• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Neuer Rekordpreis für Rennrad: Pogis Colnago Y1Rs für 163.000 € versteigert

Anzeige

Re: Neuer Rekordpreis für Rennrad: Pogis Colnago Y1Rs für 163.000 € versteigert
Wie läuft das eigentlich? UAE überlegt sich für heroische Rennen oder Etappen von Vornherein ein extra Design und/oder Labeling (wie beim versteigerten Ratt von Mr. Pog.), um dieses dann an ein Auktionshaus mit Summe X zu verkaufen - also dieser Plan schlummert schon von Vornherein in der Schublade. Das Autkionshaus trägt das recht kalkulierbare und in diesem Fall wohl auch ausschließbare Risiko, Verlust zu machen. Es verdient dann am Erlös. Evtl. könnte sich UAE in einem Deal mit dem Auktionshaus vorbehalten, einen prozentualen Anteil am Erlös einzustreichen. So ungefähr? Gibt dann sicher noch unzählige Leute, die garantiert am Rande mitverdienen (müssen).
 
Wer würde die Kohle denn nicht mitnehmen, wenn er könnte?
schön, dass du dir den Teil meiner Überlegungen rausnimmst, den ich nicht in Frage stellte. Ja, ich würde das Geld auch nehmen. :D Interessanter scheint mir das Konstrukt drumherum - also wie viel Plan steht hier vorab dahinter und wie sieht dieser aus? Ich beantworte mir die Frage aber gern selbst: Ja, es wird wohl Leute geben, die sich a.) von Vornherein um die wirtschaftliche Seite kümmern und b.) die Kommunikationsleute. Der Verkauf ist also essentieller Teil der Planung. (meine Vermutung)
 
Wie läuft das eigentlich? UAE überlegt sich für heroische Rennen oder Etappen von Vornherein ein extra Design und/oder Labeling (wie beim versteigerten Ratt von Mr. Pog.), um dieses dann an ein Auktionshaus mit Summe X zu verkaufen - also dieser Plan schlummert schon von Vornherein in der Schublade. Das Autkionshaus trägt das recht kalkulierbare und in diesem Fall wohl auch ausschließbare Risiko, Verlust zu machen. Es verdient dann am Erlös. Evtl. könnte sich UAE in einem Deal mit dem Auktionshaus vorbehalten, einen prozentualen Anteil am Erlös einzustreichen. So ungefähr? Gibt dann sicher noch unzählige Leute, die garantiert am Rande mitverdienen (müssen).
Genauso funktionierts.
Aber nur allzuoft gehts dann um ein Teil welches der jeweilige Proponent kaum benutzt hat.
D.h. dass mit diesem zur Versteigerung gelangten Rad der Herr Pogacar unter Umständen nur eine einzige Trainingsfahrt gemacht hat. Grad so dass man halt nicht ungebraucht dazu sagen kann.
 
Gedenk der Tatsache, was z.B. auf Kleinanzeigen für Baselayer-Kleidungsteile gezahlt wird – ist das Rad von Pogi noch ungewaschen?
 
Genauso funktionierts.
Aber nur allzuoft gehts dann um ein Teil welches der jeweilige Proponent kaum benutzt hat.
D.h. dass mit diesem zur Versteigerung gelangten Rad der Herr Pogacar unter Umständen nur eine einzige Trainingsfahrt gemacht hat. Grad so dass man halt nicht ungebraucht dazu sagen kann.
In dem Fall geht es allerdings um das Rad, das er tatsächlich auf der Etappe gefahren hat.
 
Wie läuft das eigentlich? UAE überlegt sich für heroische Rennen oder Etappen von Vornherein ein extra Design und/oder Labeling (wie beim versteigerten Ratt von Mr. Pog.), um dieses dann an ein Auktionshaus mit Summe X zu verkaufen - also dieser Plan schlummert schon von Vornherein in der Schublade. Das Autkionshaus trägt das recht kalkulierbare und in diesem Fall wohl auch ausschließbare Risiko, Verlust zu machen.
Kann ich mir fast nicht vorstellen.
Ich denke, das läuft so:
Für spezielle Vorhaben, zb die besagte Etappe, oder ein WM-Rennen, Olympia etc wird zusammen mit dem Radhersteller ein Spezialgerät auf die Räder gestellt. Kosten trägt vermutlich der Hersteller, ist aber Teil des Ausrüstungsvertrages/Sponsoring. So ein Mont Ventoux-Sieg ist ja auch Werbung pur.
Das Rad geht dann in das Eigentum des Teams über.
Nach erfolgreicher Tages/GrandTourleistung, wird dann das siegreiche Material über eine Auktionsplattform verhökert. Das Auktionshaus bekommt seine Provision, der Rest geht an den Eigentümer - UAE - als normaler Umsatz über. Bei so einem Mont Ventoux-Sieg muss Tadej ja auch mit einer Siegprämie belohnt werden, von irgendwo muss das Geld dafür herkommen. Sonderaufwände müssen mit Sonderumsatz gedeckt werden.

Hier könnt Ihr alle möglichen Pro-Bikes kaufen. Zb das S5 von WvA:
https://bike-room.com/de/collection...d-tour?sort_by=manual&filter.v.availability=1
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann ich mir fast nicht vorstellen.
Ich denke, das läuft so:
Für spezielle Vorhaben, zb die besagte Etappe, oder ein WM-Rennen, Olympia etc wird zusammen mit dem Radhersteller ein Spezialgerät auf die Räder gestellt. Kosten trägt vermutlich der Hersteller, ist aber Teil des Ausrüstungsvertrages/Sponsoring. So ein Mont Ventoux-Sieg ist ja auch Werbung pur.
Das Rad geht dann in das Eigentum des Teams über.
Nach erfolgreicher Tages/GrandTourleistung, wird dann das siegreiche Material über eine Auktionsplattform verhökert. Das Auktionshaus bekommt seine Provision, der Rest geht an den Eigentümer - UAE - als normaler Umsatz über. Bei so einem Mont Ventoux-Sieg muss Tadej ja auch mit einer Siegprämie belohnt werden, von irgendwo muss das Geld dafür herkommen. Sonderaufwände müssen mit Sonderumsatz gedeckt werden.

Hier könnt Ihr alle möglichen Pro-Bikes kaufen. Zb das S5 von WvA:
https://bike-room.com/de/collection...d-tour?sort_by=manual&filter.v.availability=1
Ja, so könnte es gelaufen sein.

Ich weiß nicht genau, wie Auktionshäuser funktionieren. Ich kann mir aber vorstellen, dass es entweder die Variante gibt, dass sie Dinge bzw. Produkte kaufen und diese dann versteigern und den Gewinn verbuchen oder sie wie von dir dargestellt einfach als Plattform fungieren und die Provision einstreichen.
 
Interessant wäre, wer das Geld bekommt.
Wohltätiger Zweck war es wohl nicht.

Also Colnago oder Team UAE oder ...?
 
Zurück