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Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel

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Re: Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel
. Die Fisher Endstufe könnte allerdings für die Dynaudio Contour 1 etwas schwachbrüstig sein
Als mehr Geld in die Kasse kam wurden 2 günstige Superscope Boxen und die Fisher Endstufe angeschafft . Dann war Party angesagt...Die Boxen spielen heute noch im elterlichen Wohnzimmer. Paar Jahre später dann nach intensiven Hörproben beim Händler die Dynaudios gekauft zusammen.mit dem Harman 665 Vx...
Er hat mich noch gefragt: Welches Furnier wollen Sie, wie sind sie denn eingerichtet? Ich: noch gar nicht die Boxen sind jetzt meine ersten Möbel...
 
An sowas wie Platten waschen habe ich noch nie gedacht aber die neue ( Geschenk) knistert nicht und klingt überzeugend....Sauberkeit bringt doch was....
 

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Das ist aber der Azimuth und nicht der VTA oder SRA. ;) Steht die Nadel von vorne betrachtet nicht senkrecht in der Rille (Azimuth) hat es Kanalungleichheiten. Steht die Nadel mit Ihrer Kontaktfläche (also von der Seite betrachtet) nicht in einem ähnlichen Winkel wie der Schneidstichel ( 20 plus minus 5 Grad) in der Rille (das ist der SRA), dann werden nicht alle in der Rille gespeicherten Informationen aufgenommen und die Abtastverzerrungen sind nicht "optimal". Diese Einstellung ist aber auch davon abhängig in welchem Winkel die Nadel auf den Nadelträger "geklebt" wurde. Einstellen kann man dies über die Tonarmhöhe (VTA), welche gleichzeitig übrigens Überhang und resultierende Auflagekraft beeinflusst.

Darüber hinaus gibt es noch Schiefstellung des Diamanten durch z.B. verdreht in der Headshell montierte Tonabnehmer bzw. immer dann, wenn der Nadelträger nicht exakt parallel bzw. besser formuliert deckungsgleich zur gedachten Mittellinie durch die Headshell verläuft. Damit steht dann die Nadel verdreht in der Rille und es gibt Laufzeitunterschiede zwischen rechtem und linkem Kanal sowie insgesamt höhere Abtastverzerrungen. Diese Fehljustage passiert insbesondere dann, wenn eine Schablone zur Justage eingesetzt wird, welche nicht die Geometrie des Tonarmes respektiert - also eigentlich immer dann der Fall, wenn die Schablone nicht die Hersteller-Null-Punkte aufweist oder man unbedingt versucht den Tonarm nach Stevenson, Baerwald und CO. oder für einen weiteren Abspielbereich (Einlauf- zu Auslaufrille) einzustellen, obwohl er dafür nicht "konstruiert" wurde. Mathematisch bzw. geometrisch ist das die Funktion über Überhang, Offset bzw. Kröpfung und die Nullpunkte.

Die moderne Technik (hier DSP) bietet so viele Möglichkeiten und das Schicke an solchen Lösungen ist auch, dass die Funktionalitäten durch Anpassung bzw. Erweiterung der Software auch noch nachträglich erweitert sowie verbessert werden können. Ich bin gespannt, was da beim Waxwing in Zukunft noch kommt.

P.S.: Für optimale Ergebnisse sollte der Frequenzgang des Tonabnehmers über den gesamten Frequenzbereich linear verlaufen - also eine vollkommen gerade Linie aufweisen. Das EPC-205C MK II-L sticht aus der 205er MK II Serie ein bisschen heraus; es ist der Vertreter mit geringer Ausgangsspannung und geringerer Impedance (250 Ohm anstatt 3600 Ohm), geringerem Gleichstromwiderstand (30 Ohm anstatt 500 Ohm) und geringerer Induktivität (40 mH anstatt 500 mH). An einem 47k Ohm Eingang und 200 pF Gesamtkapazität liegt die Hochtonresonanz damit außerhalb des hörbaren Bereiches (56kHz).

Solange also die Kabelkapazität 150 pF nicht übersteigt, sollte das mit der Originalnadel einen linearen Frequenzgang ergeben; wie sich da die SAS verhält wäre spannend auszumessen. Die SAS Nachbauten weisen zumindest bzw. belegt eine abweichende Nadelnachgiebigkeit auf. Ob sie ansonsten mechanisch und elektrisch dem Original nahe kommen hat imho noch keiner wirklich stichhaltig überprüft.
Danke! Ja ich habe den Azimuth mit dem 1kHz Teston für links und rechts
abgespielt und das Headshell verdreht bis die höchsten Werte nahezu gleich sind.

So wie hier mit dem Puffin.

27dB war das beste was ich da rausholen konnte. Vorher war linke auf 33dB und rechte bei 19dB und ich habe eine ganze weile so Platten abgespielt.



Irgendwo habe ich gelesen das wir mit unseren beiden Ohren an der Seite am Kopf maximal 20dB Stereo Kanaltrennung hören können.

Ich denke man kann sich dem Optimum der besten Abtastung nur nähern.
Es gibt so viele Faktoren die das beinflussen die du ja schon aufgezählt hast.
Ein möglichst gerader Frequenzverlauf von 40Hz-16kHz würde mir schon reichen. Der wichtigste Bereich ist wohl dort wo wir Menschen am besten Hören also zwischen 1-4kHz.

Ich besorge mir mal diesen
https://hifimediy.com/product/hifime-ur23-spdif-optical-to-usb-converter/
und versuche das in meinen Computer zu aufzuzeichnen.
Noch nie gemacht also kann etwas dauern.
Der Waxwing hat schon wieder ein update bekommen.
https://www.facebook.com/ParksAudio/posts/1559848192008114?ref=embed_post

Die Originalnadel bringt 2,1 mV und die SAS/B nur 1,4 mV (gemessen).
Steht etwas schief und sitzt auch nicht so gut im Gehäuse.
Das beste wäre also in den Original Nadelträger einen neuen Diamanten einzusetzen.
Aber wer kann das gut?

RIIA sind diese verfügbar und man kann die Kurve verändern.

Possible Settings:
Line In - also auch für Tapedecks CD etc. ohne RIIA
Phono (default)
Teldec LP
London LP
AES LP
NAB LP
Columbia LP
CCIR 78
Columbia 78
Blm300 78
Eur500 78
Eur250 78
Custom 500R-13.7 RCA standard .
veränderbar turnover,Bass shelf,treble cut.

Man kann sich alles auf der kostenlosen APP anschauen und ausprobieren.
Das geht auch ohne Gerät.
 
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Ich denke man kann sich dem Optimum der besten Abtastung nur nähern.
Es gibt so viele Faktoren die das beinflussen die du ja schon aufgezählt hast.
Ja, vor Allem hatte ich aber den größten Fehlerquotienten noch gar nicht erwähnt. Egal welche Schablone man verwendet oder ob man nur nach Überhang oder Nullpunkten einstellt, bleibt das immer eine optisch vorgenommene Justage. Ändert sich der eigene Blickwinkel nur um eine Winkelsekunde so ändert sich auch der Sitz des Tonabnehmers in der Headshell in allen wichtigen drei Dimensionen - also Überhang, Kröpfung und Offset. Hier sind Kröpfung und Offset sogar voneinander unterschiedliche Parameter, weil dadurch der Nadelträger nicht deckungsgleich mit der gedachten Mittellinie der Headshell zum Liegen kommen kann und damit dann auch nicht mehr durch die Mitte des Drehlagers fluchtet was die (dortige) Lateralbalance beeinflusst.

Allein die Position des Tonabnehmers in der Headshell ist also nicht reproduzierbar und nicht zu 100% korrekt einstellbar - auch wenn diese ganzen Voodoo-Schablonen etwas gänzlich anderes versprechen.

Hinzu kommen dann noch die vorhandenen Fertigungsschwankungen mit schief sitzenden Generatoren, schief aka verdreht sitzenden Nadeln und Nadelträgern.

Noch dümmer und sinnbefreiter ist nur noch das Gewese um die angeblichen Klangverbesserungen durch Erweiterung des Abspielbereiches (z.B. Schön) der Schallplatte oder die verschiedenen Geometrien (z.B. Stevenson, Baerwald). Keine dieser Maßnahmen ergibt (rechnerisch und auch graphisch darstellbar) eine Reduktion der Abtastverzerrungen größer 2%. Bei > 10% Wiedergabeverzerrungen am Lautsprecher ist das ganz einfach immer und garantiert unhörbar. Alles andere ist Einbildung oder besser gesagt Psychoakustik.
 
Das beste wäre also in den Original Nadelträger einen neuen Diamanten einzusetzen.
Aber wer kann das gut?
Angeblich macht sowas Ulber in D. Wirklich erstklassige Arbeit macht Joseph Lang (groovetickler); der sitzt aber in USA. Joseph hat mir z.B. meine beiden sehr seltenen Fairchild SM-2 repariert. In Litauen gibt es dann noch Aidas Svazas aka Virahighend.com

Hr. Göttmann vom Nadelspezialist in D kann ich auch empfehlen. Einfach dort oder bei Ulber mal anfragen, ob die einen Originalnadeleinschub mit einem neuen Diamanten versehen können?
 
Ja, vor Allem hatte ich aber den größten Fehlerquotienten noch gar nicht erwähnt. Egal welche Schablone man verwendet oder ob man nur nach Überhang oder Nullpunkten einstellt, bleibt das immer eine optisch vorgenommene Justage. ... Keine dieser Maßnahmen ergibt (rechnerisch und auch graphisch darstellbar) eine Reduktion der Abtastverzerrungen größer 2%. Bei > 10% Wiedergabeverzerrungen am Lautsprecher ist das ganz einfach immer und garantiert unhörbar. Alles andere ist Einbildung oder besser gesagt Psychoakustik.
Stimmt absolut. Ich habe verschiedene Schablonen gegeneinander durchprobiert und kam damit auf keine grünen Zweige als mit "nur" Nulldurchgangs-Bezug.
Nach Gehör kann man ebenso wie die Skating-Kompensation am ehesten per Test-LP über das glz. frequenzabhängige Einsetzen des Verzerrens Justieren.
Technisch korrekt optimiert nur per Oszilloskop.
In den meisten settings bei nicht "scharfem" Nadelschliff a la VdH etc. Aber auch wohl ein Overkill, oder?😆
 
Stimmt absolut. Ich habe verschiedene Schablonen gegeneinander durchprobiert und kam damit auf keine grünen Zweige als mit "nur" Nulldurchgangs-Bezug.

Diskutiert wird die Geometrie und der Spurfehlerwinkel ja leider immer nur anhand von Baerwald, Stevenson und Loefgren. Klar, ist das schon kompliziert und komplex genug und auch sicherlich nicht mehr für Alle gleich verständlich, eigentlich geht es aber auch um die wirkenden Kräfte und somit um den Tensor durch das Armrohr. Deshalb hatte ich oben z.B. auch auf die Lateralbalance verwiesen.

Der Tensor verläuft übrigens nur dann durch den Lagermittel- und damit gedachten Drehpunkt für Vertikal- und Horizontallager, wenn er exakt mittig durch das Armrohr verläuft und das ist nur dann der Fall, wenn der Nadelträger auch exakt deckungsgleich mit der gedachten Mittellinie durch die Headshell verläuft. Diesen Zustand erreicht man aber nur mit den Hersteller-Null-Punkten/ der Hersteller-Geometrie.

Verläuft der Tensor nicht durch den Lagermittelpunkt, dann ergibt das einseitige Lagerbelastung und höhere Abtastverzerrungen.

Nach Gehör kann man ebenso wie die Skating-Kompensation am ehesten per Test-LP über das glz. frequenzabhängige Einsetzen des Verzerrens Justieren.
Technisch korrekt optimiert nur per Oszilloskop.
In den meisten settings bei nicht "scharfem" Nadelschliff a la VdH etc. Aber auch wohl ein Overkill, oder?😆

Ja, so korrekt wie möglich geht nur mittels Testschallplatte und Oszilloskop oder Fozgometer. Ich stelle Antiskating allerdings immer nach der Methode von dem leider schon verstorbenen David Shreve ein. David hat auf dem von uns in München ausgerichteten Festival Schall & Rauch teilgenommen und seine Methode auch dort vorgestellt. Er war ein super sympathischer Kerl und ein echter Experte, wenn es um die elektrische Nadelabtastung und die zugehörige Mathematik und Physik ging. Er hat in den 80ern schon begonnen die Rabco Tangential-Tonarme zu pimpen und Ihre Grenzen aufzuzeigen. Ich vermisse Ihn.

Hartmut Quaschik hat die Methode von David Shreve und die dazu genutzte Schallplatte "Flying Fish HDS 701, Sauerkraut and Solar Energy" auf TNT Audio nach dem Festival beschrieben.

P.S.: Apropos Nadelschliff und Overkill. Eine schlecht justierte Rundnadel verschleißt viel schneller als eine nicht ganz korrekt justierte schärfere Nadel. Allerdings je schärfer der Schliff, desto eher wird bei Fehljustage die Rille beschädigt.

P.P.S.: Wobei das bei einer Rundnadel auch eher wieder vernachlässigbar ist, denn die hält eh nur um 250 Stunden bis die Verzerrungen messbar zunehmen.
 
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Klar mag die ganze Tüftelei manche abschrecken - im Grunde aber ist es doch recht sinnvoll, gute Nadeln und justierte TAs zu verwenden. Selten wird man in freier Wildbahn dazu "uninteressierte" Angebote bekommen - hier schon eher.
Das ist doch sehr gut.
Beschädigtes Quellmaterial beeinträchtigt den Genuss irreversibel (und dann schnell sehr hörbar)
 
Und wieviel von dem Aufwand ist zwar messbar, in einem Blindversuch aber nicht hörbar?
Das hatte ich doch schon weiter oben beantwortet. 10% Verzerrungen an den Lautsprechern kontra max. 2% Änderung der Abtastverzerrungen durch andere Geometrie = unhörbar oder Einbildung aka Psychoakustik ;)

Es geht in meinen Einlassungen ja auch überhaupt nicht um Klangtuning sondern um Aufklärung. Lässt man den ganzen Voodoo rund um die Schallplattenwiedergabe weg und hat prinzipiell einen guten Überblick und Verständnis über die wichtigen technischen Zusammenhänge, dann kann man ganz entspannt Schallplatte hören und sich den wichtigen Dingen zuwenden.

Auch macht doch wohl eine Rechnung wie folgt Sinn:

Spare Dir die bis zu €300 (und nach oben ist der Scharlatanerie hier fast keine Grenze gesetzt) für eine Voodoo-Schablone und investiere das in einen höherwertigen Tonabnehmer (z.B. elliptischer Schliff anstatt einer Rundnadel) oder spare es für den Ersatztonabnehmer, der da in Zukunft noch kommen wird.
 
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