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Antrieb auf Wachs umstellen: Wie umgehen mit neuer Kassette und Schaltröllchen?

Schaut gut aus , ist es das Paraffin 60/62 was Du da nutzt? Diese kleinen schwarzen stellen machen ja die Paraffin brösel die während der ersten ca. 100 Kilometer aus und von der Kette bröseln und sich mit dem Metallabrieb und Straßenstaub etc. verbinden und sich dann eben dunkel färben , gerade bei nagelneuen Ketten auf den ersten Kilometern , gibt da kleinen Pro Tip , Bürste auf den ersten 100 Kilometern mitnehmen und immer mal wieder die frischen Paraffin Brösel von der Kassette bürsten, dass die sich gar nicht erst an die Kassette an pappen können , lassen sich leicht abbürsten da es ja trockenes Paraffin ist was nicht klebt etc.

hier kannst das deutlich erkennen , das Paraffin was sich aus der Kette drückt, während der ersten Kilometer verbindet sich mit Staub und Metallabrieb etc. und wird dann dunkel und diesen "klebt" dann an der Kassette. Das ist eine frisch gewaxte Kette auf Ihren ersten 50 Kilometern
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Re: Antrieb auf Wachs umstellen: Wie umgehen mit neuer Kassette und Schaltröllchen?
Schaut gut aus , ist es das Paraffin 60/62 was Du da nutzt? Diese kleinen schwarzen stellen machen ja die Paraffin brösel die während der ersten ca. 100 Kilometer aus und von der Kette bröseln und sich mit dem Metallabrieb und Straßenstaub etc. verbinden .......

Ich zitiere mich mal selbst:
.....dass dies kein Öl, sondern Polyether ist, mit dem die Kette geschmiert wird.....

@einfacher11: Gelesen? Oder doch nur die Bilder angeschaut? Da gibts keine Wachsbrösel momentan. Da ist Polyether (Variolube) drauf.

Und es ist auch keine neue Kette, die hat mittlerweile fast 600 km auf dem Buckel und wurde nur trocken abgewischt nach jeder Fahrt, ebenso wie die Kassette.

Und sorry, jetzt wirds aber ganz bizarr: Bürste bei der Tour mitnehmen und regelmäßig die Kette bürsten? Nicht dein Ernst, oder?
 
Ich zitiere mich mal selbst:


@einfacher11: Gelesen? Oder doch nur die Bilder angeschaut? Da gibts keine Wachsbrösel momentan. Da ist Polyether (Variolube) drauf.

Und es ist auch keine neue Kette, die hat mittlerweile fast 600 km auf dem Buckel und wurde nur trocken abgewischt nach jeder Fahrt, ebenso wie die Kassette.

Und sorry, jetzt wirds aber ganz bizarr: Bürste bei der Tour mitnehmen und regelmäßig die Kette bürsten? Nicht dein Ernst, oder?
das hatte ich komplett überlesen, dass es kein Heiß Wax war , ja mit der Bürste meine ich ernst , ist ja nur auf den ersten 1 bis 2 Ausfahrten nötig danach natürlich nicht mehr , es geht nur darum die ersten Wax Brösel direkt von der Kassette zu entfernen , diese kleinen Wax Brösel drücken sich an den Zähnen fest, wenn sie zwischen Kette und Zähne kommen was normal ist da dort ordentliche drücke entstehen , mit der Zeit, wenn man das nicht weg bürstet bleibt das dann dort hartnäckig und muss dann mit deutlich mehr Aufwand / Zeit weg gebürstet werden.
 
Ich hatte bei einer Fahrt auch schon mal einen Besen dabei... :D

...aber nicht wegen den Wachsbröseln, sondern weil ich morgens auf dem Weg zur Arbeit durch ein Glascherbenfeld gefahren bin, und vo + hi einen Platten hatte.
Abends auf dem Rückweg dann den Bereich gekehrt.

Aber Bürste für Kette/Kassette ist schon...äh, "speziell":cool:
 
also so dramatisch ist eine kleine Bürste auf den ersten 1 bis 2 Fahrten bei frischer Kette mitzunehmen nun wirklich nicht , bei einer Pipi Pause etc. mal paar Sekunden die frischen Wax Brösel von der Kassette zu Bürsten (muss ja niemand sehen, da wo man Pipi macht, sieht einen meist ja auch niemand) , wenn die Wax Brösel ganz frisch sind, bekommt man sie sehr einfach von der Kassette gebürstet, wenn diese sich aber "eingefahren" haben ist der Aufwand diese komplett zu entfernen deutlich größer und langwieriger
 
also so dramatisch ist eine kleine Bürste auf den ersten 1 bis 2 Fahrten bei frischer Kette mitzunehmen nun wirklich nicht , bei einer Pipi Pause etc. mal paar Sekunden die frischen Wax Brösel von der Kassette zu Bürsten (muss ja niemand sehen, da wo man Pipi macht, sieht einen meist ja auch niemand) , wenn die Wax Brösel ganz frisch sind, bekommt man sie sehr einfach von der Kassette gebürstet, wenn diese sich aber "eingefahren" haben ist der Aufwand diese komplett zu entfernen deutlich größer und langwieriger
das das für dich(!) nicht dramatisch ist will ich gern glauben, offensichtlich macht dir das Ganze ja auch Spaß, was völlig in Ordnung ist.

Die Frage ist, pflegst du die Kette um zu fahren, oder fährst du um die Kette zu pflegen 😁
 
Ohne Ultraschall Zahnbürste mach ich da gar nix, vollkommen verantwortungslos!!

(wenn man schon drüberbürsten möchte, und kann ja jeder machen wir er will, muss man nix mitnehmen, geht ja auch zu Hause nach der Tour)
 
Ohne Ultraschall Zahnbürste mach ich da gar nix, vollkommen verantwortungslos!!

(wenn man schon drüberbürsten möchte, und kann ja jeder machen wir er will, muss man nix mitnehmen, geht ja auch zu Hause nach der Tour)
ja so manche ich das auch , aber eben nicht bei den ersten 1 bis 2 Ausfahrten, wenn die Kette frisch ist , die Wax Brösel fallen nur aus und von der Kette in den ersten ca. 50 bis 100 Kilometern , danach bleibt alles sauber , das reicht es sogar die Kassette 2 bis 3 Mal pro Woche abzubürsten. Es geht wirklich nur um die ersten wenigen Kilometer bzw. solange noch etwas Wax aus der Kette bröselt. Genau aus diesem Grund werden auch immer die 90 Grad empfohlen und Kette direkt mit sauberen Küchen Papier etc. abzuwischen, wenn sie aus dem Topf kommt. Um so weniger Paraffin an der Kette haftet um so geringer "die Sauerei" auf den ersten Kilometern.

Die andere Option wäre sich das Sündhaft teure Ketteneinfahrt Gerät von Optimize zu besorgen und darin die frischen Ketten einrollen zu lassen bis das Paraffin heraus gebröselt ist und die Kette erst komplett "Clean" aufs radel zu schmeißen.

Meine Bürsten Methode ist eben die einfachste und billigste Methode
 
Ich sags mal vorsichtig:
Bei einigen der in diesem Thread Schreibenden würde ein Psychiater nicht lange brauchen um Bedenkliches festzustellen.

Aktuell muss er sich halt hier ausleben, im gelben Schwester-Forum hat er größtenteils Schreibverbot...nun also hier die gleiche Leier 😅
 
Jeder hat doch seinen Fetisch oder ist von irgendwas besessen. Solange man anderen damit nicht auf die Nerven geht.... 🤷‍♂️
Kannte mal jemanden, der extrem akribisch eingespeicht hat. Vorderrad dauerte garantiert über 1,5h. Aber soviel Liebe zum Antrieb wie hier, war mir vorher nicht begegnet. Vielleicht kann's jemand noch toppen....
 
Zur Kassette:
Für die Kaltverfestigung der Zahnräder wurden in den Pressen gerne Öle auf Silikat-Basis verwendet. Ich gehe davon aus, dass dies noch heute der Fall ist. Hier genügt die Reinigung mit Spiritus oder anderen Alkoholen wie Iso-Propanol. Es genügt durchaus wenn die Stellen, an denen die Kette das Zahnrad berührt ("Zahnkranz") gereinigt wird.

Zu den "Schaltröllchen":
Die "Schaltröllchen" AUF KEINEN FALL mit "Nitro" oder anderen acetonhaltigen Flüssigkeiten reinigen. Auch nicht Benzin (außer "Waschbenzin"). Sie bestehen aus POM (=Polyoxymethylen) und sind deshalb zwar grundsätzlich beständig gegen Benzin, allerdings enthält das POM Additive zur Verbesserung der Witterungsbeständigkeit z.B. "Carbo Black". So sieht man z.B. bei Anwendung von "Nitro", dass die "Röllchen" ihre Färbung leicht von schwarz in dunkelgrau verändern. Funktionieren werden sie übrigens trotzdem noch geraume Zeit. Die Säuberung mit Spiritus am Zahnkranz der Röllchen genügt durchaus.
Wenn ich in Öljahren die "Schaltröllchen" gereinigt habe, habe ich die innere (Metall-)Rolle (=Hohlachse) entnommen und etwas Graphitpulver in das Kunststoffinnenleben (=Nabe) (unteres Rädchen) bzw. zwischen in die im Rädchen fixierte Metallhülse (oberes Rädchen) gegeben. Die Passung zwischen Achse und Rädchen ist zu eng für Fett. Dünnflüssiges nicht harzendes Öl (z.B. Silikon"spray") wäre noch denkbar.
Je nach "High-Tech" der Schaltung sind in den Lagern und den Röllchen einige Tricks eingebaut, die bei falscher Montage nicht mehr funktionieren. Also - so lange sie einwandfrei funktionieren - zusammengebaut lassen ("Never change a running system").
 
Zur Kassette:
Für die Kaltverfestigung der Zahnräder wurden in den Pressen gerne Öle auf Silikat-Basis verwendet. Ich gehe davon aus, dass dies noch heute der Fall ist. Hier genügt die Reinigung mit Spiritus oder anderen Alkoholen wie Iso-Propanol. Es genügt durchaus wenn die Stellen, an denen die Kette das Zahnrad berührt ("Zahnkranz") gereinigt wird.

Zu den "Schaltröllchen":
Die "Schaltröllchen" AUF KEINEN FALL mit "Nitro" oder anderen acetonhaltigen Flüssigkeiten reinigen. Auch nicht Benzin (außer "Waschbenzin"). Sie bestehen aus POM (=Polyoxymethylen) und sind deshalb zwar grundsätzlich beständig gegen Benzin, allerdings enthält das POM Additive zur Verbesserung der Witterungsbeständigkeit z.B. "Carbo Black". So sieht man z.B. bei Anwendung von "Nitro", dass die "Röllchen" ihre Färbung leicht von schwarz in dunkelgrau verändern. Funktionieren werden sie übrigens trotzdem noch geraume Zeit. Die Säuberung mit Spiritus am Zahnkranz der Röllchen genügt durchaus.
Wenn ich in Öljahren die "Schaltröllchen" gereinigt habe, habe ich die innere (Metall-)Rolle (=Hohlachse) entnommen und etwas Graphitpulver in das Kunststoffinnenleben (=Nabe) (unteres Rädchen) bzw. zwischen in die im Rädchen fixierte Metallhülse (oberes Rädchen) gegeben. Die Passung zwischen Achse und Rädchen ist zu eng für Fett. Dünnflüssiges nicht harzendes Öl (z.B. Silikon"spray") wäre noch denkbar.
Je nach "High-Tech" der Schaltung sind in den Lagern und den Röllchen einige Tricks eingebaut, die bei falscher Montage nicht mehr funktionieren. Also - so lange sie einwandfrei funktionieren - zusammengebaut lassen ("Never change a running system").
Wische schalt röllchen immer mit Bremsen Reiniger ab , noch nie geschadet
 
Schraubendreher dranhalten und Kurbel rückwärts drehen, mehr mache ich nicht. Habe bei den Teilen von Shimano für 5,99 nie eine besondere Prozedur gemacht. Einige mit richtigen Kugellagern ausgestattet, wenn welche gratis da waren. Die obere Schaltrolle muss höherwertig sein. Das entscheidet über Schaltverhalten. Die untere spannt nur die Kette. Manche habe ich zur Gewichtsersparnis und Optik gelocht.
Die POM-Teile sind so schnell durch.... Früher war's noch Delrin, das hielt länger.
Die Big Wheels mit Keramiklager vom Rose-Versand waren eigentlich nicht schlecht. Leider zu dünn und elastisch.
Jetzt mal Sunrace mit Kugellager gekauft.
Leute, Leute.... soviel Aufwand für Verschleißteile....
 
Schraubendreher dranhalten und Kurbel rückwärts drehen, mehr mache ich nicht. Habe bei den Teilen von Shimano für 5,99 nie eine besondere Prozedur gemacht. Einige mit richtigen Kugellagern ausgestattet, wenn welche gratis da waren. Die obere Schaltrolle muss höherwertig sein. Das entscheidet über Schaltverhalten. Die untere spannt nur die Kette. Manche habe ich zur Gewichtsersparnis und Optik gelocht.
Die POM-Teile sind so schnell durch.... Früher war's noch Delrin, das hielt länger.
Die Big Wheels mit Keramiklager vom Rose-Versand waren eigentlich nicht schlecht. Leider zu dünn und elastisch.
Jetzt mal Sunrace mit Kugellager gekauft.
Leute, Leute.... soviel Aufwand für Verschleißteile....
Schalträdchen nehme ich einfach die ganz einfachen von Shimano mit Industrielagern , da muss man wirklich keine HokusPokus super Teile kaufen die ganz normalen tun, was sie sollen , jedes Jahr frische rein und gut ist es, nach der Fahrt kurz die Röllchen und die Kette durch Küchen Papier oder Mikrofaser Tuch mit etwas Bremsenreiniger laufen lassen . somit bleibt alles sauber

https://www.rosebikes.de/p/shimano-...aedchen-2689670?size=4229678&product_shape=42


Das mit dem Schraubendreher war sicher als Scherz gemeint, wenn da so viel Schmodder dran heftig das man es mit bloßen Auge sogar erkennen kann, ist auch der Rest vom Antrieb von Sauber ganz weit entfernt

Bei Schaltröllchen muss es wirklich nix sau teures sein , wiuchtig ist das sie gut gelagert sind und sauber gehalten werden.
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