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Gravel LRS gesucht (Carbon, Hooked, 650b)

irgendeinuser

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Hallo zusammen,

Ich bin auf der Suche nach einem Satz Carbon-Gravel-Laufrädern für meinen Kevin. Die folgenden technischen Spezifikationen sind mir wichtig:

  • Felgengröße: 27.5" / 650b
  • Material: Carbon
  • Speichen: Sapim oder DT Swiss (Ersatz einfacher zu finden). Flach-/Aero-Speichen bevorzugt.
  • Felgentyp: Mit Haken (auch "crotchet" bei DT Swiss genannt). Hookless ist ja Teufelszeug 😉
  • Verfügbarkeit: Muss in der EU erhältlich sein. Preis max. ~1500 €
  • Systemgewicht (min.): 125 kg
  • Gewicht des LRS (max.): 1600 g
  • Felgenhöhe (max.): 45 mm
  • Innenbreite der Felge (min.): 24 mm aber gerne breiter (werde wohl 50 mm oder 2.1" Reifen drauf packen)
  • Naben: DT Swiss 240 oder 350 mit Ratchet stark bevorzugt – Ersatzteile sind leicht zu bekommen.
  • Freilaufkörper: Shimano Microspline (sollte zumindest im Aftermarket erhältlich sein - bei DT Swiss oder Hope beispielsweise unproblematisch)

Bisher bin ich nur über die DT Swiss GRC 1400 DICUT und zwei Laufradsätze von Light Bicycle gestolpert (nicht ganz EU – ich frage mich, wie hoch die Importkosten nach Österreich / Deutschland sind).

Kennt ihr noch andere passende Kandidaten?
 
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Re: Gravel LRS gesucht (Carbon, Hooked, 650b)
Glaub das liegt über meinen Budget 😅

Aber evtl. keine schlechte Idee auch nach Felgen zu schauen. Könnte die Räder sicher auch in Wien bei der Gaffi / Radbar einspeichen lassen.
 
Oha, der LRS bei GT2 ist ja echt ein Schnapper! Muss schauen ob der wie die neue Version mit Felgenhorn ist.
 
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Hm, ich fürchte die 42er Version ist noch Hookless, siehe auch R2-Bike ....
 
Würde diesen Thread gerne mit neuem Inhalt füllen und auch eine ähnliche Frage stellen:

Spricht etwas gegen den ERC 1600 Dicut am Hobby Gravel Bike mit 622-40er Schwalbe G-One? Fahrverhalten 85% Straße und 15% leichtes Gravel. Dazu aber auch flache Schlaglöcher die ich immer zu spät sehe. Jetzt auf der Alpentour kamen wir nicht umher auch mal auf dem Schotterweg zu fahren für 5-10km. Ich fahre die Reifen mit 4,2bar. Auf der Alpentour mit Gepäcktaschen, je 3-4kg. Selbst wiege ich 83kg fahrfertig. Das Rad bzw. der Rahmen ist ein Cube NuRoad.

Ich frage deshalb, weil DtSwiss angibt der LRS ist nur für Endurance Räder konzipiert. Wie groß ist denn der Unterschied wirklich; gibt es Langzeiterfahrungen mit dem LRS auch im leichten Waldeinsatz?
Als klassischer Maschinenbauer bin ich ja selbst so drauf, dass jedes Werkzeug seine spezielle Bestimmung hat. Der Felgenquerschnitt ist aber wirklich nicht großartig anders als ein GRC oder andere Felgen von DtSwiss.
 
GRC sind halt noch eine Idee breiter, was bei den 40er Reifen vorteilhaft wäre, wenn du sie mit passendem Luftdruck fahren würdest.
Mit 4.2 bar sind sie aber eh so totgepumpt, dass sie sich keinen mm bewegen, insofern ist es egal.
 
Ich frage deshalb, weil DtSwiss angibt der LRS ist nur für Endurance Räder konzipiert. Wie groß ist denn der Unterschied wirklich; gibt es Langzeiterfahrungen mit dem LRS auch im leichten Waldeinsatz?
Die Bezeichnungen von DT Swiss ("Endurance", "Cross", "Gravel") beziehen sich erst mal auf die Maulweite der Felge bzw. auf die Reifenbreite, für die die Felge optimiert ist.

Ob und für welchen Geländeeinsatz die Felge bzw. das Laufrad geeignet ist, ergibt sich hingegen aus der ASTM-Klassifizierung, die der Hersteller angibt.

ASTM 2 steht dabei für "leichtes Offroad/Gravel". Auch ein Endurance-Laufrad ist grundsätzlich Gravel-tauglich, wenn der Hersteller es für ASTM 2 freigibt.

Ansonsten noch die Gewichtsfreigabe beachten. Je näher du an der Grenze bist und je härter du das Laufrad rannimmst, desto häufiger solltest du das Rad auf lockere Speichen, Schäden usw. prüfen.

Teile ansonsten die Einschätzung von Don Vito, dass du mit deutlich zu viel Druck fährst. 40er Reifen fahre ich (80kg Systemgewicht) tubeless offroad mit ~2,0 bar und das mit einer eher schmalen Road-Felge (R470 dB, 20mm MW). Bei größeren Asphaltanteilen würde ich vielleicht etwas höher gehen mit dem Druck, aber wir reden da über einige wenige Zehntel. Kannst ja mal einen der einschlägigen Reifendruckrechner bemühen, z.B. Vittoria.
 
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