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Hunde-Angriff abwehren

Ich bin im Umfeld mit Hunden groß geworden... einige Schäferhunde, darunter auch ein scharfer Stall-Wachhund. Also keinerlei Angst bei mir und auch Verständnis wie Hunde kommunizieren.


Auf dem Rad bin ich aber schon gebissen worden.
Das ganze ging so schnell... keine Chance.
Ich war im frischen nassen Schnee am hellichten Tage langsam bergab gefahren, einen Fuß auf dem Boden schleifend, also wirklich sehr langsam und im frischen Schnee akustisch von weitem zu hören.

In dem Moment wo ich den Besitzer mit dem Hund passiert habe, ist der schlagartig aggressiv geworden und hat die Frau hinten an der Leine einfach wie eine Puppe hinter sich her gerissen...
Ich hatte sofort gehalten und im Instinkt noch eben den Fuß hochgezogen . Eigentlich wollte ich runter vom Rad und es zwischen mich und Hund bringen. Keine Chance. Der Hund hat mich in den Schuh gebissen. Hätte ich den Fuß nicht hoch, wärs wohl das Knie gewesen.

Die hohle Nuss hat mich dann angeschrien es sei meine Schuld, während ich nur Panik hatte, dass der Köter noch mal beißt und beim nächsten Biss nicht nur Gummi erwischt. Irgendwas kampfrasseartiges wars um jedem Klischee gerecht zu werden.

Und jetzt die Frage:
Was kann man denn gegen so was tun? Fußhupen, die schon aus 100m Entfernung akustisch explodieren oder Hunde, die deutliche, aber freundliche oder gelangweiltee Reaktionen zeigen.. geschenkt.

Aber ein Hund, dem man gar nichts anmerkt, und der vom Bruchteil der Sekunde von Spaziergang auf Angriff springt und den auch ohne Zögern ausführt? Mir ist bei ähnlichen Konstellationen seitdem unwohl.
Selbst wenn ich Pfefferspray dabei gehabt hätte und es sicher und schnell bedienen könnte, so schnell ist keiner. Außer in Comics wo Luke schneller als sein Schatten schießt😬.
In solch einem Fall kannst nichts machen.

Ansonsten habe ich mich heute mit meinem Kollegen unterhalten der seit Jahrzehnten Hunde ausbildet, Hunde die auch unter Druck zugreifen sollen. Er meinte, die allerwenigsten Hunde aber auch Hunderassen bringen den Charakter mit, unter Druck zuzugreifen bzw. Zuzubeißen. Dobermänner, Rottweiler sind i.d.R. Schißlinge. Ausgebildete Hunde die tatsächlich zugreifen, tun das auf Anweisung, so einen Hund hält dann allerdings nichts auf.
Streunende Hunde, oder ungezogene Rotznasen gehören nicht zu dieser Kategorie. Diesen Hunden sollte man zeigen wer der Chef ist. Wenn solch ein Teil auf einem zukommt, voll auf Konfrontation gehen, Rad anheben, Stock oder Stein greifen, frontal aufbauen und wenn der Hund tatsächlich dann noch nahe kommt einen vor den Latz, der Hund wird den Schanz einziehen.
 

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Re: Hunde-Angriff abwehren
Ich hatte als Pendler und Jogger schon viele ungute Begegnungen mit Hunden. Ich halte einfach an und gehe mit gezogenem Messer auf den Hund zu. Bisher haben es alle Hunde richtig gedeutet und haben sich zurückgezogen. Vor kurzem allerdings hatte ich (beim Spaziergang) einen Jack Russel am Bein, den habe ich mit dem Messer nicht erwischt. Das hat das Ordnungsamt dann im Nachgang geregelt...
Wichtig: Name und Rasse/ Aussehen des Hundes merken: Andetnfalls steht man vor den Behörden mit leeren Händen da.
 
Bin letztens eine kleine öffentliche Straße, die ich auch schon ab und an mit dem Rad gefahren bin, mit dem Auto (!) gefahren. Plötzlich kam ein Schäferhund wie ein Irrer aus einem Grundstück gejagt, und rannte neben dem Auto her und sprang am geöffneten Fenster auf der Beifahrerseite hoch. Meine Frau, die aufgrund sehr schlechter Erfahrungen als Kleinkind große Angst vor Hunden hat, hat echt Panik bekommen.
Zum Glück waren wir nicht mit dem Rad unterwegs, denn der Hund wollte ziemlich sicher nicht spielen...
Habe dann Gas gegeben und bin weiter gefahren. Wenn ich den Hund verletzt oder überfahren hätte, wäre es mir in dem Moment, ehrlich gesagt, wirklich egal gewesen.
Seitdem meide ich diese (schöne) Straße mit dem Rad, was ja irgendwie auch nicht sein kann.

Überlege, da noch einmal lang zu fahren und, falls der Hundwieder dort ist und rauskommt, die Polizei zu verständigen.
Oder was macht man da?

Mir geht´s ähnlich einem Vorredner. Ich hasse Hunde nicht, stehe ihnen eher neutral gegenüber und kenne auch viele sympathische Hunde samt Halter.
Und es gab auch schon schöne Situationen.
Gerade letztes Jahr in der Bretagne: Auf einer Wanderung an einem Gehöft kommt auch ein ziemlich großer Hund heraus. Wir dachten schon "Oha, grande merde!". Er bellt, aber wedelt immerhin mit dem Schwanz. Sah zumindest also für mich mal aus, als ob er nicht aggressiv wäre. Nach bisschen Schnuppern und Wedeln seitens Hund sind wir weiter - und er ist mit. Einige Kilometer auf dem Wanderweg. Immer mal wieder ein paar Streicheleinheiten abgeholt, dann wieder ein paar Meter weg, und wieder streicheln. Das war ein unheimlich freundlicher und fröhlicher Hund und eine schöne Begegnung.
Andere Wanderer meinten noch "felicitations, maintenant vous avez un chien...!"
Wir hatten irgendwann echt bisschen Bammel, dass der jetzt nicht mehr heim geht. Aber irgendwann ist der auf ein Feld geflitzt und ward nicht mehr gesehen. Vielleicht hat da der Bauer gearbeitet, wer weiß.
War auf jeden Fall eine nette Begegnung und mit einem freundlichen Hund wandern macht schon Laune. Kann das schon verstehen, dass Leute sich einen Hund zulegen.

Am Ende ist es wie mit dem Rad und den Autos: 98% sind voll okay, die 2% Arschgeigen behält man halt leider im Kopf und die könen viel verderben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte als Pendler und Jogger schon viele ungute Begegnungen mit Hunden. Ich halte einfach an und gehe mit gezogenem Messer auf den Hund zu. Bisher haben es alle Hunde richtig gedeutet und haben sich zurückgezogen. Vor kurzem allerdings hatte ich (beim Spaziergang) einen Jack Russel am Bein, den habe ich mit dem Messer nicht erwischt. Das hat das Ordnungsamt dann im Nachgang geregelt...
Wichtig: Name und Rasse/ Aussehen des Hundes merken: Andetnfalls steht man vor den Behörden mit leeren Händen da.
Hast du beim Radfahren ein Messer dabei?
 
Ok. Dann wähle ich Schlagstock, Schreckschusspistole und Steine statt Anhalten. Das macht MIR nämlich mehr Spaß. Und danach höre ich bestimmt auf, weil es mir dann nämlich fad ist.

Und natürlich kann sich auch der Hundebesitzer gern zur Verfügung stellen, wenn er meint, sein armer Hund könne ja nichts dafür.
Hatte zum Glück nie wirklich Schwierigkeiten mit Hunde, was wohl daran liegt, daß ich mich defensiv verhalte, sobald ich sie sehe und einen Bogen um sie mache.
Wenn ich aber einige üble Erfahrungen hier lese, komme ich tatsächlich in Versuchung, einen Halter für einen Revolver ans Rad zu tackern.
Hab einen Schreckschußrevolver Weihrauch HW 88 Super Airweight, der nur 277g wiegt.
Ich denke aber, das muß nicht sein...
Trotzdem: so´n Ding ist entsetzlich laut, was Pfefferspray nicht ist. Und Hunde haben nicht nur eine empfindliche Nase.....
Der Defensivnotstand (§ 228 BGB) ist ein Rechtfertigungsgrund, der es erlaubt, eine fremde Sache zu beschädigen oder zu zerstören, wenn von dieser eine gegenwärtige Gefahr für Rechtsgüter ausgeht und diese Maßnahme zur Abwendung der Gefahr erforderlich und verhältnismäßig ist, wobei bei Verschulden des Handelnden Schadensersatzpflicht besteht. Er regelt die Sachwehr, also die Verteidigung gegen eine Sache, von der die Gefahr ausgeht (z.B. ein wilder Hund), im Gegensatz zum Aggressivnotstand (§ 904 BGB), bei dem eine Gefahr von einer Sache ausgeht, die man bekämpft (z.B. das Einschlagen einer Scheibe, um vor einem Brand zu fliehen).
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__228.html
M.W. ist in einem echten Notwehrfall sehr viel erlaubt in dem Sinne, womit ich mich verteidige, sofern eine Verhältnismäßigkeit besteht. So darf ich in einer Notwehrsituation durchaus Pfefferspray, welches zur Tierabwehr gedacht und zugelassen ist, gegen angreifende Personen einsetzen. Genaugenommen darf ich mich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen. Solange, ja , solange eine gewisse Verhältnismäßigkeit nicht überschritten wird. Hier liegt der Knackpunkt, weil das eben Auslegungssache ist.
Eine Verhältnismäßigkeit würde sicherlich da nicht mehr bestehen, wo ein Sportschütze und WBK-Inhaber mit einer scharfen Waffe auf einen volltrunkenen Angreifer ballert, der nicht einmal mehr geradeaus sehen kann.
"Notwehrexzeß" nennt sich so etwas dann.
Pfefferspray und Schreckschußwaffe halte ich daher - neben oben bereits empfohlenem Verhalten, das Rad zwischen sich und Hund zu bringen - für die sinnvollsten Mittel. Wobei für eine Schreckschußwaffe natürlich ein sog. "kleiner Waffenschein" notwendig ist.
 
leute.. ernsthaft? schreckschusspistole, messer... wer sich nur mehr so aufs rad traut sollte sich wohl eher auf zwift tummeln. obwohl, wer weiß wer zuhause einbricht?
Als großer Hundefreund- und Halter habe ich das auch locker gesehen, bis ich einmal einen Schäferhund und einmal einen Rottweiler am Arm hängen hatte. Jeweils beim Lauftraining. Ich habe dann beschlossen, nicht mehr Opfer zu werden. Dass die armen Tiere danach von den Behörden eingeschläfert werden, hilft in der Notsituation wenig.
 
Wirksam ist wohl nur das Bärenspray aus Kanada/USA - ähnlich wie bei den hiesigen Sicherheitskräften.
 
... und wenn er dich vom Radl runtergeholt hat ist der spass eh wieder vorbei. IdR laufen die Hunde dann weg, entweder um ihren besitzer zu zeigen was sie tolles gefangen haben oder weils jetzt eh fad is.
Somit ist stehen bleiben und Radl zwischen sich und Hund bringen die einzige, zielführende Lösung.
Also hätten wir neben der zielführenden Lösung "stehen bleiben und Radl zwischen sich und Hund bringen" noch die Lösung "stehen bleiben, auf den Boden legen und tot spielen"

Weil der Hund dann nämlich den Spaß verliert.

😅;)
 
Du fährst ja auch die Katzentrails, das da keine Hunde sind ist normal😉
20250530_121735.jpg
Sagen wir mal so, ich lasse mich von den Katzen, vor den Hunden beschützen
 
Ich brech ab 😄😄😄 Messer gegen Hund!!!
Lauter ausgebildete Messerkämpfer hier, oder wie?
Glaubt ihr wirklich einen Hund mit einem Messer und ohne der speziellen Ausbildung von seinem Vorhaben abhalten zu können?
Ein Hund mit 20kg, der einen aktiv anspringt, das ist so wie wenn man einen Sandsack mit 30kg an die Brust geworfen bekommt.
Das schau ich mir an wer von den Großmäulern hier das abfängt und dabei stehen bleibt.

Abgesehen davon sind Messer mit denen eine Bekämpfung eines angreifenden Hundes möglich ist in D ja sowieso ganz, ganz schrecklich und ganz, ganz stark verboten und mit sowas aktiv zu agieren ist in D wohl die schlechteste Idee von allen. https://knyfe.de/2023/07/04/messerrecht/
 
Ich brech ab 😄😄😄 Messer gegen Hund!!!
Lauter ausgebildete Messerkämpfer hier, oder wie?
Glaubt ihr wirklich einen Hund mit einem Messer und ohne der speziellen Ausbildung von seinem Vorhaben abhalten zu können?
Ein Hund mit 20kg, der einen aktiv anspringt, das ist so wie wenn man einen Sandsack mit 30kg an die Brust geworfen bekommt.
Das schau ich mir an wer von den Großmäulern hier das abfängt und dabei stehen bleibt.

Abgesehen davon sind Messer mit denen eine Bekämpfung eines angreifenden Hundes möglich ist in D ja sowieso ganz, ganz schrecklich und ganz, ganz stark verboten und mit sowas aktiv zu agieren ist in D wohl die schlechteste Idee von allen. https://knyfe.de/2023/07/04/messerrecht/
...und was genau ist dein Auftrag so?
 
Abgesehen davon sind Messer mit denen eine Bekämpfung eines angreifenden Hundes möglich ist in D ja sowieso ganz, ganz schrecklich und ganz, ganz stark verboten und mit sowas aktiv zu agieren ist in D wohl die schlechteste Idee von allen. https://knyfe.de/2023/07/04/messerrecht/
Das ist so nicht ganz richtig. Hängt in Deutschland stark von der jeweiligen Uhrzeit und dem Vorhandensein einer entsprechenden Verbotszone ab 🤣
 
Nix messer oder Sprays, ihr müsst einfach immer selber einen großen Hund dabeihaben.
Oder eine Dose leckeres hundefutter....
 
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