AW: Rennradschuhe/Pedale am MTB ?
1.
Wer hat denn ein 12kg MTB? 8-9kg sind realistisch. Ich spreche von Rennen!
Hier ist die Homepage des guten...
http://www.fabosport.de/2008_cx/index.php?cat=home
2.
Der fährt sehr wahrscheinlich jedem hier im Forum davon.
3.
Und MTB ist nicht schieben sondern fahren. Und grade im technischem klickt man nicht aus, man fährt einfach.
zu 1.
ein 8kg MTB ist nur dann realistisch, solange man bereit ist >5000€ auszugeben und Nachteile in der Alltagstauglichkeit hinzunehmen (Lightschläuche, Mäntel mit schlechtem Pannenschutz, Gabel mit geringerer Steifigkeit etc.) Mag für einen reinen CC-Racer akzeptabel sein, für den TE, der sich gerade sein erstes MTB zugelegt hat, vermutlich nicht.
Ein durchschnittliches HT wiegt auch noch um die 10kg, ein Touren-Fully ist mit den genannten 12kg schon akzeptabel.
zu 2.
mag sein, dafür hab ich auf dem MTB mehr Spaß
zu 3.
Es gibt neben den Racern auch noch eine ganze Menge (vermutlich noch mehr als Racer) Tourer, Enduristen und Freerider.
Ich fahre regelmäßig Strecken mit verschlammten Steigungen >20% und abschnittsweise Gefällestücke von >30,40%. Da bin ich schon froh, wenn ich beim Ausklicken mit den Schuhen halt bekomme und keine glatte Plastik-/Carbeosohle unter mir hab.
Nicht umsonst fahren Leute, die wirklich technisches (hochalpines) Gelände befahren (sieh Dir mal die hier an:
http://videos.mtb-news.de/videos/view/9684/h ), normalerweise mit Flatpedals ohne Klick, um notfalls schnell reagieren zu können.
Insbesondere wenn es demnächst wieder so aussieht

bin ich froh, über meine SPD-Pedale, die auch noch im verschlammten und vereisten Zustand gut ein- und ausklicken.
Was ich damit sagen will ist: Solange der TE sich nicht dazu geäußert hat, was er mit dem MTB machen will (vielleicht ja wirklich nur im trockenen über Feld- und Waldwirtschaftswege heizen), wäre ich mit der Aussage, "RR-Schuhe sind kein Problem" vorsichtig, denn ansonsten kann es ganz schnell zu bösen Überraschungen kommen.