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Ritchey Montebello Stahl Rennrad: Neuer Rahmen für Randonneure

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Re: Ritchey Montebello Stahl Rennrad: Neuer Rahmen für Randonneure

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Und dann gleich Rheingold 🤩

Wie schlägt er sich?
Also ich habe mir den Rahmen aus Berlin bestellt und Anfang des Jahres nach eigenen Wünschen aufgebaut. Wollte ein Rad haben mit dem lange Strecken angenehm zu fahren sind auch wenn es Regen und lange Anstiege gibt und das auch gut in der Nacht zu fahren ist mit entsprechender Beleuchtung. Gepäckträger sollte auch ran, da ich die Arschraketen wegen dem Gefiddel mit dem Packen nicht besonders mag.

Raus kam ein Montebello mit GRX-Di2 48/32 11-36, mit Schutzblechen, SON Nabendynamo, Supernova M99 (die ich schon hatte), Satelliten Schalter in der Aerobar (selbst gebaut) und einem Gepäckträger der an der Sattelstütze befestigt ist (hatte ich noch vom MTB). Mit Conti 32ern 4-Season, Pedalen, Flaschenhaltern, E-werk, Garminhalter wiegt das Rad so um die 13 kg also kein Leichtgewicht, was sich bei Anstiegen und beim Fahrverhalten deutlich bemerkbar macht. Mit beladenem Rad geht bei der Übersetzung jeder Anstieg, bei Abfahrten und leichtem Gefälle wünschte ich mir eine größere Übersetzung.

Das Fahrverhalten des Rads ist sehr gutmütig und lässt sich fantastisch unter Beladung vor Kurven anbremsen, trotz weicher Gabel. Obwohl das Tretlager tiefer liegen soll als beim Outback, habe ich das Gefühl ein Rad mit einem ziemlich hohen Schwerpunkt zu fahren. Ich habe allerdings auch noch nie ein Rad vergleichbarer Geometrie gefahren. Aufällig ist das extrem lange Steuerrohr, das zu einer doch relativ hohen Sitzposition führt. Lange habe ich mit der Rahmengröße rumgemacht. Ich bin 1.76 und fahre immer 53/54er Rahmen, die allerdings oft das Problem mit dem Fuß/Vorderrad Konflikt haben. Ich habe mich dann an den Verkäufer gewandt und der hat mir empfohlen den 56er und nicht den 53er Rahmen zu nehmen, weil er Kunden hatte, die eine ähnliche Größe wie ich hatten. Im nach hinein bin ich ganz froh über die Wahl. Es gehen größere Taschen in den Rahmen. Allerdings kann ich bei langen Oberrohrtaschen nicht mehr über dem Rahmen stehen.

Das Rad bzw. die Sitzposition ist nicht sehr Aero, dafür kann ich sehr lange Strecken ohne Pause ermüdungsfrei auf dem Rad sitzen, dafür sorgen auch die breiten Reifen (fahre ich mit 50psi).



Bin bisher nur mit Felgenbremsen und mechanischer Schaltung unterwegs gewesen. Hydraulik bremsen und elektronische Schaltung schont die Finger und Handgelenke deutlich und ich bereue den Kauf nicht, auch wenn ich die GRX Di2 bei Langstrecken unterwegs aufladen muss.

Bin seit April 3500 km mit dem Rad unterwegs gewesen, wobei ich mit Sattel und Einstellungen alles etwas optimieren konnte und mich an die Geometrie gewöhnt habe. Der Unterschied zum echten Rennrad ist etwa so wie Wohnmobil zu Porsche.
 
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