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Ultegra Geber defekt? Bremse macht zu

episch

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Großes Problem. Gestern nach einer Abfahrt (mit viel Temperatur) hat die Bremse dicht gemacht, also Beläge lagen an. Verbaut ist ST-R8020 + BR-R7070.

  • Zuhause habe ich dann die Kolben zurückgedrückt --> nach ein paar Mal bremsen liegen die Beläge wieder an
  • Kolben gängig gemacht --> gleiches Problem
  • Durchgespült --> dito
  • neuen Bremssattel 7170 montiert --> auch hier

Bremse ist nicht überfülllt, Kolben lassen sich vollständig zurückdrücken, laufen auch einwandfrei rein und raus. Man pumpt die Beläge an die Scheibe, hier ist soweit alles okay, dann bremst man ein paar Mal und der Leerweg ist weg und die Beläge liegen an.

Jemand noch eine Idee? Hab heute den ganzen Tag erfolglos getestet.

Scheinbar gibt es auch keinen günstigen Ersatz für links.
 

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Re: Ultegra Geber defekt? Bremse macht zu
Hilfreichster Beitrag geschrieben von norman68

Hilfreich
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Hast du die Kolben auch wirklich penibel saubergemacht. Denn das kling stark nach verschmutzen Laufflächen für die Quadringe, Hast auch Bremsmedium (Mineralöl) auf die Lauffläche aufgebracht damit die leicht laufen.
 
Leitung irgendwo geknickt?
Leitung ist okay, Öl lässt sich auch ohne Probleme von unten druchdrücken und ziehen

Hast du die Kolben auch wirklich penibel saubergemacht. Denn das kling stark nach verschmutzen Laufflächen für die Quadringe, Hast auch Bremsmedium (Mineralöl) auf die Lauffläche aufgebracht damit die leicht laufen.
Iat doch ein nagelneuer Sattel verbaut :) Beide Sättel identisches Problem
 
Hast du eventuell deine Griffweite und/oder Druckpunktverstellung, wenn das bei den STIs vorhanden ist, sehr stark reingedreht? Mal probieren die raus zu drehen
 
Ist alles >4Jahre alt. Hab schon die beiden Schrauben für Weite und Druckpunkt verändert, nix. Hab echt Alles durch.

Was noch aufgefallen ist: man zieht den Hebel und lässt los. Die Kolben fahren raus, wieder korrekt rein, aber dann wieder ein Stück raus. Als wenn das Öl nicht ungehindert zurück in den Ausgleichsbehälter fließen kann. Irgendwas mit dem Geberkolben nicht iO?
 
Undichtigkeiten kann ich keine sehen.

Meine Meinung (stecke in dem Thema aber nicht groß drin): Die Schnüffelbohrung bleibt beim Loslassen vom Hebel nicht durchgehend geöffnet bzw. die Feder zu schwach ist. Die Quadringe ziehen die Kolben zurück, das Öl fließt zurück, anfangs reicht der Druck aus, dass der Geberkolben bzw. die Primärdichtung die Bohrung öffnet, dann aber nicht mehr. Dadurch werden die Kolben nicht ganz zurückgezogen.

Es klackt auch kurz, wenn man den Hebel nach Vorne drückt. Ich werde Mal einen günstigen 105 besorgen und testen. Dann brauche ich nicht meine anderen verbauten Geber demontieren.
 
Undichigkeit innerhalb des STI ! Da gibt's am Kolben u.a. zwei Dichtungen usw. . Die Quadringe ziehen keinen Kolben zurück ! Das können sie von der Bauform und den Einbautoleanzen garnicht.
 
Undichtigkeit im STI, dann käme ja nur die Primärdichtung in Frage. Wenn die defekt wäre, hätte man ja keinen richtigen Druckpunkt.

Habe gesehen, dass die Ultegra STIs doch erst 20 Monate alt sind 👍 Muss dazu sagen, kaum gefahren, vielleicht kaputtgestanden 🤔

Dann schließe ich demnächst den 105er Hebel an. Wenn der funktioniert, schicke ich den Ultegra ein. Soll sich Paule mit rumärgern 😁
 
Ich habe heute alles umgebaut, geändert hat sich nix 😖 Alles merkwürdig.

  • neuer STI
  • neue Bremsleitung
  • neuer Bremssattel

Wenn man die Kolben zurückdrückt und anschließend die Beläge an die Scheibe pumpt, ist alles i.O. und das Lüftspiel ist wie es sein soll. Macht man danach 3-4 starke Bremsungen, dann ist das Lüftspiel fast verschwunden und die Beläge schleifen an der Scheibe. Dazu kommt, dass es nach jeder starken Bremsung woanders schleift, also mal links und mal rechts. Richtet man jetzt den Sattel aus (gerade so ohne das es schleift) und man bremst anschließend, schleift es wieder.

Die Kolben hab ich auch schon gängig gemacht und testweise mit Mineralöl bestrichen.

Verstehe das nicht. Entweder teste ich jetzt noch den Sattel von hinten oder ich schmeiß den Kram weg 😛
 
Wie lange schleift den die Bremse nach deinen starken Bremsmanöver?
Nach 3-4 starken Bremsungen ist es je mach Disc normal das die Scheibe eine Zeitlang schleif weil die sich durch das erhitzen verzieht. Das gibt sich aber nach ein paar Meter wieder.

Wie richtest du deinen Bremssattel aus, nach Lichtspalt oder mit gezogener Bremse und dann den Sattel festschrauben? Die deinen Bremsaufnahmen am Rahmen/Gabel Plan und im Winkel?
Um welche Rahmen geht es hier?
 
Die Bremse schleift dann permanent, es ist also kein Verzug durch die Hitze. Hatte vorhin nochmal getestet: das passiert auch, wenn man gar nicht bremst, sondern einfach mit voller Kraft am Hebel zieht. Dann wird das Lüftspiel immer geringer!

Das heißt also, dass da irgendwas "arbeitet"?

Geht um ein Canyon Endurace, um die Gabel. Ganz 100%ig stehen die Beläge nicht im rechten Winkel, merkt man auch beim Festziehen, da zieht es den Bremssattel zur Seite.

Edit: was mir eben noch aufgefallen ist... Wenn ich die Kolben rauspumpe, so 2-3 mm, sitzen beide Kolben schief. Beide sind vorne/oben deutlich weiter drin. Woran liegt das?
 
Zuletzt bearbeitet:
So sieht das bei dem aktuellen Sattel aus (nur kurze Testfahrten gemacht). Gerade zurückdrücken lassen sich die Kolben. Je weiter sie draußen sind, desto schiefer werden sie. Irgendwie haben die auch ganz schön viel Abrieb? Ist ein R7170 Sattel mit Kunststoffkolben.
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Hab schon verschiedene Beläge getestet (inkl. Feder). Der Satz, der beim Bremssattel dabei war, bin ich kurz eingefahren, Ergebnis war: schief abgefahren.

Werde morgen noch den zweiten neuen Bremssattel testen. Wenn das Problem dann bleibt weiß ich auch nicht mehr.
 
Die Bremse schleift dann permanent, es ist also kein Verzug durch die Hitze. Hatte vorhin nochmal getestet: das passiert auch, wenn man gar nicht bremst, sondern einfach mit voller Kraft am Hebel zieht.

Mit solche Spielchen kann man sich recht einfach die Membrane im STI zerschießen weil da viel zu viel Druck drauf kommt. Beim fahren würde man ja nie so fest ziehen.


...

Geht um ein Canyon Endurace, um die Gabel. Ganz 100%ig stehen die Beläge nicht im rechten Winkel, merkt man auch beim Festziehen, da zieht es den Bremssattel zur Seite.

Das es ein Canyon ist macht die Sache nicht einfacher denn ein Bremssattel sollte sich nicht beim festschrauben verziehen. Wenn das passiert gehört die Aufnahme bearbeitet, sollte normal der Händler machen wo du das Bike gekauft hast. Bei Canyon stell ich mir das schwierig vor.


Edit: was mir eben noch aufgefallen ist... Wenn ich die Kolben rauspumpe, so 2-3 mm, sitzen beide Kolben schief. Beide sind vorne/oben deutlich weiter drin. Woran liegt das?
Bei ganz neuen Bremssätteln kann es schon mal einiges an Kilometer mit vielen Bremsungen dauern bist die Bremse geschmeidig läuft.


Was mir noch einfällt. Bei den 8070 STIs haben ein paar User berichtet wenn diese STIs zu fest am Lenker angeschraubt wurde das hier die Hebel zu langsam zurückkehren in ihre Ausgansstellung nach dem Bremsmanöver. Haben diese User die Halteschelle nicht so fest gemacht was das nicht der Fall. Vielleicht ist das ja auch bei dir der Fall nur fällt dir das mit den Hebeln nicht auf.
 
So sieht das bei dem aktuellen Sattel aus (nur kurze Testfahrten gemacht). Gerade zurückdrücken lassen sich die Kolben. Je weiter sie draußen sind, desto schiefer werden sie. Irgendwie haben die auch ganz schön viel Abrieb? Ist ein R7170 Sattel mit Kunststoffkolben.
Anhang anzeigen 1792186
Ich fürchte, du hast hier die kolben zu weit heraus gedrückt. Sie haben dann keine Führung mehr. Mit etwas Pech hast du Dir noch Luft ins System geholt
 
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