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Vittoria Terreno Pro: Vittorias schnellste Gravelreifen

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Re: Vittoria Terreno Pro: Vittorias schnellste Gravelreifen
Beim Terreno Dry (Vorgänger des 30er) war am Hinterrad nach ~1500 km (davon allerdings 2/3 mit viel Gepäck und bei Gluthitze) nicht mehr viel zu sehen; vorn schaut's auch nach >2tkm noch fast wie neu aus.
kann ich genau so bestätigen, allerdings auch ohne Gluthitze und Gepäck. Zusätzlich hatte ich das Gefühl, dass er spröde wird. Bin dann nach nicht einmal 2000km auf den Pathfinder Pro zurück. Schade eigentlich, denn vom Fahrverhalten her, hat mir der Terreno Dry sehr gut gefallen.
 
warum gibt es keine 45mm und 40mm Slick Reifen , also echte Slicks gänzlich ohne Profil wie der Kojac von Schwalbe damals ?!
 
Wie stand es eigentlich um die möglichen Laufleistungen mit den Vittorias? Hat da wer Zahlen?
Also bei den Terreno habe ich gar keine Beanstandungen. Ich bin den Dry (heißt jetzt anscheinend T30) und den Zero (heißt jetzt anscheinend T10) jahrelang gefahren ohne dass diese vorzeitig den Geist aufgegeben haben. Aktuell fahre ich den Mix...der löst sich auch nicht auf...also ganz anders als die Corsa N.ext z.B...
 
Die müssten die Konkurrenz schon weit hinter sich lassen, bevor ich mir diese Reifen freiwillig aufziehen. Die Farbwahl ist ja wirklich nicht attraktiv.
 
Ich finde die Farbe cool, gabs ja so ähnlich schon mal in den 90ern (und jetzt nicht unter 200 das Stück zu haben )) )

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Interessant, dass sonst immer irgendwelche Korinthenkacker anmerken müssen, wenn die Gummiüberzieher der Bremsschalthebel nicht optimal mit dem Lenkerband abschließen oder eine Zughülle/Leitung möglicherweise nicht optimal verlegt ist, der nicht anständig auf der Felge sitzende Reifen hier aber niemanden interessiert 🤡

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Fahre an verschiedenen Rädern verschiedene Reifen

An meinem Allroad-Gravelbike die Terreno Dry (jetzt T30) in 33 mm, kann da performancemäßig null klagen. Sie fahren sich in etwas so schnell ab wie bspw. die Conti Terra Speed, die ich an meinem Cyclocross-Commuter in 35mm fahre. Etwa 2500 km hinten.

An meinem Gravelbike fahre ich aktuell die Conti Terra Trail in 40mm, hier werde ich tatsächlich mal die neuen T50 testen. Obwohl die Trail klasse Reifen sind (auch auf Asphalt) und länger halten als die Speed.
 
Beim Terreno Dry (Vorgänger des 30er) war am Hinterrad nach ~1500 km (davon allerdings 2/3 mit viel Gepäck und bei Gluthitze) nicht mehr viel zu sehen; vorn schaut's auch nach >2tkm noch fast wie neu aus.
Das würde ich dem Reifen nicht als Vorwurf machen.

Früher haben sich reisende noch Gedanken gemacht, welche Reifen sie mit Gepäck zusammen nehmen, heute wird quasi alles genommen.

Für Reisen würde ich glaube den G-One Overland und für All Wetter den G One 365 nehmen.
Und der G-One Pro hat dann wieder die Addix Race Mischung, für festen Untergrund und längere Haltbarkeit.

Egal wie herum man es dreht, einen tot stirbt man immer.
Will man längere Haltbarkeit und mehr Pannenschutz, geht das auf´s Gewicht und die Performance.
Will man Performance, geht das auf die Haltbarkeit und hat weniger Pannenschutz.

Ich fahre den Maxxis Reaven 40mm, der wurde in vielen Fällen auch negativ bewertet, weil sich das Profil nicht lange hält.

Nach ca. 1500km, ist hinten das Profil quasi auch runter, der ist aber nicht verbraucht, der sieht jetzt nur aus wie ein Recepter und kann locker nochmal 1500km gefahren werden.
Wichtig sind mir vorallem die Seitenstollen.

Das ist im übrigen auch gleich der Grund, warum ich kein Recepter gekauft habe.
Und warum ich bei Conti nie einen RaceKing gekauft habe, wenn ich zisch runter gefahrene CrossKing rumliegen habe.

Alles in allem finde ich die Preise der Gravel Reifen gut, ich gebe selten mehr als 34€ aus und erhalte dafür auch noch Top Performance Reifen.
 
Das würde ich dem Reifen nicht als Vorwurf machen.
...
Ist auch kein Vorwurf - halt nur die Feststellung, dass eben das Profil unter den doch herausfordernden Bedingungen weitestgehend eingeebnet ist.

Und wen ich bedenke, über was für üble Strecken ich dabei gekoppelt und geballert bin (viele Waldwege sind mittlerweile besser und größer geschottert als die Gleisbetten der DB), dann kann ich fast das Prädikat bulletproof verleihen.
 
Und wen ich bedenke, über was für üble Strecken ich dabei gekoppelt und geballert bin (viele Waldwege sind mittlerweile besser und größer geschottert als die Gleisbetten der DB), dann kann ich fast das Prädikat bulletproof verleihen.
Dann hören sich die 1500km doch hervorragend an!
Du wirst so ein Profil auf keinem Trekkingrad - Reiserad vorfinden, ehrlich, sowas findest du nur an Gravel Bikes. 😆

Mir wäre der Terreno Dry ehrlich gesagt zu wenig, weil ich weiß, dass ich mit dem Gravel Bike nicht wie auf Schienen fahre, sondern auch mal ins ungewisse reinfahre.
Was ja auch der Sinn hinter Gravel Bike ist.

Das einzige was ich noch neben meinen Gravel Laufradsatz habe, ist ein Laufradsatz mit Road Bike Bereifung.

Ansonsten versuche ich am Gravel Bike immer etwas mit Profil zu haben, und wenn das Profil dicht oder flach ist.

Es geht einfach darum, den Druck und Stress durch Kies - Schotter gleichmäßig zu verteilen.

Ich hatte vor 12 Jahren mal ein Cannondale F1, dass habe ich mir durch viel Schotter fahren am Unterrohr entlackt, quasi Sandgestrahlt.

Auf Schotter zu fahren ist schon ganz schön viel Stress für das Material auch Reifen.

Und Gravel Reifen, nunja, die müssen eine Spagat versuchen, auf der einen Seite sollen sie auf Asphalt nicht kleben bleiben und auf der andere Seite müssen sie auf losen Untergrund Traktion bieten.

Im MTB Bereich kommt keiner und fährt Hans Dampf auf Asphalt, dort verstehen alle, dass der für den Wald ausgelegt ist und ein Asphalt Reifen für MTB gibt es nicht, maximal Hard Pack, der fährt sich auf Asphalt aber auch schnell runter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fahre gern mit ein klein bisschen zu wenig Profil: Erhöht den Trainingsfaktor und hilft mir, die Fahrtechnik-Skills für die CX-Saison zu schärfen.
Fährst du im Sommer - Herbst kein RR - Gravel und hast dadurch eine Grundlage geschaffen?

CX Reifen auf Schlamm - losen Untergrund sind klar wie Kloßbrühe.
Weiche Gummimischung mit selbstreinigen Profil und im bestenfall Cotton Sidewall.
 
Fährst du im Sommer - Herbst kein RR - Gravel und hast dadurch eine Grundlage geschaffen? ...
Eigentlich ab März bis in den Sommer überwiegend auf dem Renner - aber den bringt ja auch ein dressierter Affe zügig ums Eck. Deswegen finde ichs gut die Fahrtechnik ganzjährig ein bisschen zu triggern, damit sie nicht einschläft.
 
Der Reifen sieht so fies aus mit dem Dünnpfiff-Braun, da müsste man mir schon Geld zahlen um den zu fahren. Und dann noch so schlecht im RoWi-Test. Müsste schon ne Menge Geld sein.
 
Interessant, dass sonst immer irgendwelche Korinthenkacker anmerken müssen, wenn die Gummiüberzieher der Bremsschalthebel nicht optimal mit dem Lenkerband abschließen oder eine Zughülle/Leitung möglicherweise nicht optimal verlegt ist, der nicht anständig auf der Felge sitzende Reifen hier aber niemanden interessiert 🤡

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Doch, aber wollte den Reifen d.h. dem Artikel nicht übel nachreden – ist mit der Farbe ja schon gestraft genug!
:)
 
Ich fahre gern mit ein klein bisschen zu wenig Profil: Erhöht den Trainingsfaktor und hilft mir, die Fahrtechnik-Skills für die CX-Saison zu schärfen.
Mitfahrerenden auf Slicks sage ich dann immer, dass sie eh im Vorteil sind, weil sich bei ihnen kein Profil mit Schlamm zusetzen kann.
:)
 
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