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14% Körperfettanteil???

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B

berlin79

Gestern Abend stand ich in meiner Muckibude auf einer dieser Körperfettwaagen und traute meinen Augen kaum. Bei 185 Größe und 74kg spuckte das Mistding doch tatsächlich 14,1 % Körperfettanteil aus :confused::confused::confused::confused:

Ich mein, wenn man sich mal kritisch im Spiegel begutachtet, findet man vielleicht tatsächlich den ein oder anderen Problembereich (wobei bei 74kg auf 185??? - gibts da Problembereiche)... aber 14%??? Das sind ~10,5kg????!!!

Welche Erfahrungen habt Ihr mit diesen Waagen und den resultierenden Werten?
 
Hast Du jetzt Angst dass Du vom Rad fällst, bei dem niedrigen Wert, fehlen Dir Reserven?
 
Die Körperfettwagen messen wohl nur den Körperfettanteil bis zum Hintern, ist also nicht allzu aussagekräftig.

Außerdem berechnen die meisten den Anteil in Verbindung mit dem Wasserhaushalt. Bei meiner Waage kommen so Schwankungen bis zu 5 % raus.

Also auch immer auf den Wasserwert schauen und vergleichen.

VG,
Omyo
 
Die Körperfettwagen messen wohl nur den Körperfettanteil bis zum Hintern, ist also nicht allzu aussagekräftig....
VG,
Omyo
Stimmt, aber es wird anhand statistischer Werte auf den Gesamtkörper berechnet. Bei einigen Waagen gibt man dann noch ein paar Zusatzinfos ein: Trainingshäufigkeit, Alter, Größe... Dann kommen zumindest bei mir persönlich richtige Werte heraus. (2% Abweichung ggü der Messung beim Arzt)

Was ist an den 14% jetzt falsch? Ein guter Teil des Fettes liegt zwischen den Organen und ist überlebenswichtig. Der Rest ist halt unter der Haut.
 
Was diese Geräte messen, ist höchst suspekt.
Gib mal andere Daten über Dich an, wechsel mal das Geschlecht oder so und dann wird ein ganz anderes Ergebnis ausgespuckt. In die Algorithmen der "Fettwaagen" geht die gemessene Impedanz nur als geringer Faktor mit ein.
Aber: 14% ist doch ein guter Wert.
 
Das ist für einen Nichtprofi total normal bzw. sogar ein guter Wert !
 
In meiner Muckibude haben die so eine Waage bei der man Griffe in die Hand nimmt, damit nicht nur bis zu den Beinen gemessen wird.
Da hatte ich 11,4 % Körperfett... Ein Sixpack ist aber nicht annährend in Sicht :-/ Bei 88 kg sind das dann auch 10 kg...Mach dir nix draus ;)
 
Was diese Geräte messen, ist höchst suspekt.
Gib mal andere Daten über Dich an, wechsel mal das Geschlecht oder so und dann wird ein ganz anderes Ergebnis ausgespuckt. In die Algorithmen der "Fettwaagen" geht die gemessene Impedanz nur als geringer Faktor mit ein.
Aber: 14% ist doch ein guter Wert.
Was ist daran suspekt. Ohne es genau zu wissen, würde ich behaupten, dass der Arzt bei Messung mit der Fettzange auch andere Formeln hernimmt, je nach Geschlecht. Das ist die menschliche Anatomie bzw. der Versuch dies in Zahlen und Formeln zu pressen.
 
Siehe hier.
Das Hauptproblem ist wie dort erwähnt folgendes:

"Das generelle Problem solcher Waagen ist, dass der Strom von einem Fuß zum anderen geleitet wird und somit nur der Körperfettanteil hüftabwärts gemessen wird. Auf das Fettgewebe weiter oben muss statistisch anhand von weiteren Informationen (Alter, Geschlecht) geschlossen werden"

Strom sucht sich eben immer den kürzesten Weg.
Dann gibts noch die Dinger für beide Hände. Aber auch hier wird der wichtigste Teil ausgelassen:) .
Vorher sollte keine muskuläre Belastung stattgefunden haben.

Ich find die Teile nicht so klasse.

Gruß Willi
 
Vorher sollte keine muskuläre Belastung stattgefunden haben.

das finde ich interessant... ich hab vorher ne stunde lang gepumpt... und dabei ca. nen liter getrunken... eher wenig geschwitzt, weil nur kraftraining... das heißt der flüssigkeitsanteil in meinem körper drüfte maßgeblich beeinflusst worden sein.
 
Also ich hab mal nach nem Zangentest beim Arzt auf ner Fettwaage gestanden, das war schon recht ähnlich. Aber auch die Zangenmethode ist ja nur eine Näherungsmethode. 100% Genauigkeit wird man wohl nur per chemischer Zerlegung bei gleichzeitiger Zerstörung des "Prüfkörpers" erreichen.

Tja, und das mit den 14 statt profiartigen 7 % .. so wie unten siehst Du mit dem "idealen Fettanteil" als Bergziege aus, überleg's Dir.

post-8954-079485500-1277297243.jpg


Gruß,

Markus
 
Also ich hab mal nach nem Zangentest beim Arzt auf ner Fettwaage gestanden, das war schon recht ähnlich. Aber auch die Zangenmethode ist ja nur eine Näherungsmethode. 100% Genauigkeit wird man wohl nur per chemischer Zerlegung bei gleichzeitiger Zerstörung des "Prüfkörpers" erreichen.

Tja, und das mit den 14 statt profiartigen 7 % .. so wie unten siehst Du mit dem "idealen Fettanteil" als Bergziege aus, überleg's Dir.

post-8954-079485500-1277297243.jpg


Gruß,

Markus

bisschen blaß, der gute... ;) - dem grunde nach muss ich dir da recht geben... meiner freundin bin ich ohnehin schon zu dünn... so wie auf dem bild muss es nicht werden.
 
Durch erhöhte Muskelaktivität ändern sich die Widerstandswerte (Ω), welche zur Berechnung maßgeblich sind.
Ich kann dir aber nicht genau sagen, wie groß die Unterschiede sind. Beim nächten Mal einfach vor dem Pumpen messen.
 
Durch erhöhte Muskelaktivität ändern sich die Widerstandswerte (Ω), welche zur Berechnung maßgeblich sind.
Ich kann dir aber nicht genau sagen, wie groß die Unterschiede sind. Beim nächten Mal einfach vor dem Pumpen messen.

das würde ich mir dann folgerndermaßen erklären. erhöhte aktivität - erhöhung des widerstandes - strom geht immer weg des geringsten widerstandes - umgeht muskeln - misst also mehr flüssigkeit - waage denkt mehr fett und spuckt denn 14er wert aus. da ich vorher in der beinpresse 150kg aufgelegt habe, sind also auch die beine, die ja maßgeblich gemessen wurden der ausschlaggebende faktor, was die widerstände angeht.

ist hier jemand dabei, der sich mit bio-physik ein wenig auskennt und mir erklären kann, ob ich mir gerade totalen mist zusammenkombiniert habe?
 
Ich denke, es ist viel einfacher. Sobald man sich bewegt, nimmt, wenn auch erst unmerklich, die Schweißproduktion zu, die Haut wird etwas feucht, der Kontakt zu den Elektroden wird wesentlich besser. Bim werksseitigen kalibrieren muss man sich nun überlegen, ob der Standard-Waagen-Nutzer eher ein schwitzender Leistungssportler ist oder ein "trockener" Standard-Deutscher, der sich morgens nach dem Sch***en sein Diätergebnis zeigen lassen will. Wohl eher Letzteres.. deswegen sagt man grundsätzlich: Vorher keinen Sport, damit das Ergebnis passt.

Denn, nebenher, müsste man schon einiges Ausschwitzen, um das Wasser-/Fett-Verhältnis im Körper signifikant zu verändern, bei ca. 75 % Wasseranteil im Körper.
 
Wenn Dir gefällt was Du siehst und Deine Freundin es eh schon zu dünn findet, wie kann es sein, dass Dich so eine Zahl auf einer billigen, schlecht kalibrierten Fitnessstudiowaage überhaupt zum Nachdenken bringt. Wenn das Ding 6% ausgeschmissen hätte, hätten sich alle anderen Faktoren 0 verändert, aber Du wärest zufriedener gewesen. Das sollte einem schon zu denken geben, oder? Man hat mal Leuten in einem Unternehmen einen Bonus gezahlt und gefragt wie sie sich fühlen. Die waren happy. Danach hat man Ihnen gesagt, dass jeder andere doppelt so viel bekommen hätte. Da waren sie unglücklich obwohl sie einen Bonus bekommen haben, über den sie sich kurz vorher noch gefreut hatten. Ich finde man sollte sich viel öfter mal Gedanken machen wie und von welchen Dingen man sich (stimmungsmäßig) beeinflussen läßt.
 
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