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Kann ich mein Fahrrad noch verkaufen nachdem ich Carbon zu fest gedreht habe? Wie weiter vorgehen?

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Wo ziehst du dann die Grenze? Wenn ich meine sattelstütze auf einer Ausfahrt mal von Hand anziehe...kann ich den Rahmen dann noch guten Gewissens verkaufen?
Musst du selber wissen. In diesem Fall kann ich das nicht einschätzen, aber in dem zuvor beschriebenen Fall wurde das Rad erkennbar stark beschädigt. Ich kann nicht sagen wie haftungsfreudig du so in deiner Freizeit bist, aber ich wäre da eher vorsichtig. Ich habe keinen Bock drauf einem Unfallgeschädigtem seinen Arbeitsausfall die nächsten 30 Jahre bezahlen zu müssen. Da ist ein 1000 EUR Fahrradschaden aus eigener Dummheit das kleinere Übel.
 

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Re: Kann ich mein Fahrrad noch verkaufen nachdem ich Carbon zu fest gedreht habe? Wie weiter vorgehen?
Musst du selber wissen. In diesem Fall kann ich das nicht einschätzen, aber in dem zuvor beschriebenen Fall wurde das Rad erkennbar stark beschädigt. Ich kann nicht sagen wie haftungsfreudig du so in deiner Freizeit bist, aber ich wäre da eher vorsichtig. Ich habe keinen Bock drauf einem Unfallgeschädigtem seinen Arbeitsausfall die nächsten 30 Jahre bezahlen zu müssen. Da ist ein 1000 EUR Fahrradschaden aus eigener Dummheit das kleinere Übel.
Wie kommst du auf Haftung bei Privatverkauf?
 
Musst du selber wissen. In diesem Fall kann ich das nicht einschätzen, aber in dem zuvor beschriebenen Fall wurde das Rad erkennbar stark beschädigt. Ich kann nicht sagen wie haftungsfreudig du so in deiner Freizeit bist, aber ich wäre da eher vorsichtig. Ich habe keinen Bock drauf einem Unfallgeschädigtem seinen Arbeitsausfall die nächsten 30 Jahre bezahlen zu müssen. Da ist ein 1000 EUR Fahrradschaden aus eigener Dummheit das kleinere Übel.
Wo erkennst du denn die starke Beschädigung am Rahmen bzw. Rad? Ich sehe sie nur an der Sattelstütze.
 
Musst du selber wissen. In diesem Fall kann ich das nicht einschätzen, aber in dem zuvor beschriebenen Fall wurde das Rad erkennbar stark beschädigt. Ich kann nicht sagen wie haftungsfreudig du so in deiner Freizeit bist, aber ich wäre da eher vorsichtig. Ich habe keinen Bock drauf einem Unfallgeschädigtem seinen Arbeitsausfall die nächsten 30 Jahre bezahlen zu müssen. Da ist ein 1000 EUR Fahrradschaden aus eigener Dummheit das kleinere Übel.
Ich fasse die Situation nochmal zusammen:

Die Sattelstütze ist offensichtlich beschädigt. Am Rahmen ist kein Schaden erkennbar.

Wenn ich als Verkäufer jetzt das beschädigte Teil austausche...warum sollte ich jetzt das Rad als defekt verkaufen? Was soll ich als Verkäufer denn noch tun?

Den Rahmen vom Sachverständigen überprüfen lassen? Der freut sich bestimmt über das Geld, aber wird sich wahrscheinlich auch kaputtlachen.

Und warum sollte ich dann haften?

Die Carbonangst geht wieder um...
 
Ich fasse die Situation nochmal zusammen:

Die Sattelstütze ist offensichtlich beschädigt. Am Rahmen ist kein Schaden erkennbar.

Wenn ich als Verkäufer jetzt das beschädigte Teil austausche...warum sollte ich jetzt das Rad als defekt verkaufen? Was soll ich als Verkäufer denn noch tun?

Den Rahmen vom Sachverständigen überprüfen lassen? Der freut sich bestimmt über das Geld, aber wird sich wahrscheinlich auch kaputtlachen.

Und warum sollte ich dann haften?

Mir wird das hier zu wild...die Carbonangst geht wieder um...
Wenn der Sachverständige das unterschreibt (wo auch immer du diesen auftreiben willst) dann ist das für den Verkäufer sicher ok. Fragt sich am Ende nur wofür du das Rad verkaufen kannst und was der Sachverständige kostet. Wenn du dann immer noch mir Gewinn aus dem Verkauf raus gehst, dann will ich nichts sagen.
 
Wo ziehst du dann die Grenze? Wenn ich meine sattelstütze auf einer Ausfahrt mal von Hand anziehe...kann ich den Rahmen dann noch guten Gewissens verkaufen?
sorry, aber wenn ich "von Hand" eine Schraube lösen und wieder fest ziehen muß, unterwegs, dann ist auch das extrem simpel: ich merke mir, um wieviel Grad/wieviele Umdrehungen ich das Ding gelöst habe, und ziehe dann sehr vorsichtig bis maximal genau dem auch wieder an. Im Zweifelsfall halt zu schwach. Im übrigens ist es egal, was DU auf Deinen Ausfahrten machst - hier hat jemand selbst dokumentiert, daß er eben nicht "auf Tour", sondern zuhause in der Werkstatt massiv außerhalb der Toleranzen eine Sattelstütze angeballert hat. Und damit ist es genau so: ja, es kann sein, daß jeder Rahmen, den wir gebraucht bekommen, schon so mißhandelt wurde- oder auch nicht. Ja, es kann sein, daß Du Deinen Rahmen bei Ausfahrten noch mehr gequält hast.
Hier geht es darum, daß jemand um eine Einschätzung bittet, und die sicher massiv geschädigte Sattelstütze zeigt. Und, wie auch schon von Dritten ausgeführt, bedeutet das, daß das Sattelrohr mit genau dieser Kraft belastet wurde. Ob das ein Problem ist oder nicht, kann vermutlich nicht einmal der Hersteller entscheiden. Und daher liegt Thomassino richtig. Das heißt nicht, daß der Rahmen wirklich einen Schaden hat. Das heißt nicht, daß nicht viele Rahmen mit solchen Schäden verkauft werden, und über Jahre problemlos funktionieren. Das heißt aber, daß kein Mensch, der einen Hauch Ahnung von Carbon hat, hier einen Freischein ausstellen wird. Es ist also am Verkäufer, eine Güterabwägung zu betreiben - akzeptieren, daß der Rahmen u.U. massiv geschädigt ist, und damit ein Verkauf nur mit entsprechenden Warnhinweisen möglich ist?
 
Wie gesagt: ich hatte mal ne Stütze mit 16NM in den Rahmen geballert. Dem Rahmen ist überhaupt nichts passiert. Und das war nicht mal so n fetter Knotenpunkt wie bei diesen neuen Aero-Rahmen. Klar, das ist jetzt nicht übertragbar, aber wenn da kein Schaden zu erkennen ist, würde ich mir keine Gedanken machen.
1) Anekdote - so what? Daß es bei Dir bisher gut gegangen ist, nützt uns für das aktuelle Problem rein gar nichts.
2) Wo siehst Du da einen "fetten Knotenpunkt? Das Sattelrohr wurde im hinteren Bereich belastet, das ist nix "Knotenpunkt.
 
Dann würde ich mir sehr große Sorgen bzgl. der Qualitätssicherung des Herstellers machen und generell darauf verzichten Rahmen dieses Herstellers zu fahren.

Wie kann ein Rahmen ohne sichtbaren Schaden "massiv geschädigt" sein?
Sind Deine Fragen ernst gemeint?
1) Was hat die Qualitätssicherung eines Herstellers - die ja genau u.a. die DreMo-Vorgaben definiert - damit zu tun, was mit dem Rahmen bei massiver Überlastung der vorgegebenen Limiten passiert?
2) der Witz ist doch, daß Du einen Schaden in der Faserkontinuität wie auch Schaden in der Einbettung NICHT ZWINGEND SIEHST!
Nur so als Beispiel der Riesen-Rückruf von DTSwiss, hier im Forum zu finden - die Felgen sahen alle einwandfrei aus - aber nicht alle waren es. Eine Sichtkontrolle hilft Dir, festzustellen, daß eine Sache sicher kaputt ist. Es schließt aber nicht aus, daß diese Sache kaputt ist - das gilt für viele Werkstoffe, und insbesondere für Carbonverbundwerkstoffe.
 
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