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Mittelgebirge nähe NRW für kleinen Radausflug gesucht

MaxGymno

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Düsseldorf
Hallo,
ich möchte im Juni mit 3/4 Übernachtungen einen kleinen Radurlaub mit Zelt machen, primär zum Test des Equipments, aber natürlich nicht nur. Jedoch mangelt es mir noch etwas an Ideen, deshalb dachte ich, dass ich mir hier vllt. etwas Inspiration holen kann😅.

Feststeht, dass der Ausgangspunkt mit ÖPNV relativ gut erreichbar sein sollte (bis 4 Stunden). Zudem sollte es definitiv landschaftlich reizvoll sein.

Ansonsten bin ich nicht so festgelegt, gereizt hat mich bislang die Idee, von Belgien aus durch die Ardennen nach Frankreich durch die Champagne zu fahren.

Aber vielleicht gibt es ja noch andere schöne Regionen oder spezielle Empfehlungen?🙏
Danke und Viele Grüße
Maximilian
 

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Re: Mittelgebirge nähe NRW für kleinen Radausflug gesucht
Wo startet denn deine Zugfahrt?
Wenn alles gut funktioniert, bist du in 4h auch in den Vogesen.
Ansonsten ist Herzogenrath (RE 4) ein guter Startort nach Limburg rüber(und dann weiter nach Belgien und über die Eifel zurück). Oder Heimbach kurz vorm Rursee.
Koblenz ist ein guter Start für Westerwald, Taunus, Hunsrück und Eifel (siehe Rheingold)
 
Wo startet denn deine Zugfahrt?
Wenn alles gut funktioniert, bist du in 4h auch in den Vogesen.
Ansonsten ist Herzogenrath (RE 4) ein guter Startort nach Limburg rüber(und dann weiter nach Belgien und über die Eifel zurück). Oder Heimbach kurz vorm Rursee.
Koblenz ist ein guter Start für Westerwald, Taunus, Hunsrück und Eifel (siehe Rheingold)
Ab Düsseldorf :) .
Die Vogesen hätte ich nicht für so "nah" gehalten und deshalb auch nicht erwogen, interessanter Hinweis, Danke!
RE1 und 4 habe ich bereits für Tagestouren von Aachen nach BeNeLux genutzt und wäre auch die naheliegendste Option.
Die deutschen Mittelgebirge schaue ich mir auch mal an, die klangen spontan irgendwie nicht so verheißungsvoll. Andererseits hat mir gerade der Westerwald von der Autobahn eigentlich immer zugesagt, den Taunus kenne ich bereits relativ gut.
 
Road oder Gravel?
Falls Zweiteres, kann ich den TransBelgian Track sehr empfehlen. Ich bin den von Eupen aus nach Ostende gefahren (das Original geht die umgekehrte Richtung).
Von Ostende gibt es eine direkte Bahnverbindung zurück nach Eupen. Platz im Zug ist auf der Strecke auch kein Problem.
Falls Road, müsste man die Strecke etwas anpassen und die Gravel-Abschnitte austauschen.

Landschaftlich wirklich schön und die anstrengenden Höhenmeter hat man zu Beginn (geht ja bis zur Küste).
 
Von Düsseldorf aus sind es 2:48 bis Fulda mit dem ICE... von dort die Rhön.
3h RE bis Kassel Wilhelmshöhe zum Hohen Meissner, Kaufunger Wald.
3:39h bis Eisenach und dann in den Thüringer Wald.
Siegerland, Lahn-Dill-Kreis, Rothaargebirge von Siegen aus.
Saarbrücken in 3h27, Basel 4h20, über Offenburg nach Straßburg 3h37. Bad Harzburg 4h17.
Ich denke, es ist eher schwierig sich zu entscheiden. Schön ist es nämlich fast überall dort.
 
Road oder Gravel?
Falls Zweiteres, kann ich den TransBelgian Track sehr empfehlen.
Ob Gravel oder Road steht noch 50/50, wenn ich das hoffentlich mit einem Freund mache, wird es Straße und für diesen Fall suche ich schonmal für eine Route.
Sollte das nichts werden, würde ich das alleine ohne große Planung als Graveltour durchziehen, bislang hatte ich da an Les Ardennes Arbalètes von Bikepacking.com gedacht, Trans Belgian wäre aber eine sehr interessante Alternative👍.
Von Düsseldorf aus sind es 2:48 bis Fulda mit dem ICE... von dort die Rhön.
3h RE bis Kassel Wilhelmshöhe zum Hohen Meissner, Kaufunger Wald.
3:39h bis Eisenach und dann in den Thüringer Wald.
Siegerland, Lahn-Dill-Kreis, Rothaargebirge von Siegen aus.
Saarbrücken in 3h27, Basel 4h20, über Offenburg nach Straßburg 3h37. Bad Harzburg 4h17.
Ich denke, es ist eher schwierig sich zu entscheiden. Schön ist es nämlich fast überall dort.
Danke für die Mühe mit der Auflistung! Das ist eine gute Handreichung mit interessanten Optionen, werde ich mir alles mal anschauen.
Ich vermute mal, dass es auf etwas außerhalb NRWs hinauslaufen wird, klingt einfach viel spannender, wenn es wenigstens Hessen, Thüringen oder Belgien ist :D.
 
Wenn die 4 h auch ICE beinhalten dürfen, hast du echt viele Möglichkeiten. Eifel / Mosel / Hunsrück wäre z.B. etwas, ab z.B. Bonn und dann bis Bingen in einer großen Schleife. Eifel eines meiner persönlichen Lieblingsmittelgebirge.

Dann wurde schon Fulda genannt, Rhön ist auch sehr schön, und je nach Pensum und Anzahl der Schleifen kannst du dann durch den Spessart nach Aschaffenburg fahren (meine derzeitige Heimat) - der Sinntalradweg läuft richtig prima, wenn du mal ne Weile nicht so viele Höhenmeter machen willst.

Wenn Zeit und Beine reichen kannst du auch vom südlichen Spessart (Miltenberg ist ein Tip!) durch den Odenwald nach z.B. Darmstadt oder Heidelberg. Von beiden Orten würdest du wieder hervorragend zurückkommen.

Wäre eigentlich sogar meine Empfehlung:
Fulda - Wasserkuppe - Lange Rhön - Schwarze Berge / Sinntal / Südlicher Spessart (Wertheim / Miltenberg) / Odenwald / Eberbach / Neckartal / Heidelberg.

Im südlichen Spessart auf jeden Fall das Hafenlohtal einbauen!
 
Ab Düsseldorf :) .
Die Vogesen hätte ich nicht für so "nah" gehalten und deshalb auch nicht erwogen, interessanter Hinweis, Danke!
RE1 und 4 habe ich bereits für Tagestouren von Aachen nach BeNeLux genutzt und wäre auch die naheliegendste Option.
Die deutschen Mittelgebirge schaue ich mir auch mal an, die klangen spontan irgendwie nicht so verheißungsvoll. Andererseits hat mir gerade der Westerwald von der Autobahn eigentlich immer zugesagt, den Taunus kenne ich bereits relativ gut.
Hä? Die Vogesen sind nicht Eifel/Ardennen.


Für die Vogesen mit dem Zug nach Straßburg.
 
Ab Düsseldorf :) .
Ob Gravel oder Road steht noch 50/50, wenn ich das hoffentlich mit einem Freund mache, wird es Straße und für diesen Fall suche ich schonmal für eine Route.
Sollte das nichts werden, würde ich das alleine ohne große Planung als Graveltour durchziehen, bislang hatte ich da an Les Ardennes Arbalètes von Bikepacking.com gedacht, Trans Belgian wäre aber eine sehr interessante Alternative👍.
Falls es Gravel werden soll, empfehle ich die Tour Rheintal-Tour von Bikepacking.com, bei der du mit dem Zug bis Bonn fahren und dann direkt in die Route einsteigen kannst. Ich bin die Nordhälfte (vom Siebengebirge bis hinter Mayen) bereits gefahren. Sehr schöne einsame Tour, die bis auf 700 Meter hoch geht, mit vielen Highlights, sehr gut zu fahrenden Trailpassagen und guten Waldwegen, auch logistisch sehr einfach, da Unterkünfte und Verpflegungsmöglichkeiten nie weit weg sind. Siehe die oben verlinkte Beschreibung,

Edi: Geht bis auf 700 Meter (Hohe acht) hoch und nicht bis nur auf 70 Meter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre eigentlich sogar meine Empfehlung:
Fulda - Wasserkuppe - Lange Rhön - Schwarze Berge / Sinntal / Südlicher Spessart (Wertheim / Miltenberg) / Odenwald / Eberbach / Neckartal / Heidelberg.

Im südlichen Spessart auf jeden Fall das Hafenlohtal einbauen!
Danke Dir, ist eine Region, die ich nur von der Landkarte kenne, werde ich mir definitiv anschauen.
Hä? Die Vogesen sind nicht Eifel/Ardennen.
Ist mir völlig klar, der eine Satz bezog sich auf die Nähe zu NL mitm RE und der andere darauf, dass auch die Vogesen in 4h erreichbar wären👍.
Falls es Gravel werden soll, empfehle ich die Tour Rheintal-Tour von Bikepacking.com, bei der du mit dem Zug bis Bonn fahren und dann direkt in die Route einsteigen kannst. Ich bin die Nordhälfte (vom Siebengebirge bis hinter Mayen) bereits gefahren. Sehr schöne einsame Tour, die bis auf 70 Meter hoch geht, mit vielen Highlights, sehr gut zu fahrenden Trailpassagen und guten Waldwegen, auch logistisch sehr einfach, da Unterkünfte und Verpflegungsmöglichkeiten nie weit weg sind. Siehe die oben verlinkte Beschreibung,
Danke Dir, die ist mir auf der Website entgangen. Das klingt gut, so ein wenig Flow gehört für mich auch bei einer Graveltour dazu, mitm 15er Schnitt das Rad durchs Unterholz zu schieben, ist nichts für mich😅.


Aktuell favorisiere ich für die Straße wahrscheinlich entweder Westerwald oder doch eine Belgien Rundfahrt von Aachen mit LBL- und anschließend PR-Abschnitten. Auch wegen der guten Erreichbarkeit, bei den Preisen für kurzfristigere ICE-Fahrten kann ich dann doch gleich zum Auto greifen.

In jedem Falle werde ich mich aber mit all den deutschen Mittelgebirgen nochmal näher beschäftigen, die sind mir anders als die in Frage kommenden nichtdeutschen Regionen völlig unbekannt😳.
 
Sauerland, bergische Land, Eifel, Ardennen, Hunsrück, Westerwald, Taunus, Rhön, Vogesen, Schwarzwald, Harz. Alles von Düsseldorf nicht weit weg.
 
Sauerland, bergische Land,
Der Übergang ist nahtlos und setzt sich übers Rothaargebirge, Vogelsberg, Nordhessen bis in die Rhön oder den Thüringer Wald fort. Da kann man in Düsseldorf vor der Haustüre losfahren und spätestens nach dem ersten Tag ist man außerhalb der gewohnten Strecken.
 
Falls es Gravel werden soll, empfehle ich die Tour Rheintal-Tour von Bikepacking.com, bei der du mit dem Zug bis Bonn fahren und dann direkt in die Route einsteigen kannst. Ich bin die Nordhälfte (vom Siebengebirge bis hinter Mayen) bereits gefahren. Sehr schöne einsame Tour, die bis auf 700 Meter hoch geht, mit vielen Highlights, sehr gut zu fahrenden Trailpassagen und guten Waldwegen, auch logistisch sehr einfach, da Unterkünfte und Verpflegungsmöglichkeiten nie weit weg sind. Siehe die oben verlinkte Beschreibung,

Edi: Geht bis auf 700 Meter (Hohe acht) hoch und nicht bis nur auf 70 Meter.
Kann ich nur bestätigen, auch für den Rest der Tour.
 
Falls es Gravel werden soll, empfehle ich die Tour Rheintal-Tour von Bikepacking.com, bei der du mit dem Zug bis Bonn fahren und dann direkt in die Route einsteigen kannst. Ich bin die Nordhälfte (vom Siebengebirge bis hinter Mayen) bereits gefahren.
Ein großer Teil der Strecke durchs Siebengebirge führt über Wege, auf denen Radfahren nicht erlaubt ist (Naturschutzgebiet).
 
Ein großer Teil der Strecke durchs Siebengebirge führt über Wege, auf denen Radfahren nicht erlaubt ist (Naturschutzgebiet).
Hat sich da was geändert in den letzten Jahren? Bin die Tour vor ca 15 Jahren gefahren, da war das noch nicht so. Nach meiner Erinnerung alles Forstautobahnen, keine Trails, und die sind jetzt verboten?
 
Hat sich da was geändert in den letzten Jahren? Bin die Tour vor ca 15 Jahren gefahren, da war das noch nicht so. Nach meiner Erinnerung alles Forstautobahnen, keine Trails, und die sind jetzt verboten?
Seit 2013 gibt es einen Wegeplan, in dem geregelt ist, von wem (Rad, Fußgänger, Pferde, Forstwirtschaft) welche Wege genutzt werden dürfen. Die Wege sind entsprechend markiert. Und auch 3 m breite Wirtschaftswege sind nicht immer fürs Rad erlaubt (z.B. der auf der bikepacking-Seite vom Ulanen-Denkmal hinauf durchs Rhöndorfer Tal), einige Wege sind sogar komplett eingezogen worden.
 
Hallo,
ich möchte im Juni mit 3/4 Übernachtungen einen kleinen Radurlaub mit Zelt machen, primär zum Test des Equipments, aber natürlich nicht nur. Jedoch mangelt es mir noch etwas an Ideen, deshalb dachte ich, dass ich mir hier vllt. etwas Inspiration holen kann😅.

Feststeht, dass der Ausgangspunkt mit ÖPNV relativ gut erreichbar sein sollte (bis 4 Stunden). Zudem sollte es definitiv landschaftlich reizvoll sein.

Ansonsten bin ich nicht so festgelegt, gereizt hat mich bislang die Idee, von Belgien aus durch die Ardennen nach Frankreich durch die Champagne zu fahren.

Aber vielleicht gibt es ja noch andere schöne Regionen oder spezielle Empfehlungen?🙏
Danke und Viele Grüße
Maximilian
Von Düsseldorf mit dem Zug nach Winterberg und von dort mit dem Rad durchs Sauerland und hessische Bergland.
 
Hat sich da was geändert in den letzten Jahren? Bin die Tour vor ca 15 Jahren gefahren, da war das noch nicht so. Nach meiner Erinnerung alles Forstautobahnen, keine Trails, und die sind jetzt verboten?
Seit 2013 gibt es einen Wegeplan, in dem geregelt ist, von wem (Rad, Fußgänger, Pferde, Forstwirtschaft) welche Wege genutzt werden dürfen. Die Wege sind entsprechend markiert. Und auch 3 m breite Wirtschaftswege sind nicht immer fürs Rad erlaubt (z.B. der auf der bikepacking-Seite vom Ulanen-Denkmal hinauf durchs Rhöndorfer Tal), einige Wege sind sogar komplett eingezogen worden.
Ich bin durchs Siebengebirge zuletzt vor drei Jahren gefahren und es war problemfrei. Es war aber ein Werktag, wenn ich mich richtig erinner. Am Wochenende könnte das anders aussehen.
 
Ich bin durchs Siebengebirge zuletzt vor drei Jahren gefahren und es war problemfrei. Es war aber ein Werktag, wenn ich mich richtig erinner. Am Wochenende könnte das anders aussehen.
Der Landkreis hat vier Angestellte im Ordnungsamt, die für alle Naturschutzgebiete zuständig sind. Unter der Woche mag man da niemanden treffen. Insofern ist es problemfrei, aber eben nicht erlaubt. Und da sollte man keine Routenempfehlung an die Allgemeinheit geben, die gegen die Naturschutzverordnung verstößt. Das Ordnungsamt hat auch schon mal Videos eines Wanderers als Steilvorlage benutzt, die darin erkennbaren Verstöße gegen die Verordnung aufzuaddieren und in Rechnung zu stellen.
 
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