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Warum Radfahren im Wald nicht weiter eingeschränkt werden sollte – und wie man das Gesellschaft und Politik erklärt

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Hamburg Metropolitan Area
Aufgrund der aktuellen Diskussion zu weiteren Verboten von Radfahren im Wald ist dies der Versuch
  1. Argumente für das Radfahren im Wald zu sammeln
  2. Wege zur Vermittlung an die Gesellschaft und die Politik abzustimmen
Bitte die Diskussion auf diese Punkte fokussieren, weitere Aspekte zum status quo, Für und Wider, usw. im Originalfaden.

Kurzversionen der Punkte für das Radfahren im Wald
  • Erholung geschieht auch auf dem Fahrrad
  • Radfahren verbessert die Gesundheit und entlastet das Gesundheitssystem
  • Wer Rad fährt daddelt (in der Zeit) nicht in den sozialen Medien rum
Kurzversionen der Ansätze zur Vermittlung an Gesellschaft und Politik
  • Unterschriftenaktionen
  • Gespräche mit Lokalpolitikern
  • Freundliche Gespräche mit Waldbesitzern
  • Freundliche Gespräche mit Hundebesitzern (und deren Organisationen)



Gesetz zur Erhaltung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft (Bundeswaldgesetz):
§ 1 Gesetzeszweck

Zweck dieses Gesetzes ist insbesondere,
1. den Wald wegen seines wirtschaftlichen Nutzens (Nutzfunktion) und wegen seiner Bedeutung für die Umwelt, insbesondere für die dauernde Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, das Klima, den Wasserhaushalt, die Reinhaltung der Luft, die Bodenfruchtbarkeit, das Landschaftsbild, die Agrar- und Infrastruktur und die Erholung der Bevölkerung (Schutz- und Erholungsfunktion) zu erhalten, erforderlichenfalls zu mehren und seine ordnungsgemäße Bewirtschaftung nachhaltig zu sichern,
2. die Forstwirtschaft zu fördern und
3. einen Ausgleich zwischen dem Interesse der Allgemeinheit und den Belangen der Waldbesitzer herbeizuführen.
 
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Re: Warum Radfahren im Wald nicht weiter eingeschränkt werden sollte – und wie man das Gesellschaft und Politik erklärt
Schlechter Ansatz.
Das Radfahren im Wald ist erlaubt. Die Frage ist nur, soll es auch auf sog. Single Trails erlaubt sein?
Für die Erholung im Wald spielt es keine Rolle, ob auf 2m breiten Wirtschaftswegen oder auf 50cm breiten Single Trails.
 
Es gibt tatsächlich, mutmaßlich mit dem Aufkommen der E-MTB’s, ein reales Problem mit den Trails.

Hier sind immer mehr ehemals schmale Trails zu Pisten mit enormen Bremsschäden mutiert. Bei Starkregen kommt es zu großer Erosion. Hier ist noch nichts generell verboten, aber der Förster hat seit 2 Jahren angefangen, mehr und mehr Trails mit Schildern und Verbauungen zu sperren. Wenn die Entwicklung aber so weitergeht, dann ist ein Verbot nur eine Frage der Zeit.
E-MTB führen meines Erachtens dazu das mehr Menschen, mit schweren Rädern öfter die Trails befahren. Ich wüsste letztlich auch nicht wie man die daraus folgenden Schäden ohne Verbote verhindern kann.
 
Das Thema ist zum Glück fast wieder durch.
Dies soll übrigens in NRW verboten werden… 🤷‍♂️
Nach dem Treffen von Verbänden und Politik wird das geplante Gesetz „uns“ ( Gravel) nicht spürbar einschränken. Der Ansatz der befestigten Wege ohne Beschränkung der Breite wird wohl weiter gelten, jedenfalls nach dem was aktuell über den Kanal der DIMB auf insta veröffentlicht wird.
 
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