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Das schnellste Roadbike ALLTIME ohne TT Bikes

Tour hat in letzter Zeit einige neue Werte veröffentlicht.

Soll keine Werbung sein, aber ich biete stolz 193,6 Watt (= 194 W) mit dem Baldiso Zenith.

Ebenfalls top die Werte von Stromm (Tour Test offiziell 196 W)und Merida (Tour: 197 W). Merida finde ich besonders beeindruckend, da es echte Massenproduktion ist und preislich dementsprechend erschwinglich.
Wie bei allen diesen Bikes und aufgrund der exponierten Stellung bei dem Aufbau: wie breit war der Lenker und war die Hebeleinstellung UCI konform?

Ihr wart damit ja offensichtlich etliche Male im Windkanal und habt sogar die Vibrationen der Stütze verändert. Wieviel Aufwand wurde dabei in die exakte Positionierung der Anbauteile wie Lenker und Hebel investiert? Ohne Spacer gemessen nehme ich mal als gesetzt an?! Die Unterschiede sind ja winzig und wenn da vorne im direkten Bereich der Anströmung was ungünstig irgendwo rausschaut oder positioniert ist, dürfte das wesentlich mehr Effekt haben als eine Abrisskante am Hinterbau oder so.

Sowohl Stromm als auch Merida waren meines Wissens nach mit einem UCI illegalen Setup dort. Das ist halt halbwegs sinnfrei, weil was will man mit dem schnellsten Bike wenn man es in Wettbewerben wo mir der Vorteil etwas bringt so nicht eingesetzt werden darf.
 

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Re: Das schnellste Roadbike ALLTIME ohne TT Bikes
Die Veränderung der Griffposition (Hoods) ergab keine messbaren Unterschiede. Ich hatte ebenfalls erwartet, dass der Einfluss deutlich größer ist. Dennoch fühlt es sich sinnvoll an, die Hoods für den finalen Aufbau gerade zu stellen und nicht einzudrehen.

Wir haben durchgehend denselben UCI-konformen Lenker verwendet (100 mm Reach, Flare unten, 400 mm Breite), sodass dieser Faktor konstant war. Abstand Hoods weiß ich nicht mehr auswendig aber ca. 30 cm knapp über dem erlaubten Mindestmaß. Merida hatte laut Tour Artikel 240 mm zwischen den Hoods. Aber das wirkt sich vor allem auf einen Fahrer aus. Ob es im Windkanal mit Dummy viel bringt kann ich nicht beurteilen. Müsste man mal jemanden von Merida fragen.

Viele Marken nutzen den GST-Windkanal für eigene Entwicklungs- und Validierungstests, bevor sie ihre finalen Setups an das TOUR-Magazin schicken. Dazu gehören unter anderem Merida, Storck, Canyon, Swiss Side sowie zahlreiche Profiathleten. Nach meiner Information hat Canyon dort mehrere Wochen Messzeit gebucht, während Baldiso zunächst nur einen Tag für den allerersten Prototyp genutzt hat. Nach umfangreichen Designanpassungen wurde ein weiterer Testtag plus ein paar Stunden ergänzt.

Unsere 3D-gedruckten Kunststoff-Prototypen zeigten aufgrund des Bein-Dummys immer deutliche Vibrationen, was sich offenbar negativ auf die Messwerte ausgewirkt hat.

Mit Umwerfer und 2x-Antrieb liegt die Mehrleistung bei etwa +2 W – unabhängig vom jeweiligen Rahmenkonzept. Aus diesem Grund setzen auch Marken wie Stromm, Merida, Storck, etc. konsequent auf 1x-Systeme.

Von den genannten Marken hat Baldiso mit ziemlicher Sicherheit am wenigsten Zeit im Windkanal für Feintuning verwendet. CFD Simulationen haben wir auch keine gemacht.

Natürlich ist es vollkommen egal ob ein Rad 194 oder 204 Watt benötigt. Mir geht es eher um den technischen Spaß das schnellste Rad zusammenzustellen.
 
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Die Veränderung der Griffposition (Hoods) ergab keine messbaren Unterschiede. Ich hatte ebenfalls erwartet, dass der Einfluss deutlich größer ist. Dennoch fühlt es sich sinnvoll an, die Hoods für den finalen Aufbau gerade zu stellen und nicht einzudrehen.

Wir haben durchgehend denselben UCI-konformen Lenker verwendet (100 mm Reach, Flare unten, 400 mm Breite), sodass dieser Faktor konstant war. Abstand Hoods weiß ich nicht mehr auswendig aber ca. 30 cm knapp über dem erlaubten Mindestmaß. Merida hatte laut Tour Artikel 240 mm zwischen den Hoods. Aber das wirkt sich vor allem auf einen Fahrer aus. Ob es im Windkanal mit Dummy viel bringt kann ich nicht beurteilen. Müsste man mal jemanden von Merida fragen.

Viele Marken nutzen den GST-Windkanal für eigene Entwicklungs- und Validierungstests, bevor sie ihre finalen Setups an das TOUR-Magazin schicken. Dazu gehören unter anderem Merida, Storck, Canyon, Swiss Side sowie zahlreiche Profiathleten. Nach meiner Information hat Canyon dort mehrere Wochen Messzeit gebucht, während Baldiso zunächst nur einen Tag für den allerersten Prototyp genutzt hat. Nach umfangreichen Designanpassungen wurde ein weiterer Testtag plus ein paar Stunden ergänzt.

Unsere 3D-gedruckten Kunststoff-Prototypen zeigten aufgrund des Bein-Dummys immer deutliche Vibrationen, was sich offenbar negativ auf die Messwerte ausgewirkt hat.

Mit Umwerfer und 2x-Antrieb liegt die Mehrleistung bei etwa +2 W – unabhängig vom jeweiligen Rahmenkonzept. Aus diesem Grund setzen auch Marken wie Stromm, Merida, Storck, etc. konsequent auf 1x-Systeme.

Von den genannten Marken hat Baldiso mit ziemlicher Sicherheit am wenigsten Zeit im Windkanal für Feintuning verwendet. CFD Simulationen haben wir auch keine gemacht.

Natürlich ist es vollkommen egal ob ein Rad 194 oder 204 Watt benötigt. Mir geht es eher um den technischen Spaß das schnellste Rad zusammenzustellen.
Wenn Ihr das mit einem UCI Lenker geschafft habt und nicht so einem 34cm Ding, ist der Messwert ja noch höher einzuschätzen.
 
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