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Marktstart für Pardus in Europa: Premium-Rennräder made in China

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Re: Marktstart für Pardus in Europa: Premium-Rennräder made in China
Ich verstehe durchaus, dass man gegen die "Überflutung" europäischer Mäkrte mit chinesischen Produkten Vorbehalte hat, aber schon bei den heute noch als "westlich" oder "inländisch" angesehen Marken besteht eine sehr hohe Abhängigkeit von Importen aus Asien (Rahmen, Komponenten etc.) und die Wertschöpfung in Europa konzentriert sich auf Design, Marketing und ggf. Endmontage.
 
Du bist so kurz davor die potenzielle Gefahr für den europäischen/ westlichen Markt dahinter zu verstehen ;)

Natürlich wird es verdammt schwer ein Fahrrad zu kaufen was nicht in Fernost gebaut wurde aber das bedeutet ja nicht das man direkt auch Marken aus China unterstützen muss.
Das ist nun jetzt doch etwas differenzierter formuliert als das erste "China, nein danke".
Nur, Geschichte wiederholt sich bekanntlich:
Wusstest du das "Made in Germany" ursprünglich in England lanciert wurde um Kunden vor Ware aus Deutschland abzuschrecken? Quasi ein Schutz und Warnsignal um vor den vermeintlich billigen Nachahmungen aus Deutschland zu warnen. Den Rest hat die Geschichte geschrieben.
Bei Marken wie Rose, Canyon, Scott, Orbea und wie sie alle heißen wird auch Wertschöpfung in Europa betrieben und sichert somit den Wohlstand von uns allen.
Das Problem ist nur das wir in vielen Bereichen die Fertigung nach China ausgelagert haben und damit auch einen Teil der Innovation. Wer wichtige Teile des Prozesses outsourced, verliert den Hebel. Das kennen wir aus der Solarindustrie und erwischt uns jetzt im Bereich der Automobilindustrie sehr kalt.
Aber dafür zahlen will keiner während logischerweise immer ein Fortschritt des eigenen Lebensstandards gefordert wird.
Ich persönlich zahle lieber etwas mehr aber habe dafür Gewissheit das ich auch weiterhin einen anständigen Job und Sozialleistungen habe. Da ist die Fahrradbranche natürlich eine Nische aber das Thema kann man auch auf Autos, Wärmepumpen, Batteriesysteme erweitern.
Löblich. Natürlich ist es langfristig smart lokale Wertschöpfung zu unterstützen.
Das Problem ist nur das China wegen der Auslagerung wichtiger Prozesse in vielen Bereichen inzwischen eine extrem tiefe vertikale Integration erreicht hat. Das trifft natürlich besonders die Fahrradbranche. Wenn die Räder nun auch noch mit einer Wheeltop Schaltung geliefert wird, können die absolut alles aus einer Hand liefern. Wie soll man da dann noch mithalten? Die Shimano DI2 kommt ja auch nicht wirklich aus Europa...
Mit der hohen vertikalen Fertigungstiefe können alte europäische Marken vielleicht noch punkten, eine neu auftretende China-Marke wohl eher nicht.
Ebenso wenig mit der Nationalmannschaft oder unterklassigen Pro-Teams.
Verstehe ich jetzt nicht. Besonders eine chinesische Marke kann mit hoher vertikaler Integration punkten. Die können grundsätzlich alles im Haus machen. Angefangen vom Rahmen, Laufrädern, Kurbeln, Powermeter... und wenn sie wollen auch die Schaltung. Da kann Exploro mit den paar Rahmen "Made in Italy" noch ein bisschen Marketing machen, aber nie mithalten. Der Zug der Fertigungstiefe ist für uns abgefahren...

Zu den Rädern: Finde auch spannend wie lange es dauert bis die eine entsprechende Marktdurchdringung erreichen. Mal sehen wann die Influencer uns mit Jubelmeldungen überschwemmen.
Ich halte es für schwer aufzuhalten. Wir sind ein "Nerd Forum". Ich befürchte der Rest der Welt hat recht wenig Markentreue.
Die Modelle sehen durch die Bank interessant aus. Einzig beim Robin Sport finde ich den Ramen etwas "cringe".
 
ein Blick in die geometrien zeigt aber auch, dass das mal wieder Bikes sind, für sehr sportliche Wettkampffahrer. Das ist selten das, was man in rauhen mengen absetzt.

Es bleibt abzuwarten, welche und wieviele Händler sich in den aktuellen Zeiten noch eine Marke ins Geschäft bzw. Lager stellen, die für die meisten potenziellen Kunden nur eingeschränkt fahrbar ist.

Gruss, Felix
 
Das Problem ist nur das wir in vielen Bereichen die Fertigung nach China ausgelagert haben und damit auch einen Teil der Innovation. Wer wichtige Teile des Prozesses outsourced, verliert den Hebel. Das kennen wir aus der Solarindustrie und erwischt uns jetzt im Bereich der Automobilindustrie sehr kalt.
Das war eine rein Profitgetriebene Entscheidung die nun vollständig ihre Wirkung zeigt.

Daher halte ich es für umso wichtiger sich mit seinen Kauf-/Konsumentscheidungen aktiv auseinander zu setzen.
 
Für jemanden wie mich, der bereits ein Seka fährt ist das jetzt nicht wirklich was Neues, aber scheinbar gibt es ja durchaus noch User denen das unbekannt scheint, das China stark am Kommen ist und „Made in China“ schon längst kein schlechtes Merkmal mehr sein muss 🤷🏻‍♂️
Dass die Chinesen hier direkt vertreiben wollen, ist dennoch noch nicht überall angekommen. Momentan bestellt man teilweise über nicht immer lupenreine Webshops. Oft erhält man dann einfach einen Karton mit ein paar zusammengewürfelten Teilen.

Genau darum finde ich die Entwicklung spannend: Sobald solche Marken nicht nur beim Produkt, sondern auch bei Vertrieb, Service, Garantieabwicklung und Ersatzteilversorgung professioneller auftreten, wird es für die etablierten westlichen Hersteller eng. Beim Rahmengewicht, bei der Verarbeitung und beim Fahrgefühl sind viele dieser Bikes längst nicht mehr weit weg, teilweise sogar auf Augenhöhe.
 
Genau darum finde ich die Entwicklung spannend: Sobald solche Marken nicht nur beim Produkt, sondern auch bei Vertrieb, Service, Garantieabwicklung und Ersatzteilversorgung professioneller auftreten, wird es für die etablierten westlichen Hersteller eng. Beim Rahmengewicht, bei der Verarbeitung und beim Fahrgefühl sind viele dieser Bikes längst nicht mehr weit weg, teilweise sogar auf Augenhöhe.
Sobald die von dir aufgeführten Punkte dazukommen schrumpft der Preisvorteil aber auch schnell wieder ab wie man bei Seka sehen kann.
Die Räder sind auf einem vergleichbaren Preisniveau wie europäische Hersteller, warum sollte ich es dann kaufen?

Einen wirklichen Preisvorteil hat man nur wenn das Rad mit einem falschen Warenwert versteuert und somit "schwarz" eingeführt wird, das prominenteste Beispiel wird hier das Quick Pro sein. Wenn man hier den offiziellen Zollsatz anlegt bekommt man schon ein Scott Foil RC Rahmenset im Angebot.
 
Sobald die von dir aufgeführten Punkte dazukommen schrumpft der Preisvorteil aber auch schnell wieder ab wie man bei Seka sehen kann.
Die Räder sind auf einem vergleichbaren Preisniveau wie europäische Hersteller, warum sollte ich es dann kaufen?

Einen wirklichen Preisvorteil hat man nur wenn das Rad mit einem falschen Warenwert versteuert und somit "schwarz" eingeführt wird, das prominenteste Beispiel wird hier das Quick Pro sein. Wenn man hier den offiziellen Zollsatz anlegt bekommt man schon ein Scott Foil RC Rahmenset im Angebot.
Natürlich schrumpft der Preisvorteil, sobald ein Hersteller in Europa Lager, Vertrieb, Händlernetz, Service und Garantie sauber aufbaut. Das ist ja genau der Punkt: Dann bezahlt man nicht mehr nur den Rahmen, sondern ein Gesamtpaket. Aber damit fällt auch eines der Hauptargumente gegen chinesische Marken weg, nämlich fehlender Service, unsichere Garantieabwicklung und Direktimport auf eigenes Risiko.

Wenn Seka oder Pardus preislich näher an europäische Marken heranrücken, heisst das nicht automatisch, dass sie unattraktiv werden. Dann müssen sie sich einfach wie alle anderen über Produktqualität, Gewicht, Ausstattung, Fahrgefühl, Verfügbarkeit und Service beweisen. Der Kaufentscheid hängt dann nicht mehr nur am Preis, sondern am Gesamtpaket.

Beim Quick Pro ist der Vergleich etwas anders. Wenn ein Rad nur deshalb extrem günstig wirkt, weil es mit falschem Warenwert eingeführt wird, ist das natürlich kein sauberer Preisvorteil. Das kann man nicht als seriöses Geschäftsmodell verteidigen. Korrekt verzollt und versteuert relativiert sich der Abstand zu etablierten Marken.

Trotzdem bleibt für mich der entscheidende Punkt: Der Wettbewerb aus China ist nicht nur dann relevant, wenn er massiv billiger ist. Er wird auch dann relevant, wenn chinesische Marken bei vergleichbarem Preis ein ähnlich gutes oder sogar besseres Produkt anbieten. Dann zählt nicht mehr die Herkunft, sondern Leistung, Service und Vertrauen.

Und genau dort wird es für westliche Hersteller unbequem. Sie können sich nicht mehr allein auf Markennamen und Tradition verlassen. Wenn der Mehrpreis gegenüber einer chinesischen Marke nicht mehr klar erklärbar ist, muss der etablierte Hersteller liefern. Nicht nur beim Logo, sondern beim echten Mehrwert.

Nochmal bezüglich Quick, inkl. Verzollung und Versand wäre ich bei weniger als 1600 Fr. gelegen, das Angebot von Scott inkl. 280g Cockpit möchte ich sehen.
 
Nochmal bezüglich Quick, inkl. Verzollung und Versand wäre ich bei weniger als 1600 Fr. gelegen, das Angebot von Scott inkl. 280g Cockpit möchte ich sehen.
Das Quick Pro ER:One Rahmenset liegt bei 1999 $. Wie hoch war der deklarierte Warenwert und wie hoch die dementsprechende Verzollung und Einfuhrsteuer? Nur, weil in den FAQ behauptet wird, dass das alles schon inklusive ist, muss es nicht unbedingt korrekt deklariert sein.
 
Trotzdem bleibt für mich der entscheidende Punkt: Der Wettbewerb aus China ist nicht nur dann relevant, wenn er massiv billiger ist. Er wird auch dann relevant, wenn chinesische Marken bei vergleichbarem Preis ein ähnlich gutes oder sogar besseres Produkt anbieten. Dann zählt nicht mehr die Herkunft, sondern Leistung, Service und Vertrauen.
Das ist natürlich korrekt und ist auch nicht zu vernachlässigen.

Nochmal bezüglich Quick, inkl. Verzollung und Versand wäre ich bei weniger als 1600 Fr. gelegen, das Angebot von Scott inkl. 280g Cockpit möchte ich sehen.
Das Quick Pro ER One kostet bei Panda Podium 1999$, das sind ca. 1800€. Mit einem Antidumpingzollsatz von 48% bist du dann bei ca. 2700€. Ein Scott Foil bekommt man aktuell für 2500€, über die Lackierung lässt sich natürlich dann streiten aber das war ja auch nur ein Beispiel.
 
Ich kann mit solcher Deutschtümelei nix anfangen.

Also: Import böse und Export gut?

Deutschland ist doch selbst eine der größten Exportnationen der Welt, dessen Wohlstand auf der Globalisierung basier

Ich kann mit solcher Deutschtümelei nix anfangen.

Also: Import böse und Export gut?

Deutschland ist doch selbst eine der größten Exportnationen der Welt, dessen Wohlstand auf der Globalisierung basiert!
Ist es wirklich Deutschtümelei wenn man „unseren“ Wohlstand vor den der Chinesen stellt?
 
Preisvergleich mal dahingestellt, aber die Firmen arbeiten einfach viel agiler.
  • 3rd party Cockpits: Da sag ich denen, was für ein Rad ich fahre und sie liefern mir den passenden Spacer dafür
  • Stack zu gering? Geo wird überarbeitet oder als Ersatz ein Riser Bar entwickelt
  • Lenker <380mm mit flare - here we go
  • Schaltung, bei der ich jeden Gangsprung einzeln einstellen kann? Gern
  • Antwortzeit <2 Tage, Darimo: >1 Monat! Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal bei den Hotlines von r2 oder Bike24 durchgekommen bin
  • LRS mit modernen Maulweiten, während Tudor mit dem DT Gravel LR fahren muss, um halbwegs breite Reifen zu fahren
  • Duke Felgen? Edit: Gelabelte Bei LB produzierte Felgen
Wenn die hier ein Netzwerk aufbauen und dann nicht in die gleiche Trägheit, wie westliche Hersteller verfallen, herzlich Willkommen.

Außerdem sind sie doch schon längst im lokalen Markt angekommen: LB bei r2, Cybrei bei Bike24, Elves und Seka bei einzelnen Händlern
 
Zuletzt bearbeitet:
Optisch holt mich nur das Aero ab. Die anderen Modelle sind nicht so mein Fall.
 
Wusstest du das "Made in Germany" ursprünglich in England lanciert wurde um Kunden vor Ware aus Deutschland abzuschrecken? ...

Verstehe ich jetzt nicht. ...
1. Ja

2. Das wird hier praktisch niemanden interessieren ob das jetzt alles aus einer Hand aus China kommt oder mit Sub- und Sub-Sub-Sub-Fertigern.
 
hier wurden ja schon viele Argumente pro und con gebracht - ich muß sagen, daß ich bisher "chinesisch" gekauft habe, wenn es a) kein vergleichbares Produkt aus Europa/USA gab b) ich einfach mal was ausprobieren wollte, ohne meine linke Niere verkaufen zu müssen. Mit den Preisen - 5000 für Ultegra Di2 - fehlt der USP - da ist nichts besonders tolles 'dran, und es gibt keinen Preisvorteil gegenüber den üblichen europäischen Kistenschiebern. Ob die Händler scharf darauf sind, sich diese Marke in den Laden zu stellen, wage ich zu bezweifeln - oder, da sind gigantische Margen 'drauf; dann habe ich erst recht keine Lust darauf...
 
Das Quick Pro ER:One Rahmenset liegt bei 1999 $. Wie hoch war der deklarierte Warenwert und wie hoch die dementsprechende Verzollung und Einfuhrsteuer? Nur, weil in den FAQ behauptet wird, dass das alles schon inklusive ist, muss es nicht unbedingt korrekt deklariert sein.

Das Quick Pro ER One kostet bei Panda Podium 1999$, das sind ca. 1800€. Mit einem Antidumpingzollsatz von 48% bist du dann bei ca. 2700€. Ein Scott Foil bekommt man aktuell für 2500€, über die Lackierung lässt sich natürlich dann streiten aber das war ja auch nur ein Beispiel.
Ich konnte einen Rabatt nutzen, der zu diesem Zeitpunkt grundsätzlich für alle verfügbar gewesen wäre. Zudem habe ich direkt bei Quick bestellt und nicht über Panda, da die Custom Lackierung dort 100 Dollar teurer gewesen wäre.

Ein weiterer Punkt, der in der Rechnung gerne vergessen wird, ist der Wechselkurs. Durch den starken Franken und den sehr schwachen Dollar lag der effektive CHF Betrag deutlich tiefer.

Ich sehe deshalb nicht, weshalb man daraus automatisch ableiten sollte, dass hier falsch deklariert oder schwarz eingeführt wurde. Der tiefere Endpreis ergibt sich aus dem günstigeren Direktpreis, dem verfügbaren Rabatt, dem direkten Bezug bei Quick und dem für Schweizer Käufer sehr vorteilhaften USD CHF Kurs.

Ob ein Antidumpingzoll überhaupt anwendbar wäre, hängt zudem nicht pauschal davon ab, dass ein Produkt aus China kommt, sondern von der konkreten Zolltarifnummer und der entsprechenden Importregelung. Einfach pauschal 48 Prozent auf jedes Carbon Rahmenset aufzuschlagen und daraus abzuleiten, dass der Preisvorteil nur durch falsche Deklaration möglich sei, halte ich deshalb für zu kurz gegriffen.
 
Ob ein Antidumpingzoll überhaupt anwendbar wäre, hängt zudem nicht pauschal davon ab, dass ein Produkt aus China kommt, sondern von der konkreten Zolltarifnummer und der entsprechenden Importregelung. Einfach pauschal 48 Prozent auf jedes Carbon Rahmenset aufzuschlagen und daraus abzuleiten, dass der Preisvorteil nur durch falsche Deklaration möglich sei, halte ich deshalb für zu kurz gegriffen.
Wie es in der Schweiz läuft kann ich nicht sagen aber in Europa werden auf Fahrradteile aus China 48,5% Zollsatz verhängt. Betriebe mit anschließender Wertschöpfung sind von dieser Regel befreit. Daher sind auch Rahmensets im Vergleich zu fertig montierten Fahrrädern so unerschwinglich.

https://www.gtai.de/de/trade/eu/zoll/antidumping-fahrradteile-mit-ursprung-in-china-643800

Und das wird von Direktversendern aus China durch einen falsch angegebenen Warenwert übergangen, das kannst du jetzt glauben oder nicht.
Das wird bei Panda Podium so kommuniziert.
 
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Wie es in der Schweiz läuft kann ich nicht sagen aber in Europa werden auf Fahrradteile aus China 48,5% Zollsatz verhängt. Betriebe mit anschließender Wertschöpfung sind von dieser Regel befreit. Daher sind auch Rahmensets im Vergleich zu fertig montierten Fahrrädern so unerschwinglich.

https://www.gtai.de/de/trade/eu/zoll/antidumping-fahrradteile-mit-ursprung-in-china-643800

Und das wird von Direktversendern aus China durch einen falsch angegebenen Warenwert übergangen, das kannst du jetzt glauben oder nicht.
Das wird bei Panda Podium so kommuniziert.
In China wird so einiges umgangen was fairen Wettbewerb betrifft. Auch lässt man sich teilweise als Schwellenland behandeln obwohl man bald das wirtschaftlich stärkste Land sein wird.
 
Wie es in der Schweiz läuft kann ich nicht sagen aber in Europa werden auf Fahrradteile aus China 48,5% Zollsatz verhängt. Betriebe mit anschließender Wertschöpfung sind von dieser Regel befreit. Daher sind auch Rahmensets im Vergleich zu fertig montierten Fahrrädern so unerschwinglich.

https://www.gtai.de/de/trade/eu/zoll/antidumping-fahrradteile-mit-ursprung-in-china-643800

Und das wird von Direktversendern aus China durch einen falsch angegebenen Warenwert übergangen, das kannst du jetzt glauben oder nicht.
Das wird bei Panda Podium so kommuniziert.

Befreiung vom Antidumpingzoll auf wesentliche Fahrradteile mit Ursprung in der VR China bei der gelegentlichen Einfuhr geringer Mengen durch Privatpersonen​

Bei gelegentlichen Einfuhren durch Privatpersonen von höchstens 3 wesentlichen Fahrradteilen pro Monat zum privaten Gebrauch ist eine Befreiung vom Antidumpingzoll nach Art. 14 c) VO (EG) Nr. 88/97 ohne förmliche Bewilligung zur Endverwendung möglich.

https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Z...re-antidumping-ausgleichsmassnahmen_node.html
 
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