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Hunde-Angriff abwehren

Reiseradler mit Erfahrungen vom Balkan, naher Osten Kaukasus usw. empfehlen nach meinen Recherchen drei Dinge:
1. ruhig stehen bleiben, ggf. Rad zwischen Köter und sich selbst halten (erfordert Mut, den ich nicht hätte. In Griechenland bin ich jedenfalls im Sprint geflohen)
2. Bambusstock griffbereit an der Gabel. Allein das Ausholen soll wirken. Ich fürchte allerdings, in Deutschland verwöhnte Hunde kennen das nicht, und man müsste wirklich zuschlagen.
3. Immer ein paar Steine in der Trikottasche parat haben. Siehe 2.
Vor Jahren geführte Motorradtour durch Albanien.
Der Guide im Pickup hatte eine Kalaschnikov dabei.
Auf die Frage wozu antwortete er, wegen der wilden Hunde.
Wir haben gsd nur einmal zwei Hunde in grösserer Entfernung gesehen.
 
Einfach beißen lassen und sich dann anhören lassen "das hat er noch nie gemacht".
Danach dem Halter eine verpassen und antworten "ich auch nicht".
Mir hat einmal eine Hundebesitzerin erklärt, sie sie nicht verantwortlich, sie sei ja versichert.
Zum Glück war nur meine Jacke beschädigt, dass Geld dafür musste ich einklagen, die Dame hatte es bei der Gerichtsverhandlung bar dabei....
 
Ich schreib jetzt was als Jagdhund-Besitzer.
Davonfahren schafft bei Hunden ab einer Schulterhöhe ab mittlerer Wadenhöhe nicht einmal Pogacar.
Die beschleunigen schneller und erreichen Endgeschwindigkeiten bis zu 60kmh.Selbst probiert bei der Heimfahrt aus dem Jagdrevier hab ich Ares (dt. Drahthaar) neben dem Auto her laufen lassen.
Ab 55kmh hat er begonnen nachzulassen.
Also, davonfahren ist die schlechteste Lösung, damit machst dem Hund nur a Freud, da hat er was wo er endlich gscheit nachjagen kann. Und wenn er dich vom Radl runtergeholt hat ist der spass eh wieder vorbei. IdR laufen die Hunde dann weg, entweder um ihren besitzer zu zeigen was sie tolles gefangen haben oder weils jetzt eh fad is.
Somit ist stehen bleiben und Radl zwischen sich und Hund bringen die einzige, zielführende Lösung.
Weil der Hund dann nämlich den Spaß verliert.
 
neben dem Auto her laufen lassen.
Das führen von Hunden aus dem Auto raus ist verboten §28 STVO.

Der Hund kann die Kräfte und Geschwindigkeiten nicht einschätzen, wird durch Jagdinstinkt abgelenkt, kann sich verletzen oder überhitzen.

Ich wundere mich immer wieder über Hundebesitzer, wie egal ihnen der Hund ist.
 
...
Weil der Hund dann nämlich den Spaß verliert.
Ok. Dann wähle ich Schlagstock, Schreckschusspistole und Steine statt Anhalten. Das macht MIR nämlich mehr Spaß. Und danach höre ich bestimmt auf, weil es mir dann nämlich fad ist.

Und natürlich kann sich auch der Hundebesitzer gern zur Verfügung stellen, wenn er meint, sein armer Hund könne ja nichts dafür.
 
Somit ist stehen bleiben und Radl zwischen sich und Hund bringen die einzige, zielführende Lösung.
Weil der Hund dann nämlich den Spaß verliert.
Du hast das Video weiter oben gesehen? Die Hunde haben nämlich nicht den "Spaß verloren" sondern mußten von den Hundeführern mühsam vom Radfahrer getrennt werden (die Narben durfte er dann als Andenken behalten).
 
Hab zum Glück relativ selten Probleme mit Hunden. Faustregel: 90% der Tierchen/Besitzer sind voll in Ordnung, 10% Idioten. Aber am Ende bleibt trotzdem immer ein mulmiges Gefühl, weil man vom Weiten nicht sieht, zu welchem "Team" das Gespann gehört. 🫤

Und in letzter Zeit fällt es mir sehr auf, dass "die Leute" ihre Hunde im Wald kaum noch an die Leine nehmen. War das nicht mal vorgeschrieben oder zumindest gesunder Menschenverstand?
 
Hab zum Glück relativ selten Probleme mit Hunden. Faustregel: 90% der Tierchen/Besitzer sind voll in Ordnung, 10% Idioten. Aber am Ende bleibt trotzdem immer ein mulmiges Gefühl, weil man vom Weiten nicht sieht, zu welchem "Team" das Gespann gehört. 🫤

Und in letzter Zeit fällt es mir sehr auf, dass "die Leute" ihre Hunde im Wald kaum noch an die Leine nehmen. War das nicht mal vorgeschrieben oder zumindest gesunder Menschenverstand?
Bei uns in Hamburg gibt es Leinenzwang und Freilaufzonen. Hält sich allerdings kaum jemand dran und wird auch kaum kontrolliert. Der große Volkspark hier bei uns ist mittlerweile ein Hundepark, obwohl überall riesige Banner/Plakate hängen, dass die Tiere angeleint werden müssen...
Gibt zum kontrollieren vermutlich keine Ressourcen da es wichtiger ist, Radfahrer zu schikanieren...
 
Das führen von Hunden aus dem Auto raus ist verboten §28 STVO.

Der Hund kann die Kräfte und Geschwindigkeiten nicht einschätzen, wird durch Jagdinstinkt abgelenkt, kann sich verletzen oder überhitzen.

Ich wundere mich immer wieder über Hundebesitzer, wie egal ihnen der Hund ist.
In D vielleicht, ich bin gsd Ö und da kannst dir deinen §28 um den Hals hängen.
 
Ok. Dann wähle ich Schlagstock, Schreckschusspistole und Steine statt Anhalten. Das macht MIR nämlich mehr Spaß. Und danach höre ich bestimmt auf, weil es mir dann nämlich fad ist.

Und natürlich kann sich auch der Hundebesitzer gern zur Verfügung stellen, wenn er meint, sein armer Hund könne ja nichts dafür.
Du wärst ned der erste der eine fangt, weil er auf einen Hund hinhaut.
 
In solchen Fällen halte ich nach Möglichkeit an, drehe um und fahre auf das Tier zu. Bisher noch keinen Hund erlebt, der dann sein Handeln nicht überdacht hat - das macht der einmal bei mir und nie wieder.

Wenn es nicht geht, ausklinken und einen kleinen Tritt geben, falls das Tier wirklich angreifen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schreib jetzt was als Jagdhund-Besitzer.
Davonfahren schafft bei Hunden ab einer Schulterhöhe ab mittlerer Wadenhöhe nicht einmal Pogacar.
Die beschleunigen schneller und erreichen Endgeschwindigkeiten bis zu 60kmh.Selbst probiert bei der Heimfahrt aus dem Jagdrevier hab ich Ares (dt. Drahthaar) neben dem Auto her laufen lassen.
Ab 55kmh hat er begonnen nachzulassen.
Also, davonfahren ist die schlechteste Lösung, damit machst dem Hund nur a Freud, da hat er was wo er endlich gscheit nachjagen kann. Und wenn er dich vom Radl runtergeholt hat ist der spass eh wieder vorbei. IdR laufen die Hunde dann weg, entweder um ihren besitzer zu zeigen was sie tolles gefangen haben oder weils jetzt eh fad is.
Somit ist stehen bleiben und Radl zwischen sich und Hund bringen die einzige, zielführende Lösung.
Weil der Hund dann nämlich den Spaß verliert.
Nicht alle Hunde sind so schnell.

Logo...vor einem richtigen Hund, der auch gut und gerne mal die 50-60 kmh schafft, brauche ich nicht davonfahren. Von richtig endschnellen Hunden reden wir noch gar nicht.

Die beiden Kläffer, die mir nachrannten, waren jedenfalls langsam genug für meine erfolgreiche Flucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du wärst ned der erste der eine fangt, weil er auf einen Hund hinhaut.
Ganz ehrlich, wenn ich von nem Hund angegangen werde, ist mir völlig egal wie der danach aussieht. Es ist die Verantwortung des Besitzers, dass es gar nicht dazu kommt.
Die meisten "Jagdhunde" die mir so begegnet sind, waren so gut eingestellt, dass sie auf ein kurzes Signal des Halters stramm gestanden sind.
Versteh' mich nicht falsch, ich hab nichts gegen Hunde, liebe sie auch nicht, bin da ziemlich neutral. Die Neutralität hat aber ein Abruptes Ende in dem Moment wo der Hund mich oder meine Begleitung angeht. Da gibt's demnächst ne Ladung Pfeffer in die Nase.
 
Das ist nicht richtig. Es gibt sowohl straf- als auch zivilrechtliche Notstandsregeln. Da ist im Zweifel ziemlich viel erlaubt.
Der Defensivnotstand (§ 228 BGB) ist ein Rechtfertigungsgrund, der es erlaubt, eine fremde Sache zu beschädigen oder zu zerstören, wenn von dieser eine gegenwärtige Gefahr für Rechtsgüter ausgeht und diese Maßnahme zur Abwendung der Gefahr erforderlich und verhältnismäßig ist, wobei bei Verschulden des Handelnden Schadensersatzpflicht besteht. Er regelt die Sachwehr, also die Verteidigung gegen eine Sache, von der die Gefahr ausgeht (z.B. ein wilder Hund), im Gegensatz zum Aggressivnotstand (§ 904 BGB), bei dem eine Gefahr von einer Sache ausgeht, die man bekämpft (z.B. das Einschlagen einer Scheibe, um vor einem Brand zu fliehen).
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__228.html
 
Ich bin im Umfeld mit Hunden groß geworden... einige Schäferhunde, darunter auch ein scharfer Stall-Wachhund. Also keinerlei Angst bei mir und auch Verständnis wie Hunde kommunizieren.


Auf dem Rad bin ich aber schon gebissen worden.
Das ganze ging so schnell... keine Chance.
Ich war im frischen nassen Schnee am hellichten Tage langsam bergab gefahren, einen Fuß auf dem Boden schleifend, also wirklich sehr langsam und im frischen Schnee akustisch von weitem zu hören.

In dem Moment wo ich den Besitzer mit dem Hund passiert habe, ist der schlagartig aggressiv geworden und hat die Frau hinten an der Leine einfach wie eine Puppe hinter sich her gerissen...
Ich hatte sofort gehalten und im Instinkt noch eben den Fuß hochgezogen . Eigentlich wollte ich runter vom Rad und es zwischen mich und Hund bringen. Keine Chance. Der Hund hat mich in den Schuh gebissen. Hätte ich den Fuß nicht hoch, wärs wohl das Knie gewesen.

Die hohle Nuss hat mich dann angeschrien es sei meine Schuld, während ich nur Panik hatte, dass der Köter noch mal beißt und beim nächsten Biss nicht nur Gummi erwischt. Irgendwas kampfrasseartiges wars um jedem Klischee gerecht zu werden.

Und jetzt die Frage:
Was kann man denn gegen so was tun? Fußhupen, die schon aus 100m Entfernung akustisch explodieren oder Hunde, die deutliche, aber freundliche oder gelangweiltee Reaktionen zeigen.. geschenkt.

Aber ein Hund, dem man gar nichts anmerkt, und der vom Bruchteil der Sekunde von Spaziergang auf Angriff springt und den auch ohne Zögern ausführt? Mir ist bei ähnlichen Konstellationen seitdem unwohl.
Selbst wenn ich Pfefferspray dabei gehabt hätte und es sicher und schnell bedienen könnte, so schnell ist keiner. Außer in Comics wo Luke schneller als sein Schatten schießt😬.
 
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