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32-Zoll Gravelbike im ersten Test: Große Reifen, viel dahinter?

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Re: 32-Zoll Gravelbike im ersten Test: Große Reifen, viel dahinter?
Hier wird immer von 32 Zoll und 1,90 geschrieben.
Bei 1,90 Länge fahre ich CX in 56er Größe mit 15 Zentimeter Überhöhung.

Also eher ab 2 Meter für Langbeiner?
Jetzt im Frühjahr tauchen jede Menge Untrainierter auf nagelneuen Gravelbikes auf und fahren mit 0 Überhöhung. Ist das Gravelbike typiisch?
 
egal wie es sich fährt, das Auge fährt zumindest bei mir immer mit und das Teil ist für meinen Geschmack einfach nur hässlich. Aber die Bikeindustrie muss sich ja was einfallen lassen, die Räder egal ob MTB oder Gravel oder Rennrad sind doch annähernd perfekt wie sie sind.
OK, Du folgerst also aus Deinem eigenen Geschmack, dass es kaum Interesse an größeren Rädern geben dürfte? Das ist ein ziemlich großer Schritt...
(Das vorgestellte Rad finde ich jetzt auch nicht schön - vor allem wegen des fetten Steuerrohrs. Ein schöner Carbonrahmen in XXL dürfte mit den Laufrädern aber umso harmonischer aussehen. Und mit den genannten Vorteilen freue ich mich enorm drauf!)
 
Wenn man`s richtig macht spielt die Körpergröße keine Rolle - hier mit Motor
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Lasst es doch erst mal sacken. Lange Socken fanden vor 15 Jahren noch auch die meisten schaixxe und jetzt sind meisten Schränke voll davon. Scheibenbremse konnte sich auch keiner vorstellen zu fahren; auch Gravel vor 10 Jahren nicht, denn dafür hatten ja alle ihr MTB ... :daumen:
 
Puuh, schwierig, dann wäre der Thread halt nur 1 Seite lang - lieber sich gleich über jede Änderung aufregen als würde man mit der Pistole gezwungen sie einzusetzen! ;)
Siehe MTB
Ich fand es immer eine komplette Katastrophe als mtbs noch 26“ waren und kann mich an die ganzen Kommentare und das Geschrei erinnern als 29“ eingeführt wurde das wär alles Quatsch usw
Heute gibt es nur noch für sehr kleine Personen 27.5“
26“ ist nur noch im Kinder Bereich vorhanden,.. wenn überhaupt.
Da wurde man irgendwann gezwungen.
 
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Nein, nein, nein.
Das sieht so „falsch“ aus und will mir einfach nicht gefallen.

Und wer hat wirklich Lust auf ein träges Bike das zwar mühelos über irgendwelche Hindernisse rollt, aber sonst nicht viel kann? Mal ehrlich, braucht das wirklich irgendwer?
Man gewöhnt sich an vieles aber das ist wirklich so drüber…
 
Hin oder her, ich glaube, dass bei einem 32" Radl die Anatomie des Menschen die eigentlich Grenze darstellt.
Und deswegen könnte ich mir vorstellen, dass so ein Radl immer eine Randprodukt bleiben wird.
 
Generell bin ich sehr interessiert an Neuerungen, und bei 32“ sehe ich es als Ergänzung auch nicht kritisch.
Leider führen neue Standards aber nicht immer zu einem Mehrwert oder Leute die die alten Standards weiter nutzen wollen, werden zurückgelassen. Aktuelles Beispiel ist für mich das klassische Rennrad mit Felgenbremse, hier hören die großen Herstellen langsam auf Ersatzteile herzustellen, hier kann man aktuell zwar noch viel Material finden, und aus China ist es bestimmt auch lange kein Problem, jedoch ist es aktuell schon schwer 11-Fach Toppgruppen (Ultegra, Dura-Ace) mit Ersatzteilen zu versorgen. Hier kann man sich natürlich irgendwann ein neues Rad kaufen, ist aber schon schade für die (alten) Räder (und 11-Fach ist nicht Uralt, und funktioniert auch super!).
Ein weiteres Beispiel sind die tubelessoptimierten Felgen und Reifen, kann mich gut daran erinnern, dass man Rennradreifen mal sehr einfach montieren konnte. An meinen Alulaufrädern geht das auch noch. Ich habe trotzdem auch Carbonlaufräder, und finde diese super, aber es hat halt nicht alles nur Vorteile.
 
Sobald das Rad einmal rollt, läuft es mit einer Souveränität über den festen Schotterweg, die ich noch nicht erlebt habe. Schlaglöcher, gröberer Schotter, Steinbrocken, die sich in die Wegdecke gedrückt haben und noch ein Stück rausgucken, alles wird einfach weggerollt. Man bleibt sitzen, pedaliert, lässt es laufen. Und laufen und laufen. Man muss weniger aktiv entlasten und spart damit Nerven und Energie. Dabei wirkt das Galetti KhomaKoma 32 nicht so weich wie manche gefederte Gravelbikes, aber dennoch komfortabler als diese und vor allem viel fahrsicherer.
Der Vergleich wäre nur sinnvoll, wenn dabei jeweils Bezug auf dieselbe Reifenbreite genommen würde. Da dies offensichtlich nicht der Fall ist, hat obige Passage null Aussagekraft und fällt in Konsequenz leider unter die Kategorie Marketinggewäsch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also das Chiru ist schon stark. Das in Männergröße macht auf jeden Fall was her.

 
1,96 steht im Perso, 99-Komma-irgendwas Zentimeter wenn ich mir die Wasserwaage in den Schritt ramme, und ich ich bin heilfroh dass ich bei Ersatzreifen- und Laufradlogistik unkompliziert anderen aushelfen kann und mir ausgeholfen werden kann. Schlimm genug dass man sich mit unterschiedlichen Freilaufkörperstandards herumschlagen muss. Nicht jede Fahrt ist in "kannst du mich bitte mit dem Auto abholen?"-Reichweite.
 
Alles nur eine Frage der Sehgewohnheit.
Schaut nicht anders aus wie wenn z.B. ein Jonas Rutsch auf einem "normalen" Rad sitzt. Oder viele Frauen / kleine Männer auf einem Rennrad.
Die Straßenpros sind ein denkbar schlechtes Beispiel, die fahren teils absurd kleine Rahmen für ihre Körpergröße. Jonas Rutsch fährt ein 58er bei 1,97m Körpergröße. Ein 58er ist aber eher so was für mich und meine 1,84m. Auf der Straße wird sich das garantiert nicht durchsetzen, allein schon wegen der UCI.
 
Siehe MTB

Da wurde man irgendwann gezwungen.
also, ich wurde nicht "gezwungen" - ich fuhr ab 2001 bis so 2020 ein von Florian Wiesmann maßgefertigtes Stahlfully mit Headshockaufnahme, Lefty und Rohloffschaltung, natürlich 26er. War kein Problem, Ersatzteile etc. zu bekommen. Ich war mit dem bike sehr zufrieden, und war damit u.a. in der Türkei, Zypern, Kreta, deutsche, französische und v.a. schweizerische Alpen rauf und runter. Ich habe die 29er lange als Marketingquatsch abgetan, bis mir mein best bike buddy ein 2013er Scalpel vorbeibrachte. Plötzlich konnte ich technische Sachen fahren, bei denen ich mit dem 26er Probleme hatte, grip-Verlust hinten gegen das steigende Vorderrad zu balanzieren; ich saß nicht mehr hoch über dem bike, sondern mehr mittendrin. Entscheidend ist u.a., daß bei 29er das Tretlager deutlich unterhalb der Verbindungslinie der Achsmitten beider Räder liegt. Ich war instantan bekehrt, und habe das 26er danach kaum noch gefahren; mir dann ein schönes XC -Fully mit XTR geholt, und das 26er dann nach Frankreich an einen sehr glücklichen Besitzer verkauft.
Und natürlich interessiere ich mich auch für 32er - aber weniger bezüglich Gravel oder MTB, sondern eher bei RR - hier wirkt ein 28er LR mit 30mm-Pelle in einem XL-Rahmen auch nicht viel anders als der große MTB-Rahmen mit 26er 2.4-Zoll-Puschen...
 
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