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Stars der Zukunft

occultus

6 kg pro Watt
Van Aert, Van der Poel und auch Fahrer wie Bernal sind ja grad dabei den Sprung ganz an die Spitze zu vollziehen.
Jetzt waren am letzten Wochenende die U23 und Junioren Europameisterschaften und einer ist mir dabei aufgefallen:
REMCO EVENEPOEL
https://www.procyclingstats.com/rider.php?id=212377

Der Typ ist 18 Jahre und war bis vor 2 Jahren wohl noch Fußballer bevor er überhaupt mit Radsport angefangen hat. Guckt euch seine Rennergebnisse in 2018 an, das sieht mir nach purer Dominanz aus! Quickstep hat ihn sich glaub ich schon geschnappt wenn ich das richtig verstanden habe. Wahnsinn was da nachkommt.

https://www.facebook.com/RemcoEvenepoelOfficial/
 

Fe der Bergfloh

Aktives Mitglied
Das ist schon sehr beeindruckend, wenn man mit 18 die U23-Titelkämpfe gewinnt. Lese ich das richtig: Mit 10min Vorsprung das Straßenrennen gewonnen ... ?
 

occultus

6 kg pro Watt
10minuten Vorsprung stimmen, es war aber das U18 Rennen. Trotzdem einfach krass, man könnte ja eigentlich denken dass auf diesem Niveau schon eine hohe Leistungsdichte herrscht. Ist ja schliesslich kein C Rennen...
Seine Physis erinnert mich stark an Lampaert.
 

Fe der Bergfloh

Aktives Mitglied
Es gibt allerdings auch Beispiele bei denen der Übergang zu den Profis nicht so gut geklappt hat: z.B. Lennard Kämna (der seine Saison zur Neusortierung beendet hat).
 

AFFENKOTLETT

Pantani der Herzen
Ich persönlich habe ein Auge auf Juri Hollmann (der Sohn eines guten Freundes ). Letztes Jahr 4. beim U23 UCI World's Einzelzeitfahren. 2018 sein erstes Profijahr bei HeizomatRadNet. Momentan merkt man an den Platzierungen, dass er sich erstmal bei den Profis eingewöhnen muss, bin auf 2019 gespannt. Gut am Berg und im Zeitfahren, solche Fahrertypen sind aus Deutschland ja eher Mangelware im Vergleich zur Sprinterfraktion.
 

Weberix

Aktives Mitglied
Beeindruckend der Junge Mann da steht scho oft die 1 vorne ....war im Fussball Verteidiger ....sind oft harte Hunde
 

Piti.Valv

MItglied
Das ist schon sehr beeindruckend, wenn man mit 18 die U23-Titelkämpfe gewinnt. Lese ich das richtig: Mit 10min Vorsprung das Straßenrennen gewonnen ... ?
"Nur" das Junioren-Rennen. Er startet erst nächstes Jahr bei der U23 und hat bereits einen Zweijahresvertrag bei Quick-Step in der Tasche. Bin mal sehr gespannt wie er sich weiter entwickeln wird, manchmal wird aus solchen Talenten ja auch nichts wenn sie mal bei den Pros sind.

Sehr spannend finde ich die Entwicklung "meiner" Generation mit Jungels, Keldermann, Arndt, ... gegen die ich früher gefahren bin und damals neidlos anerkennen musste, dass das einfach eine andere Liga ist.
 

occultus

6 kg pro Watt
Ich werfe mal zwei weitere Namen in den Raum:

Karel Vacek, 18 Jahre, Tschechien - einer der wenigen die Evenepoel dieses Jahr Paroli bieten konnten. Sehr guter Zeitfahrer mit Punch und eher schlacksiger Statur.

Tadej Pogacar, 19 Jahre, Slovenien - grad die Tour de L'Avenir gewonnen und nun den Vertrag bei UAE gesichert für die nächsten Jahre. Beeindruckend weil er eher ein Allrounder als ein reiner Bergfahrer ist. Könnte Richtung Mohoric gehen was die Entwicklung angeht!
 

Thomthom

Kugelblitz
Ich persönlich habe ein Auge auf Juri Hollmann (der Sohn eines guten Freundes ). Letztes Jahr 4. beim U23 UCI World's Einzelzeitfahren. 2018 sein erstes Profijahr bei HeizomatRadNet. Momentan merkt man an den Platzierungen, dass er sich erstmal bei den Profis eingewöhnen muss, bin auf 2019 gespannt. Gut am Berg und im Zeitfahren, solche Fahrertypen sind aus Deutschland ja eher Mangelware im Vergleich zur Sprinterfraktion.
Bei den Eltern könnte er zur Not auch im Gelände erfolgreich sein!
 

AFFENKOTLETT

Pantani der Herzen
Bei den Eltern könnte er zur Not auch im Gelände erfolgreich sein!
Er hat CX Erfahrungen und wollte dort auch verstärkt den Focus legen (laut Martin). Sein Trainer/Sportinternat hat das aber nicht erlaubt. Er hat nach der Deutschland Tour ein Angebot von Katusha bekommen, dieses aber kluger Weise abgelehnt. Martin ist ja eng mit E. Zabel und laut dessen Aussage ist die Personalie "Performance Manager " dort bitter nötig. Die Teamleitung soll wohl 3 Stunden Training täglich für ausreichend halten. Die Saison 2018 und die Stagnation der Leistungen widerspricht dem. Juris Traum wäre wohl QS, verständlich.
 

Fe der Bergfloh

Aktives Mitglied
Lieber Heizomat als Katusha ? Glaub ich nicht.

Wen so was aus dem Umfeld des Jungen kommt, würde ich eher darauf spekulieren, dass man mit Katusha kolportiert um an ein (anderes) Word-Tour-Angebot zu kommen.
 

AFFENKOTLETT

Pantani der Herzen
Lieber Heizomat als Katusha ? Glaub ich nicht.

Wen so was aus dem Umfeld des Jungen kommt, würde ich eher darauf spekulieren, dass man mit Katusha kolportiert um an ein (anderes) Word-Tour-Angebot zu kommen.
Nein sein Eltern (Mama Profi, Papa Amateur )haben einfach eine Auge auf seine Entwicklung. Besser noch 1-2 Jahre warten, als ein schlechtes Jahr bei Katusha und danach in der Versenkung zu verschwinden.
 

occultus

6 kg pro Watt
Könnte Hand und Fuß haben bei dem was ich so mitbekomme. Wenn man als Neoprofi/U23 in die WT kommt werden spätestens in der zweiten Saison Siege/Platzierungen erwartet. Bleibt dies aus heißt das oftmals zurück in die Continental Reihen wo man es dann mit Mitte 20 auf einmal sehr, sehr schwierig hat wieder zurück in die World Tour zu gelangen.
 

Fe der Bergfloh

Aktives Mitglied
Ich könnte mir vorstellen, dass es Sinn macht sich aus der WT ferzuhalten, wenn man noch eine Ausbildung abschließen will o.ä. . Aber sonst ? So eine Karriere als Radprofi ist nicht allzu lang und die Tendenz ist einfach die, dass die Fahrer früher in die WT kommen.
Siehe dazu hier:
http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_106701.htm
Rafael Freienstein (Bundesliga-Sieger 2017):
"Sobald man aus der U23- Kategorie hinausgewachsen ist, rutscht man aus dem Sichtfeld der größeren Teams heraus. Der Trend geht dazu hin, bevorzugt junge Fahrer im Alter von 19 bis 21 Jahren zu verpflichten. Mit meinen 26 Jahren bin ich für WorldTour-Teams uninteressant. Dieses Feedback habe ich von einigen Teams und Fahrermanagern dieses Jahr bekommen "
 

AFFENKOTLETT

Pantani der Herzen
Ich könnte mir vorstellen, dass es Sinn macht sich aus der WT ferzuhalten, wenn man noch eine Ausbildung abschließen will o.ä. . Aber sonst ? So eine Karriere als Radprofi ist nicht allzu lang und die Tendenz ist einfach die, dass die Fahrer früher in die WT kommen.
Siehe dazu hier:
http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_106701.htm
Rafael Freienstein (Bundesliga-Sieger 2017):
"Sobald man aus der U23- Kategorie hinausgewachsen ist, rutscht man aus dem Sichtfeld der größeren Teams heraus. Der Trend geht dazu hin, bevorzugt junge Fahrer im Alter von 19 bis 21 Jahren zu verpflichten. Mit meinen 26 Jahren bin ich für WorldTour-Teams uninteressant. Dieses Feedback habe ich von einigen Teams und Fahrermanagern dieses Jahr bekommen "
Ja genau, deswegen ist er für die Absicherung Sportsoldat und hat in diesem Herbst die Pflicht Grundausbildung gemacht. Somit kann er 2019 voll angreifen ;)
 

Nord-wind

Aktives Mitglied
Die meisten die den Sprung dauerhaft in die WT geschafft haben sind vorher schon 2-3 Jahre in KT bzw. PKT Teams gefahren. Aber es stimmt schon das es sehr schwer wird den Sprung noch zu schaffen wenn man erstmal aus der U23 raus ist. Das ist halt ein sehr schmaler Grad und sich Dauerhaft Verträge bei WT Teams zu sichern ist auch nicht unbedingt einfach und das schaffen auch nur die wenigsten. Es gibt sehr viele Fahrer die schnell wieder KT oder PKT fahren oder ihre Karriere ganz beenden.
 
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