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Rentner 67 Jahre will über die Alpen fahren

Dann scheint Life Fitness zu stimmen
Um den Kalorienverbrauch zu bewerten sind zwei Punkte entscheidend: Zum einen ob und wie die Leistung gemessen wird, zum anderen die Annahme über den Wirkungsgrad.

Wenn die Leistung von 115 W die auf dem letzten Bild gezeigt wird, die Leistung ist, mit der du ins Ergometer getreten hast, dann ergibt sich für eine Stunde eine Arbeit von 115 W * 60 * 3600 s = 414 kJ.

Da 1 kcal 4,18 kJ entspricht kommt man damit auf 414/4,18 = 99 kcal. Das ist die Arbeit, die am Gerät verrichtet und von diesem gemessen wurde.

Der menschliche Körper ist beim Radfahren aber nicht 100% effizient, sondern hat einen Wirkungsgrad, der bei Radsportlern oft mit ca. 25% angenommen wird. In deinem Gerät wird auf die Stunde gerechnet bei 115 W eine Energieverbrauch von 590 kcal attestiert, also wird dort ein Wirkungsgrad von 99/590 = ~17% angenommen. Ich kann nicht sagen, ob das für einen untrainierten über 60 realistisch ist - mir kommt es recht wenig vor.

Ganz genau kann man diesen Wirkungsgrad aber nicht festlegen - er ist auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Diese Angabe hat in meinen Augen ohnehin nur Relevanz, wenn man abnehmen will. Zur Bewertung der Fitness ist die maximale Leistung pro Zeit entscheidend, denn die bestimmt hinterher auch maßgeblich, wie schnell du fährst.
 

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Re: Rentner 67 Jahre will über die Alpen fahren
Vereinfacht kann man die errechnete KJ den verbrauchten Kcal gleichsetzen, das passt schon ziemlich gut.
Bei meinen WO,s zieht Intervals ca. 5 % ab.
 
Klar, vorausgesetzt du bist gut in Form, hast wenig Gewicht , bist ein guter Bergfahrerr und hast viel Zeit.
Form: mittelmässig
BMI: 24.4
Systemgewicht: 100 kg
Schlechter Bergfahrer (logisch mit dem Gewicht)
Zeit: so lange es halt braucht
Genuss: pur

Und nein, z.B. von Innertkirchen nach Andermatt über Grimsel und Furka sind es ca. 60 - 70 km.
 
Weshalb?
Cube reicht nicht?
Natürlich, ich spielte auf das Colnago an, ein italienisches Rad und dazu fielen mir noch die beiden anderen Marken ein.
Lieber ein Cube mit 6W/kg, als ein Dogma mit 2W/kg, die Beine sind der Zwölfzylinder, nicht die Karosserie. :D
 
Was ist eine mittelmäßige Form ?
Wie lange trainiert ihr auf der Rolle bzw. Hometrainer und was verbraucht ihr dabei Kalorien bei welchen Puls?
Ich habe weder Hometrainer noch Rollen noch Pulsmeter noch Fitnessuhr noch Strava.
FTP, GAx, Kal, ... kenne ich nicht und interessieren mich auch nicht.
Trainingsplan/strukturiertes Training etc. sind mir ein Gräuel, ich will nicht Sklave von irgendwelchen Plänen und Zielen sein.
Zur Kräftigung meiner lädierten LWS und HWS mache ich nach Lust und Laune zu Hause ein paar Übungen, die mir der Physio gezeigt hat.
Bezüglich Ernährung esse ich was und soviel ich grad Lust habe, das einzige worauf ich achte, dass ich den BMI kleiner 25 halte.

Nov - Februar (je nach Wetter auch länger) bin ich quasi im Winterschlaf, d.h. No Sports/wenig Bewegung. Wenn es in dieser Zeit mal schön und relativ warm ist, dann mache ich ab und zu mit dem MTB eine kleine Hausrunde (20 - 30 km, 300 - 500 Hm).

Im März/April (je nach Wetter) starte ich in die RR-Saison mit gemütlichen Fahrten im leicht coupierten Gelände mit Distanzen von 25 - 50 km. Das steigere ich dann auf Distanzen von 50 - 100 km. Trainingsplan habe ich keinen, ich fahre je nach Wetter, Lust und Laune. Mal eine Woche täglich, dann wieder 2 Wochen 0.

Wenn das Wetter suboptimal ist, bin ich zusätzlich auch immer mal wieder mit dem MTB im Matsch und auf einfachen bis mittleren Trails unterwegs.

Bis im Juli/August habe ich dann so ca. 3000 km RR und 500 km MTB in den Beinen und dann geht es auch in die Berge oder es sind Langstrecken 100 - 200 km+ im Flachland angesagt.

Im Flachland/leicht coupierten Gelände ist mein Schnitt je nach Distanz und Zeitpunkt innerhalb der Saison im Bereich von genüsslichen 22 - 28 km/h.

Und im Oktober/November gehe ich dann wieder in den Winterschlaf und im Folgejahr geht alles wieder quasi von 0 an los.
 
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Was ist eine mittelmäßige Form ?
Wie lange trainiert ihr auf der Rolle bzw. Hometrainer und was verbraucht ihr dabei Kalorien bei welchen Puls?
Der Puls ist dabei zweitrangig, je besser du trainiert bist je geringer der Puls bei gleicher Leistung.
Training auf dem Smart Trainer je nach Intensität. Intervalle im FTP Bereich dauern meist 1,5 Stunden, wobei die Intervallzeit zwischen 30 Minuten und einer Stunde schwankt, für Einheiten im GA1 Bereich 2- 4 Stunden je länger desto bessert, da ist das Limit das Sitzfleisch.
 
Form: mittelmässig
BMI: 24.4
Systemgewicht: 100 kg
Schlechter Bergfahrer (logisch mit dem Gewicht)
Zeit: so lange es halt braucht
Genuss: pur

Und nein, z.B. von Innertkirchen nach Andermatt über Grimsel und Furka sind es ca. 60 - 70 km.
das sind dann ja auch 2 Pässe. Wenn ich von Sterzing über den Jaufen und Timmelsjoch fahre sind es auch mehr als 30 Km. Du hast ja geschrieben meistens 1 Pass.
 
das sind dann ja auch 2 Pässe. Wenn ich von Sterzing über den Jaufen und Timmelsjoch fahre sind es auch mehr als 30 Km. Du hast ja geschrieben meistens 1 Pass.
Grimsel und Furka liegen direkt nebeneinander, dazwischen geht es nur nach Gletsch runter und direkt wieder hoch. Aber wie gesagt, 2 Pässe waren eine Ausnahme.

Bei nur einem Pass richte ich es so ein, dass die Distanzen eher länger sind (d.h. 60 - 100 km), sonst lohnt sich die Anreise nicht.
 
Lese hier ab und zu mit, doch ist mir scheinbar entgangen um welche Strecke es eigentlich geht. Oder wurde das noch nicht konkretisiert? Bin auch schon über 60 und mache solche Touren. Deshalb hier nur meine 25 Cent und vielleicht mal die Anregung, sich von der Trainingstheorie hin zur Praxis/Umsetzung auch jetzt schon mal ein paar Gedanken zu machen.
Strecke, Tageskilometer, Höhenmeter und Reisezeitpunkt sind wichtige Kriterien, um Dein Unternehmen bzw. dessen Machbarkeit für Dich besser einordnen zu können. Willst Du das als Rentner in aller Ruhe mit 30 Tageskilometer über den Brenner nach Venedig in 2 Wochen machen? Dann fahr los, wenn der Schnee weg ist. Willst Du die 370 km von München an den Gardasee in einer Tour mit Nachtfahrt abreissen? Dann solltest noch eine Schippe auflegen. Nur so als unterschiedliche Enden der Skala.
Welches Rad? Wieviel Kilo Gepäck?
E-Bike mit Zusatzakku? Dann fahr los, wenn der Schnee weg ist.
Alurad ohne E-Unterstützung mit zusätzlich 15Kg Gepäckausrüstung solltest vorher schon ein paarmal gefahren sein, denn das ist ein völlig anderes Rad, als wenn nix dran hängt. Da wäre dann auch noch die Übersetzung wichtig, denn da bist Du der einzige Motor und jede Untersetzung am Berg spart Körner.
Du fährst sehr viel zu Hause/im Studio - gut, aber das sind immer gleiche Rahmenbedingungen und es ist immer trocken. Zusätzliche Touren im Nordbayern, was ich glaube gelesen zu haben, sind mit den Steigungen auch schon mal wichtig. Waren das immer Schönwettertouren, oder hat es Dich schon mal richtig derbe mit Regen+Co, Wind und Temperatur erwischt? Kann alles in den Alpen relativ schnell passieren. Stichwort Kleidung und Wettercheck. Im Frühjahr bei einem Temperatursturz oder Regen in nassen Klamotten - da kann selbst eine längere Flachtour nerven, wenn man weit weg von zuhause ist. Später im Jahr können hohe Temperaturen in Norditalien oder starker Gegenwind Faktoren sein, die Du berücksichtigen musst.
Stelvio und die höheren Pässe sind meist bis Juni dicht - also erübrigt sich eine Planung, wenn Du sehr früh im Jahr los willst. Stelvio ist auch ein Brett, das man sich vorher mal ansehen sollte. Ist aber ab einem gewissen Trainingszustand oder mit E-Unterstützung machbar. Da haben mich relativ Untrainierte auf den E-Bikes stehen lassen, während sie sich unterhalten haben.
Meine persönliche Botschaft an Dich, obwohl ich kein E-Bike auf Touren fahre: Wenn Du nicht ganz sicher bist, dann lieber mit E-Unterstützung erleben, als der "reinen Lehre" folgend zuhause nur theorethisieren, weil es eben nicht reicht oder Du Bedenken hast.
Nochmal Thema E-Bike: Motor kompensiert fast alles, was an Training fehlt. Wenn aber der Akku leer ist, dann schlägt die Realität umso gnadeloser zu. Ladeplanung wäre hier wichtig. Es gibt im Alpenraum scheinbar sehr gute Ladeinfrastruktur. Kann dazu aber nix Belastbares sagen.
Ich finde Deine Idee sehr gut, solltest auf jeden Fall machen, weil es ein wahrlich beeindruckendes Erlebnis ist. "Draußen" und weit weg von der gewohnten Umgebung gibt es jedoch noch ein paar Faktoren, die Du mental oder planungstechnisch auf dem Block haben solltest. Der Vorbereitete gewinnt die Schlacht.
Habe vor jeder angedachten Tour auch immer bei Youtube gekramt, denn da hat Irgendwer schon mal einen Film mit Erfahrungen, Tipps und Eindrücken zur Route gemacht. Hilft auch weiter, steigert die Vorfreude und verschafft Glücksgefühle, wenn Du das dann in der Realität wiedererkennst.

Viel Erfolg und viel Spaß!
 
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