Bei dieser Diskussion darf nicht außer Acht gelassen bleiben, dass es sich um ein Jedermannrennen handelt.
1. Bei so vielen Teilnehmenden finde ich, dass die Anzahl an Stürzen usw. relativ betrachtet nicht sonderlich hoch ist. Wenn >5000 Menschen an einem Sonntag, in Deutschland verteilt, Rad fahren, dann gibt es im Schnitt vielleicht sogar mehr Unfälle etc. als hier im Rennen auf immerhin gesicherter und abgesperrter Strecke mit Sanitätsdienst. Insofern finde ich die aktuelle Berichtlage aufgrund der noch gar nicht konkreten Datenlage etwas übertrieben. (im GT Bericht steht sogar, dass es noch keine offiziellen Zahlen gibt).
2. Von Team Strassacker bis Startblock XYZ fahren alle Teilnehmenden um die goldene Ananas. Der Fokus der Orga liegt vor allem auf dem ungleich größeren Aufwand über 100km Strecke in mehreren Landkreisen und Bundesländern abzusperren. Sowas ist derzeit in Deutschland wirklich keine Kleinigkeit mehr. Wer sich falsch einsortiert fühlt, muss sich im Rennen für einen besseren Block im nächsten Jahr qualifizieren. Und wer durch Lizenzen etc. zeigen kann, dass er tatsächlich schnell ist, der wird sicherlich auch so gut sein Rad beherrschen, dass er in einem langsameren Feld keine Unfälle verursacht.
Im Ergebnis sollte man sich meines Erachtens deswegen immer bewusst sein, dass es sich um eine vollkommene Spaßveranstaltung handelt bei der nunmal jede und jeder mitmachen kann. Und dementsprechend sollte sich das Verhalten anpassen. Dann haben alle ihren Spaß und Unfälle bleiben relativ die Ausnahme.