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Fred zur TDE in Göttingen - ehemals die Primavera des GCC

TdE mit anderer Strecke? Freude oder Schrecken

  • Lieber so lassen, wie sie ist.

    Stimmen: 19 41,3%
  • Gerne mal etwas Neues ausprobieren, aber nur mit den beiden Anstiegen.

    Stimmen: 7 15,2%
  • Gerne mal etwas Neues ausprobieren, aber nur, wenn es vergleichbare Anstiege gibt.

    Stimmen: 15 32,6%
  • Gerne mal etwas Neues ausprobieren, egal ob es flacher und weniger steil wird.

    Stimmen: 5 10,9%

  • Umfrageteilnehmer
    46
Wie immer eine sehr schöne Veranstaltung. Das neue Startprozedere hat mir aber nicht gefallen, dadurch hat sich sich dann kurz hinter der Startlinie gestaut.
Geht mir genau so! Im Resultat des ohne verzögern Startens aller 100 km Blöcke gleichzeitig - es waren immer große Blöcke unterwegs und das war, neben der schnelleren Strecke, anstrengend auch für den Kopf.
200m vor dem Ziel, 10 m vor mir fädelt einer mit dem Lenker ein. Ich hatte Glück, konnte bremsen und vorbei, puh 😳
Aber sonst, was ein Fest 🌈
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen hat es in der Abfahrt gemault, ist anscheinend übermotiviert aus der Kurve geflogen.
Wenn es der selbe war: Einer war übermotiviert, hat die Kontrolle verloren, sich aber noch knapp gefangen. Hat aber dabei einen anderen Fahrer von der Strecke gedrängt, der ist in ein geparktes Polizei-Motorrad eingeschlagen 😕
(Weiß jemand zufällig, ob man tagsüber trotzdem mit dem Rad die L 560 von Hemeln in den Bramwald hoch durchkann?).
Ja, kein Problem. Im Gegenteil, schön verkehrsberuhigt (Stand: Ende März)
 
Die letzten Male wurden Startblöcke einzeln nacheinander gestartet, so dass zwischen den Blöcken ein kurzer Abstand war und sich vor dem Start alles sortieren konnte. Dieses Jahr sind die Startblöcke direkt nacheinander durchgestartet.
habe ich so nichma mitbekommen, mir ist nur aufgefallen, dass das führungsfahrzeug extrem langsam fuhr
 

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Wenn es der selbe war: Einer war übermotiviert, hat die Kontrolle verloren, sich aber noch knapp gefangen. Hat aber dabei einen anderen Fahrer von der Strecke gedrängt, der ist in ein geparktes Polizei-Motorrad eingeschlagen 😕

Ja, kein Problem. Im Gegenteil, schön verkehrsberuhigt (Stand: Ende März)

Also, war nicht direkt dabei aber 3 Leute dahinter: lag einfach im Graben 🙈
 
(Weiß jemand zufällig, ob man tagsüber trotzdem mit dem Rad die L 560 von Hemeln in den Bramwald hoch durchkann?).
Tagsüber könnte die Weiterfahrt nach Löwenhagen schwierig werden. Du kannst aber wahrscheinlich, weil die Baustelle nach Osten wandert, nach Süden über Bühren weiter.
Was immer geht, am Pass gibt es die historische Route der ersten TDE, rechts ab, nach Süden auch nach Bühren. Ja, ist eine asphaltierte Waldstraße, die schon bessere Zeiten gesehen hat.
 
Ich fand es eigentlich auch wieder eine schöne Veranstaltung aber die Nachrichten über die Zahl der Stürze und die Reanimation trüben den Gesamteindruck. Zudem habe ich den Eindruck, dass mit dem Rekord bei der Teilnehmerzahl die Grenzen des Wachstums erreicht, vielleicht sogar schon überschritten sind.
Das veränderte Startprozedere war auch keine Verbesserung.
 
Das veränderte Startprozedere war auch keine Verbesserung.
Ich war nicht dabei.
Aber ist das „gemeinsame“ Startprozeder nicht zumindest für die „falsch“ Einsortierten, also z. B. schnelle Fahrer:innen in Block E, etc. vernünftig?

Wenn ich an meinen einen TdE-Start denke bin ich nur mit viel Gebettel und Lizenzergebnissen in Block B gekommen und musste dann immer noch per group hopping nach vorne „sprinten“…
 
Ich war nicht dabei.
Aber ist das „gemeinsame“ Startprozeder nicht zumindest für die „falsch“ Einsortierten, also z. B. schnelle Fahrer:innen in Block E, etc. vernünftig?

Wenn ich an meinen einen TdE-Start denke bin ich nur mit viel Gebettel und Lizenzergebnissen in Block B gekommen und musste dann immer noch per group hopping nach vorne „sprinten“…
Für die Gesamtsituation ist es besser, wenn es einzelne machen als kleine Felder 😳
 
Ich war nicht dabei.
Aber ist das „gemeinsame“ Startprozeder nicht zumindest für die „falsch“ Einsortierten, also z. B. schnelle Fahrer:innen in Block E, etc. vernünftig?

Wenn ich an meinen einen TdE-Start denke bin ich nur mit viel Gebettel und Lizenzergebnissen in Block B gekommen und musste dann immer noch per group hopping nach vorne „sprinten“…
Vom B nach A ist m.M. Trotz gemeinsamen Start nicht mehr möglich. Zumindest nicht in den vorderen Teil
 
Für die Gesamtsituation ist es besser, wenn es einzelne machen als kleine Felder 😳
Wahrscheinlich. Da ich bei den Rennen nicht starte ist es mir eigentlich auch egal, aber ich wollte ausdrücken, dass ich die(se) Intention (Durchlässigkeit) gut nachvollziehen kann.
In das der tatsächliche Grund der Veranstalter war weiss ich auch nicht.
Wenn es dadurch aber für viele viel zu gefährlich wird ist das ganz sicher das relevantere (Gegen)Argument.
Vom B nach A ist m.M. Trotz gemeinsamen Start nicht mehr möglich. Zumindest nicht in den vorderen Teil
Ich hatte damals (mit 50+ und bei „Start mit Zeitabstand“) das „Glück“, dass nach ca. 1 h Vorgespringe(sprinte) ein früh gestürzter Strassacker von hinten kam, mit dem (und 2 weiteren) ich noch mal vielleicht ~15 min weiter nach Vorne fahren konnte. Bin mir relativ sicher, dass der es wieder in die erste Gruppe geschafft hat, komplett konnte ich am Ende aber leider nicht dran bleiben. Für AK top-10 hatte es dann aber bei mir doch gereicht.
Aber ich bin bei Dir, dass die erste wahrscheinlich Gruppe weg ist bis man/frau/d sich den Weg durch den riesigen Pulk nach Vorne gebahnt hat.
Und dann auch noch das Risko für alle, vide supra.
 
Leider gibt es mittlerweile nach praktisch jedem dieser Jedermannrennen Medienberichte über zahlreiche Stürze. Ich denke, auch mit Blick auf die Unterstützung durch Sponsoren, Politik und Öffentlichkeit werden sich die Veranstalter langsam was einfallen lassen müssen. Wenn die Schlagzeilen zu einem Rennen - wie gestern in Göttingen - von den Zahlen der in Krankenhäuser eingelieferten Personen oder Berichten über Reanimationen an der Strecke dominiert werden, tut das der öffentlichen Wahrnehmung des Sports ganz sicher nicht gut.

Angesichts der mittlerweile erreichten Teilnehmerzahlen (nicht nur) in Göttingen wär es für die Sicherheit in Rennen besser, wenn die Blöcke mit erheblich größeren Abständen starten würden. Das würde einiges entzerren und die ganze Veranstaltung für alle sicherer machen. Dass darunter diejenigen leiden, die schnell fahren können, aber in Startblöcken weiter hinten einsortiert wurden, liegt auf der Hand, ist aber das kleinere Übel. Die Startblock-Einteilung wird bei solchen Rennen sowieso nie das wirkliche Leistungsvermögen aller Teilnehmer widerspiegeln können. Wer ganz nach vorne will, muss dann halt mehrere Jahre hintereinander an den Start gehen und sukzessive in den Startblöcken aufrücken.
 
Leider gibt es mittlerweile nach praktisch jedem dieser Jedermannrennen Medienberichte über zahlreiche Stürze. Ich denke, auch mit Blick auf die Unterstützung durch Sponsoren, Politik und Öffentlichkeit werden sich die Veranstalter langsam was einfallen lassen müssen. Wenn die Schlagzeilen zu einem Rennen - wie gestern in Göttingen - von den Zahlen der in Krankenhäuser eingelieferten Personen oder Berichten über Reanimationen an der Strecke dominiert werden, tut das der öffentlichen Wahrnehmung des Sports ganz sicher nicht gut.

Angesichts der mittlerweile erreichten Teilnehmerzahlen (nicht nur) in Göttingen wär es für die Sicherheit in Rennen besser, wenn die Blöcke mit erheblich größeren Abständen starten würden. Das würde einiges entzerren und die ganze Veranstaltung für alle sicherer machen. Dass darunter diejenigen leiden, die schnell fahren können, aber in Startblöcken weiter hinten einsortiert wurden, liegt auf der Hand, ist aber das kleinere Übel. Die Startblock-Einteilung wird bei solchen Rennen sowieso nie das wirkliche Leistungsvermögen aller Teilnehmer widerspiegeln können. Wer ganz nach vorne will, muss dann halt mehrere Jahre hintereinander an den Start gehen und sukzessive in den Startblöcken aufrücken.

Bei der Reanimation bitte mal abwarten: in den meisten Fällen ist die Reanimation Grund des Sturzes und nicht der Sturz Grund der Reanimation.

Ja das Problem ist bei Startblock Einteilung: nach Selbsteinschätzung darf man auch nicht gehen 😂
 
Bei der Reanimation bitte mal abwarten: in den meisten Fällen ist die Reanimation Grund des Sturzes und nicht der Sturz Grund der Reanimation.
Das ist mir völlig klar, dürfte aber in der Öffentlichkeit kaum zu anderen als negativen Eindrücken führen. Was heißt das wohl für ein Rennen, wenn man dort nicht nur durch eigene oder fremde Fahrfehler zu Fall kommen kann, sondern auch noch durch kollabierende Teilnehmer?
 
Bei dieser Diskussion darf nicht außer Acht gelassen bleiben, dass es sich um ein Jedermannrennen handelt.

1. Bei so vielen Teilnehmenden finde ich, dass die Anzahl an Stürzen usw. relativ betrachtet nicht sonderlich hoch ist. Wenn >5000 Menschen an einem Sonntag, in Deutschland verteilt, Rad fahren, dann gibt es im Schnitt vielleicht sogar mehr Unfälle etc. als hier im Rennen auf immerhin gesicherter und abgesperrter Strecke mit Sanitätsdienst. Insofern finde ich die aktuelle Berichtlage aufgrund der noch gar nicht konkreten Datenlage etwas übertrieben. (im GT Bericht steht sogar, dass es noch keine offiziellen Zahlen gibt).

2. Von Team Strassacker bis Startblock XYZ fahren alle Teilnehmenden um die goldene Ananas. Der Fokus der Orga liegt vor allem auf dem ungleich größeren Aufwand über 100km Strecke in mehreren Landkreisen und Bundesländern abzusperren. Sowas ist derzeit in Deutschland wirklich keine Kleinigkeit mehr. Wer sich falsch einsortiert fühlt, muss sich im Rennen für einen besseren Block im nächsten Jahr qualifizieren. Und wer durch Lizenzen etc. zeigen kann, dass er tatsächlich schnell ist, der wird sicherlich auch so gut sein Rad beherrschen, dass er in einem langsameren Feld keine Unfälle verursacht.

Im Ergebnis sollte man sich meines Erachtens deswegen immer bewusst sein, dass es sich um eine vollkommene Spaßveranstaltung handelt bei der nunmal jede und jeder mitmachen kann. Und dementsprechend sollte sich das Verhalten anpassen. Dann haben alle ihren Spaß und Unfälle bleiben relativ die Ausnahme.
 
Bei dieser Diskussion darf nicht außer Acht gelassen bleiben, dass es sich um ein Jedermannrennen handelt.

1. Bei so vielen Teilnehmenden finde ich, dass die Anzahl an Stürzen usw. relativ betrachtet nicht sonderlich hoch ist. Wenn >5000 Menschen an einem Sonntag, in Deutschland verteilt, Rad fahren, dann gibt es im Schnitt vielleicht sogar mehr Unfälle etc. als hier im Rennen auf immerhin gesicherter und abgesperrter Strecke mit Sanitätsdienst. Insofern finde ich die aktuelle Berichtlage aufgrund der noch gar nicht konkreten Datenlage etwas übertrieben. (im GT Bericht steht sogar, dass es noch keine offiziellen Zahlen gibt).

2. Von Team Strassacker bis Startblock XYZ fahren alle Teilnehmenden um die goldene Ananas. Der Fokus der Orga liegt vor allem auf dem ungleich größeren Aufwand über 100km Strecke in mehreren Landkreisen und Bundesländern abzusperren. Sowas ist derzeit in Deutschland wirklich keine Kleinigkeit mehr. Wer sich falsch einsortiert fühlt, muss sich im Rennen für einen besseren Block im nächsten Jahr qualifizieren. Und wer durch Lizenzen etc. zeigen kann, dass er tatsächlich schnell ist, der wird sicherlich auch so gut sein Rad beherrschen, dass er in einem langsameren Feld keine Unfälle verursacht.

Im Ergebnis sollte man sich meines Erachtens deswegen immer bewusst sein, dass es sich um eine vollkommene Spaßveranstaltung handelt bei der nunmal jede und jeder mitmachen kann. Und dementsprechend sollte sich das Verhalten anpassen. Dann haben alle ihren Spaß und Unfälle bleiben relativ die Ausnahme.

Es ist ein Rennen mit Zeitnahme ergo keine Spaßveranstaltung. Mit der Herangehensweise sind tatsächlich Stürze vorprogrammiert.

Spaß und Wettkampf schließen sich natürlich nicht aus, sollte eigl die Basis sein

Der größere Teil sieht es als Wettkampf oder Challenge an.
 
Es ist ein Rennen mit Zeitnahme ergo keine Spaßveranstaltung. Mit der Herangehensweise sind tatsächlich Stürze vorprogrammiert.

Spaß und Wettkampf schließen sich natürlich nicht aus, sollte eigl die Basis sein

Der größere Teil sieht es als Wettkampf oder Challenge an.
Diese Annahme kann ich nicht Teilen. Besteht doch offensichtlich der größte Anteil der Teilnehmenden aus Menschen die nicht in Startblock A-B sind und häufig schon, tatsächlich, die Distanz als Challenge sehen. Viele setzen sich auch einfach eine Zeit die sie unterschreiten wollen. Ein Preisgeld etc. gibt es auch nicht. Es ist deswegen gerade kein Wettkampf bei dem man irgendwie etwas von größerer Bedeutung erreichen kann. Das silberne Lorbeerblatt gibt es dafür auch nicht vom Frank Walter.

Natürlich ist es deswegen noch ein Rennen. Und deswegen meine ich, dass man sich auch einfach durch die Teilnahme auf einen „besseren“ Startblock qualifizieren kann. Das ist auch deutlich objektiver als wenn zahlreiche Fremde Menschen die Organisation mit ihren Daten zuspamen die aus Orga Sicht auch nur begrenzte Aussagekraft haben.

Niemals sollte man jedoch, der besseren Platzierung wegen, ein Risiko für die Gesundheit der anderen Teilnehmer eingehen.
 
Diese Annahme kann ich nicht Teilen. Besteht doch offensichtlich der größte Anteil der Teilnehmenden aus Menschen die nicht in Startblock A-B sind und häufig schon, tatsächlich, die Distanz als Challenge sehen. Viele setzen sich auch einfach eine Zeit die sie unterschreiten wollen. Ein Preisgeld etc. gibt es auch nicht. Es ist deswegen gerade kein Wettkampf bei dem man irgendwie etwas von größerer Bedeutung erreichen kann. Das silberne Lorbeerblatt gibt es dafür auch nicht vom Frank Walter.

Natürlich ist es deswegen noch ein Rennen. Und deswegen meine ich, dass man sich auch einfach durch die Teilnahme auf einen „besseren“ Startblock qualifizieren kann. Das ist auch deutlich objektiver als wenn zahlreiche Fremde Menschen die Organisation mit ihren Daten zuspamen die aus Orga Sicht auch nur begrenzte Aussagekraft haben.

Niemals sollte man jedoch, der besseren Platzierung wegen, ein Risiko für die Gesundheit der anderen Teilnehmer eingehen.

Du redest von einer Spaßveranstaltung - und sobald man eine Challenge hat ist das keine Spaßveranstaltung oder?

Und bzgl. Preisgeld etc: ich war einige Jahre als Kind und Jugendlicher international im Kunststurnen unterwegs: kein Preisgeld 😉

Zweite Liga / dritte Liga / Regionalliga im Volleyball: kein Preisgeld

Alles Spaßveranstaltungen oder? 😉
 
Es ist ein Rennen mit Zeitnahme ergo keine Spaßveranstaltung. Mit der Herangehensweise sind tatsächlich Stürze vorprogrammiert.
Was ist es denn dann? Man macht das zum Spaß und der Freude in der Freizeit. Realistisch betrachtet geht es um nichts. Stürze resultieren auch (natürlich nicht nur) daraus, dass manche dies eben nicht verstehen und wegen zu viel an den Tag gelegten Ehrgeiz zu hohe Risiken eingehen.
Alles Spaßveranstaltungen oder?
Natürlich. Was sonst?
 
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