• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Rennrad-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Rennrad im Wert von 4.999 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei ein Rennrad im Wert von 4.999 €!
    ➡️ Jetzt abstimmen!

Absurde (benutzungspflichtige) Fahrradwege

Erstaunlich wie leicht man hier zum "Deppen" wird. Manch einer scheint ja fehlerfrei zu sein...
Jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, ist wirklich immens wichtig. Wenn jemand Wege verlässt und sich durch das Dickicht schlägt, dann wäre das ein vermeidbarer Fehler und im Nachhinein sicherlich nicht die beste Idee, den sichereren Weg verlassen zu haben. Manch einer scheint aber den Fehler immer bei anderen zu suchen...
 

Anzeige

Re: Absurde (benutzungspflichtige) Fahrradwege
Dieses ganze Geheule, wer mir Schadenersatz zahlt, weil ich zu blöd bin, eine Bank im Wald zu benutzen, ist doch komplett lächerlich.
Wenn eine Bank bewusst unter einem Baum aufgestellt wird, dann hat das wenig mit Geheule zu tun, dass gewährleistet sein muss, dass jemand an der Stelle nicht von einem herabfallenden Ast erschlagen wird oder vom gesamten Baum.
 
Reicht es als Waldbesitzer heutzutage, wenn man eine Bedienungsanleitung für seinen Wald veröffentlicht?
Kann man Haftung ausschließen, wenn man schreibt; Betreten/Befahren auf eigene Gefahr? Sicherheitshalber noch ein Schild "kein Winterdienst".
 
Jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, ist wirklich immens wichtig. Wenn jemand Wege verlässt und sich durch das Dickicht schlägt, dann wäre das ein vermeidbarer Fehler und im Nachhinein sicherlich nicht die beste Idee, den sichereren Weg verlassen zu haben. Manch einer scheint aber den Fehler immer bei anderen zu suchen...
Wo habe ich den Fehler immer bei anderen gesucht? Für Dich wäre es also i.O., dass Du als Depp bezeichnet wirst, wenn Du mal einen Fehler machst? Im übrigen gibt es keinen Grund zur Klage, wenn jemand im Wald wandert und dort umknickt. Etwas anders wäre es, wenn Du absichtlich Fallen stellst.
 
Reicht es als Waldbesitzer heutzutage, wenn man eine Bedienungsanleitung für seinen Wald veröffentlicht?
Kann man Haftung ausschließen, wenn man schreibt; Betreten/Befahren auf eigene Gefahr? Sicherheitshalber noch ein Schild "kein Winterdienst".
Für waldtypische Gefahren, absichtliche Missachtung von Warnhinweisen, oder klar eigenes Verschulden muss kein Waldbesitzer haften. Für alles andere, Vorsatz ausgeschlossen, gibt es eine Haftpflichtversicherung, die jeder verantwortungsbewusste Eigentümer, von was auch immer, haben sollte.
 
Für waldtypische Gefahren, absichtliche Missachtung von Warnhinweisen, oder klar eigenes Verschulden muss kein Waldbesitzer haften. Für alles andere, Vorsatz ausgeschlossen, gibt es eine Haftpflichtversicherung, die jeder verantwortungsbewusste Eigentümer, von was auch immer, haben sollte.
Die Prämie für die Haftpflichtversicherung hängt doch aber auch von den möglichen Gefahren ab.
Außerdem ist das mit den eigenen Verschulden nicht so einfach. Werden bestimmte Obliegenheiten nicht beachtet, zB regelmäßige Kontrolle der Baumes neben der Bank oder gar Wissen um eine Gefahr und sie nicht beseitigt, dann versucht auch die Versicherung sich das Geld wiederzuholen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Prämie für die Haftpflichtversicherung hängt doch aber auch von den möglichen Gefahren ab.
Außerdem ist das mit den eigenen Verschulden nicht so einfach. Werden bestimmte Obliegenheiten nicht beachtet, zB regelmäßige Kontrolle der Baumes neben der Bank oder gar Wissen um eine Gefahr und sie nicht beseitigt, dann versucht auch die Versicherung sich das Geld wiederzuholen.
Ja sicher, es ist nicht immer einfach. Aber m.E. muss Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, damit die Versicherung da ran kommt.
Komm, ist gut jetzt. Zurück zum Thema.
Okay, einverstanden.👍 Aber was war gleich noch mal das Thema 🤔 :D
 
Ich sage, wir brauchen jetzt mal wirklich : Kettensäge Bürokratieabbau. Wer im Wald stolpert oder gegen einen Hochspannungsmast fährt oder seine Katze in der Mikrowelle trocknet oder den Willimann in einen Staubsauger steckt, ist selbst schuld. Niemand anderes.
Das ist aber kein Wald, wo man über einen Ast oder ein Loch stolpert OBWOHL so was im Wald völlig normal und zu erwarten wäre und man dann natürlich selber Schuld wäre. Sondern es ist ein Weg, der schnell per Rad befahrbar scheint und dann völlig unerwartet eine gefährliche Engstelle hat. Eine Stadt/Gemeinde könnte da durchaus haften, wenn da jemand bei Dunkelheit die Sache nicht richtig erkennt und dann hängenbleibt, WENN da eine Warnung fehlt. Daher passt das hier schon, außer man hat eine extrem-liberale Einstellung, bei der jeder für ALLES selber die Konsequenzen auf sich nehmen muss. Von einem Alki überfahren? Tja, ich man hätte halt gucken müssen, ob trotz grün nicht ein Alki bei Rot fährt. ;)

@topic: Ich fänd da eine Warnung oder ein kleines Schild mit Reflektor sinnvoller.
 
Daher passt das hier schon, außer man hat eine extrem-liberale Einstellung, bei der jeder für ALLES selber die Konsequenzen auf sich nehmen muss. Von einem Alki überfahren? Tja, ich man hätte halt gucken müssen, ob trotz grün nicht ein Alki bei Rot fährt. ;)
Seufz...Eigenverantwortung bedeutet, dass ich Verantwortung übernehme. Für alles, was ich als denkender Mensch tue.

Leider ist dein Beispiel gar nicht so weit hergeholt. Der schleimige Anwalt des Alkis wird genau deine Argumentation bringen. Und genau hier liegt der Fehler im System.
 
Seufz...Eigenverantwortung bedeutet, dass ich Verantwortung übernehme. Für alles, was ich als denkender Mensch tue.

Seufz, und trotzdem gibt es Fälle, in denen man alles richtig macht und sich verletzt oder einen Schaden erleidet, weil eben jemand anderes etwas falsch gemacht hat oder seiner Verantwortung nicht gerecht wurde. und damit Leute nicht auf ihre Verantwortung gegenüber anderen scheißen, gibt es eben Haftungsregeln in Gesellschaften, in denen keine Anarchie und nur das Recht des Stärkeren gilt.

Stell Dir mal vor, der Hersteller deines Bikes setzt bewusst mieses Material ein, um Kosten zu sparen, so dass jeder zweite Rahmen innerhalb der ersten 1000km bricht und etliche Fahrer dabei stürzen. Deiner Logik nach ist dann der Käufer selbst schuld.

Oder wenn Deine Stadt auf nem Radweg quer eine 10cm breite Rinne buddeln lässt, um dort eine Leitung zu verlegen, und das Loch überhaupt nicht absichert, so dass du bei Dunkelheit keine Chance hast, die Stelle rechtzeitig zu erkennen, und übelst auf die Fresse fliegst. Laut Deiner Logik ist die Stadt bzw. die Baufirma da komplett raus und Du komplett selber schuld. Ist das wirklich das, was Du ernsthaft als rechtliche Situation haben willst?

Leider ist dein Beispiel gar nicht so weit hergeholt. Der schleimige Anwalt des Alkis wird genau deine Argumentation bringen. Und genau hier liegt der Fehler im System.
Versteh ich jetzt nicht. Das, was du grad sagt, bedeutet ja, dass der Alki selbstverständlich doch die Schuld bekommen soll und das Opfer eben NICHT für alles selbst verantwortlich ist, was es tut, eben auch dem Betreten einer Straße bei Grün. ^^
 
Das muss einer dieser neuen Gravelradwege sein.

ejxoph5tse2g1.jpeg
 
Sieht man hier auch. Hatten noch keinen gefunden, der die Platten umdreht. Überall klamme Kassen im Haushalt. Irgendwann, wenn dort Kabel oder Rohre ersetzt werden, wird man die Platten austauschen.
Interessant wäre, wie es rechtlich ohne Beschilderung aussieht. Wenn jemand zum Beispiel an der Kante über den Lenker geht....
Die Straße kommt mir irgendwie bekannt vor. 🤔
 
Ist der noch beschildert? Wahrscheinlich nicht.
Da wird mal ein Radweg gewesen sein und es wurden nur die Markierungen nicht entfernt, wie schon geschrieben.
 
Weniger Benutzungspflicht, dafür umso absurder


Das ist ja mehr als absurd. Es gibt ja auch "Radwegenschäden"-Hinweisschilder, und da, wo solche Schilder sind, muss man NICHT absteigen. Wegen Büschen, die man definitiv super sehen kann, soll man aber dann absteigen müssen? Für Schäden auf dem Boden, die man vor allem bei vorhandenem Laub viel viel eher übersehen kann, reicht ein Hinweis-Schild? bescheuert.

Ich glaub eher, das "Radfahrer absteigen" Schild gilt nur für radfahrende Mönchengladbach-Profis... :D
 
"Radfahrer absteigen" ist imho kein Gebot, sondern nur ein Hinweis, Ratschlag
https://www.adfc.de/artikel/15-irrtuemer-beim-radfahren-aufgeklaert
Ja gut, stimmt, aber der Kern des Punktes bleibt: Man soll also da lieber absteigen wegen Büschen, nicht aber bei Situationen mit Bodenschäden oder Dellen, die viel gefährlicher sind? Das ergibt keinen Sinn.

Ich finde allein schon die Schilder "überhängende Bäume" per so schon Unfug, außer da wachsen Sachen mit dünnen Ästen, die auf Kopfhöhe in den Weg reinragen. Die kann man nämlich vor allem im Dunklen übersehen und schnell mal was am Auge haben.
 
Zurück