• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

G.Fahren & G.Fährten

Wenn das nicht ironisch gemeint ist: Es ist halt ein BMC und das hatte in der originalen City-/ Trekking-Ausstattung mit geradem Lenker hydraulische Scheibenbremsen. Für den Rennlenker gibt es keine Rennradhebel (mehr), die eine Bedienung der Nexus/ Alfine ermöglichen. Und schon gar nicht solche mit hydraulischer Bremse. Das Rad hat mal UVP 1600 Euro gekostet, dann kam es in den ersten Ausverkauf für 800 Euro und die letzten in kleinen Rahmengrößen wurde es (sehr, sehr kurz) für 500 Euro abverkauft. Da musste man blind zuschlagen; ein besseres Stadt-/Pendlerrad gibts nicht (bis aufs fehlende Dynamo-Licht).
OK für den Preis unschlagbar
 
Um es hier kurz festzuhalten:
Großen Dank an meinen Mitfahrer für die wunderschönen Touren der vergangenen vier Tage und die damit verbundenen alten und neu geschaffenen Erinnerungen. Das schönste Radpfingsten meines Lebens!
  • Freitag: 110 km; 675 Hm; @26,8 km/h
  • Samstag: 120 km; 1145 Hm; @24,7 km/h
  • Sonntag: 205 km; 1910 Hm; @25,4 km/h
  • Montag1: 150 km; 1105 Hm; @26,2 km/h
  • Montag2: 75 km; 415 Hm; @28,2 km/h
  • Summe: 660 km; 5250 Hm
Und bei der Frühstückspause am Sonntag kurzentschlossen gleich das neue Rahmenset für das Projekt "Resteverwertung Schlechtwetterwinterrad" bestellt. 😍

https://www.gt2.bike/product-page/rahmenset-ridley-helium-disc

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30.05.2026: Zwischensaisonabschlusstour (solo)
(300 km, 2600 Hm, Schnitt 26,2 km/h, 14:00 h brutto u. 11:30 h netto)

München (5:30 Uhr) -> Bad Tölz -> Sylvensteinspeicher -> Eng Alm -> Sylvensteinspeicher -> Achensee -> Rottach-Egern -> Valepp -> Spitzingsee -> Schliersee -> Tegernsee -> Holzkirchen -> München (19:30 Uhr)

Schee wars!

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VAN NICHOLAS Skeiron

Es bewahrheitet sich immer wieder: Gute Projekte müssen reifen. Der Rahmen war länger zurückliegend seinerzeit eines meiner sehr, sehr vielen RCZ-Schnäppchen. Lange hatte ich keine emotional wirklich packende Projektidee und ich hätte ihn eher uninspiriert mit SRAM Red D1 und Mavic Cosmic SL 65 - auch jeweils von RCZ - aufgebaut. Durch einen radikalen Besenstrich im Vorrats- und Projektlager und verlustreiche Freisetzung von Komponenten wurde der VEL6585-Laufradsatz für das Projekt verfügbar. Und die SRAM Force E1 gesellte sich aus Lust auf eine neue, zeitgemäße Gruppengeneration hinzu. Insgesamt ein Volltreffer und eine Fügung des Schicksals. Die Umsetzung eines "zeitlosen, modernen Titanen" konnte in Angriff genommen werden. Über die gesamte Aufbauzeit wechselten noch jeweils recht spontan Lenker und Vorbau. Letzterer wurde in erster Linie gewählt, um eine smarte Befestigung von Garmin und Frontlicht zu ermöglichen, da das Profil des Aerolenkers kein andere Option zulässt, die mir zusagte.

Das innenliegende Versteifungsblech in der Tretlagerhülse musste etwas befeilt werden, damit die DUB-Welle passte. Zudem ist ein Einbau der Kunststoff-Schutzhülse nicht möglich. Jetzt schützt seewasserbeständiges Lagerfett die Kugellager. Leider knackt das Pressfit-Innenlager sehr trotz massiver Fettpackung beim Einbauen und Fügen; aber damit muss ich leben. Ausschlagen ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Option; vielleicht im Winter.

Am Ende ist es ein "saugeiles Gerät" geworden. Schon lange hatte ich nicht mehr so viel Freude an einem neu aufgebauten Rad gehabt! Die Laufräder sind selbst bei sehr böigem Wind überschaubar seitenwindanfällig. Klasse Sound - sowohl vom Freilauf als auch aeroakustisch. An den relativ schmalen Lenker (38/41 cm) musste ich mich im Wiegetritt erst etwas gewöhnen; ging aber sehr schnell und sonst ist er absolut perfekt. Für mich die beste Änderung und Entwicklung weg von den breiten Fliegenfängern hin zu den schmalen Cockpits. Ich fahre das Rad ganz überwiegend in Aerohaltung.

Schaltung funktioniert gewohnt gut - ich habe auch nichts anderes von SRAM erwartet. Die neuen Schaltbremshebel sind absolut genial. Iteration E1 - ein sehr großer Wurf von SRAM. Die Bremsen griffen ohne jegliches Einbremsen wie Anker. Krass - und ich war schon mit den alten (D1 u. D2) sehr zufrieden und konnte nie klagen. Sattelstütze ist mir anfänglich reingerutscht, weil ich die Schraube der Sattelstützklemme zunächst nur sehr vorsichtig angezogen hatte. Die daraus resultierenden Kratzer hab ich mit Zahnweiß-Zahnpasta und Spülschwamm auspoliert (eignet sich auch bestens zum Auffrischen der Titanoberfläche). Die entfernten Farbbemalungen am Rahmen (Logos, Banderole) hatten einen leichten Schatten hinterlassen, den ich damit ebenfalls ganz gut wegpolieren konnte. Der Garmin-Halter samt Vorbaukappe von ZIPP bekommt mechanisch von mit 10/10 Punkte. Sehr gut und vor allem sehr selten bei meinen Ansprüchen! Auch dort sind die Wassertransfer-Decals mit Abbeizer und Aceton entfernt worden. Es bleibt ein ganz leichter Schatten, der der Microrauhheit der Anodisierung geschultet ist und ggf. auch noch chemische Hintergründe der Logos haben könnte. Im richtigen Licht wirkt alles aber sehr gut als Black-on-Black. Der 3D-Druck-Sattel mit Carbon-Basis macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Gleich ein paar davon für die anderen Projekte eingesackt.

Die Kette ist mit Paraffin und Stearinsäure heißgewachst. Ich habe nun nach über 3.000 Kilometern seit Einweihungsfahrt im April 5 - 6 Mal gewachst. Auch bin ich einmal bis sicher 800/900 km mit einem Wachsgang gefahren, ohne dass es sich merklich lauter angehört hätte. Alles funktioniert, wie ich mir das gedacht habe. Kette ist bis auf den Flugdreck doch recht sauber und ich mache zwischen den Heißwachsintervallen nichts daran. Jedenfalls ist kein Schmiersiff wie beim Flowerpower-Flüssigwax dran. Der Wachsprozess ist mit meinem Ikea-Spargeltopf einfach und in Fleisch und Blut übergegangen. Läuft alles nebenher und die Kette badet bei 80 - 120 °C auf dem Induktionsherd darin und tropft dann im schräggestellten Einsatz ab, erstarrt und wird per Hand gebrochen.

Das Rad wiegt fahrfertig mit Pedalen und allen Haltern, aber exkl. Navi, Licht (vo./hi.), Flasche, Werkzeugdose vergleichsweise leichte 8,55 kg. Angesichts der Größe für einen Metallrahmen, der hohen und vergleichsweise schweren Laufräder und dafür, dass auch sonst keine dedizierten Leichtbauteile verbaut sind, ganz gut. Fühlt sich sehr leichtfüßig an.

Jedenfalls lautet meine Erkenntnis: Das Leben ist zu kurz für einfaches oder gar schlechtes Material. Auch, wenn mein obiges Riemenrad außerordentlich gut rollt - vor allem seit der Umstellung auf Conti Urban Contact 35 mm -, bietet dieses hier um Größenordnungen mehr Fahrspaß. In Aeroposition auf der Geraden mit der Übersetzung sind 45 - 50 km/h gut möglich.

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VAN NICHOLAS Skeiron

Es bewahrheitet sich immer wieder: Gute Projekte müssen reifen. Der Rahmen war länger zurückliegend seinerzeit eines meiner sehr, sehr vielen RCZ-Schnäppchen. Lange hatte ich keine emotional wirklich packende Projektidee und ich hätte ihn eher uninspiriert mit SRAM Red D1 und Mavic Cosmic SL 65 - auch jeweils von RCZ - aufgebaut. Durch einen radikalen Besenstrich im Vorrats- und Projektlager und verlustreiche Freisetzung von Komponenten wurde der VEL6585-Laufradsatz für das Projekt verfügbar. Und die SRAM Force E1 gesellte sich aus Lust auf eine neue, zeitgemäße Gruppengeneration hinzu. Insgesamt ein Volltreffer und eine Fügung des Schicksals. Die Umsetzung eines "zeitlosen, modernen Titanen" konnte in Angriff genommen werden. Über die gesamte Aufbauzeit wechselten noch jeweils recht spontan Lenker und Vorbau. Letzterer wurde in erster Linie gewählt, um eine smarte Befestigung von Garmin und Frontlicht zu ermöglichen, da das Profil des Aerolenkers kein andere Option zulässt, die mir zusagte.

Das innenliegende Versteifungsblech in der Tretlagerhülse musste etwas befeilt werden, damit die DUB-Welle passte. Zudem ist ein Einbau der Kunststoff-Schutzhülse nicht möglich. Jetzt schützt seewasserbeständiges Lagerfett die Kugellager. Leider knackt das Pressfit-Innenlager sehr trotz massiver Fettpackung beim Einbauen und Fügen; aber damit muss ich leben. Ausschlagen ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Option; vielleicht im Winter.

Am Ende ist es ein "saugeiles Gerät" geworden. Schon lange hatte ich nicht mehr so viel Freude an einem neu aufgebauten Rad gehabt! Die Laufräder sind selbst bei sehr böigem Wind überschaubar seitenwindanfällig. Klasse Sound - sowohl vom Freilauf als auch aeroakustisch. An den relativ schmalen Lenker (38/41 cm) musste ich mich im Wiegetritt erst etwas gewöhnen; ging aber sehr schnell und sonst ist er absolut perfekt. Für mich die beste Änderung und Entwicklung weg von den breiten Fliegenfängern hin zu den schmalen Cockpits. Ich fahre das Rad ganz überwiegend in Aerohaltung.

Schaltung funktioniert gewohnt gut - ich habe auch nichts anderes von SRAM erwartet. Die neuen Schaltbremshebel sind absolut genial. Iteration E1 - ein sehr großer Wurf von SRAM. Die Bremsen griffen ohne jegliches Einbremsen wie Anker. Krass - und ich war schon mit den alten (D1 u. D2) sehr zufrieden und konnte nie klagen. Sattelstütze ist mir anfänglich reingerutscht, weil ich die Schraube der Sattelstützklemme zunächst nur sehr vorsichtig angezogen hatte. Die daraus resultierenden Kratzer hab ich mit Zahnweiß-Zahnpasta und Spülschwamm auspoliert (eignet sich auch bestens zum Auffrischen der Titanoberfläche). Die entfernten Farbbemalungen am Rahmen (Logos, Banderole) hatten einen leichten Schatten hinterlassen, den ich damit ebenfalls ganz gut wegpolieren konnte. Der Garmin-Halter samt Vorbaukappe von ZIPP bekommt mechanisch von mit 10/10 Punkte. Sehr gut und vor allem sehr selten bei meinen Ansprüchen! Auch dort sind die Wassertransfer-Decals mit Abbeizer und Aceton entfernt worden. Es bleibt ein ganz leichter Schatten, der der Microrauhheit der Anodisierung geschultet ist und ggf. auch noch chemische Hintergründe der Logos haben könnte. Im richtigen Licht wirkt alles aber sehr gut als Black-on-Black. Der 3D-Druck-Sattel mit Carbon-Basis macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Gleich ein paar davon für die anderen Projekte eingesackt.

Die Kette ist mit Paraffin und Stearinsäure heißgewachst. Ich habe nun nach über 3.000 Kilometern seit Einweihungsfahrt im April 5 - 6 Mal gewachst. Auch bin ich einmal bis sicher 800/900 km mit einem Wachsgang gefahren, ohne dass es sich merklich lauter angehört hätte. Alles funktioniert, wie ich mir das gedacht habe. Kette ist bis auf den Flugdreck doch recht sauber und ich mache zwischen den Heißwachsintervallen nichts daran. Jedenfalls ist kein Schmiersiff wie beim Flowerpower-Flüssigwax dran. Der Wachsprozess ist mit meinem Ikea-Spargeltopf einfach und in Fleisch und Blut übergegangen. Läuft alles nebenher und die Kette badet bei 80 - 120 °C auf dem Induktionsherd darin und tropft dann im schräggestellten Einsatz ab, erstarrt und wird per Hand gebrochen.

Das Rad wiegt fahrfertig mit Pedalen und allen Haltern, aber exkl. Navi, Licht (vo./hi.), Flasche, Werkzeugdose vergleichsweise leichte 8,55 kg. Angesichts der Größe für einen Metallrahmen, der hohen und vergleichsweise schweren Laufräder und dafür, dass auch sonst keine dedizierten Leichtbauteile verbaut sind, ganz gut. Fühlt sich sehr leichtfüßig an.

Jedenfalls lautet meine Erkenntnis: Das Leben ist zu kurz für einfaches oder gar schlechtes Material. Auch, wenn mein obiges Riemenrad außerordentlich gut rollt - vor allem seit der Umstellung auf Conti Urban Contact 35 mm -, bietet dieses hier um Größenordnungen mehr Fahrspaß. In Aeroposition auf der Geraden mit der Übersetzung sind 45 - 50 km/h gut möglich.

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Wirklich wunderschön , auch die frischen Wax Krümmelchen , ein wirklich schöner Gefährde
 
Wirklich wunderschön , auch die frischen Wax Krümmelchen , ein wirklich schöner Gefährde
Danke sehr! Du bist mit deinem wachsreligösen Beiträgen im Übrigen nicht ganz unschuldig, dass ich mit normalem Paraffin heißwachse. Endlich hab ich keine ekelhafte Abscheu mehr vor den schmutzigen Antrieben. Ich habe deswegen tatsächlich schon Räder einfach verkauft, weil sie mir auf den Sack gingen und ich so stinkend faul bin, was Radreinigung betrifft. Danke dir! Jetzt hab ich wieder 6 weitere Projekte, die ich ohne eine Lösung für mein "Antriebsproblem" nie angegangen wäre.
 
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