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vorTrieB

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Da frage ich doch mal den hier versammelten Sachverstand: Ich fahre seit einigen Wochen einen schicken neuen Laufradsatz mit älteren Tune-Naben. Die fürs Hinterrad hat einen roten Freilauf und eine 15 Millimeter-Achse. Mir will scheinen: Die ist mit mir & meinen 85 Kilos schon ziemlich gefordert; der Laufradsatz fährt sich gegenüber ziemlich genau so aufgebauten mit massiverer Nabe etwas weniger gerade, vor allem bei verschärften Anfahrem im Wiegetritt. Ich denke: Die Nachgiebigkeit der aus Gewichtsgründen sparsam dimensionierte Achse ist Hauptursache dafür. Nun ist die Achse ja schön hohl & lässt sich also mit bescheidenem Aufwand innen zum Beispiel mit etwas passendem Carbonrohr wie diesem und womöglich diesem Kleber verstärken. Meint Ihr: Das bringt was? Oder ist zumindest einen Versuch wert? Die rund 10 Gramm zusätzliches Gewicht sind in meinen Augen kein Argument. Falls ja: Gibt's bessere Rohre & Kleber oder habt Ihr sonst aussichtsreiche Ideen?
 

406heijn

Heute hat's aber mehr Gravitation als sonst!
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OK, das ist ernst gemeint?

Wirklich?

Die Achse hat echt 15mm Durchmesser?

Du hast wirklich nur 85kg?
 

vorTrieB

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406heijn

Heute hat's aber mehr Gravitation als sonst!
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Ok,

das sich die Achse aufgrund der Belastungen merkbar verbiegt und zu "weniger gradem Fahrverhalten" führt, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Der Vergleich mit dem "ziemlich gleich" aufgebauten LRS bis auf die Naben sollte vielleicht etwas differenzierter betrachtet werden.
Ist die Speichenanzahl, Spannung gleich?
Ist die Geomemtrie der Lochkreise in den Naben gleich, Durchmesser, Abstand etc.?

Das hätte meiner Meinung nach mehr Einfluss auf das Fahrverhalten, als eine Verbiegung der Achse. (85kg ist ja jetzt noch keine wirkliche Grenzbelastung)
 

Sesselpupser

Langsam......aber stetig :)
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Mal denjenigen fragen, der den LRS aufgebaut hat, ob er bei der Speichenspannung vielleicht etwas "sparsam" war. Wenn ein LRS sich weich / wenig spurtreu anfühlt, liegt es mit Sicherheit als allerletztes an der Nabenachse (es sei denn, die ist gebrochen....). Eher wahrscheinlich sind Speichen, Felge, Einspeichmuster, etc., die bei nicht sachgerechtem Aufbau zu "komischem" Fahrverhalten führen können.

Matze
 

vorTrieB

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85kg ist ja jetzt noch keine wirkliche Grenzbelastung

Nein, das nicht. Aber die Tune-Nabe ist halt Leichtbau. Inzwischen sind die Achsen der Naben 17 Millimeter dick; wohl aus gutem Grund. Ansonsten unterstellt bitte, dass die rund vier Sätze, die ich in der Art (Drei Zentimeter hohe Alufelge um 450 Gramm, rechts 12 doppelt gekreuzte Laser, links 12 doppelt gekreuzte Race, 8-/9-/10-fach Naben bisher von Bitex, Novatec & einmal auch: Chris King) gebaut habe, als Referenz taugen & wie auch hier im Forum mehrfach berichtet die unterschiedliche hohe Steifigkeit der Achse spürbar ist. Die Frage ist: Lässt sich die Steifigkeit so wie vorgeschlagen oder ähnlich nennenswert erhöhen?
 
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