro sein.
 
Jemand, der selbst seit Jahren ein Geschäft führt, lacht doch nur über ein Schreiben von einem Anwalt. Die bekommt der wahrscheinlich fast täglich.
@ninjaattack : da du anscheinend so gut über dein Recht und dessen Durchsetzung Bescheid weisst, hast du sicher schon mal einen Verfahrenskostenrechner bemüht. Falls nicht, war ich mal so frei, dir das abzunehmen, siehe Anhang. Obwohl ich Euro 1.500 für einen alten, gebrauchten Rahmen für maßlos überteuert halte, habe ich den Wert mal eingesetzt. Es zählt als Wert nicht, was du gezahlt hast, sondern was ein vernünftiger Käufer gezahlt hätte. Wenn du keine RSV hast, wäre das der Betrag mit dem du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dabei wärst - wenn du einen Anwalt findest, der dafür überhaupt aufsteht. Viel Spaß mit der deutschen Gerichtsbarkeit.
Nur mal so als Erfahrungswert: ich wurde von einem Verkäufer getäuscht über die Unfallfreiheit eines 'Fahrzeugs'. Ding aus erster Hand, Vertrag sagt 'unfallfrei'. Der Verkäufer streitet noch nicht einmal ab, dass er mir den Unfall verschwiegen hat. Er behauptet: das hätte ich erkennen müssen. Da geht es um einen reichlich sechsstelligen Betrag. Klage aus Mai 2021 (!), nächster Termin 11.03.2026 - wenn nichts dazwischen kommt. Mittlerweile dritte oder vierte Richterin - in der ersten Instanz.
 

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@Nitwit
Auch wenn ich es nicht erwähnt hatte, ja das habe ich auch bereits vor Heinze getan.

Meine Recherche hinsichtlich der Carbon-Reparatur der bekannten (lt. Google) sowie Anfragen war sehr ernüchternd.
Er erfolgten nach Einsichtnahme der Detailfotos sofortige absagen oder Preise die mit dem Rahmenversand inkl. der Reparatur ab 600 Euro und aufwärts lagen.

Die Stelle des Risses soll eine ganz blöde sein.
So die Antworten von denen 😞
 
@Positron
Ich denke nicht, dass ein Gewerbetreibender, gerade ein kleiner Radladen, über ein anwaltliches Schreiben lacht.
Warum sollte er auch?

Wenn derjenige „fast täglich“ Schreiben von Anwälten bekommt, dann stimmt hier mit seinem Geschäft wohl was nicht.

Und nochmal:
Zeige mir doch bitte einen vertrauenswürdigen Link oder Verkäufer, der einen MADONE SLR GEN 7 Rahmen (MJ 23/24) für bis zu 1.500 Euro anbietet.
Deswegen verstehe ich deinen Gedanken mit 1.000 bis 1.500 Euro Schadenswert überhaupt nicht.

Selbstverständlich habe ich eine Rechtsschutzversicherung und mich auch mit einem Anwalt beraten lassen.
 
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