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Hondo vom "normalen" Gericht freigesprochen

dreamthief

Tela non vela
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Hallo,
das ist ein Hammer oder.Wie auf seiner eigenen Homepage veröffentlicht ist er vor einem Zivilgericht freigesprochen worden und die zweijährige Dopingsperre ist aufgehoben worden.Das ist bisher einmalig,so eine Entscheidung hat es noch nie gegeben.Ich meine zurecht denn das war nie und nimmer Doping.Was meint ihr ??
Gruß
Stefan
 
Es überwiegt bei mir der Eindruck, daß Hondo nicht gedopt hat, sondern Nachweismöglichkeiten weit unterhalb jeglicher Wirkungsgrenzen verbunden mit weisgottwelchen Nanoverunreinigungen benutzt wurden, ihm das sportliche Genick zu brechen, bzw. ein hier überdrehtes Exempel zu statuieren. Aufgrund dieser Begleitumstände begrüße ich das Urteil. Ulle wurde mit seinen Diskopillen vergleichsweise milde lächelnd verurteilt zu einem halben Jahr Sperre im Winter :rolleyes: .

Aber wirklich sicher kann ich mir leider bei keinem Profi mehr sein.:(

Pfeffer und Salz
steht Pfeffer auf irgendeiner Liste?
 
Mich würde a) die rechtliche Dimension interessieren: ob das Schweizer Kantonsgericht überhaupt das Urteil des CAS anfechten/aufheben KANN.
Ob das zu Recht erfolgt ist? Das kann keiner von uns wissen.
Und wie die Spuren von Carphedon in Hondos Körper kamen, bleibt ja auch ne interessante Frage. Trinkflaschen kontaminieren sich damit ja nicht einfach so.
 
aus netzeitung.de/sport v. 28.3.06 :

Für Radprofi Danilo Hondo bleiben auch nach einer Starterlaubnis des Weltverbandes UCI weiter Fragen offen. Die UCI hatte dem in der Schweiz lebenden Cottbuser am Dienstagabend gestattet, von diesem Samstag an wieder Rennen zu fahren. Allerdings verwies der Verband auf den Verhaltenscodex der ProTour-Teams. Demnach darf ein Radprofi nach einem Dopingfall zwei Jahre lang nicht von einem ProTour-Rennstall beschäftigt werden.


«Interpretations-Wirrwarr»

Hondo wies nach der UCI-Erklärung aber darauf hin, dass der Codex sich auf vorsätzlich gedopte Profis beziehe. Dies treffe auf ihn nicht zu. «Der Code ist Auslegungssache. Da gibt es ein Interpretations-Wirrwarr», sagte Hondo. «Die UCI kann die ProTour-Teams nicht zwingen, mich nicht starten zu lassen. Das ist eine politische Geschichte, wie sie es von Anfang an war.» Zudem sei er nach einem Urteil des Obersten Schweizer Kantonsgericht des Waadtlandes bereits jetzt wieder startberechtigt und nicht erst vom 1. April an, wie es die UCI verbreitet hatte.


da bin ich mal gespannt, ob er ein angebot bekommt oder der "codex" ein korpsgeist ist....
 
dreamthief schrieb:
Hallo,
das ist ein Hammer oder.Wie auf seiner eigenen Homepage veröffentlicht ist er vor einem Zivilgericht freigesprochen worden und die zweijährige Dopingsperre ist aufgehoben worden.Das ist bisher einmalig,so eine Entscheidung hat es noch nie gegeben.
Doch die gab es schon, bei Baumann hat auch ein Gericht das Urteil eines Sportgerichts kassiert. Es ist grotesk wie sich Sportverbände anmaßen über dem Gesetz zu stehen!

Es kann einfach nicht sein, daß Sportverbände ihr Privatrecht definieren und sanktionieren. Eine Dopingsperre ist entweder ein temporäres oder lebenslanges Berufsverbot, da muß man schon die Betrugsabsicht nachweisen. Aber die Sportverbände interessiert es einen Dreck, ob jemand schuldig ist (im Sinne, daß er wissentlich einen Betrug versucht hat) oder nicht.
 
Es kann ja nicht sein, dass es Gerichte gibt die außerhalb unserer Gesetze agieren. Wenn das so funktioniert, wird in Zukunft jede Berufsgruppe ihr eigenes Gericht haben mit Beweisumkehr. Der Beklagte muß seine Unschuld beweisen. Im Falle von Krabbe hat auch der international Verband vor einem ordentlichen Gericht verloren und mußte der Krabbe eine hohe Entschädigung zahlen. :dope:
 
normalerweise muss die staatsanwaltschaft die schuld beweisen vorm CAS ist es schwachsinniger weise andersherum
 
normal ist die Staatsanwaltschaft sogar verpflichtet auch Beweise für die Unschuld zu suchen. :D
 
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