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Du sagst, dass selbst der Hersteller nicht einschätzen könne, ob hier ein Schaden vorliegt. Wie soll dieser Hersteller dann in der Lage sein einen Rahmen von seinem Zulieferer als IO bzw. NIO zu bewerten?Sind Deine Fragen ernst gemeint?
1) Was hat die Qualitätssicherung eines Herstellers - die ja genau u.a. die DreMo-Vorgaben definiert - damit zu tun, was mit dem Rahmen bei massiver Überlastung der vorgegebenen Limiten passiert?
Für solche nicht sichtbaren Schäden, kann der TE im Falle eines Verkauf doch sowieso nicht garantieren. Kann ja auch sein, dass das Rad mal umgefallen ist oder er durch ein Schlagloch gerauscht ist und einen nicht sichtbaren Schaden verursacht hat.2) der Witz ist doch, daß Du einen Schaden in der Faserkontinuität wie auch Schaden in der Einbettung NICHT ZWINGEND SIEHST!
Nur so als Beispiel der Riesen-Rückruf von DTSwiss, hier im Forum zu finden - die Felgen sahen alle einwandfrei aus - aber nicht alle waren es. Eine Sichtkontrolle hilft Dir, festzustellen, daß eine Sache sicher kaputt ist. Es schließt aber nicht aus, daß diese Sache kaputt ist - das gilt für viele Werkstoffe, und insbesondere für Carbonverbundwerkstoffe.
Ich habe nie geschrieben, daß der Rahmen sicher hin ist. Lies genau, präzise, und sinnerfassend, und unterstelle mir nicht Dinge, die Du denkst, ich aber nicht geschrieben habe!Du sagst, dass selbst der Hersteller nicht einschätzen könne, ob hier ein Schaden vorliegt. Wie soll dieser Hersteller dann in der Lage sein einen Rahmen von seinem Zulieferer als IO bzw. NIO zu bewerten?
Für solche nicht sichtbaren Schäden, kann der TE im Falle eines Verkauf doch sowieso nicht garantieren. Kann ja auch sein, dass das Rad mal umgefallen ist oder er durch ein Schlagloch gerauscht ist und einen nicht sichtbaren Schaden verursacht hat.
Du sprichst davon, dass der Rahmen sicher defekt ist und von "massiven Schäden". Das ist genau so unseriös wie zu sagen: "Der Rahmen ist zu 100% OK".
Der gesunde Mittelweg für einen Privatverkauf ist aus meiner Sicht daher das offensichtlich defekte Teil zu ersetzen und den Rahmen mit den Möglichkeiten, die der TE hat so gut wie möglich zu untersuchen.
Als Käufer eine gebrauchten Rennrads kann ich doch nicht davon ausgehen, dass der Verkäufer nicht sichtbare (!) Schäden ausschließt.
HÄH?Nur mal so nebenbei bemerkt - die Drehmomentangabe bezieht sich auf die Schraube und nichts anderes.....
Genau genommen: Actio = - ReactioActio = Reactio. Keine Ahnung ob dir das was sagt.
Er meinte wohl die Beträge. Doch bei unserem Problem stellt sich noch die Frage, ob die Struktur einmal mit Druck und in der Reactio mit Zug belastet wurde.Genau genommen: Actio = - Reactio
Physikalisch absolut einleuchtendes Argument.Der clevere Konstrukteur baut ja so, das möglichst immer das günstigere, leicht zu wechselnde Bauteil als erstes versagt, was in diesen Fall ja die Sattelstütze wäre. Jetzt müsste man nur wissen ob der Konstrukteur clever war. Das beide Bauteile zeitgleich versagen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Wenn ein es knack macht, gehen die Kräfte erstmal drastisch zurück und beiden wird wohl kaum zeitgleich knacken.
Das dreht die Sache allerdings auf den Kopf. Bei Reactio ist der umgekehrte Richtungssinn bereits im Wortsinn inkludiert. Dein eingebautes Minus macht aus richtig falsch.Genau genommen: Actio = - Reactio
Nein, in der Vektorgeometrie ist "Actio = - Reactio" die wissenschaftlich korrekte Definition / Formulierung.Das dreht die Sache allerdings auf den Kopf. Bei Reactio ist der umgekehrte Richtungssinn bereits im Wortsinn inkludiert. Dein eingebautes Minus macht aus richtig falsch.
Ich zitiere mal deinen selbst verlinkten Artikel:Nein, in der Vektorgeometrie ist "Actio = - Reactio" die wissenschaftlich korrekte Definition / Formulierung.
Anhang anzeigen 1722287
https://de.wikipedia.org/wiki/Actio_und_Reactio
Ist halt die Frage wie eine empfindlichere Sattelstütze welche durch den Keil eingedrückt wird den Rahmen an der Stelle sprengen soll. Zu 99,9% würde ich nur von einem Defekt in der Stütze ausgehen. Optisch scheint die ja einen abbekommen zu haben, demnach hat sich die überschüssige Kraft anscheinend dort ausgetobt und der Rahmen wird heile geblieben sein.Der clevere Konstrukteur baut ja so, das möglichst immer das günstigere, leicht zu wechselnde Bauteil als erstes versagt, was in diesen Fall ja die Sattelstütze wäre. Jetzt müsste man nur wissen ob der Konstrukteur clever war. Das beide Bauteile zeitgleich versagen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Wenn ein es knack macht, gehen die Kräfte erstmal drastisch zurück und bei beiden wird wohl kaum zeitgleich knacken.
Seh ich genauso, aber das dreht sich hier im Kreis. Wenn ich einen gebrauchten Carbonrahmen kaufe, hab ich immer ein gewisses Restrisiko (gilt natürlich nicht nur für CarbonIst halt die Frage wie eine empfindlichere Sattelstütze welche durch den Keil eingedrückt wird den Rahmen an der Stelle sprengen soll. Zu 99,9% würde ich nur von einem Defekt in der Stütze ausgehen. Optisch scheint die ja einen abbekommen zu haben, demnach hat sich die überschüssige Kraft anscheinend dort ausgetobt und der Rahmen wird heile geblieben sein.
Ja, vor allem wenn der Kauf übers Netz stattfindet. Ansonsten halt neue Sattelstütze und im Angebot darauf hinweisen, warum die getauscht wurde. Mehr ist mMn nicht nötig. Auf den Thread hier würde ich in der Anzeige nicht verweisenSeh ich genauso, aber das dreht sich hier im Kreis. Wenn ich einen gebrauchten Carbonrahmen kaufe, hab ich immer ein gewisses Restrisiko (gilt natürlich nicht nur für Carbon).

Och, warum eigentlich nicht? Vielleicht interessiert sich der Käufer ja für VektorgeometrieAuf den Thread hier würde ich in der Anzeige nicht verweisen![]()
Das wäre mal ein schönes Thema für die Redaktion: wie sieht es mit den Sicherheitsfaktoren bei Rennradrahmen aus? Gerade bei Stellen wie diese, daß man die Sattelstütze mit einem etwas (!) zu hohen Drehmoment anzieht, wird sicherlich berücksichtigt sein - aber wie in wie weit bzw. wie hoch?Der clevere Konstrukteur baut ja so, das möglichst immer das günstigere, leicht zu wechselnde Bauteil als erstes versagt, was in diesen Fall ja die Sattelstütze wäre. Jetzt müsste man nur wissen ob der Konstrukteur clever war. Das beide Bauteile zeitgleich versagen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Wenn ein es knack macht, gehen die Kräfte erstmal drastisch zurück und bei beiden wird wohl kaum zeitgleich knacken.
Wäre halt schön wenn sich mal jemand aus der Branche äußern würde, der richtig Ahnung davon hat. Hier gibt es einige Leute, mit hervorragenden technischen Verständnis, deren Kommentare ein echter Mehrwert sind, auch wenn sie sich nicht explizit damit auskennen. Eine Aussage von jemanden, der auch explizit mit Carbonteilen Fahrrädern beschäftigt, würde das sicher noch einmal auf ein anderes Level heben. Am Ende ist das aber auch sicher schwierig, da sie sonst zu viel von ihrer Tätigkeit preisgeben müssten. So wie es jetzt ist, hat das aber alles etwas von den medizinischen Ratschlägen, die hier im Forum eigentlich nicht so gern gesehen sind.Das wäre mal ein schönes Thema für die Redaktion: wie sieht es mit den Sicherheitsfaktoren bei Rennradrahmen aus? Gerade bei Stellen wie diese, daß man die Sattelstütze mit einem etwas (!) zu hohen Drehmoment anzieht, wird sicherlich berücksichtigt sein - aber wie in wie weit bzw. wie hoch?
(Mein Mtb Carbonrahmen (Demo S-Works) ertrinkt in Überdimensionierung: Wandstärken von hochmodularem Carbon zwischen 4 und 5 mm, den Rahmen wird man in Millionen Jahren neben irgendwelcher Dinoknochen ausgraben ;-) Aber hier geht es ja um wesentlich filigranere Rennradbauteile!)
man könnte auch einfach sagen, daß das "Re" in actio für die Inversion des Kraftvektors steht... so hat es wohl Newton und die meisten Physiker nach ihm verstanden...Ich zitiere mal deinen selbst verlinkten Artikel:
Anhang anzeigen 1722302
Das ist nichts mit Actio = minus Reactio