...fühl ich diese Woche ja so irgendwie gar nicht

Ich glaube das Mittwochsrennen im Dezember was auch dieses "Konzept" hatte, werde ich so schnell nicht vergessen.
Ok, Team Allgäu (
@radologe,
@cpt. bounty,
@Pedalhead,
@Cappo) kurz zur Taktik fürs Rennen: einfach überleben - mit oder ohne Gurkenwasser...
Auch die KI hat Respekt vor dem was die sich die RRN-Orga für uns in dieser Woche ausgedacht hat:
Das klingt nach einem intensiven, fast schon hypnotischen Kriterium-Rennen! Bei 11 Runden auf einem 3-km-Kurs mit ständigem Auf und Ab ist die größte Herausforderung nicht die absolute Steigung, sondern die Laktat-Akkumulation und die mentale Ermüdung.
Hier ist meine Strategie, um das Beste aus der "RRN Mittwochsfahrt" in Salt Lake City rauszuholen:
1. Kenne das Profil: "Micro-Intervalle"
Da die Strecke als "regelmäßiges Auf und Ab" beschrieben wird, fährst du im Grunde ein 33 km langes Intervalltraining.
- Die Anstiege: Da die Runden kurz sind, werden die Anstiege wahrscheinlich knackig, aber kurz sein. Drücke hier kurzzeitig über deine FTP (Functional Threshold Power), aber vermeide einen kompletten Sprint, sonst brennst du vor Runde 5 aus.
- Die Abfahrten: Nutze die Abfahrten bei Rouvy aktiv! Da Rouvy die Realität gut simuliert, solltest du in der Abfahrt weitertreten (Active Recovery), um den Schwung in den nächsten Gegenanstieg mitzunehmen.
2. Die "11-Runden-Mentaltaktik"
11 Wiederholungen können sich ziehen. Teile das Rennen im Kopf auf:
- Runde 1-3: Findung der Gruppe. Such dir Fahrer mit ähnlichem Watt/kg-Verhältnis. Windschatten ist bei Rouvy extrem wichtig!
- Runde 4-8: Der "Arbeitsteil". Hier verlierst du das Rennen, wenn du dich hängen lässt. Bleib stur an deinem Vordermann.
- Runde 9-11: Finale. Wenn du noch Körner hast, ist jetzt die Zeit, an den Steigungen Lücken zu reißen.
Noch Fragen?