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Death of a legend - stirbt Campa Record?

Ich möchte noch ergänzen dass sie auf die ersten waren die die Züge am Lenker entlang verlegten, statt Wäscheleinen und zudem auch die Einzigen die Mehrfachschalten in beide Richtungen konnten. Ein Feature dass gerade beim großen Gangsprung der aufs kleine Blatt in einem Rutsch ermöglichte, ohne das man ins Leere trat.

Bei der Konkurrenz gab es vielfach Rückrufe und Laufradkonstruktionen die sinnbefreit waren. Bei Campa ist abseits von Escape-Ergos und Powertorque Kurbeln nicht viel auf der Bullshitliste.
Stimmt, Schremshebel ohne Wäscheleinen und Mehrfachschalten hatten sie auch zuerst. Hab ich sogar vergessen.

Wobei Campa einmal auch bei den Bullshit-Einspeichungen mitgemacht hat. Zonda G4, um 2005 rum. Hinten G3, normal und sinnvoll. Vorne G4. Macht bei einem symmetrischen VR keinen Sinn, ist nur optisches Gimmick.

Aber das war die Zeit, wo Rolf und Shimano 16-Speichen-Hinterräder hatten, windelweich und dumm konstruiert, einfach nur, um optisch was "innovatives" anzubieten. Sahen hübsch aus, aber haben nicht gehalten, waren zu weich, hatten riesige Felgenbereiche ohne eine einzige Speiche.
 

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Re: Death of a legend - stirbt Campa Record?
Es ist ja schon interessant, wenn man als Mountainbiker diese Diskussion hier verfolgt.
Ich muss zugeben, das ich über viele Argumente pro Camapgnolo einfach nur erstaunt bin. Wie kann man einem so dermaßen verblassten Mythos noch so krass hinterherhängen und zum Teil Preise für Produkte zahlen, die man einfach nur noch in die Kategorie "absurd" einordnen kann?

Mythos und dergleichen haben mich nie interessiert - war sowieso vor meiner Zeit - und was irgendwelche Profis fahren interessiert mich auch nicht. Mir macht Campa mechanisch am meisten Spass, so einfach ist das. Teurer war es auch nicht als eine entsprechende Shimano.

Keine Ahnung, woher diese Wahrnehmung betr. Mythos, Tradition, absurder Preise etc. kommt.
 
Die jüngeren coolen Kids stehen da wohl eher auf SRAM, denn die haben zum einen eine seit Jahren immer weiter ausgebaute Plattformstrategie und zum anderen brennen sie ein wahres Innovationsfeuerwerk mit vielen zum Teil wirklich bahnbrechenden Entwicklungen ab
Zum Beispiel dass sie nur zehn Jahre nach Shimano mit Zusatzfunktionen belegbare Taster am Schaltbremshebel eingeführt haben? Da war sogar Campa etwas schneller (wenn auch bei der WRL noch bestenfalls halbherzig)


und sie beherrschen offenbar das Einmaleins des Patentmanagements.
Na herzlichen Glückwunsch. Leidtragende von Trivialpatenten sind nicht so sehr die Konkurrenten, die können auf gleiche Weise zurückschießen, Leidtragende sind die Kunden die dann bei jedem Anbieter die workarounds für die Patente der anderen Anbiter "genießen" dürfen. Du scheinst wohl eher so der Schadenfreude-Typ zu sein?
 
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Aber das war die Zeit, wo Rolf und Shimano 16-Speichen-Hinterräder hatten, windelweich und dumm konstruiert, einfach nur, um optisch was "innovatives" anzubieten. Sahen hübsch aus, aber haben nicht gehalten, waren zu weich, hatten riesige Felgenbereiche ohne eine einzige Speiche.
Rolf Prima baut übrigens auch heute noch 16-Speichen-Hinterräder, sogar scheibengebremst. Ich kenne die alten Rolf-Vectors aus Armstrong-Zeiten nicht. Aber das, was ich bislang von Rolf Prima gefahren bin, gehört schlicht zu den besten und robustesten Laufrädern, die ich kenne.
 
Rolf Prima baut übrigens auch heute noch 16-Speichen-Hinterräder, sogar scheibengebremst. Ich kenne die alten Rolf-Vectors aus Armstrong-Zeiten nicht. Aber das, was ich bislang von Rolf Prima gefahren bin, gehört schlicht zu den besten und robustesten Laufrädern, die ich kenne.
Bin seinerzeit 1999 Rolf LR am 26er Fully gefahren; die hielten auch unverschämt gut, trotz weniger Speichen. Einfach top aufgebaut!
 
Zum Beispiel dass sie nur zehn Jahre nach Shimano mit Zusatzfunktionen belegbare Taster am Schaltbremshebel eingeführt haben? Da war sogar Campa etwas schneller (wenn auch bei der WRL noch bestenfalls halbherzig)



Na herzlichen Glückwunsch. Leidtragende von Trivialpatenten sind nicht so sehr die Konkurrenten, die können auf gleicher Weise zurückschießen, Leidtragende sind die Kunden die dann bei jedem Anbieter die workarounds für die Patente der anderen Anbiter "genießen" dürfen. Du scheinst wohl eher so der Schadenfreude-Typ zu sein?
SRAM stört mich v.a. mit viel Wegwerf"philosophie" - Kettenblätter, die ich im Pärchen entsorgen muß, obwohl nur eines verschlissen ist, dazu das ewige Festhalten an DOT...
 
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Fahrende wie WvA und Roglic
Es liest sich nicht nur unschön und sieht doof aus, es ist auch grammatikalisch und inhaltlich falsch.

Vielleicht irre mich auch: Da die beiden ja Mitglieder der Herren Teams sind und auch ab und an mal vom Rad steigen (anhalten), kann es nur sein, daß sie dem fahrenden Volk angehören. Also Fahrende sind.


Sorry für OT - hab mich aber fast am Popcorn verschluckt^^
 
Die Liebhabernische existiert auch unterhalb der Klasse "alles nur Carbon und Titan". Man muss keine Preiskämpfe mit der 105 gewinnen um denen die etwas abseits vom Mainstream haben wollen aber nicht bereit sind (oder nicht in der Lage sind) sind 10000€ für ein Rad auszugeben etwas anzubieten. Dieser Markt ist natürlich nicht riesig, aber es sollte keinesfalls unmöglich sein diesen zumindest kostendeckend zu bedienen. Und sei es nur damit sich die Superrecord als Luxusvariante in Szene setzen kann von einer Mittelklassegruppe.

Ich spreche auch nicht von der Liebhabernische sondern von der Preisklasse Einstiegsräder um die 1500 €.

Dazu braucht man aber trotzdem eine gewisse Ernsthaftigkeit bei der Bedienung dieses Marktes. Einfach eine mechanische Chorus noch nicht aus dem Programm genommen haben die auf dem Stand der Record von vor 8 Jahren stehengeblieben ist (12s mechanisch war 2018, heute ist 26), das reicht eben nicht. Zumal dann wenn es kaum noch hochwertige Rahmen gibt die überhaupt irgendwie mit Mechanik kompatibel sind (und viele davon nur mit durchgängigen Hüllen, was am Campa-Umwerfer auch nicht klappt).

Richtig, aber das hat ja bereits früher mit Athena, Mirage, Centaur etc. nicht funktioniert.
Die Preise in diesem Segment lassen sich nur mit sehr grossen Stückzahlen halten, das ist das Dilemma.
 
Und was die Präsens von Campagnolo bei den Pro-Teams angeht würde ich nicht zwingend davon ausgehen, dass es nur am Geld liegt, dass man sich das Sponsoring nicht mehr leisten kann oder will.

Ich gehe sehr stark davon aus, dass es am Geld liegt.

Campag hat fürs RR oder Zeitfahrrad keine wirkliche 1-fach Option, vieles war oder ist deutlich komplizierter und zeitintensiver im Aufbau und in der Wartung als z.B. bei SRAM.

Halte ich für wenig plausibel. Die Teams haben den Mechaniker dabei - selbst schon einen halben Tag zugeschaut - da werden Reifen ersetzt, Lenkerbänder frisch gewickelt, kaum vorstellbar, dass die paar Minuten, die es - wenn überhaupt - beim erstmaligen Aufbau der Räder längert dauert eine Rolle spielen sollen.

Btw: Campag ist ein Begriff aus dem angelsächsischem Raum, im Deutschsprachigen Raum wie auch auf italienisch wird Campagnolo verwendet.

Die Fahrenden wissen mittlerweile sehr genau was geht und was nicht und das hat zunehmend Einfluss auf die Materialwahl der Teams.

Und du glaubst, dass die Fahrer das zu entscheiden haben? Die können vielleicht wählen, welche Kassette sie fahren möchten, der Rest wird vorgegeben. Ist sowieso +/- alles austauschbar, Scheibenbremse, elektronische Schaltung, 2x Standardkurbel und Kompaktkurbel mit verschiedenen Kassetten gibt es von allen Herstellern. Das ist dort meiner Meinung nach weniger entscheidend als wenn ich Hobbyfahrer die Gruppe nach dem leichtestmöglichen Gang auswähle.
 
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Auch Shimano hat da in den letzten Jahren spürbar nachgelassen, lebt aber noch von seinem guten Ruf, der aber durch kollabierende Kurbeln und zum Teil lustlos und der Zeit hinterherhinkende Produkte zunehmend ramponiert wird.
Die jüngeren coolen Kids stehen da wohl eher auf SRAM, denn die haben zum einen eine seit Jahren immer weiter ausgebaute Plattformstrategie und zum anderen brennen sie ein wahres Innovationsfeuerwerk mit vielen zum Teil wirklich bahnbrechenden Entwicklungen ab und sie beherrschen offenbar das Einmaleins des Patentmanagements.
Das sind für manch einen sicher unbequeme Wahrheiten und in Italien hat man auf diese Entwicklungen bisher überhaupt keine Antworten finden können oder wollen.

Shimano hat sich die Butter vom Brot nehmen lassen, aber das ändert wieder. Die waren schon immer sehr konservativ.

Als jemand der am RR wie am MTB beides fährt, sehe ich zwar die Innovationen und die Plattformstrategie von SRAM, aber qualitativ sehe ich SRAM keinesfalls vorne. Da sollte man schon etwas differenzieren.
 
Camp, Campa, Campy, Campag ... gibt es alle Formen zu lesen im deutschen und englischsprachigen Bereich.

Manchmal sogar "Campagnolo"! :)
 
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Ich spreche auch nicht von der Liebhabernische sondern von der Preisklasse Einstiegsräder um die 1500 €.

Auch da gibt es eine Liebhabernische. Sogar die Davinci bikes mit krudestem Mix aus Campa-Resterampe und Füllmaterial von Shimano (Preisklasse 500-800) hatten ein paar Käufer gefunden.
Richtig, aber das hat ja bereits früher mit Athena, Mirage, Centaur etc. nicht funktioniert.
Was genau hat denn nicht funktioniert? Wissen wir denn dass diese Gruppen ein Draufzahlgeschäft waren? Was wir wissen ist dass die Träume eine 105 zu verdrängen immer wieder gescheitert waren und dass es deshalb immer wieder neue, in meinen Augen überambitionierte Versuche gegeben hat. Ich sage die Nische existiert (Käufer "ich mag den Gedanken Superrecord, aber nicht den Preis"), aber eben nur dann wenn diese auch bedient wird.
 
Wahnsinn.
Ist schon eine ziemliche Echokammer hier.
Kein Wunder, dass hier kaum einer wirklich versteht, was das Problem mit dem italienischen Traditionshersteller ist. 🤷
Da sind wir aber sehr froh darüber, daß Du für Licht in der Dunkelkammer der Campagnolojünger sorgst.
Viele Dank dafür.

Für Deine Aufhellung auch ein kleiner Beitrag.
"Fahrende" ist die Beschreibung eines Zustands.
So gibt es fahrende Fahrer und ruhende Fahrer.
Oder studierende Studenten und Bier trinkende Studenten, wobei auch beides zusammen geht.
 
Da sind wir aber sehr froh darüber, daß Du für Licht in der Dunkelkammer der Campagnolojünger sorgst.
Viele Dank dafür.
Das kann und will ich nicht, dafür müsst ihr schon selbst sorgen.
Und wo wir gerade beim Klugscheißen sind: Das Wort "daß" in deinem Satz wird nach der neuen Rechtschreibung (die eigentlich gar nicht mehr so neu ist) nun so geschrieben: dass
 
Das kann und will ich nicht, dafür müsst ihr schon selbst sorgen.
Was ist dann das Ziel deiner Beiträge in diesem Thread?
Und wo wir gerade beim Klugscheißen sind: Das Wort "daß" in deinem Satz wird nach der neuen Rechtschreibung (die eigentlich gar nicht mehr so neu ist) nun so geschrieben: dass
Es gibt keinen Zwang, die neue deutsche Rechtschreibung zu verwenden.
Insofern geht Deine Anmerkung in die Irre.
 
Wahnsinn.
Ist schon eine ziemliche Echokammer hier.
Kein Wunder, dass hier kaum einer wirklich versteht, was das Problem mit dem italienischen Traditionshersteller ist. 🤷

Du hast eine verzerrte Wahrnehmung. Die Probleme sind durchaus bekannt.

Nur funktioniert dein Lösungsansatz nicht und damit ist deine ganze Argumentation - wo etwas zuviel Meinung mitschwingt - wenig zielführend.
 
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