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Tarmac SL8 Dura Ace Kurbel Einbau Problem

coolsurfing

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Liebe Community,

Ich versuche zur Zeit die Shimano 9200 12 fach Dura Ace Kurbel in meinen Rahmen einzubauen.
Ich habe die Shimano BSA Innenlager für die Dura Ace 9100 (BB-R9100 BSA) eingebaut und mit dem entsprechenden Drehmoment angezogen. Die gingen gut in den Rahmen rein. Die Kurbel flutscht aber nicht so richtig da rein. Einmal hakt sie am Anfang. Da muss ich mit der Hand mal dagegen hauen das sie weiter geht und dann am Ende rutsch sie ganz gut durch aber mir scheint, das zwischen dem Kettenblatt und dem Lager noch ein Abstand von etwa 1 mm ist. Der geht auch nicht weg, wenn man am linken Kurbelarm dann die Einstellschaube handfest anzieht. Ist das Ok oder was muss ich da machen ? Ich wollte jetzt nicht mit Gewalt da weiter machen
 

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Re: Tarmac SL8 Dura Ace Kurbel Einbau Problem
Schau mal hier:
ace .
Hilfreichster Beitrag geschrieben von kleinerblaumann

Hilfreich
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Ist bei mir auch so, auch Tarmac SL8, allerdings CS Innenlager, aber auch Dura-Ace-Kurbel. Muss auch mit etwas Kraft durchgeschoben werden, das kenne ich gar nicht anders und war bisher bei allen meinen Aufbauten so. Einen kleinen Spalt habe ich nach dem Anziehen auch, wichtig ist ja erstmal nur, dass du kein axiales Spiel mehr hast. Dann sollte das so passen. Kettenlinie könntest du noch messen, aber soweit klingt das für mich erstmal alles normal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Lager hat einen Absatz, der etwas übersteht. Beim eingebauter Kurbel sieht man imho nicht, ob dieser anliegt oder nicht, sondern nur den Rand der Lagerschale. Außerdem ist auf der Kurbel noch ein dünner Ring (6), der auch für etwas Abstand sorgt.
1769782651188.png
1769782771592.png
 
Bisschen schwergängig ist das öfter, je nach Toleranz der Schalen.

Ich hatte bei Shimano HTII schon mehrmals den Fall, dass die Kurbeln beim Ausbau direkt einen Teil des Lagers "abgerissen" haben, also den inneren Ring mitgenommen haben, obwohl der eigentlich fest in der Lagerschale verbleiben muss. ("do not disassemble")

1mm Abstand vom kleinen Blatt zum Rahmen? Das ist zu wenig. Messfehler, oder wirklich so nah dran?

Du kannst nicht viel falsch machen, die Kurbel mit der Welle (Welle fetten!) auf Anschlag schieben. Notfalls mit leichten Schonhammerschlägen nachhelfen. Die Klavierlackoberfläche ist empfindlich, also nicht direkt auf die Kurbel hämmern.
 
Die Kurbel flutscht aber nicht so richtig da rein. Einmal hakt sie am Anfang.
Das ist normal, auch bei Ultegra oder 105. Hatte ich schon x fach.
Da muss ich mit der Hand mal dagegen hauen das sie weiter geht
Korrekt, nur mit der flachen Hand. Auf keinen Fall mit einem Schon/Gummi-Hammer, auch nicht wenn Du etwas unterlegst. Du kannst mit der flachen Hand ruhig kräftig dagegen hauen. Die Kurbel muß beim treten noch viel mehr aushalten.
und dann am Ende rutsch sie ganz gut durch
Hast Du die Welle und das Lager von innen gefettet?
aber mir scheint, das zwischen dem Kettenblatt und dem Lager noch ein Abstand von etwa 1 mm ist.
Gibt es Bilder?
Der geht auch nicht weg, wenn man am linken Kurbelarm dann die Einstellschaube handfest anzieht.
Das schafft die kleine Plastikeinstellschraube auch gar nicht.
ja
oder was muss ich da machen ?
nö, nur ein Bild vom Spalt hier einstellen
Ich wollte jetzt nicht mit Gewalt da weiter machen
Richtig so, lieber vorher fragen.
 
Bei einem Aufbau für einen Kollegen (SL7) hatte ich das auch vor kurzem, die letzten 1-2mm wollte die Kurbel nicht in das neue BB-R9100 rutschen. Die Konsequenz, der Umwerfer muss sich extrem "stecken" um auf das grosse Blatt zu schalten. Ich habe zum Schluss einen Gummihammer genommen und einen Lappen dazwischen gehängt. Hat "klock" gemacht und die Kurbel sass/sitzt so wie sie sitzen soll...
 
Ok, Danke für Eure Antworten. Scheint dann ja soweit normal zu sein. Axiales Spiel habe ich keines. Die Kurbel dreht sich, wenn ich die Linke auch angebaut habe so etwa eine Runde wenn ich sie etwas stärker anstoße. Ist das so normal ? Fühlt sich eigentlich OK an und Geräusche zu keine zu hören.
Die 1mm sind nicht zwischen Kettenblatt und Rahmen sondern, wenn ich mit der Taschelampe von oben leuchte zwischen dem Lagerende, und dem Ende der Achse (wo der Spieder anfängt)
 
Bei einem Aufbau für einen Kollegen (SL7) hatte ich das auch vor kurzem, die letzten 1-2mm wollte die Kurbel nicht in das neue BB-R9100 rutschen. Die Konsequenz, der Umwerfer muss sich extrem "stecken" um auf das grosse Blatt zu schalten. Ich habe zum Schluss einen Gummihammer genommen und einen Lappen dazwischen gehängt. Hat "klock" gemacht und die Kurbel sass/sitzt so wie sie sitzen soll...
Jo. Natürlich nicht wild herumhämmern, aber ich kenn das echt so, dass die oft nicht direkt rein/rauswollen. Sehr enge Passung.

Mit der flachen Hand ist ideal, aber notfalls kann man auch etwas (schön weiches) zwischen Kurbel und Gummihammer tun.

Bisschen Gefühl dafür, ab wann man Dellen in die hohle Kurbel schlägt, braucht man natürlich bei der Hammermethode.

Aber manchmal braucht's einfach einen beherzten Schlag, sonst kommt sie nicht auf Anschlag. Beim Ausbau dasselbe, ohne Gummihammerschlag auf die Welle bekomme ich sie oft nicht raus.

Ich würde da auch auf keinen Fall ein kompliziertes Konstrukt à la "wenn die Kurbel sich 1x dreht und der Reibungsverlust der Lager xy ist, müsste sie doch richtig montiert sen, oder?" machen.

Das sieht man und das fühlt man mit den Fingern. Die Kurbel muss bis Anschlag drauf.


Die Basics sind aber geklärt, oder? Sprich: Kurbel sauber, O-Ring sitzt auf Anschlag, Lager auch sauber, Fett ist drauf? Falls du Gebrauchtteile verbaust, unbedingt vorher putzen. Schmodder/Sand können die Kurbel natürlich auch hemmen.
 
Ja natürlich muss das Ding auf Anschlag sitzen.

Rechte Kurbelseite (mit der Achse) auf Anschlag. Dann linke Seite drauf und kontern mit dem Stellring (Shimano Vielzahn).

Jedes Lager funktioniert so. Eine Seite auf Anschlag, die andere einstellbar. Wenn du auf beiden Seiten Varianz hast, wie willst du das Lagerspiel noch einstellen?

Du kannst die Kurbel natürlich einfach so montieren und erst einmal "kontern", aber du kannst sicher sein, dass die Kräfte, die beim Treten auf die Kurbel wirken, sie nochmal verschieben...

Und dann hast du schön viel Spiel, deine Kettenlinie wandert hin und her, Schalten vorne geht gar nicht oder wirft die Kette dauernd ab, schlimmstenfalls (Pressfit) wird sogar der Rahmen beschädigt.
 
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Als Alternative zum Dura Ace Innenlager kann ich das Rotor BB1 empfehlen. Hat etwas größere Lagerschalen und passt optisch sehr gut zum SL8. Gerade diese Woche eines in einem SL8 verbaut.
Kurbel geht ähnlich schwer wie beim Dura Ace rein. Die Kurbel dreht aber im Lager viel leichter als beim Dura Ace. Kurbel macht nach anstoßen mehrere Umdrehungen.
 
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Ich kann nur soweit beruhigen, dass die 24 mm Achsen von FSA Kurbeln ein größeres Übermaß haben.

Ich bekomme hier sicher gleich Schelte, aber bei hartnäckigen Kurbelachsen schleife ich die Lagerflächen ab, bis es flutscht.
 
Macht es dann Sinn dann das "alte" Lager wieder auszubauen und ein anderes einzubauen ?
Habt ihr gute Erfahrungen mit anderen Lagern gemacht, wo ich das Problem eventuell nicht habe ?
 
Ich habe mal das Rotor Lager genommen, weil ich mal was anderes wollte. Im kurze Angelegenheit Thread gefragt. Das Rotor wurde betreffend Probleme als unauffällig beschrieben.
Die Montage der Kurbel ist aber ähnlich wie beim Shimano Lager.
 
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