• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Umfrage zum Einfluss von Radinfluencern auf Instagram

Ja, genial, endlich eine mitdenkende Umfrage, à la 'Markenumfrage zu Bentley':
"Sind Sie Millionär?" - "Nein" --> Kick!
 

Anzeige

Re: Umfrage zum Einfluss von Radinfluencern auf Instagram
Frag dich lieber, wer diesen Content konsumiert und legitimisiert und warum es entsprechend logischerweise als Businessconzept aufgegriffen wird.
Mit diesem Totschlagargument lässt sich natürlich alles legitimieren. Nach dem Motto " Millionen von Fliegen ernähren sich von Schei....., Millionen können sich nicht irren.
 
Puck Moonen, die, überspitzt gesagt, nur ihren Hintern in die Kamera hält und auch Multimillionärin sein dürfte, oder auf dem Weg dahin.
Woher kommt die Meinung das Menschen die sich laut öffentlich geben mal so eben "Multimillionäre" werden? Ob "Internetstars" oder Schauspieler, im echten Leben sieht das ganz anders aus.
 
Frag dich lieber, wer diesen Content konsumiert und legitimisiert und warum es entsprechend logischerweise als Businessconzept aufgegriffen wird.
Warum sollen Frauen das nicht tun? Problematisch ist doch nur, dass es als anrüchig wahrgenommen wird oder sogar so alberne Spitzen wie "Parasit" kommen.
Nein, es wird ein existenter Markt bedient.
Das Problem ist wenn eher, dass Frauen anders kaum eine so große Reichweite bekommen.
Ergo, du stellst die Frage in die falsche Richtung.
Ich muss mich das nicht fragen wer das konsumiert, da mir die Antwort klar ist und auch der gesellschaftliche „Mechanismus“ dahinter. Warum Frauen sich selbst freiwillig (noch dazu aus Gründen der Reichweite o.ä.) in die Rolle der „Selbst-Reduzierung“ auf sexuell konnotierten Content begeben oder sich selbst mit Titeln wie „Rennrad-Maus“ bezeichnen. Das mögen die entsprechenden Frauen für sich beantworten. (Und vor allem ob es das Wert ist)
Anrüchig empfinde ich es auch nicht. „Lächerlich“ wäre das passendere Wort, ebenso übrigens wie „Rennrad-Mäuserich“, „Rennrad-Hengst“ o.ä Tierbezeichnungen.
Unpassend empfinde ich auf männlicher Seite übrigens auch sich mit Trikot offen (und wehend im Wind) mit blanker Brust zu filmen.
Aber das soll natürlich jede/jeder mit sich selbst aushandeln wie er/sie sich und seinen „Performance-Lifestyle“ auf Social Media präsentiert.
 
Mit diesem Totschlagargument lässt sich natürlich alles legitimieren. Nach dem Motto " Millionen von Fliegen ernähren sich von Schei....., Millionen können sich nicht irren.
Das ist kein Totschlagargument, sondern Business. Wenn es dir nicht gefällt, dann musst du das entweder ändern oder akzeptieren, dass die Realität kein Wunschkonzert ist.

(Und vor allem ob es das Wert ist)
Offensichtlich ist es das ja wert, insofern alles richtig gemacht.
 
Aber ist denen, die sich darüber aufregen (ggf. sogar eine Marke deswegen "mit anderen Augen sehen"), nicht bewusst, dass Sie selbst der Herr (die Frau) über ihren Algorithmus sind? Sie selbst die Geister riefen?
ich erinner mich da gern an einen erzkonservativen arbeitskollegen der sich fürchterlich beschwert hat dass er im internet und social media sehr viel werbung für homosexuellen content bekommt. die aufklärung hat dann doch länger zu unterhaltung im pausenraum beigetragen.
 
Aber ist denen, die sich darüber aufregen (ggf. sogar eine Marke deswegen "mit anderen Augen sehen"), nicht bewusst, dass Sie selbst der Herr (die Frau) über ihren Algorithmus sind? Sie selbst die Geister riefen? Ich bekomme auf Insta z.B. nichts von alldem gezeigt, weil ich mich auf Insta nicht wirklich für Radsport interessiere. Aus genau den Gründen, weil mir dann nur Bullshit gezeigt wird. Seit ich meiner Partnerin, die selbst kein Insta haben möchte, jeden Tag ein bis zwei Links zu "süßen Tier-Memes" schicke, ist auch mein Algorithmus auf links gekrempelt, und man hält mich für einen Liebhaber von Shetland-Ponys (siehe auch Profilbild). Also, Tipp, wenn einen zu viele Möpse oder tiefe Ausschnitte wirklich stören, dann auch einfach mal weiterscrollen (nein, das Video ist nicht wirklich 2 Stunden lang!) oder sogar auf "kein Interesse" klicken. Dochdoch, Insta reagiert darauf.


Ach ja, und zu den Kosten(!) der Insta-Influenzer.. lächerlich, die dürften im Schnitt vermutlich bei denen für einen normalen Vollzeit-Mitarbeiter liegen, vielleicht so 100k im Jahr, wenn überhaupt? Dazu ein (paar) Bike(s), die sonst im Showroom versauern.. verglichen mit dem Vertriebswert, den man daraus zieht, jeden Euro wert.
Kommt wohl ein wenig darauf an WARUM man sich aufregt. Oder ob es überhaupt AUFREGEN ist.
Oft ist es einfach nur Beobachtung von offensichtlichen Zusammenhängen und ein „sich-nicht-damit-identifizieren-können“ obwohl man sich der „Bubble zugehörig“ empfindet.
Eine emotionale Reaktion und ein „sich-selbst-verorten“.

Menschen neigen dazu, sich über Gruppenzugehörigkeit zu definieren - nicht nur über persönliche Vorlieben.
Wenn eine Marke Teil der eigenen sozialen Identität wird, wird sie positiv bewertet.
Wenn eine Marke zunehmend mit einer Gruppe assoziiert wird die man ablehnt, wie z.b. „Influencer / Influencer-Kultur“, Social-Media-Kultur, wird sie negativ bewertet. Auch wenn das Produkt gut ist.
Influencer-Marketing bringt kurzfristige Aufmerksamkeit/Erfolge, jedoch kaum Markenloyalität !
Will heißen, die „trendige Masse“ zieht zur nächsten angesagten Marke weiter. (In der Rennrad-Klamotten-Bubble wunderbar zu beobachten.)
Das führt eben auch/möglicherweise zu Reputationsproblemen langfristig. Die Marke kann dann als „verbrannt“ wahrgenommen werden.

Das alles unabhängig davon, ob die ein Algorithmus das nun ständig zeigt oder nicht. Bzw abhängig davon, ob du dich dem Umfeld dauerhaft entziehen kannst zu dem du dich selbst zugehörig fühlst.
 
Und wieder spricht da der Neid. Wenn DIR jemand für dein Hobby gut Geld bezahlen würde, dann würdest du ablehnen? :D Lüg dich doch nicht selbst an.
Ich folge z.B. auch der Paula und ja, ich finde sie tatsächlich sehr authentisch. Klar wenn man 500k Follower hat, dann WIRD wohl oder übel eine Firma auf dich zukommen und sagen: "Mach ein Produktplacement". Erneut die Frage - Du würdest natürlich ablehnen oder sagen 'ja mach ich euch, sogar kostenfrei, weil ich will mich dafür nicht prostitutieren' ?

Ich weiß nicht, was ihr glaubt, wozu Social Media da ist, wie Social Media funktioniert, wie WERBUNG funktioniert - das ist kein SchuelerVZ. Ein Ronaldo, eine Jutta Leerdam, ein Schrauber aus deiner Nachbarschaft - alle haben was zu bieten, das anscheinend andere interessiert.
Vielleicht seid auch nur ihr die langweiligen, uninteressanten Personen? Nichts anderes als Missgunst und Neid, weil man selbst zu faul ist sowas auf die Beine zu stellen. So schauts aus ;)

dieses Neid-"Argument" ist so langweilig, wirklich.
Von mir aus können die jmachen, was sie wollen und jeden Cent aus den Firmen quetschen. Ich hab mich nur an dem Begriff "bodenständig" gestört, der passt meiner Meinung nach einfach nicht (mehr), wenn man sieht, was für Kooperationen da eingegangen werden. Auch hier: sollen sie machen.

Und es geht ja auch anders. Es gibt genug Influencer, die nicht auf jedes Angebot anspringen und ihre Werbepartner sehr gezielt auswählen. Das sind für mich oft die Interessanteren, weil sie eben auch nicht jeden Quatsch fürs Geld mitmachen. Das merkt man oft auch am Inhalt.
Muss eben jeder wissen, was ihm/ihr wichtig ist. Und ja: das darf jede selbst entscheiden.

Und anschließend: vielleicht kannst du dir das nicht vorstellen, aber ich würde tatsächlich viele Unternehmen als Arbeitgeber ausschließen, weil ich nicht vertrete, was sie machen. Hat mich vielleicht schon öfter einen besserbezahlten Job "gekostet". Was soll's.
 
Und wieder spricht da der Neid. Wenn DIR jemand für dein Hobby gut Geld bezahlen würde, dann würdest du ablehnen? :D Lüg dich doch nicht selbst an.
Nichts anderes als Missgunst und Neid, weil man selbst zu faul ist sowas auf die Beine zu stellen. So schauts aus ;)
Es ist immer der einfachste Weg anderen pauschal Neid und Missgunst zu unterstellen. Dann muss man sich nicht intensiver mit dem Thema auseinandersetzen.👍
 
Das ist kein Totschlagargument, sondern Business. Wenn es dir nicht gefällt, dann musst du das entweder ändern oder akzeptieren, dass die Realität kein Wunschkonzert ist.


Offensichtlich ist es das ja wert, insofern alles richtig gemacht.
„Der Zweck heiligt die Mittel“ ? 😉
 
Ich muss meinen post 75 etwas relativieren. Natürlich kann man sich berechtigterweise die Frage stellen, welches Frauenbild da vermittelt wird. Aber es gilt wohl immer noch der alte Werbespruch "sex sells", jetzt nur in neuem Gewand.
 
Interessanter Thread, anfangs dachte ich "nicht schon wieder so eine langweilige Umfrage", aber das hier hat sich richtig gut entwickelt.

Ich habe bestimmt seit gut zehn Jahren einen Instagram Account, mit dem ich nur "konsumiere" (und nichts selbst poste). In der Zeit ist mir diese zunehmende Ver-Influencer-ung doch sehr deutlich aufgefallen.

Während Instagram anfangs interessant und unterhaltsam war, weil man immer wieder was Neues entdecken konnte, die Leute einen so ein bisschen im Alltag und auf Reisen "mitgenommen" haben, ist es mittlerweile ganz überwiegend eine Marktschreier-Versammlung geworden. Ich kuratiere daher auch sehr gründlich, wem ich folge, wieviel Zeit ich auf ungefolgten Profilen verbringe und wie ich interagiere.

Während es nachvollziehbar ist, dass Sportler durchaus mit der einen oder anderen Marke anbandeln, die sie dann auch promoten, finde ich die Accounts der o.g. "Rennradmäuse" (m/w/d) ganz schrecklich, weil dich in jedem einzelnen Post die Werbung anschreit und die Fotos nichts mehr mit "den Follower mitnehmen" zu tun haben, da sie mit allen Finessen aufbereitet sind. Auf sowas habe ich keine Lust und das löst in mir persönlich tatsächlich eine trotzige Gegenreaktion aus. Das kann sogar so weit gehen, dass selbst wenn ich ein interessantes Produkt finde, ich dann lieber im Internet auf die Suche gehe und den Rabattcode von jemand anderem (den ich gar nicht kenne) benutze. An mir verdienst du nix! 😂
 
Es ist immer der einfachste Weg anderen pauschal Neid und Missgunst zu unterstellen. Dann muss man sich nicht intensiver mit dem Thema auseinandersetzen.
Das sind für mich oft die Interessanteren, weil sie eben auch nicht jeden Quatsch fürs Geld mitmachen. Das merkt man oft auch am Inhalt.
Ich glaube, dass sich das von selbst versteht, dass man hinterfragen sollte WAS verkauft wird. Aber wieso nun eine (gutaussehende) studierende Sportwissenschaftlerin (keine Ahnung ob sies noch studiert), die früher Triathlon gemacht hat, negativ gesehen wird, wenn sie Werbung für einen Radhersteller/ Klamotten macht, ist mir schleierhaft.

Während Instagram anfangs interessant und unterhaltsam war, weil man immer wieder was Neues entdecken konnte, die Leute einen so ein bisschen im Alltag und auf Reisen "mitgenommen" haben, ist es mittlerweile ganz überwiegend eine Marktschreier-Versammlung geworden
Das stimmt tatsächlich. Aber so funktionieren Medien einfach. Früher hatte ich in jedem Post Neuigkeiten meiner Bekannten. Nun sind es irgendwelche Anzeigen.

weil dich in jedem einzelnen Post die Werbung anschreit und die Fotos nichts mehr mit "den Follower mitnehmen" zu tun haben, da sie mit allen Finessen aufbereitet sind
Das ist def. nicht bei jeder "Fahrradmaus" oder jedem "Fahrradmäuserich" der Fall.

Versteh ich jedoch nicht - wieso dann überhaupt "konsumiert" wird, wenn doch alles dumm is.
Dass wir zuviel Zeit auf Social Media verbringen steht asuser Frage.
 
Wenn eine Marke zunehmend mit einer Gruppe assoziiert wird die man ablehnt, wie z.b. „Influencer / Influencer-Kultur“, Social-Media-Kultur, wird sie negativ bewertet.

Mal ganz naiv gefragt, woran merkt denn der Canyon-liebende Canyon-Fahrer - der gefälligst einfach sein verdammtes tolles, geliebtes Bike fahren soll - überhaupt, dass da böse, nervige Influencer seine Marke kaputt machen?

Eben daran, dass ihm das Zeug (also die influencenden Typen [m/w/d]) aufgrund des von ihm selbst gefütterten Algorithmusses dauernd vorgespielt wird, weil er sich Content von Canyon/Möpsen/Ausschnitten anschaut. Wie gesagt, warum krieg' ich das nicht angezeigt? Oder anders gesagt, natürlich gucke ich mir auch Möpse an, aber dafür gibt's nun wirklich bessere Seiten, warum muss die Mops-Trägerin unbedingt auf einem Rennrad sitzen??

Wir drehen uns da im Kreis. Ist es ein Unfall, man kann nicht wegschauen, obwohl "schrecklich" anzuschauen? Mich triggern 3 Influencer mehr oder weniger für die Marke genauso wenig wie 3 Mitarbeiter mehr oder weniger im Vertrieb oder im Lager. Nämlich gar nicht. Nicht zuletzt eben, weil ich sie gar nicht gezeigt bekomme. Eigentlich ist es wohl eher der Neid, dass da mittelmäßig begabte Leute Räder und Geld "geschenkt" bekommen.
 
Das ist kein Totschlagargument, sondern Business. Wenn es dir nicht gefällt, dann musst du das entweder ändern oder akzeptieren, dass die Realität kein Wunschkonzert ist.


Offensichtlich ist es das ja wert, insofern alles richtig gemacht.
Ich brauche es nicht zu ändern, ich nehme einfach nicht daran teil, und soweit ich gehört habe, ist die ganze Influencergeschichte ja rückläufig, erledigt sich irgendwann von alleine, soviel zur Realität
 
Während Instagram anfangs interessant und unterhaltsam war, weil man immer wieder was Neues entdecken konnte, die Leute einen so ein bisschen im Alltag und auf Reisen "mitgenommen" haben, ist es mittlerweile ganz überwiegend eine Marktschreier-Versammlung geworden.
Stimmt. Ich nutzte insta auch ausschließlich, um meine Produkte zu bewerben. Hat aber nix mit Fahrrad zu tun, will da auch nicht weiter drauf eingehen ...
 
Mir geht das ganze "Content Createn" auf den Senkel! Ich bekomme schon 'ne Krise, wenn ich Content Creator oder so nur höre. Auch das "Followen und Liken" ist nicht meine Welt. Aber da bin ich altersmäßig vielleicht auch nicht in den entsprechenden Zielgruppen. Schaue mir zwar einige Kanäle (Fotografie, Radsport, Musik usw.) auf Youtube an, lasse mich dadurch aber nicht in meiner Kaufentscheidung beeinflussen.
Insta, TikTok usw. habe ich bisher vermieden und das bleibt auch so.
 
Zurück