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Rund um Köln 2026 Mitgefahren!: Regen, Kälte, Rennspaß!

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Re: Rund um Köln 2026 Mitgefahren!: Regen, Kälte, Rennspaß!
Es durften auch Hobbyfahrer/Jedermänner mitfahren, nicht nur Amateure 🙂 Aber was anderes: Du bist die Schönbuch Trophy mit Slicks gefahren, oder sieht das nur so aus? Ich war selbst noch nicht da, aber dachte, es wäre ein "richtiges" MTB-Rennen.
 
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.. Regen, Kälte, ..
Habt ihr Erfahrungen bei diesem Event ...
Bin insgesamt 3x dort mitgefahren (als es noch traditionell Ostern ausgetragen wurde) und die Härte war glaube ich 2012: Da war ich schon in der Startaufstellung nass, komplett Dauerregen bei 4-5°C und kurz vorm Ziel die Auffahrt zur Brücke hoch konnte die taube linke Hand nicht mal mehr den Umwerfer betätigen.
Macht trotzdem stolz da durchgekommen zu sein und die Streckenführung fand ich immer wirklich klasse.
 
Ich wohne in Köln und fahre seit letztem Jahr März Rennrad, aber da mitzufahren trau ich mich irgendwie noch nicht, weil ich nicht weiß, wo ich mal frei fahren und Abfahrten mit 60km/h+ üben könnte. Das Maximum in meinem Revier waren mal 64 km/h bei ca 1000m schnurgeradem Gefälle auf einer breiten Straße plus 110-120 Kadenz in die Pedale treten, das war dann an der Stelle, wo das Gefälle gerade wieder aufhörte.

Für mehr als 65 km/h Speed kenn ich gar keine Stellen mit ausreichend langem und/oder steilem Gefälle am Stück, wo man frei fahren könnte. Und bei einem Rennen dann mit 70+ in noch Kurven zu fahren, ohne es vorher mal gemacht zu haben und ohne die Strecke zu kennen? Da würde ich mich schwertun. Ich hätte da bei einem Hobbyrennen vor allem Sorge, dass ich dann vorsichtshalber etwas bremse und mir dann schnellere hinten reinknallen...

ps: dass beim Nummernabholen so wenig los war, hatte bestimmt auch mit dem Wetter zu tun 😉
 
Ich wohne in Köln und fahre seit letztem Jahr März Rennrad, aber da mitzufahren trau ich mich irgendwie noch nicht, weil ich nicht weiß, wo ich mal frei fahren und Abfahrten mit 60km/h+ üben könnte. ...
Naja: Die Strecke ist ja kein Geheimnis, darauf lässt sich das ganze Jahr über trainieren.
 
Naja: Die Strecke ist ja kein Geheimnis, darauf lässt sich das ganze Jahr über trainieren.
Ich meinte unbekannte Strecke im Sinne von "frei fahren können". Bei normalem Verkehr hast Du da an sich nie freie Fahrt, oder? Dann musst vor allem mit Verkehr von hinten rechnen, so dass es gefährlich wäre, nicht immer weit rechts zu fahren. Und weit rechts wiederum würde ich Kurven nicht unbedingt mit 60km/h+ nehmen, auch auf ner Geraden würde ich Schiss haben, da 70-80 zu fahren, weil dann vlt. jemand (womöglich auch noch wütend und knapp) per Auto oder LKW mich übrholt und nen "schönen" Windstoß verursacht.

So ab 50 km/h höre ich wg. des Fahrtwindes nicht mehr, ob da ein Auto hinter mir ist, bzw. der Wind ist so, dass es sich wie ein Auto anhört, obwohl keines da ist. Und dann bleib ich halt lieber rechts.
 
Ich meinte unbekannte Strecke im Sinne von "frei fahren können". Bei normalem Verkehr hast Du da an sich nie freie Fahrt, oder? Dann musst vor allem mit Verkehr von hinten rechnen, so dass es gefährlich wäre, nicht immer weit rechts zu fahren. Und weit rechts wiederum würde ich Kurven nicht unbedingt mit 60km/h+ nehmen, auch auf ner Geraden würde ich Schiss haben, da 70-80 zu fahren, weil dann vlt. jemand (womöglich auch noch wütend und knapp) per Auto oder LKW mich übrholt und nen "schönen" Windstoß verursacht.

So ab 50 km/h höre ich wg. des Fahrtwindes nicht mehr, ob da ein Auto hinter mir ist, bzw. der Wind ist so, dass es sich wie ein Auto anhört, obwohl keines da ist. Und dann bleib ich halt lieber rechts.
Also ich kann nur von mir sprechen, und ich hab hier in den Alpen genug Straßen die steil genug sind um 60+ km/h zu schaffen. Von dem her denk ich hab ich einiges an Erfahrung mit schnell bergab.

Also ich fahr bei dem Tempo nicht mehr stur rechts, sondern eher mittig in meiner Fahrspur. In der Regel behindert man da niemanden, da die Autos meist auch nicht so viel schneller fahren. Und wenn ich merke, da ist einer hinter mir, dann fahr ich langsamer, mehr rechts, und winke die dann auch vorbei, wenn ich eher um die Kurve sehe als das Auto.

Ich rede hier aber nicht von breit ausgebauten Bundestraßen mit entsprechendem Gefälle, sondern von Passstraßen mit Serpentinen und so.

Vielleicht einfach mal in die Berge und paar Pässe abfahren. Wenn's nicht gerade die Klassiker in der Ferienzeit sind, gibt's da manche mit recht wenig Verkehr.
 
Allein eine Passstraße abzufahren und bei RuK im Pulk zu fahren sind verdammt 2 Paar Schuhe. Du musst beides können. Gruppenfahren, also antizipieren, was vor, neben und bestenfalls hinter Dir passiert. Ich bin 2x gefahren und beim 1x fast erfolgreich. Ist ne harte Nummer, wenn Du Dich platzieren willst, aber insgesamt ein recht geiles Rennen. Aber dadurch, dass ich jetzt an der Zugspitze wohne ist nahezu jedes event ne Weltreise. Hinzu kommt, dass kaum noch etwas neues zu entdecken ist. Vielleicht sollte man, bevor man in das Renngeschehen einsteigt erstmal mit einer RTF beginnen und seine skills im Gruppenfahren stärken, Das ist unverzuchtbar und schützt den Fahrer und Mitfahrer.
 
Interessanter Bericht, den ich (ehrlich gesagt) äußerst schnell überflogen habe.

Da ich selbst grad vor der Überlegung stehe: Renner oder Gravel (mit Rennrad-LRS als Ersatz). Du bist da komplett 1fach unterwegs gewesen? Leider kann ich als Laie nicht erkennen, ob das Bike selbst ein "reiner" Renner oder ein Gravel war.
 
Respekt an den Verfasser, knapp 38km/h Durchschnitt würde ich bei dem Profil nicht schaffen, selbst wenn ich nicht im Angsthasenmodus fahren würde. Da ich auch mitgefahren bin, hier meine Eindrücke:
  • Organisation war top.
  • Das Streckenprofil war auch gut. Durch die vielen Höhenmeter hat sich das Feld schnell entzerrt. Wenn man wie ich 90+kg Fahrergewicht mitbringt, muss man gleich am ersten richtigen Anstieg die schnelle Gruppe ziehen lassen. Zumindest erging es mit so.
  • Mittelmäßig bis schlecht waren die Strassenverhältnisse. Und damit meine ich nicht den Kopfsteinpflasteranstieg am Schloss. Sehr viele Strassen mit vielen Löchern. Ein Fahrer vor mir hat es nicht geschafft, in einer schnellen Gruppe auszuweichen bzw. hat das Loch mitten auf der Strasse übersehen Konsequenz: Mit lautem Knall sind die Trinkflaschen aus den Halterungen gesprungen und das Hintergrad war/ist vermutlich hinüber, das eierte nach dem Schlaglochkontakt sichtbar. Er hat dann angehalten zur Schadeninspektion. Allgemein hat man auch viele Flaschen auf der Strasse gesehen, die bestimmt nicht bewusst weggeworfen wurden.
  • Die langen schnelle Abfahrten aufgrund leichter Nässe bin ich wie ein Angsthase gefahren, d.h. nicht über 75km/h. Im trockenen Zustand bestimmt ein Highlight von Rund um Köln.
  • Am Anfang gab es gefühlt viele Kollisionen, zumindest musste auf den ersten 10km mehrmals komplett angehalten werden. Ansonsten für ein Jedermann-Rennen ganz vernünftige Fahrer. Nur blöd wenn man sich in einer Gruppe nach einem Anstieg hinten ausruhen möchte und die Vorderleute Lücken reißen lassen bzw. nicht schliessen. Aber das ist Teil von solchen Rennen und gehört dazu.
  • Stimmung am Strassenrand war bei den kleinen Bergwertungen toll, die meiste Zeit war aber Leere links und rechts am Strassenrand.

Fazit: Es lohnt sich definitiv, einmal Rund um Köln (120km Strecke) mitzufahren. Wiederholen werde ich es vermutlich nicht (aufgrund des Strassenzustands). Bei den langen schnellen Abfahrten muss man auf gutes Wetter hoffen, dann kommt man bestimmt an ein oder zwei Stelle an die 90+km/h heran.
 
Interessanter Bericht, den ich (ehrlich gesagt) äußerst schnell überflogen habe.

Da ich selbst grad vor der Überlegung stehe: Renner oder Gravel (mit Rennrad-LRS als Ersatz). Du bist da komplett 1fach unterwegs gewesen? Leider kann ich als Laie nicht erkennen, ob das Bike selbst ein "reiner" Renner oder ein Gravel war.
Musste man auch nicht erkennen, lesen reicht:
Rund um Köln 2026 Mitgefahren! Regen schrieb:
Eigentlich dachte ich, ich bin mit Gravelbike und 1,8 bar Luftdruck dafür gut gewappnet, doch es holpert sehr. Hier gebe ich jetzt alles, was noch da ist, denn danach soll es nur noch bergab gehen bis zum Ziel. Quasi nur noch rollen.
Mit an Sicherheit grenzeder Wahrscheinlichkeit ein Aspero-5, darüber hat er übrigens auch einen Artikel geschrieben.
 
Ich meinte unbekannte Strecke im Sinne von "frei fahren können". Bei normalem Verkehr hast Du da an sich nie freie Fahrt, oder? Dann musst vor allem mit Verkehr von hinten rechnen, so dass es gefährlich wäre, nicht immer weit rechts zu fahren. Und weit rechts wiederum würde ich Kurven nicht unbedingt mit 60km/h+ nehmen, auch auf ner Geraden würde ich Schiss haben, da 70-80 zu fahren, weil dann vlt. jemand (womöglich auch noch wütend und knapp) per Auto oder LKW mich übrholt und nen "schönen" Windstoß verursacht.

So ab 50 km/h höre ich wg. des Fahrtwindes nicht mehr, ob da ein Auto hinter mir ist, bzw. der Wind ist so, dass es sich wie ein Auto anhört, obwohl keines da ist. Und dann bleib ich halt lieber rechts.
Bei den meisten Abfahrten, bei denen man solche Geschwindigkeiten erreicht, ist eher die Frage, wie man an den Autos vorbei kommt, als umgekehrt.
 
Vielleicht einfach mal in die Berge und paar Pässe abfahren. Wenn's nicht gerade die Klassiker in der Ferienzeit sind, gibt's da manche mit recht wenig Verkehr.
So was gibt es nicht in einem Umkreis, wo ich das mal öfter üben könnte. Selbst um mal eine Abfahrt zu haben, wo ich mehr als 1km mindestens 5-6% Gefälle hab, müsste ich erstmal 2-3 Stunden hinfahren. Da müsste ich schon richtig Urlaub machen, und das geht privat absehbar nicht.

Und Du wohnst halt dazu noch in den Alpen, da ist vermutlich vom Verkehr her auch vieles easy. Ich wohne in Köln, da kannst Du selbst ein Stück außerhalb am Wochenende auf den besser ausgebauten Straßen nur selten mal 5 Min fahren, ohne mindestens 2-3 Autos zu begegnen. Ich fahr zB bei jeder 3. Tour eine bestimmte Straße 1km hoch (nix Wildes, 3-4%), ca. 10km außerhalb von Köln. Da fahre ich immer rechts auf einem Rad/Fußweg, weil da Tempo 70 gilt und ich noch nie erlebt hab, dass nicht mindestens 4-5 PKW/LKW ebenfalls da hochfahren. Runter fahre ich die Strecke nie - da könnte man zwar schön runterfahren, das ist ne schöne S-Kurve usw., aber ich weiß, wie die Leute da mit Auto oder LKW runterheizen, das ist mir einfach zu gefährlich.

@NoirDesir81 Bei den Strecken, die ich so im Umkreis kenne, ist das nicht so, dass ich da per Rad schneller als Autos und gleichzeitig sicher unterwegs wäre. Da ist meist mind. Tempo 70 und die Kurven und Straßen breit genug für die Autos, um dann mal 80-100 zu fahren, wenn sie an einem Rad vorbei wollen - gleichzeitig wüsste ich nicht, wo ich überhaupt garantiert 60km/h+ fahren könnte und nicht erstmal 2-3 Stunden Anfahrt hätte. Also, da müsste ich mal wissen, wo bei RundUKöln 70+ relativ problemlos möglich sind, um das abzuschätzen.

zB die eben genannte Straße, da hätte ich vielleicht mit Pedalieren bis zum Ende der Gefälles ggf. 60 km/h drauf, aber die KFZ fahren da eher 80+.


Aber so oder so: ich schrieb ja anfangs, dass ich NOCH nicht bei RundUKöln mitfahren würde. Vlt. lern ich ja in den nächsten Monaten was dazu, so dass ich mir das eher zutrauen würde.
 
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So was gibt es nicht in einem Umkreis, wo ich das mal öfter üben könnte. Selbst um mal eine Abfahrt zu haben, wo ich mehr als 1km mindestens 5-6% Gefälle hab, müsste ich erstmal 2-3 Stunden hinfahren. Da müsste ich schon richtig Urlaub machen, und das geht privat absehbar nicht.

Und Du wohnst halt dazu noch in den Alpen, da ist vermutlich vom Verkehr her auch vieles easy. Ich wohne in Köln, da kannst Du selbst ein Stück außerhalb am Wochenende auf den besser ausgebauten Straßen nur selten mal 5 Min fahren, ohne mindestens 2-3 Autos zu begegnen. Ich fahr zB bei jeder 3. Tour eine bestimmte Straße 1km hoch (nix Wildes, 3-4%), ca. 10km außerhalb von Köln. Da fahre ich immer rechts auf einem Rad/Fußweg, weil da Tempo 70 gilt und ich noch nie erlebt hab, dass nicht mindestens 4-5 PKW/LKW ebenfalls da hochfahren. Runter fahre ich die Strecke nie - da könnte man zwar schön runterfahren, das ist ne schöne S-Kurve usw., aber ich weiß, wie die Leute da mit Auto oder LKW runterheizen, das ist mir einfach zu gefährlich.

@NoirDesir81 Bei den Strecken, die ich so im Umkreis kenne, ist das nicht so, dass ich da per Rad schneller als Autos und gleichzeitig sicher unterwegs wäre. Da ist meist mind. Tempo 70 und die Kurven und Straßen breit genug für die Autos, um dann mal 80-100 zu fahren, wenn sie an einem Rad vorbei wollen - gleichzeitig wüsste ich nicht, wo ich überhaupt garantiert 60km/h+ fahren könnte und nicht erstmal 2-3 Stunden Anfahrt hätte. Also, da müsste ich mal wissen, wo bei RundUKöln 70+ relativ problemlos möglich sind, um das abzuschätzen.

zB die eben genannte Straße, da hätte ich vielleicht mit Pedalieren bis zum Ende der Gefälles ggf. 60 km/h drauf, aber die KFZ fahren da eher 80+.


Aber so oder so: ich schrieb ja anfangs, dass ich NOCH nicht bei RundUKöln mitfahren würde. Vlt. lern ich ja in den nächsten Monaten was dazu, so dass ich mir das eher zutrauen würde.
Es gibt in Köln viele Gruppenausfahrten, in denen viele nette (und manche komische) Leute sind, die dir bei allen angesprochenen Fragen Support geben können und du kannst Gruppenfahren üben. Mir fallen ein: Veloküchenrunde, Rooarr, Fahrten vom RTCDSD, es gibt auch noch eine Runde, die in die Eifel fährt, die genau die gewünschte Abfahrt beinhaltet (Hövel). Google mal, was du findest. Scuderia Südtstadt noch vergessen.
 
Es gibt in Köln viele Gruppenausfahrten, in denen viele nette (und manche komische) Leute sind, die dir bei allen angesprochenen Fragen Support geben können und du kannst Gruppenfahren üben. Mir fallen ein: Veloküchenrunde, Rooarr, Fahrten vom RTCDSD, es gibt auch noch eine Runde, die in die Eifel fährt, die genau die gewünschte Abfahrt beinhaltet (Hövel). Google mal, was du findest. Scuderia Südtstadt noch vergessen.
@HerbinhoCGN Ich sehe es genau so. Nur in Gruppenausfahrten lernt man das fahren in der Gruppe. Und genau das kommt in einem solchen Rennen wie rund um Köln auf einen zu. Eine Abfahrt mit KFZ-Verkehr ist eben etwas anderes als, mit einer Gruppe von Radfahrern.

Naja und was das Besichtigen der Strecke angeht, wird es einfach immer so sein, dass der normale Verkehr dort ebenfalls fährt. Sogar die Profis wie Pocagar machen ihre Streckenbesichtigingen während des Verkehrs. Bei solchen Streckenbesichtigungen geht es ja auch nicht unbedingt darum, die Rennsituation komplett abzubilden, sondern eben die Strecke nur zu besichtigen, damit man keine Überraschungen erlebt. Es geht darum ein Gefühl für die Strecke zu bekommen und sich Schlüsselstellen anzuschauen. Bei MTB Marathons in den Alpen erlebt man da z.B. auch immer Überraschungen, weil man die Strecke vorher nicht kennt. Mein Tipp wäre, ein solches Rennen einfach mal auszuprobieren. Ich gehe davon aus, dass es ja nicht darum geht das Rennen zu gewinnen und dann sind 10 Sekunden, die man evtl. auf einer Abfahrt langsamer fährt auch egal. Es geht ja eher um den Spirit, die sonst sehr stark befahrenen Straßen abgesperrt zu fahren und das geile Feeling nach dem Renn mit all den Gleichgesinnten. OK, und um das Essen/Bier, dass einfach noch viel leckerer als sonst nach einem Rennen schmeckt ;-)
 
Das Rad Setup würde mich auch näher interessieren, vor allem die Reifen. Und wirklich nur 1,8 Bar? Das erscheint mir sehr wenig.
 
@HerbinhoCGN Ich sehe es genau so. Nur in Gruppenausfahrten lernt man das fahren in der Gruppe. Und genau das kommt in einem solchen Rennen wie rund um Köln auf einen zu. Eine Abfahrt mit KFZ-Verkehr ist eben etwas anderes als, mit einer Gruppe von Radfahrern.

Naja und was das Besichtigen der Strecke angeht, wird es einfach immer so sein, dass der normale Verkehr dort ebenfalls fährt. Sogar die Profis wie Pocagar machen ihre Streckenbesichtigingen während des Verkehrs. Bei solchen Streckenbesichtigungen geht es ja auch nicht unbedingt darum, die Rennsituation komplett abzubilden, sondern eben die Strecke nur zu besichtigen, damit man keine Überraschungen erlebt.
Das ist klar, ich meinte jetzt auch nicht, dass ich zB eine enge Kurve optimal fahren will und es nicht kann, da ich sie nicht kenne oder dass ich von einer zumachenden Kurve überrascht wäre, sondern eher darum, dass ich prinzipiell nicht weiß, wie sich zB 65 km/h plus auch noch dabei eine Kurve anfühlen und bei konkreten Strecken wiederum nicht weiß, wie der Asphalt sich bei hohem Tempo anfühlt, wo kleine Schlaglöcher sind, wie sich die Kurve anfühlt - alles für den Fall, WENN ich denn dann sehr schnell fahren würde (es ging ja um die Aussage im Artikel "nur Tempo 70, andere mit 90 km/h" ) usw. , weil ich eben noch keine Erfahrungen hab.

Ich bin bei einer RTF ein einziges Mal bisher eine Art "Abfahrt" mit Kurven gefahren, das ging es auf 400m mit 5-6% runter in 2 Kurven, die nicht eng waren (1x so 70 Grad-Knick, 1x 90 Grad, aber weiter Radius), und trotzdem war ich unsicher, weil nicht zu nah am Seitenrand fahren wollte und ständig das Gefühl hatte, dass hinter mir ein Auto kommt. Das waren die ersten +50km/h-Kurven meines Lebens 😉

Es geht darum ein Gefühl für die Strecke zu bekommen und sich Schlüsselstellen anzuschauen. Bei MTB Marathons in den Alpen erlebt man da z.B. auch immer Überraschungen, weil man die Strecke vorher nicht kennt. Mein Tipp wäre, ein solches Rennen einfach mal auszuprobieren. Ich gehe davon aus, dass es ja nicht darum geht das Rennen zu gewinnen und dann sind 10 Sekunden, die man evtl. auf einer Abfahrt langsamer fährt auch egal. Es geht ja eher um den Spirit, die sonst sehr stark befahrenen Straßen abgesperrt zu fahren und das geile Feeling nach dem Renn mit all den Gleichgesinnten. OK, und um das Essen/Bier, dass einfach noch viel leckerer als sonst nach einem Rennen schmeckt ;-)
Eben das. Ich bin 51 und hab Übergewicht, ich denke nicht mal im Traum an vordere Plätze, sondern hätte als Ziel eher, dass ich nicht vom Besenwagen eingeholt werde 😉 ohne freie Strecke fahr ich im Schnitt so 25 km/h, auf gerader Strecke kann ich zumindest vom Gefühl her 30 km/h gut dauerhaft halten.


@TvG und @JNL : Die Sache ist die, dass ich halt selten Zeit hab, so weit rauszufahren. Dabringhausen, da muss ich dann bis dorthin schonmal 2 Stunden einplanen, d.h. selbst falls ich nur mal diese Stelle testen will, muss ich gesichert 4 Stunden Zeit haben. So richtig Eifel ebenfalls. Ich war Pfingsten in der Voreifel (Kirchheim, Arloff, Satzvey...) und war 5 Stunden unterwegs. Das Dilemma: Ich würde gern mal "richtig" in die Eifel oder Bergische, hab aber dann wiederum etwas Bammel, wenn es mal mehr als 1km mit 5%+ runtergeht, weil ich im Umkreis von ca. 2h (so dass 4h Zeit ausreichen) nichts kenne, wo ich das üben kann. 😉
 
Du scheinst schon relativ ängstlich zu sein, was das angeht. Dir ist schon klar, dass die Autofahrer Dich sehen und Dich nicht über den Haufen fahren wollen? Wenn Du bergab fährst, ist es logisch, dass Dich auch andere überholen. Wenn wir im bergischen/der Eifel unterwegs sind, dann dann wird manche Abfahrt aufgrund der Strassenverhältnisse auch mal mittig befahren (also im richtigen Seitenstreifen natürlich), die Autos/Motorräder können trotzdem ganz normal überholen.

Aus meiner Sicht solltest Du dich aber erstmal an den Speed gewöhnen.
 
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