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Rentner 67 Jahre will über die Alpen fahren

Bist du sicher das deine Kalorienangabe stimmt?
Du wärst dann 25 Minuten lang 300 Watt gefahren, damit würde ich mir für eine Alpenüberquerung gar keine Gedanken machen.
Bei GA1, Puls 115 sind es 368 Kalorien. Das ist von Life Fitnessgeräten aus dem Studio.
 

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Re: Rentner 67 Jahre will über die Alpen fahren
Diese Angaben von irgendwelchen Fitnessgeräten in Studios oder auch von Garmin Tachos sind absoluter Müll.
Ich trainiere auch manchmal an diesen Geräten, manche haben ja auch eine Watt Anzeige , aber die angeblich verbrauchten Kcal Werte sind immer zu hoch. Man will die Trainierenden ja auch motivieren.
Ungefähre Annäherung lassen sich über die erbrachte Leistung ableiten.
Ein Beispiel von mir 1,5 Std, Watt 117 im Durchschnitt, BPM 117 =614 Kcal
Du brauchst also 160-170 Watt um 10 Kcal/Min zu verbrauchen
 
Ein Beispiel von mir 1,5 Std, Watt 117 im Durchschnitt, BPM 117 =614 Kcal
Du brauchst also 160-170 Watt um 10 Kcal/Min zu verbrauchen
Als Elektromeister im Ruhestand bin ich heute noch von der Leistungsberechnung fasziniert.
Ob Gewichtheber oder Vierhundertmeterläufer, was im Menschen so drin steckt.

Leider haben viele Muskelzellen einen Kolpenfresser :(
 

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wieder Bergintervalle trainiert. Der Erfolg gab ihm Recht. Das könntest du auch mal ausprobieren.
Joe Friel schreibt in seinem Buch "Fit ab 50", dass eben diese harten Intervalle das A und O sind für den Erhalt (oder langsamere Abnahme) des VO2max etc.
Die Kunst besteht darin, die Regeneration dazwischen zu optimieren. Langes in G2 Herumdümpeln bringt im Alter immer weniger als Intervalle. So das Buch. Ich denke, sein Erfolg gibt ihm Recht.
 
Joe Friel schreibt in seinem Buch "Fit ab 50", dass eben diese harten Intervalle das A und O sind für den Erhalt (oder langsamere Abnahme) des VO2max etc.
Die Kunst besteht darin, die Regeneration dazwischen zu optimieren. Langes in G2 Herumdümpeln bringt im Alter immer weniger als Intervalle. So das Buch. Ich denke, sein Erfolg gibt ihm Recht.
Ich erinnere mich, das Buch und auch den von dir genannten Ratschlag gelesen zu haben. Er hatte darin meiner Erinnerung nach aber ebenfalls hervorgehoben, dass er immer noch die gleichen Umfänge, wie früher (in jüngeren Jahren) fahren würde, sich eben nur mehr Zeit damit lassen würde, was ich so verstanden habe, dass er öfter mal einen Regenerationstag einlegt. Jedenfalls habe ich das nicht so verstanden, dass er auf Ausdauereinheiten verzichtete.
 
dass er öfter mal einen Regenerationstag einlegt. Jedenfalls habe ich das nicht so verstanden, dass er auf Ausdauereinheiten verzichtete.
Ich glaube das der Schlüssel im Alter das Genießen ist.
Radfahren, Schwimmen und Wandern (Laufen) um tolle sportliche Leistungen zu erzielen rückt immer weiter nach hinten, für mich ist es wichtig endlich mein Leben genießen zu können.

Keine nervigen Kunden und Chefs mehr, keine keifende Ehefrau und keine toxische Familie mehr.
Was gibt es Schöneres, als nach einer anstrengenden Radtour in den See zu springen.
 

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Ich glaube das der Schlüssel im Alter das Genießen ist.
Radfahren, Schwimmen und Wandern (Laufen) um tolle sportliche Leistungen zu erzielen rückt immer weiter nach hinten, für mich ist es wichtig endlich mein Leben genießen zu können.

Keine nervigen Kunden und Chefs mehr, keine keifende Ehefrau und keine toxische Familie mehr.
Was gibt es Schöneres, als nach einer anstrengenden Radtour in den See zu springen.
Dann solltest du dein Vorhaben der Alpenüberquerung mit dem Auto oder Motorrad machen, es sei denn Du willst immer nur 30km Etappen fahren. Mit Genießen wirst du nichts aber auch gar nichts erreichen.
Anstrengende Radtour und genießen sind ein Widerspruch in sich. Ich bin letztes Jahr den 3 Länder Giro gefahren, der geht über das Stilfser Joch insgesamt 120 km. Glaub mir es war ein ziemlich harte Vorbereitung nötig, um das zu schaffen, ob wohl ich früher viele Radmarathon gefahren bin. No pain no gain.
Nebenbei ich werde dieses Jahr 71.
 
Dann solltest du dein Vorhaben der Alpenüberquerung mit dem Auto oder Motorrad machen, es sei denn Du willst immer nur 30km Etappen fahren. Mit Genießen wirst du nichts aber auch gar nichts erreichen.
Anstrengende Radtour und genießen sind ein Widerspruch in sich. Ich bin letztes Jahr den 3 Länder Giro gefahren, der geht über das Stilfser Joch insgesamt 120 km. Glaub mir es war ein ziemlich harte Vorbereitung nötig, um das zu schaffen, ob wohl ich früher viele Radmarathon gefahren bin. No pain no gain.
Nebenbei ich werde dieses Jahr 71.
Äh, der Stelvio muss bei einer Alpenüberquerung nicht zwingend dabei sein. Wenn man z.B. den Brenner nimmt ist man praktisch schon rüber über die Alpen und vielleicht unter der Zunge ein bisschen feucht geworden. Und auch vom Deutschen ins Österreichische ist kein Gewaltakt der sich auch nur annähernd mit dem Stelvio vergleichen ließe. Natürlich kann man sich auch was richtig Forderndes zusammenstellen. Ist aber weder Pflicht noch nötig. Ganz nach persönlichem Geschmack. ;)
 
Vor allem brauchst Du viel Zeit im Sattel. Mit 1-2h Grundlage am Tag kommst Du nicht weit.

Die Alpen sind gar nicht so schwer zu überqueren. Kommt immer auf die Route an die man wählt. Die Via Claudia Augusta ist die leichteste Route und hat verteilt auf 400km nur 4000Hm von Garmisch zum Gardasee. Da kannst Du Dir kurze Tagesetappen raussuchen, z.B. in 7 Tagen. Also alles überschaubar.
Wenn es nicht der Gardasee sein soll, die hier ist kürzer und hat weniger hm -> Vom Bodensee zum Lago Maggiore in 360 km und 3.350 hm
 
Äh, der Stelvio muss bei einer Alpenüberquerung nicht zwingend dabei sein. Wenn man z.B. den Brenner nimmt ist man praktisch schon rüber über die Alpen und vielleicht unter der Zunge ein bisschen feucht geworden. Und auch vom Deutschen ins Österreichische ist kein Gewaltakt der sich auch nur annähernd mit dem Stelvio vergleichen ließe. Natürlich kann man sich auch was richtig Forderndes zusammenstellen. Ist aber weder Pflicht noch nötig. Ganz nach persönlichem Geschmack. ;)
Natürlich nicht, ich wollte auch nur aufzeigen, das es mit ein bisschen E Bike fahren als Training evt. schwierig werden könnte. Übrigens geht es nach dem Brenner zwischen Sterzing und Bozen auch nicht immer nur bergab.
 
Kommt immer auf die Route an die man wählt. Die Via Claudia Augusta ist die leichteste Route und hat verteilt auf 400km nur 4000Hm von Garmisch zum Gardasee. Da kannst Du Dir kurze Tagesetappen raussuchen, z.B. in 7 Tagen. Also alles überschaubar.
Das geht einfacher. Von Basel ins Tessin sind es gerade mal 250 km und da ist genau ein Alpenpass dazwischen, der St. Gotthard. Und den schafft man auch ohne grosse Vorbereitung auch mit ü60. Ab Basel gemütlich in 4 Etappen und schon ist man in Locarno oder Ascona.
 
Dann solltest du dein Vorhaben der Alpenüberquerung mit dem Auto oder Motorrad machen, es sei denn Du willst immer nur 30km Etappen fahren. Mit Genießen wirst du nichts aber auch gar nichts erreichen.
Anstrengende Radtour und genießen sind ein Widerspruch in sich.
Doch geniessen ist sehr wohl möglich. Ich bin auch schon ü60 und fahre ohne grosse Vorbereitung jedes Jahr sehr genussvoll mehrere Alpenpässe. In der Regel nur einen am Stück, letztes Jahr sogar Grimsel und Furka in einer Etappe.
 

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Zum Thema Genießen kann ich nicht viel beitragen, aber zumindest so viel, dass da mein Whisky der Wahl da sicher kein Johnnie Walker wie oben abgebildet ist...

Wie andere schon schrieben: einfach irgendwie über die Alpen zu kommen ist für einen gesunden Menschen auch über 60 jetzt kein extremes Vorhaben. Dabei ist natürlich völlig 'erlaubt' sich das so einfach oder so schön oder so langsam oder so abenteurlich zu gestalten wie man möchte. Bei diesen Diskussionen wird übrigens fast immer vergessen, dass das Talent zum Ausdauersport recht unterschiedlich verteilt ist. Was der eine mit 4 h wöchentlichem Training hinbekomme, ist für den anderen vielleicht schon nicht erreichbar.

Klar ist aber: mit mehr Fitness hat man da auch mehr Optionen. Ich würde dem @Radler1258 empfehlen nochmal zu überlegen, ob der dafür gezielt trainieren will oder ob er es mit Fahren nach Gefühl versuchen will. Im ersten Fall wäre mein Rat sich etwas mehr mit der Theorie zu befassen (Herzfrequenzzonen, Leistung, Energieverbrauch, Regeneration), um nicht mit Zahlenwerten zu hantieren, deren Bedeutung nicht recht klar ist. Im zweiten Fall würde ich raten einfach so viel wie (mit Spaß) möglich zu fahren und einen Plan B zu haben.

In jedem Fall aber würde ich nochmal über andere Reifen nachdenken, wenn die Tour nicht gerade auf Schotterwegen angelegt sein soll...
 
Doch geniessen ist sehr wohl möglich. Ich bin auch schon ü60 und fahre ohne grosse Vorbereitung jedes Jahr sehr genussvoll mehrere Alpenpässe. In der Regel nur einen am Stück, letztes Jahr sogar Grimsel und Furka in einer Etappe.
Klar, vorausgesetzt du bist gut in Form, hast wenig Gewicht , bist ein guter Bergfahrerr und hast viel Zeit.
Ein Pass sind ja auch nur maximal 30 Km, also von Innsbruck bis zum Brenner. und dann bergab bis nach Sterzing ist dann auch keine Kunst mehr.
 
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