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Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel

Diese Yamaha Komponenten habe ich vor Jahren für die Tochter gekauft. Verstärker mit Systemfernbedienung für 80€ als Basis und dann die anderen Komponenten bei Kleinanzeigen zusammengesucht. Läuft täglich.

Beitrag #60 aus diesem Thread:
@Sonne_Wolken
Die Yamaha Serie mit dem Knick in der Frontblende war noch richtig gut. Dein Tapedeck ist ordentlich.
Meiner Tochter habe ich vor ein paar Monaten aus dieser Serie etwas zusammengestellt.
Anhang anzeigen 735051
 
Zuletzt bearbeitet:

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Re: Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel
Vllt nicht für ganz kleines Geld zu bekommen aber ein Musical Fidelity A1 mit einem Paar kleiner Celestion Lautsprecher (günstig zu haben) wußte uns damals ziemlich zu begeistern. Dazu noch der Pan CD-Spieler und das Leben ist englisch schön. Rega, Systemdek oder Linn könnten dann für Vinyl ergänzt werden. Hach, da hätte ich auch nochmal Spaß dran.
Oder aber Rolfs Empfehlung folgen, da macht man nix verkehrt.
 
Kaufhilfe-Entscheidung

Hallo zusammen,
für mein Homeoffice-Büro suche ich eine Stereoanlage. Ich würde gerne wieder meine alten CD‘s und Schallplatten hören.
Etwas modulares / mit Bausteinen soll es sein.
Gerne etwas älter und „was Gutes“, sprich Pioneer, Kenwood, oder Grundig.
Sprich jenes, was zu meiner Kindheit und Jugendzeit (90er-Jahre) top Material und unerreichbar teuer war.

MUSS:
  • CD-Player
  • Radio
  • Verstärker
  • passable Boxen

KANN (später noch nachgekauft werden)
  • Plattenspieler
  • bessere Boxen
  • Tape-Deck
  • Holzschrank /-rack

Nach einigen Recherchen auf Kleinanzeigen haben sich zwei Favoriten herauskristallisiert:

1.)
https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...buttons&utm_medium=social&utm_content=app_ios

2.)
https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...buttons&utm_medium=social&utm_content=app_ios

Mir sagt beides leider gar nichts und ich bin völliger Outsider, was Hifi-Anlagen angeht.

Nun meine Fragen an die Experten:

Taugen die beiden Anlagen was?

Sind die Preise angemessen?

Oder sollte ich mal in ne ganz andere Richtung / nach nem anderen Hersteller schauen?
(Wenn ja, welcher?)

Besten

moin,

zu frage eins:
-ja , sind als büroanlage zu gebrauchen,
(allerdings auch ziemlich voluminös)

zu frage zwei:
das zweite angebot für 100,- ist okay
grundig ist eher untere mittelklasse.
wenn alles funktioniert dann geht das auch.
(du schaust dir die ja vor ort an ??)

frage ist nur, ob du wirklich die komplette anlage im büro brauchst.
also eigentlich ja nur : verstärker, cd spieler, reciever.
(+ speaker)
verstärker und reciever/tuner gibts auch in einem, zum beispiel von:
pioneer, onkyo,sony usw.
gibt auch mini anlagen von aiwa zb, die sind kleiner
und klingen auch okay,

wenn später auch noch plattenspieler, wäre ein kleiner vorverstärker eventuell noch
nötig.

vorteil bei dem kauf der zweiten grundig wäre,
du hast alles (auch speaker) zusammen und brauchst nur noch den plattenspieler.

Bei mir im Homeoffice steht meine alte Stereoanlage mit Canton Wandboxen + Sub.

Wollte ich mir eine neue Anlage kaufen, würde ich z. B. nach einer Denon M30 o. ä. suchen. Da ist alles drin, die Dinger sind kompakt und werden (wahrscheinlich) auch mittelfristig keinen Ärger machen.
Wenn keine Lautsprecher dabei sind, bekommt man günstig z. B. irgendwelche Canton, JBL etc. Kompaktboxen mit Wandhaltern.

Von den diversen 70er/80er Jahre Anlagen (Grundig, Philips usw.) würde ich die Finger lassen, außer Du willst so etwas unbedingt haben und bist Dir darüber im Klaren, dass die einiges an Stress/Ärger machen können/werden.

Du würdest einem Freund, der ernsthaft Rennrad trainieren will, ja auch keinen 70er Jahre Stahlklassiker empfehlen.

PS: Standboxen im Homeoffice sind extrem unpraktisch. Das war das erste, was rausgeflogen ist. Danach kamen die Canton Plus und zum Schluß noch der passende Subwoofer dazu
 
Zuletzt bearbeitet:
yap,
deswegen schrieb ich ja auch den tip mit der aiwa
mini anlage... (denon is auch gut)
die grundig is schon nen ziemlicher klopper.
er schrieb aber nichts von "neuer anlage".
 
Von den diversen 70er/80er Jahre Anlagen (Grundig, Philips usw.) würde ich die Finger lassen, außer Du willst so etwas unbedingt haben und bist Dir darüber im Klaren, dass die einiges an Stress/Ärger machen können/werden.
Ich spreche mal dagegen ;) Warum?

Das war noch richtig Qualität, deutlich wertiger und sehr viel weniger Rotstift als das was danach kam. Und es geht um den skizzierten Upgradepfad Plattenspieler.

Will man bei Phono eine vernünftige Qualität (nein, dafür muss es nicht High End sein, gute Mittelklasse reicht schon aus), dann bedeutet das bei den Verstärkern der Neunziger und sofern man nicht einen der "Top-Class-Verstärker" kauft ziemlich häufig eine externe Phonostufe nachrüsten zu "müssen".

Bei den Geräten der Siebziger und Achtziger waren die Phonostufen ganz einfach noch besser.

Und dass Gebrauchtgeräte auch mal Ärger machen können, ist wohl unbestritten, die Frage nach z.B. der Ersatzteilversorgung aber nicht akademisch sondern eher schon philosophisch. Die Transistoren der 70er und 80er Jahre sind zumindest deutlich einfacher zu beschaffen als die ICs der 90er; auch sind Substitute und Ersatzschaltungen bei Transistoren deutlich einfacher machbar als bei ICs.
 
Ich spreche mal dagegen ;) Warum?

Das war noch richtig Qualität, deutlich wertiger und sehr viel weniger Rotstift als das was danach kam. Und es geht um den skizzierten Upgradepfad Plattenspieler.

Will man bei Phono eine vernünftige Qualität (nein, dafür muss es nicht High End sein, gute Mittelklasse reicht schon aus), dann bedeutet das bei den Verstärkern der Neunziger und sofern man nicht einen der "Top-Class-Verstärker" kauft ziemlich häufig eine externe Phonostufe nachrüsten zu "müssen".

Bei den Geräten der Siebziger und Achtziger waren die Phonostufen ganz einfach noch besser.

Und dass Gebrauchtgeräte auch mal Ärger machen können, ist wohl unbestritten, die Frage nach z.B. der Ersatzteilversorgung aber nicht akademisch sondern eher schon philosophisch. Die Transistoren der 70er und 80er Jahre sind zumindest deutlich einfacher zu beschaffen als die ICs der 90er; auch sind Substitute und Ersatzschaltungen bei Transistoren deutlich einfacher machbar als bei ICs.

Ich selber "bin ja vom Fach" und habe eine Schwäche für altes HiFi-Geraffel.

Aber meine ganz nüchterne Story: In den letzten zwei bis vier Jahren habe ich in unserer Wohnung mehrere 90er Jahre Anlagen "verteilt". Alles echte Qualitätsbausteine aus der Oberklasse. Das meiste von Onkyo. Im Gästezimmer, im Hobbykeller, im Schlafzimmer. Und noch ein paar tolle Receiver "auf Vorrat" (besser haben als brauchen, ihr kennt das bestimmt.)

So gut wie jeder von den Bausteinen hat sofort oder innerhalb von kurzer Zeit sorgfälltige Pflege gebraucht. Eingangswahschalter, Kondensatoren, Potis, I-/O-Buchsen... das ganze Programm. Als gelernter Radiot kein Problem. Und als Liebhaberei gehört das halt zum Hobby.
Aber irgendjemanden, der einfach nur "guten Sound" im Arbeitszimmer braucht das alte Geraffel empfehlen? Nein! Das kann ich einfach nicht!

PS: Erst vor ein paar Wochen ein Youtube-Video von einem US Vintage-Audio Guru gesheen, der im Endeffekt zu dem gleichen Schluß kam: Ein tolles Hobby für Liebhaber, für Leute, die einfach nur Musik hören wollen, eigentlich nicht das Richtige.
 
das "alte geraffel" hält aber manchmal auch länger durch als
das "neuere zeuchs" bzw. dann sind es meistens chips, die man auch nicht mal
"eben so" einfach tauschen kann.
kommt also wirklich auf den zustand bzw. die pflege an.

frage wäre auch noch , ob @Andreas_KRS
lieber alles komplett kaufen möchte (bzw. nur den plattenspieler dazu)
als einzeln nach verstärker, cd spieler usw. zu suchen.

und ja , ums anschauen and antesten wird er nicht herumkommen.
(allerdings ist das meistens ja auch sowieso nur per abholung in den anzeigen)
 
Das sind richtige Schlachtschiffe aber auch etwas tricky. So ganz einfach sind die nämlich nicht ruhig (Rumpeln) zu bekommen, rangieren aber wenn wirklich ruhig deutlich über Lenco, DUAL, PE und durchaus auf Augenhöhe mit einem Garrard 301 oder 401.

Im Grunde genommen sind QRK, Russco, Collins und Gates mehr oder weniger baugleich und es gab auch noch ein paar Handelsnamen unte denen diese Wuchtbrummen verkauft wurden; selbst die Motoren sind untereinander austauschbar. Diese firmierten unter den Markennamen Bondine, Ashland, Nidec und EAD. Zu guter Letzt kamen dann sogar TEAC Capstan-Motoren zum Einsatz.

Zudem gab es zwei Modelle - die Gezeigte mit "festem Armbrett" bzw. durchgehender Motorplatte auf der den Tonarm eine Bohrung zur Montage fand und eine mit austauschbarem Armboard.

Aber selbst gut überholt ist das viel zu teuer. In USA gibt es die Motoreinheiten ohne Zarge ab $200.
 
Hier tummelt sich ja die geballte Kompetenz...
Ich möchte mir eventuell mal wieder einen Plattenspieler zulegen.
Verstärker habe ich einen 20 Jahre alten Sony aus der QS Serie und ganz gute Lynx Boxen.
Der Plattenspieler soll solide und nicht das absolute High End Modell sein.
Was wäre sinnvoll und hat vielleicht jemand was abzugeben?
Danke 🙏🏼👍🏼
 
Hier tummelt sich ja die geballte Kompetenz...
Ich möchte mir eventuell mal wieder einen Plattenspieler zulegen.
Verstärker habe ich einen 20 Jahre alten Sony aus der QS Serie und ganz gute Lynx Boxen.
Der Plattenspieler soll solide und nicht das absolute High End Modell sein.
Was wäre sinnvoll und hat vielleicht jemand was abzugeben?
Danke 🙏🏼👍🏼
Einen Phono Eingang und eine Erdungsklemme/ Ground hat er?
Wenn nicht umschaltbar zu MC oder alternativ mit MC bezeichnett dann ist es zu 99% ein MM Moving Magnet Eingang, die häufigsten Tonabnehmer.
Da sollte sich was finden.
 
Der Plattenspieler soll solide und nicht das absolute High End Modell sein.
Ich würde in dem Fall unbedingt 2nd Hand gehen. Es gibt auf dem Neumarkt aktuell unter €2500 nur ganz wenige Plattenspieler, welche in Sachen technische Qualität und Performance überhaupt das Niveau der Einsteigerklasse der 80er Jahre erreichen. Diese Ausnahmen wären z.B. Technics SL-40CBT, SL-100c, SL-1500c und SL-1200MK7 und Pioneer PLX-1000.

Bei den Gebrauchten würde ich nach Technics SL-Q2 oder Q3 oder Hitachi HT-500 schauen. Das sind technisch überlegene Direktantriebe.

DUAL CS-701 und 724 sind ebenfalls sehr gut, aber wartungsintensiv und haben zudem das leidige Thema mit korrodierten Kontakten an der TK-Einschub/Einklick-Headshell; das führt dann zu ungewolltem Brumm und mitunter auch vielen und langen Kopfschmerzen.

Thorens ist heutzutage eigentlich schon hoffnungslos überzahlt, so das sich die kleineren Modelle TD-14x/16x oder TD-3xx preislich nicht mehr lohnen auch wenn das damals gute untere Mittelklasse war. Da lohnt dann eher gleich nach einen günstigen TD-125 oder 126 zu schielen.

Philips AF-997, AF-887 oder AF-667 wären auch noch eine sehr gute Alternative und kämen bereits mit einem Gleichstrommotor, elektronischer Steuerung und sehr guten Gleichlauf und Rumpelwerten. Diese kommen auch meist gleich mit einem sehr guten Tonabnehmer (Philips GP-400 Serie, gut ab 406, besser 412, Top 422 oder 420) für den es auch noch neue Ersatznadeln gibt.
 
Wenn nicht umschaltbar zu MC
Die QS Serie von SONY war die letzte Gruppe 2 Kanalverstärker vor dem Dolby-Surround-Wahnsinn - also um Mitte 90er. Da war zwar Phono MM an Board, aber das war schon nur noch eine (höherwertige) Alibi-Lösung.

Mit dem HiFi-Foren üblichen Highend Reflex auf MC und sonstigen Upgraditis bis Tuning machst Du da keinen Stich.
 
Hier tummelt sich ja die geballte Kompetenz...
Ich möchte mir eventuell mal wieder einen Plattenspieler zulegen.
Verstärker habe ich einen 20 Jahre alten Sony aus der QS Serie und ganz gute Lynx Boxen.
Der Plattenspieler soll solide und nicht das absolute High End Modell sein.
Was wäre sinnvoll und hat vielleicht jemand was abzugeben?
Danke 🙏🏼👍🏼
Angebote bei kleinanzeigen in deine nähe zum abholen suchen und
hier zeigen. Dann können wir weiter sehen.

Sowas vielleicht?
tUS2R4G.jpeg
 
Meiner ist schon so ein Receiver STR-DB870 QS
https://www.hifi-wiki.de/index.php/Sony_STR-DB_870_QS
Phono ist an Bord.
Ich will echt nicht tausende ausgeben, nur mal ne Platte hören.
Den oben genannten Hitachi finde ich schon ganz schön
Ich bin ja ein Fan von rein manuellen Spielern, was nicht vornhanden ist...
Würde schauen dass man den in jedem Fall auch manuell bedienen kann, also Drehzahl wählen, , Motor einschalten, tonarmlift hoch, manuell über die platte drehen, tonarmlift runter....
 
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