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Mantel für lange Strecken

niclas lanze

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Hallo,

meine Mäntel müssen ersetzt werden und ich frage mich gerade, ob ich wieder GP 5000 nehme. Meine Überlegung kommt daher, dass ich diese (a) nicht als die Pannensichersten erlebt habe (einer ist mir sogar mal geplatzt - ein neuer! - und insb. im Frühjahr, wenn noch viel kram vom Winter auf der Straße ist, fahre ich mir oft einen Platten (ich fahre mit Schlauch und will das auch weiter tun ...). Außerdem habe ich den Eindruck, dass sie nach ca. 5000 km im Pannenschutz richtig schlecht werden (ich schaue regelmäßig nach Einschlüssen und entferne diese, aber nach 5000 km sehen die GP 5000 oft wie die Mondoberfläche aus ...). Ungünstig wirkt sicher, dass mein Systemgewicht i.d.R. um 125 KG liegt - aber daran kann (oder will) ich nicht viel ändern.

Fährt jemand einen anderen Mantel? Wenn ja welchen und wie ist dort der Pannenschutz? Wie ist die Laufleitung?

Danke für die Rückmeldungen schon mal im Vorwege.

Gruß
 

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Re: Mantel für lange Strecken
Hilfreichster Beitrag geschrieben von ogr

Hilfreich
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Servus,
fahre selbst GP 5000S TR und erst am Freitag damit bei einer 240 km Tour zig Kilometer auf Schotter runtergespult. Später waren noch ein paar Glassplitter auf dem Weg. Haben alles klaglos mitgemacht und sehen noch vernünftig aus.
Ein Teilnehmer aus München, der die Transcontinental gefahren ist, verwendet den Hutchinson Challenger TLR und meint, dass der gut rollt und pannensicher ist. Kann zu dem Reifen derzeit noch nix sagen, ist aber demnächst auch mal meine Wahl.
Nur so als Tipp, falls Du mal im Netz was Weiterfürendes recherchieren willst. Jedoch ohne Gewähr.
 
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Ich bin 2021 durch ein Gespräch mit einem Brevet-Mitfahrer bezüglich gutem Pannenschutz bei geringem Rollwiderstand auf die Specialized Roubaix aufmerksam geworden. Ich fahre auch mit Schlauch und bin den Roubaix in 25/28 gefahren (die haben immer Doppelgrößen, breitere gibt es leider nicht), hat auf meiner Felge (19 mm innen) ca. 31 mm breit gebaut. Sie laufen zuverlässig und ich bin sehr zufrieden mit dem Pannenschutz. Wollte jetzt Nachschub besorgen, ist aber nur noch schwer (bzw. im Ausland) zu bekommen.
Ich glaube, sie wurden vom Modell Mondo Endurance abgelöst. Die sind genauso beschrieben wie der Roubaix und sehen auch sehr ähnlich aus. Habe mir jetzt mal welche in 32 mm bestellt und will die bald montieren. Außerdem finde ich den Preis (um die 40 €) okay.
 
Hallo,

meine Mäntel müssen ersetzt werden und ich frage mich gerade, ob ich wieder GP 5000 nehme. Meine Überlegung kommt daher, dass ich diese (a) nicht als die Pannensichersten erlebt habe (einer ist mir sogar mal geplatzt - ein neuer! - und insb. im Frühjahr, wenn noch viel kram vom Winter auf der Straße ist, fahre ich mir oft einen Platten (ich fahre mit Schlauch und will das auch weiter tun ...). Außerdem habe ich den Eindruck, dass sie nach ca. 5000 km im Pannenschutz richtig schlecht werden (ich schaue regelmäßig nach Einschlüssen und entferne diese, aber nach 5000 km sehen die GP 5000 oft wie die Mondoberfläche aus ...). Ungünstig wirkt sicher, dass mein Systemgewicht i.d.R. um 125 KG liegt - aber daran kann (oder will) ich nicht viel ändern.

Fährt jemand einen anderen Mantel? Wenn ja welchen und wie ist dort der Pannenschutz? Wie ist die Laufleitung?

Danke für die Rückmeldungen schon mal im Vorwege.

Gruß
Bin bei ähnlichem Systemgewicht, im Reisemodus auch nochmal 5-10kg mehr.
Conti 4 Season in 28mm; fahre fast ausschließlich Road, sie halten aber auch minimal Gravel (Landstraßen in Schweden, Flussradwege in Deutschland) gut aus.
Laufleistung hinten 4000-5000km, vorne >8000km, bevor ich sie tausche.
Bin damit seit 2024 ca. 15.000km unterwegs, 1x Platten, sonst nix. Allerdings fahr ich nicht im Winter, wenn viel Rollsplit liegt.
Rollen finde ich ausreichend gut...
 
Ich würde den GP 5000 AS TR noch ins Rennen werfen.
Der soll wohl in Sachen Rollwiderstand und Haltbarkeit irgendwo zwischen GP5000 und All Season liegen.
Im Gegensatz zum All Season kriegt man den 5000 AS TR auch in 35mm, wenn man möchte.
Ich fahre ihn ohne Probleme in 32mm mit TPU Schläuchen, aber habe keinen direkten Vergleich zum 5000 oder 4 Season.

Nur das Montieren hat wirklich keinen Spaß gemacht; ich hoffe dass es bei einer Panne etwas leichter geht, wenn der Mantel schon vorgedehnt ist.
 
Ich fahr den Pirelli P-Zero 4s und bin was Pannenunempfindlichkeit angeht recht zufrieden.
Bis auf einem Regen-600er durch DK keine Probleme und da war ich eher selbst schuld, weil der Hinterreifen schon längst vorher gewechselt hätte werden müssen
 
Ich habe die letzten 1000 km mal den Pirelli Cinturato EVO in 32mm ausporbiert. Der Reifen fährt sich sehr komfortabel und rollt super über kleine Unebenheiten hinweg. Allerdings rollt der deutlich schlechter als ein GP5000. Wenn du es bequem und stabiler haben möchtest, dann kann ich den Reifen empfehlen; den gibt es auch noch in 35 und 40 mm.
 
Hallo,

vielen Dank schon mal für die vielen Rückmeldungen. Wie zu befürchten kommt naturgemäß schon mal eine bunte Menge bei raus:
  • GP 5000S TR
  • Hutchinson Challenger TLR (Bei anderen gesehen)
  • Specialized Roubaix - jetzt wohl vom Mondo Endurance abgelöst
  • Conti 4 Season (allerdings nicht im Winter gefahren und nur "minimal Gravel")
  • GP 5000 AS TR (Im Rollwiederstand wohl zwischen 5000 und 4 Season)
  • Pirelli P-Zero 4s
  • Pirelli Cinturato EVO (rollt aber schlechter als der GP 5000
Ich begebe mich dann mal in die Abgründe des Internets und schau mal, was ich zu den hier genannten noch so finden kann und melde mich mit meinem Ergebnis noch mal.

Gruß
 
Conti 4-Seasons +1:
Achso: Danke an die Continental Reifen Deutschland GmbH! Leute, Euer 4-Seasons ist der geilste Scheiß! Ich habe Reifen, Schläuche und Felgenbänder vor der 1000 du Sud 2014 gewechselt, d.h.:
  • 13 Monate
  • 1 x Superrandonneur
  • 1 x Paris-Brest-Paris
  • 2 x 1000 du Sud
  • weitere ungezählte Kilometer
  • >79000hm
  • regelmäßig über 80km/h
  • 7 Länder
  • >100kg Komplettgewicht (Rad, Fahrer, Gepäck)
  • 2 Hinterräder
  • 3 Ketten
  • Blut, Schweiß und Tränen
  • und 0 Platten!
 
So wie ich aus deinen Anforderungen und Schilderungen herauslese, liegt meine Empfehlung ganz klar bei Conti 5000AS TR. Allerdings würde ich aufgrund des Systemgewicht auch dringend über 28mm empfehlen. Also beim 5000AS TR sind es dann 32mm. Sollte es baulich nicht klappen
dann mind. 30mm und Conti 5000S TR.
 
Moin,

ich würde aus den Anforderungen heraus auch noch zwei Produkte ins Rennen werfen:
Schwalbe G-One Allroad Performance
Schwalbe Pro One (TubeType)

Habe mit beiden Reifen gute Erfahrungen gemacht und hatte mit dem Pro One (32mm) und Schlauch nie große Probleme. Ich bin das System in "Rennen" (Eschborn - FFM, Deutschland Tour etc.) mit Latex- sowie TPU-Schläuchen gefahren und habe auch längere Strecken auf den Radfernwegen ohne Platten zurückgelegt.

Den Allroad bin ich bisher lediglich in Tubeless gefahren, 35mm/40mm und kann auch da nichts negatives berichten. Beide Varianten hielten bei ähnlichem Systemgewicht 7-8000km wobei der Allroad recht schnell seine Noppen am Hinterrad verloren hat.
 
Ich würde den GP 5000 AS TR noch ins Rennen werfen.
Der soll wohl in Sachen Rollwiderstand und Haltbarkeit irgendwo zwischen GP5000 und All Season liegen.
Im Gegensatz zum All Season kriegt man den 5000 AS TR auch in 35mm, wenn man möchte.
Ich fahre ihn ohne Probleme in 32mm mit TPU Schläuchen, aber habe keinen direkten Vergleich zum 5000 oder 4 Season.

Nur das Montieren hat wirklich keinen Spaß gemacht; ich hoffe dass es bei einer Panne etwas leichter geht, wenn der Mantel schon vorgedehnt ist.
Ein weiteres Votum für den GP 5000 AS TR - ich bin vom klassischen 5000 umgestiegen und fahre ihn in 28mm und 35mm. Rollt super, ist pannensicher (vor allem die Flanke ist solider als beim 5000) und haltbar.
Mein Systemgewicht liegt so bei 105-110kg. (ohne jetzt hier eine Tubless-Debatte lostreten zu wollen: Ich fahre ihn übrigens ihn. Ohne Schlauch und möchte nichts anderes mehr fahren. Früher so alle 1000km ein Plattfuß, jetzt seit 2.5 Jahren 2x Situation, wo ich unterwegs Schlauch reinmachen musste - 1x Kolonnenweg am Brocken bergab, 1x Flaschenboden einer Jägermeister-Flasche).
 
Schließe mich der GP 5000 AS TR Fraktion an :) Habe ich die letzte 2 Jahre benutzt wo ich mit Gepäck im Urlaub unterwegs war und keine Problem bemerkt. Nur das sie nicht besonders lange halten - bei mir ca. 7000 km bis die Indikatoren weg sind (Hinten)
Die Reflex Streifen schaden für Reisen auch nicht.

Ich glaub ich hatte nur 1x eine Halbe Panne - da wo ich mir dachte "huch ein glück bin ich nicht über diese Schraube gefahren" - leider lag da wohl mehr als eine ...
(Halb weil mit Tubeless-Wurst behoben)

Die
 
Zuletzt bearbeitet:
Conti 4 Season und Hutchinson Challenger TLR würde ich auch ins Rennen werfen. Ersteren bin ich einige Jahre in 32mm gefahren und war sehr zufrieden damit. Da es den leider nicht in 35mm gibt, habe ich Anfang des Jahres dem Hutchinson eine Chance gegeben. Läuft absolut unauffällig und bis jetzt 2500km ohne Panne. Ich fahre mit normalen Butyl-Schläuchen.

Gruß
tebis
 
Die Conti 4 Season sind auch meine erste Wahl in 32mm mit normalen Schläuchen auf dem Rennrad.
Der Reifen ist ein wenig schwerer, dafür rollt er sehr gut auch bei Nässe und sehr pannensicher.
 
Nutze am Endurance Rad den Conti Grand Prix TR 32mm. Wurde bei Nässe sogar besser als der AS getestet. Laufleistung bisher 2500km. Hat alles mitgemacht von Schotter bis Buckelpisten in Cesenatico.
 
Ganz ehrlich, ich könnte nicht den Rollunterschied zwischen einem einfachen GP5000, four season oder AS auf dem Langstreckenrad erspüren. Da vertraue ich auf die Meßwerte auf den einschlägigen Seiten. Dort unterscheiden sich die Werte aber auch nur um 1 bis 3 Watt. Fraglich, ob das überhaupt hier jemand im Blindtest wirklich merken würde, welche Reifen er gerade fährt..

Und Pannensicherheit ist auch so ein zweischneidiges Schwert. Man kann mehrerer Langstreckenevents ohne Panne fahren und dann eriwscht es einen mehrmals in kurzen Kilometerabständen. So erging es mir zumindest mehrmals. Hatte auch schon einen Four Season, den es innerhalb von 50km 3-mal erwischte, obwohl die Verschleissindikatoren noch gut sichtbar waren. Letztes Jahr bei Northcape hat es mir sogar einen Conti AS regelrecht aufgeschlitzt. Zum Glück hatte ich am Vortag - aufgrund eines unguten Gefühls/Eingebung - einen Conti-Ersatzreifen gekauft (gar nicht so einfach in diesen abgelgenen Regionen einen 28mm RR-Reifen zu bekommen). War ein Conti Gator Hardshell. Kannte ich bisher überhaupt nicht aber fährt sich auch gut, obwohl auf dem Blatt etwas schwerer als die einschlägigen Conti GPs

"Gefühlt" erachte ich aber die Conti-Reifen mit Black Chillie als die Reifen mit dem besten Pannenschutz. Vor längeren Ausfahrten (400+km) schaue ich mir immer beiden Reifen an. Und dabei entferne ich oft so einige eingefahrene Glassplitter aus den Conti Reifen und bin erstaunt, dass die keine Plattfuß verursacht ahben. (Macht ihr das auch, eure Reifen vor längeren Ausfahrten zu inspizieren?).

Kurzum, ich denke, mit den Conti GPs ist man gut beraten. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen erachte ich aber als marginal, zumindest für die Langstrecke. Für mich zählt dann eher die Frage, wie lange hält ein Reifen und das kann man sehr gut beurteilen (wenn man nicht gerade viel Gravel mit den Slicks fährt).
 
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